Mari Jungstedt - Den du nicht siehst - Ein Schweden-Krimi

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Den du nicht siehst - Ein Schweden-Krimi: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Auftakt der Kommissar-Knutas Reihe: ein spannender Schweden-Krimi, den man kaum aus der Hand legen kann! Nach einem Streit mit ihrem Ehemann wird Helena ermordet aufgefunden. Erschlagen mit einer Axt und mit ihrer Unterwäsche geknebelt. Alles deutet zunächst auf ein Eifersuchtsdrama hin. Doch dann wird auf dem Friedhof von Visby erneut eine Frauenleiche gefunden. Kommissar Knutas ist sich sicher, dass er es mit einem Serienmörder zu tun hat. Er versucht, das Muster des Mörders zu erkennen, bevor dieser ein weiteres Mal zuschlagen kann, doch seine Arbeit wird von der Presse erheblich erschwert. Kann der Kommissar den Mörder rechtzeitig finden und einen weiteren Mord verhindern?"Ein echter Schwedenkrimi, spannend, hart – und doch einfühlsam." – Hörzu"Der Auftakt der Knutas-Reihe fesselt den Leser mit einer leichten, aber dennoch packenden Schreibweise und einigen falschen Fährten. Dafür vergebe ich gerne 5 STERNE!" – Buechersuechtig"Ein bemerkenwertes Debüt." – Der Spiegel-

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In Gedanken kehrte er zum Fundort zurück. Zu dem blutigen Leichnam. Der in den Mund gestopften Unterhose. Dem ermordeten Hund. Ob es sich um einen geplanten Mord handelte, wusste er noch nicht. Dass der Mörder von abgrundtiefem Hass angetrieben worden war, stand dagegen fest.

Der Gerichtsmediziner war nachmittags aus Stockholm eingeflogen. Er hatte seine Arbeit bereits aufgenommen. Knutas beschloss, erst am nächsten Morgen zum Fundort zu fahren, denn dann würde es dort um einiges ruhiger sein.

Jemand klopfte an die Tür. Karin Jacobsson schaute herein.

»Jetzt sind alle da. Kommst du auch?«

»Natürlich«, sagte Knutas und stand auf.

In Visby gab es zwölf Kriminalbeamte. Im Moment waren die meisten in der Umgebung von Fröjel unterwegs, wo sie Zeugenaussagen aufnahmen oder Spuren am Fundort sicherten. Knutas, seine engsten Mitarbeiter, und Birger Smittenberg von der Staatsanwaltschaft wollten nun besprechen, welche Informationen sie an die Presse weitergeben würden und was bis auf weiteres geheim gehalten werden sollte. Sie nahmen um den abgenutzten Kiefernholztisch im Besprechungsraum gegenüber von Knutas’ Büro Platz. Der Raum hatte zum Gang hin Glaswände, sodass man für gewöhnlich sehen konnte, wer dort vorüberging. Aber im Moment waren die dünnen gelben Baumwollvorhänge zugezogen.

Knutas ließ sich an der Längsseite nieder und blickte die anderen forschend an. Er war mit dieser Gruppe sehr zufrieden. Karin Jacobsson, seine engste Vertraute und beste Gesprächspartnerin, eine intelligente, kleine, braunäugige Frau von siebenunddreißig, die allein lebte. Neben ihr der zehn Jahre jüngere Thomas Wittberg, ein überaus tüchtiger Polizist. Vor allem, was seine Verhörtechnik betraf. Auf seltsame Weise holte er aus den Verhörten immer mehr heraus als alle anderen. Lars Norrby, geschieden, zwei Söhne, die bei ihm lebten. Fast zwei Meter groß, sympathisch, von korrektem Auftreten. Perfekt, was den Umgang mit der Presse anging. Erik Sohlman, Techniker der Spurensicherung. Robust und temperamentvoll, an der Grenze zum Jähzorn. Und dann Birger Smittenberg, ein erfahrener Chefankläger vom Bezirksgericht Gotland, ein geborener Stockholmer, der eine gotländische Liedermacherin geheiratet und sich in die Insel verliebt hatte. Jetzt lebte er seit fünfundzwanzig Jahren hier. Ihre Zusammenarbeit lief problemlos, der Meinung war Knutas immer schon gewesen.

»Lasst es uns kurz machen«, sagte er, nachdem er die eilig anberaumte Besprechung eröffnet hatte.

»Neben der Arbeit an der Mordsache müssen wir uns leider auch um die Presse kümmern. Die hängen schon an der Strippe. Die von hier und auch die Medien vom Festland. Es ist unglaublich, wie schnell sich so eine Nachricht verbreitet.« Er schüttelte den Kopf. »Man fragt sich wirklich, wie das möglich ist. Aber egal, die Identität des Opfers geben wir noch nicht bekannt. Die Presse wird das natürlich früher oder später herausfinden. Wir teilen mit, dass alles nach Mord aussieht, aber die Details halten wir noch zurück. Kein Wort über Hund, Unterhose, Art der Wunden. Wir sagen nichts zu möglichen Mordwaffen, verraten nichts über irgendwelche Spuren. Sicher werden die Presseleute hier überall im Haus herumtelefonieren und versuchen, an Informationen zu kommen. Schickt sie alle zu mir oder zu Lars. Niemand sagt ein Wort. Rein gar nichts. Okay?«

Zustimmendes Gemurmel.

