Jay Tuck - Evolution ohne uns

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Täglich übertragen wir intelligenten Programmen immer mehr Verant­wortung für Stadtplanung und Energieversorgung, für die Sicherung der Nahrungsversorgung und der Naturressourcen. Was aber passiert, wenn wir ein intelligentes Wesen kreieren, das dem Menschen weit überlegen ist? Bei der Umsetzung vorprogrammierter Ziele könnte eine Computer-Intelligenz den Menschen als Störfaktor sehen – und dementsprechend handeln … Heute wird unser Leben von künstlicher Intelligenz erleichtert. Doch in wenigen Jahren wird sie weite Teile unseres Lebens kontrollieren … und die Macht haben, uns zu vernichten. Jay Tuck geht diesem spannenden Thema auf den Grund und legt eine aktualisierte und erweiterte Taschenbuchausgabe seines Bestsellers vor. Ein Weckruf für alle, die Gefahren künstlicher Intelligenz nicht zu unterschätzen!

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Für eine Künstliche Intelligenz ist er eine Frage von Mikrosekunden.

CSI Dubai

Ein ganz besonderes Beispiel für die forensische Auswertung solcher Daten lieferte der Wüstenstaat Dubai. Wer denkt, dass die Technik in einem solchen Land unbeholfen und veraltet sei, macht einen schweren Fehler …

… einen schweren Fehler, den auch der israelische Geheimdienst Mossad gemacht hat.

Mit einem 27-köpfigen Killerteam waren die Israelis ausgerückt, um einen Top-Terroristen der Hamas zu töten. Der Anschlag sollte in einem Hotel in Dubai stattfinden. Der Plan war komplex, die Aufgaben verteilt, die Beteiligten allesamt geschulte Profikiller.

Aber auf verhängnisvolle Weise unterschätzten die Profi-Attentäter das Ermittlungstalent der Einheimischen.

Mossad-Mord im Fernsehen

Die Geschichte beginnt mit einem Zimmermädchen im zweiten Stock des Hotels Al Bustan Rotana in Dubai. Sie ist etwas ungeduldig. Der Gast in Zimmer 230 antwortet nicht auf ihre Klopfzeichen. Check-out war schon um zwölf. Es ist schon 13 Uhr. Sie will sauber machen.

Der Tag ist der 19. Januar 2010, der Gast ein gewisser Mahmoud Abdul Raouf Mohammed Hassan. Er antwortet auch nicht, als der Duty-Manager im Zimmer anruft.

Um 13:30 Uhr lässt das Management die Tür aufmachen.

Auf dem Bett liegt ein Toter.

Äußere Anzeichen von Gewalt sind nicht erkennbar. Die Tür ist mit Kette und Riegel von innen verschlossen. Wertsachen fehlen nicht. Alles spricht für einen natürlichen Tod. So steht es auch im vorläufigen Bericht des Krankenhauses Dubai, Tod durch übermäßigen Blutdruck im Gehirn, ein Routinefall.

Bis die Polizei die Identität des Toten überprüft. Sein wirklicher Name lässt Alarmglocken läuten. Mahmoud Abdul Raouf Mohammed Hassan, alias Mahmoud Al-Mabhouh, ein hochrangiger Palästinenser, Gründer der Izz ad-Din Qassam Brigaden. Er ist auch verantwortlich für die Entführung und Ermordung von zwei israelischen Soldaten, wie er selbst in einem Bekenner-Video erklärte. Seit Jahren steht er auf der Todesliste des Mossad ganz oben. Mehrmals hat man versucht, ihn umzulegen.

Jetzt ist es offenbar gelungen.

Ein israelischer Mord auf dem Boden der Vereinigten Arabischen Emirate? Die Staatssicherheitspolizei von Dubai setzt gleich mehrere Ermittlungsteams auf den Fall an.

Sie kommen schnell zu dem Schluss: Das Attentat war langfristig geplant, großflächig angelegt und professionell ausgeführt. Mabhouh war, wie die Polizei nach ersten Ermittlungen schnell mitteilte, „in seinem Hotelzimmer mit einem Elektroschocker betäubt und danach wohl mit einem Kissen erstickt“ worden. Offenbar sollte es wie ein natürlicher Tod aussehen.

Bemerkenswert an dem Vorfall – vor allem für die Attentäter aus Israel – war die schnelle Aufklärung. Innerhalb kürzester Zeit hatten die Ermittler umfangreiches Videomaterial aus den unzähligen Überwachungskameras der Stadt gesichert, gesichtet und ausgewertet. In mühsamer Kleinarbeit hatten sie die Puzzlestücke aneinandergereiht: Einreise-Stempel, Hotelanmeldungen, Passkopien, Mietwagen-Verträge und Kreditkarten.

