Lothar Streblow - Palu, der Panda

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Palu, der Panda: краткое содержание, описание и аннотация

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Im Südwesten Chinas liegt das Zuhause des kleinen Pandas Palu. Dort in den Bambuswäldern der Berghänge macht er seine ersten Schritte. Voller Elan will Palu in die Welt hinausgehen, doch er merkt schnell, dass dort einige Gefahren auf ihn warten. Bald schon realisiert er, dass ein junger Pandabär sehr viel zu lernen hat, bevor er dazu in der Lage ist, ein eigenständiges Leben zu führen. Doch Palu ist sich auch sicher, dass er es schaffen will.In dieser spannenden und wundervoll geschriebenen Buchreihe für Kinder von 10-12 Jahren, lernt der junge Leser viele verschiedene Tiere kennen. Direkt durch die Augen des jeweiligen Tieres bekommt man eine faszinierende, erkenntnisreiche und einfühlsame Erzählung von dessen Leben. Dazu erhält man viele wissenschaftliche Informationen über die Umwelt und Lebensweise der Tiere und ihre Gefahren. In vielen Fällen werden unter diese Gefahren auch die Menschen gezählt. Dadurch bringt Streblow den jungen Lesern früh bei, dass bedrohte Tierarten geschützt werden sollten und das Menschen andere Lebewesen respektieren sollten. Diese Reihe macht nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen, beim Lesen Spaß.

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Noch schien die Sonne, aber von Norden her bezog sich der Himmel. Graue Wolken verdeckten die letzten Sonnenstrahlen, ließen die verschneiten Gipfel der Qionglai-Berge verschwinden. Es wurde dämmrig im Tal. Und aus einer düsteren Wolkenwand begann es zu regnen.

Verdutzt starrte Palu in die Luft. Regen hatte er noch nie erlebt. Wasser von oben war neu für ihn. Und der Regen wurde heftiger, prasselte in dicken Tropfen auf sein Fell, ließ platschende Blasen auf den überschwappenden Taupfützen tanzen.

Palu fühlte sich unbehaglich. Und er wollte gleich den Rückweg zur Baumhöhle einschlagen. Doch seine Mutter lief erst hinüber zum Bergbach. Palu mußte warten, im strömenden Regen.

Erst als sie ihren Durst am klaren Wasser gelöscht hatte, folgte sie ihm ins Trockene.

Wasser statt Milch

Es regnete tagelang. Die Wälder dampften von Feuchtigkeit. Und die Landschaft versank in düsterem Grau. Selbst in der wettergeschützten Baumhöhle roch es nach nassem Pelz.

Mißmutig blickte Palu hinaus auf den regentriefenden Berghang. Zwar bekam er noch immer seine Milch, doch immer stärker wuchs sein Appetit auf frische Bambusschößlinge. Und seine Mutter ließ sich auch vom Regen nicht abhalten. Energisch scheuchte sie Palu zum Bambuswald.

Inzwischen nieselte es nur noch. Aber das fand Palu auch nicht angenehmer. Der Wind hatte gedreht, wehte nun von der Talschlucht her. Die Wolken vom Süden brachten warmen Regen. Palus Deckhaar glitzerte von winzigen Wassertröpfchen. Und er schüttelte sich wie ein nasser Hund.

Doch darunter blieb er trocken. Pandas besitzen ein dickes fetthaltiges Fell, das sie vor extremen Wetterbedingungen schützt. Palu merkte bald, daß nur seine kleinen Pfoten naß wurden, wenn er in Pfützen trat. Und Palu tapste sehr oft in Pfützen.

Im Bambuswald vergaß Palu den Regen, spürte nur noch Hunger. Überall zwischen den verholzten Halmen vom Vorjahr trieben jetzt junge Schößlinge aus dem nassen Boden. Palu brauchte nicht mehr lange zu suchen. Und er benahm sich längst nicht mehr so tolpatschig beim Futtern.

Geschickt nahm er einen Schößling zwischen die Vorderpfoten, benutzte seine Tatzen wie Hände, hielt dabei den Trieb mit seinem sechsten Finger fest - seinem Pandadaumen. Damit konnte er das Futter nach Affenart umgreifen. Und allmählich gelang ihm das immer besser.

Nach dem Bambus aber verlangte Palu seine Milch. Ungeduldig stupste er seine Mutter gegen den Bauch. Doch die Bärin leckte ihm nur freundlich über die Nase, stand auf und lief zum Bergbach. Wohl oder übel mußte Palu folgen.

Gemächlich zottelte er hinter ihr her über den glitschigen Hang. Manchmal wich er von ihrer Spur ab und schnupperte. Im Frühling roch alles anders. Die fremden Gerüche reizten ihn. Besonders unter einer Gruppe junger Fichten roch es sehr aufregend. Und es roch ganz frisch. Nur war nirgendwo ein Tier zu sehen.

Palu setzte erst einmal seine Markierung unter die Fichten. Dabei hörte er ein merkwürdiges Knuspern: von irgendwo oben. Neugierig blickte er hoch in die Wipfel. Und jetzt sah er, was da knusperte. Auf einem der Fichtenzweige hockte ein zierliches Eichhörnchen mit dunkelbraunem Fell und knabberte an einem Fichtenzapfen. Und das interessierte Palu.

