Robert Heymann - Radanika. Die Gefangene des Urwalds

Здесь есть возможность читать онлайн «Robert Heymann - Radanika. Die Gefangene des Urwalds» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Radanika. Die Gefangene des Urwalds: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Radanika. Die Gefangene des Urwalds»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Radanika ist im indischen Dschungel unter wilden Tieren aufgewachsen, von ihrer Treuen Leopardin Maha beschützt. Eines Tages wird Maha von Hindujägern getötet und Radanika selbst gefangen genommen und in ein Gefängnis verschafft. Der Engländer Sir Kennath, der vor einigen Jahren seine Frau Mary durch ihren Selbstmord verloren hat, leidet seither an einer tiefen Gemütskrankheit und erfährt seltsamen Visionen. Von einem indischen Fakir erfährt er, dass seine Frau in Tiergestalt wiedergeboren sei. «Während ihres zweiten Lebens als Leopardin Maha war sie Beschützerin und Gefährtin ihrer hilflosen Schwester, des Kindes der Wildnis, das in Gestalt des reinsten Mädchens lebt.» Sir Kennath macht sich auf die Suche nach Radanika und verliebt sich in sie. Doch lässt sich die Kluft zwischen den Kulturen, Religionen und Seelen überhaupt überwinden? Und sucht der Engländer in der jungen Inderin vielleicht vielmehr doch nur seine verlorene Frau? Heymanns Indienroman berauscht durch seine Exotik und seinen Überschwang an fremd-östlichen Weisheiten und Wundern.-

Radanika. Die Gefangene des Urwalds — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Radanika. Die Gefangene des Urwalds», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Da war kein Ding, das über diesem lag — —“

Und siehe! Siehe! Höre, Ohr! — Radanika lauscht voll Entzücken und Bewunderung, denn nur der Einsiedler, glaubte sie bisher, kennt die Geheimnisse dieses ur-uralten Liedes. Von jenseits der Mauern kommt Antwort:

„Wie ward die Schöpfung, als sie einst vollbracht?

War sie geschaffen?

Ward von selbst das Licht?

Das weiss nur der, des Auge sie bewacht.

Im Himmel. — Oder weiss auch Gottes nicht?“

Stille folgt.

Wieder knarrt das tote Ding.

Tiefes Mitleid erfasst Radanika. Ein Mensch leidet.

Eine Kreatur trägt Schmerz und Gram!

Ihr Auge sieht in der Finsternis eine riesige Mauer.

Sie horcht.

„Fremdling! Wer bist du? — Was tust du?“

Da antwortet eine müde Stimme, während das Geräusch sich fortsetzt:

„Ich trete!“

„Du trittst? Wie soll ich das verstehen, Fremder?“

„Ich trete das Rad der Zeit!“

„Das Rad der Zeit?“ wiederholt Radanika und sinnt den Worten nach. „Zeit .. was ist das?“

Da sagt die tiefe Stimme:

„Die Zeit ist alles. Die Zeit ist ein Strick, an den ich gebunden bin. Sie schleift mich durch die unendliche Nacht. Ich höre nicht, ich sehe nicht. Ich bin gebunden an die Zeit und trete!“

„Was trittst du, Fremder?“

„Ich trete das Schöpfrad der Zeit, Mädchen!“

„Das Schöpfrad der Zeit“, sagt Radanika leise. Vor ihr Auge tritt ein Bild, das sie oftmals vom Rande der Tarai aus gesehen hat. Armselige Menschen sah sie sich mühen, ohne zu begreifen, warum sie sich mühten.

Denn es war unnötig. Alles gab die Natur.

Sie hat Menschen gesehen, die traten ein Rad. Und das Rad ging in die Tiefe der Erde. Es trug viele Gefässe. Sooft ein Gefäss wieder aus der Erde tauchte, da war es voll Wasser, das es emportrug. Der Einsiedler hatte auf ihre Frage geantwortet: „Die Menschen schöpfen Wasser!“

„Trittst du ein Schöpfrad, um Wasser zu fördern?“ fragt sie.

„Ja, ja, ich trete das Schöpfrad!“ ist die Antwort, und das Rad ächzt.

„Leidest du Durst? Hast du kein Wasser?“

„Ich leide nicht Durst! Ich trete das Rad des Radschas!“

„Das Rad des Radschas? Warum tritt er es nicht selbst?“

„O Kind! Du Kind! Er tritt es nicht selbst, er wird es niemals treten. Denn dieses Rad ist die Zeit, und solange es sich dreht, gibt es Schande und Unrecht und Treulosigkeit in der Welt!“

„Ich verstehe dich nicht. Du sprichst so klug wie der Yoghi, und doch sprichst du Dinge voll Traurigkeit. Ich habe vorher nicht gewusst, dass Schlechtigkeit unter den Menschen ist. Die Menschen, Fremder, sind böse. Der Radscha ist sündig. Warum also trittst du das Rad, das dem Radscha Wasser bringt?“

„Weil ich sein Sklave bin!“

„Sklave? Was ist das?“

„Du weisst nicht, was ein Sklave ist? Mädchen, bist du keine Sklavin? Wer bist du denn?“

„Ich bin Radanika, das Kind der Leopardenmemmsahib. Die Menschen haben mich gefangen.“

Eine Weile setzt das Rad aus, und der Mann hinter der Mauer schweigt, als denke er nach. Dann antwortet seine Stimme:

„Ein Sklave, Kind, ist, wer das Unglück hat, in die Hand eines Mächtigeren zu fallen. Ich bin in des Radschas Hand geraten.“

„Warum hast du ihn nicht getötet?“

„Warum hast du ihn nicht getötet?“

Radanika schweigt.

„Siehst du, Kind! Ich wollte ihn töten!“

„Warum befreist du dich nicht?“

„Ich bin schwach. Ich bin mit Ketten an das Rad gebunden!“

„Seit gestern, Fremder?“

„Seit gestern? Unschuld du! — Jahre ... Jahrhunderte! ... Ein Menschenleben ...“

„Ich verstehe dich nicht!“

„Du verstehst mich nicht? Wohl dir, Mädchen, dass du mich nicht verstehst!“

„So sage mir, wer du bist, Fremder!“

„Wer ich bin? Was tut es?

Einstmals war ich ein Mensch. Ein glücklicher Mensch. Seit unendlicher Zeit bin ich ein Sklave am Schöpfrad der Zeit!“

Das Rad ächzt.

Die Stimme fährt fort:

„Kind, ich kenne dein Schicksal. Die wilden Tiere werden dich zerreissen. Trotzdem: Wohl dir, Kind, dass du nicht an das Rad der Zeit gebunden bist! Du stirbst, ich trete. Ich trete in alle Ewigkeit!“

Das Rad ächzt.

Eine zornige Stimme schallt.

Peitschenschläge klatschen. Ein dumpfes Stöhnen folgt.

Schneller ächzt das Rad.

Конец ознакомительного фрагмента.

Текст предоставлен ООО «ЛитРес».

Прочитайте эту книгу целиком, купив полную легальную версию на ЛитРес.

Безопасно оплатить книгу можно банковской картой Visa, MasterCard, Maestro, со счета мобильного телефона, с платежного терминала, в салоне МТС или Связной, через PayPal, WebMoney, Яндекс.Деньги, QIWI Кошелек, бонусными картами или другим удобным Вам способом.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Radanika. Die Gefangene des Urwalds»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Radanika. Die Gefangene des Urwalds» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Radanika. Die Gefangene des Urwalds»

Обсуждение, отзывы о книге «Radanika. Die Gefangene des Urwalds» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x