Leicht zu verfolgen waren die Profikiller nicht. Das israelische Elite-Team hatte im Stillen gearbeitet und war spurlos abgereist. Fingerabdrücke oder DNA hatten sie nicht hinterlassen. In einer undurchsichtigen Choreografie standen sie in Foyer und Fluren, tauschten Zimmerschlüssel und schwere Taschen. Sie wechselten Tarnnamen und Taxifahrten, gefälschte Pässe und gefärbte Perücken. Sie wechselten Anzüge und Aufgaben, Koffer und Kostüme sowie ihre Rollen untereinander. Die Täter erschienen mal als coole Geschäftsfrau, mal als übergewichtiger Tennisspieler.

Niemand in Dubai hatte gewusst, dass sie kommen, niemand ihr Kommen und Gehen beobachtet. Ihre Autos wurden nicht verfolgt, ihre Gespräche nicht abgehört. Erst durch den Toten in Zimmer 230 hatten die Behörden die Brisanz des Falles realisiert. Erst dann begannen die Ermittlungen. Als die Täter längst über alle Berge waren. Die Operation musste nachträglich zusammengepuzzelt werden – Mosaiksteinchen für Mosaiksteinchen. Es war die kriminalistische Rekonstruktion eines Tathergangs von unvorstellbarer Dimension.

Die Fahnder ermittelten im Stillen. Sie verfolgten die Machenschaften des Mossad-Teams auf Dutzenden von Bildschirmen. In minutiöser Kleinarbeit mussten sie die Szenen Standort für Standort aneinanderreihen – Täter in Großaufnahme und Totale, im Fahrstuhl und im Flur, beim Einchecken im Hotel, beim Einkauf in der Shopping-Mall. Sie überprüften Hüte und Umhängetaschen, Sportgerät und Spezial-Telefone für die Kommunikation mit Vorgesetzten in einer konspirativen Wiener Einsatzzentrale.

Am Ende stand eine eindrucksvolle Fernseh-Dokumentation, produziert ausschließlich aus authentischen Überwachungsbildern. Der Film ist ein öffentliches Dokument über die Arbeit von professionellen Killern im geheimdienstlichen Milieu. Stolz stellten die Emirati-Ermittler ihr Werk auf YouTube. 29

Eine unglaubliche Leistung, was die arabischen Kriminalisten in diesem Mordfall vollbracht haben. Damit haben sie auf exemplarische Weise demonstriert, wozu Big Data – in Kombination mit flächendeckenden CCTV-Aufnahmen – fähig ist.

Der forensische Erfolg war nur möglich, weil die Überwachungstechnik im Lande fehlerfrei und flächendeckend funktioniert. Die Überwachung war automatisch. Die Arbeit von Maschinen. Ohne Menschenhand.

Noch haben Menschen die Forensik vollbracht, nämlich die Kriminalisten von Dubai. In Zukunft werden solche Analysen mithilfe von Hochleistungssoftware immer mehr von Maschinen erledigt.

Von lernfähigen Maschinen.

Mit Künstlicher Intelligenz.

Das ist eine Zukunft, die bei westlichen Geheimdiensten mit Nachdruck gefördert wird.

Beim Militär sowieso.

BEWAFFNUNG

Das Arsenal der Killermaschinen Der moderne Spion ist ein Großrechner Sein - фото 11

Das Arsenal der Killermaschinen

Der moderne Spion ist ein Großrechner. Sein Auftrag ist, Feinde in einem Meer von Millionen von Menschen ausfindig zu machen. Er sucht die bedrohliche Nadel in einem Heuhaufen der Harmlosen. Geholfen wird ihm von lernfähigen Programmen mit Künstlicher Intelligenz.

Die Spionage sucht die Ziele.

Das Militär jagt sie.

Die ersten intelligenten Waffensysteme hatten mit Künstlicher Intelligenz nichts zu tun. Es waren computergesteuerte Lenkwaffen und Cruise Missiles. Sie wurden Anfang der Neunzigerjahre im ersten Golfkrieg eingesetzt. Von U-Booten abgeschossen konnten sie die Küste orten und die Konturen der Landschaft erkennen. Mit Infrarot-Navigation ( look-down/shoot-down ) konnten sie Ziele in großer Entfernung finden und vernichten. Sie waren aber sehr teuer.

Als ich 2003 im zweiten Golfkrieg auf der USS Truman als „embedded Journalist“ unterwegs war, priesen die Piloten die neuen Joint Direct Attack Munition oder JDAMs. Im Grunde handelte es sich dabei um einen Nachrüstsatz für ungelenkte Fallbomben. Mit JDAMs konnten sie mit Radar- beziehungsweise Lasersteuerung präzise in Einzelziele gelenkt werden – für einen Bruchteil der Kosten. Wie die Cruise Missiles gehörten sie damit zur Kategorie der sogenannten „chirurgischen Waffen.“ Im Gegensatz zu den mörderischen Bombenteppichen im Zweiten Weltkrieg oder in Vietnam, die ganze Landstriche auslöschten, konnten diese Waffen gezielt an Wohngegenden vorbei in militärische Ziele gelenkt werden.

Die Waffen waren in der Tat intelligent. Aber sie waren nicht lernfähig. Sie spulten ihre Programme ab und trafen keine Entscheidungen. Sie werden niemals zum Arsenal einer Künstlichen Intelligenz gehören.

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