»Ich werde nach dieser Besprechung eine Hausmitteilung mit Instruktionen herausgeben«, sagte Norrby. »Denn die Presse wird euch auflauern, hier und in der Stadt.«

»Ansonsten treffen wir uns gleich nach der Pressekonferenz in meinem Zimmer, um die Arbeit durchzusprechen«, fügte Knutas hinzu. »Vergesst das Essen nicht, wo ihr schon mal hier seid. Wir müssen sicher die Nacht durchmachen. Ich habe mich auch schon ans Landeskriminalamt gewandt. Die schicken morgen jemanden. Das hier wird viel Zeit und Geld verschlingen, wenn wir den Mörder nicht schnell festnehmen können.«

Obwohl ein so brutaler Mord schrecklich war, verspürte er diese Aufregung, dieses Prickeln.

Eine Art erwartungsvolle Anspannung vor einer ernsten, schwierigen Aufgabe. Wie sollte man das nennen? Arbeitsfreude? Es war ein Paradoxon, das er sich selbst nicht erklären konnte, aber es stellte vielleicht seine Energiequelle dar.

Es war noch hell, als das Flugzeug um kurz nach neun auf Gotland landete. Die Taxifahrt dauerte nicht lange, der Flugplatz lag nur drei Kilometer nördlich von Visby.

»Das ist ja eine Wahnsinnsmauer!«

Peter war noch nie auf Gotland gewesen.

»Die ist im 13. Jahrhundert errichtet worden«, erzählte Johan. »Sie ist über dreieinhalb Kilometer lang und eine der besterhaltenen Stadtmauern in ganz Europa. Du siehst ja, wie viele Türme sie hat. Bald fahren wir durch das Stadttor Norderport, um zum Hotel zu kommen. Es gibt noch weitere Tore, die größten heißen nach den Himmelsrichtungen. Österport, Söderport und Norderport. Ein Vesterport dagegen hat es nie gegeben. Im Westen liegen schließlich das Meer und der Hafen von Visby.«

Er zeigte aus dem Fenster.

»Und da ist der Mariendom, der stammt auch aus dem 13. Jahrhundert.«

Die drei schwarzen Türme ragten in den Himmel.

Zum Glück hatten sie bereits im Flugzeug gegessen. Sie suchten das Hotel nur auf, um ihr Gepäck loszuwerden, dann liefen sie weiter zum Polizeigebäude, wo um zehn Uhr eine Pressekonferenz stattfinden sollte.

Johan hatte die Taxifahrt genutzt, um aus dem, was er bereits wusste, einen Text zusammenzubauen. Sie würden ihren Beitrag in den Räumlichkeiten des ehemaligen Studio Gotland fertigstellen können. Das Schwedische Fernsehen hatte es nur ein halbes Jahr zuvor aufgelöst, das technische Equipment war vorerst jedoch noch vorhanden.

Im Polizeigebäude wimmelten Menschen durch die Gänge. Die Luft vibrierte vor Spannung. Mehrere Journalisten und Fotografen der lokalen Medien waren zur Stelle: von Radio Gotland und den Zeitungen Gotlands Tidningar und Gotlands Allehanda.

Johan und Peter begrüßten ihre Kollegen kurz, dann wurden alle in den Raum gebeten, in dem die Pressekonferenz stattfinden sollte. Anders Knutas und Karin Jacobsson ließen sich an der Querseite des Tisches nieder.

»Willkommen«, sagte Knutas und räusperte sich. »Wir haben eine Frau, Jahrgang 1966, tot an dem Strand der Gemeinde Fröjel aufgefunden, der Gustavs genannt wird. Für die nicht Ortskundigen: Dieser Strand liegt an der gotländischen Westküste, etwa vierzig Kilometer südlich von Visby. Der Leichnam wurde heute um die Mittagszeit entdeckt, genauer gesagt, zwischen 12 Uhr 30 und 12 Uhr 45, und zwar von einem Spaziergänger. Das Opfer stammt von Gotland, ihre Familie ist jedoch vor fünfzehn Jahren von der Insel nach Stockholm übergesiedelt.«

Knutas trank einen Schluck Wasser und schaute in seine Unterlagen.

»Die Frau verbrachte zusammen mit ihrem Lebensgefährten einige Tage in dem Ferienhaus, das ihre Familie hier auf der Insel besitzt«, sagte er dann.

»Wie ist sie ermordet worden?«, fragte die Reporterin von Radio Gotland.

»Darauf kann ich nicht näher eingehen«, sagte der Kommissar.

»Welche Waffe wurde verwendet?«

»Das möchte ich aus Rücksicht auf die Ermittlungen nicht sagen.«

»Wieso sind Sie so sicher, dass es Mord war«, wollte ein Reporter der Gotlands Allehanda wissen.

»Die Verletzungen, die der Leichnam aufweist, können nur durch Fremdeinwirkung entstanden sein. Die Todesursache steht noch nicht fest, aber wir gehen davon aus, dass die Frau ermordet worden ist.«

»Wurde sexuelle Gewalt angewandt?«, fragte Johan.

»Dazu können wir noch nichts sagen.«

»Gibt es irgendwelche Zeugen?«

»Wir sprechen derzeit mit vielen Leuten, die in der Nähe wohnen oder die während der letzten Tage Kontakt mit dem Opfer gehabt haben. Die Polizei bittet dringend um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer während der letzten vierundzwanzig Stunden in der Nähe des Tatorts etwas Ungewöhnliches gehört oder gesehen hat, soll sich sofort an die Polizei wenden. Oder wenn jemand andere Informationen zu besitzen glaubt, die bei der Suche nach dem Täter vielleicht weiterhelfen können.«

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