Kleine Tiere waren ungefährlich, das wußte er inzwischen. Und auf Bäume zu klettern, reizte ihn schon lange. Pandas sind geschickte Kletterer, sie brauchen es nicht erst zu lernen. Klettern ist ihnen angeboren. Nur wagen müssen sie es. Und Palu wagte es.

Noch etwas tapsig stellte er sich auf die Hinterbeine, umkrallte mit den Vordertatzen den rauhen Stamm und zog sich hoch, ganz langsam. Und er kletterte weiter, bis zum ersten Ast. Hier mußte er erst mal verschnaufen.

Das Eichhörnchen knusperte inzwischen ruhig weiter. Es wußte aus Erfahrung, daß Pandas zwar klettern können, aber keine Eichhörnchen jagen. Unbekümmert warf der kleine Nager eine leergeknabberte Zapfenspindel nach der anderen herunter, dicht vorbei an Palus Sitzplatz auf dem Ast.

Palu sah aufmerksam zu. Doch plötzlich streifte eine der weggeworfenen Spindeln sein rechtes Ohr. Das tat zwar nicht weh, aber Palu erschrak. Er quiekte ängstlich. Und so schnell er konnte, machte er sich rückwärts an den Abstieg.

Als Palu vorsichtig am Stamm hinunterguckte, sah er unten seine Mutter stehen. Die Bärin hatte sein Quieken gehört und war zurückgelaufen. Besorgt betrachtete sie Palus Kletterei. Und als er unten war, bekam er einen Klaps aufs Hinterteil. Für selbständige Ausflüge war Palu noch zu klein.

Folgsam blieb er jetzt in ihrer Nähe, auch wenn es noch so aufregend roch. Die Bärin jedoch schien sich nicht für fremde Gerüche zu interessieren. Sie hatte die Spuren als harmlos erkannt. Und sie hatte Durst.

Allmählich näherten sich die beiden Pandas dem Wasserfall. Donnernd rauschte der Bergbach in die Tiefe. Sprühender Wasserstaub mischte sich mit dem Nieselregen. Und das Tosen des stürzenden Wassers verschlang jedes andere Geräusch.

Diesmal trank die Bärin ein Stück weiter unten am Bach. Hier floß das Wasser ruhiger in einem felsigen Bett, plätscherte murmelnd über rundgeschliffenes Geröll.

Nur Palu zögerte. Heute hatte er keine Milch bekommen nach seiner Bambusmahlzeit, zum ersten Mal keine Milch. Und er spürte Durst, großen Durst. Unschlüssig starrte er auf die glucksenden Wellen.

Einmal noch stupste Palu seine Mutter fordernd gegen ihren Bauch. Doch die Bärin wehrte ihn unwillig ab. Palu mußte allmählich lernen, aus dem Bach zu trinken. So blieb ihm nur das Wasser.

Vorsichtig tunkte Palu seine kleine Schnauze in das seltsame Naß. Aber das war nicht warm wie Milch, das war kalt, eisig kaltes Schmelzwasser aus den Schneebergen. Und es prickelte kalt auf der Zunge.

Palu schluckte, trank in winzig kleinen Schlucken. Aber er trank, trank das klare Bergwasser. Es schmeckte, irgendwie anders, doch es schmeckte. Und es löschte seinen Durst.

Die Bambusratte

Die verschneiten Berggipfel schimmerten hell im Mittagslicht. Auf diesen hohen Gipfeln taute es nie, blieb der Schnee auch im Sommer. Darunter auf den Matten unterhalb der steinigen Steilhänge aber leuchtete es von frischem Grün, durchzogen von silbrigen Strängen glitzernder Gebirgsbäche. Nur ein paar zerfasernde Wolkenfetzen trieben auf halber Höhe um die Gipfel, warfen seltsam wandernde Schatten auf die schroffen Felswände.

Palu fühlte sich schläfrig. Er saß bequem am Rand des Bambuswaldes und wartete auf seine Mutter. Längst war er satt, den rundlichen Bauch gefüllt mit Bambussprossen. Er brauchte noch nicht so viel wie die Bärin. Und er genoß zufrieden dösend die Wärme der Sonne.

Mit einem Mal lauschte er aufmerksam, hob seine Nase schnuppernd in die klare Luft. Zwischen dem trockenen Bambusgestrüpp vom Vorjahr raschelte es verdächtig. Irgend etwas wuselte dort am Boden herum, gar nicht weit von seinem Ruheplatz. Und das Rascheln kam näher.

Neugierig wandte er seinen Kopf in die Richtung. Jetzt bekam er auch einen Duft in die Nase, einen fremden Duft. Doch in dem Gewirr aus alten Blättern und Stengeln war nichts zu erkennen, nur ab und zu eine rasche Bewegung im Laub. Danach herrschte wieder Stille.

Palu gähnte, lehnte sich müde wieder zurück. Er ließ sich nicht gern im Schlaf stören, vor allem, wenn er so vollgefuttert war wie jetzt. Und träge schloß er seine Augen.

Lange aber währte seine Ruhe nicht. Drüben am buschigen Rand des Mischwaldes hämmerte dröhnend ein Specht, unterbrach sich plötzlich und strich ab. Irgend etwas schien ihn gestört zu haben.

Palu blinzelte unwirsch ins Sonnenlicht. Trotz seiner Müdigkeit wurde er wachsam. Er hatte ein angeborenes Gespür für Gefahren. Und jetzt sah er, was den Specht offenbar zur Flucht veranlaßt hatte. Einige der Ahornwipfel neben dem abgestorbenen Hämmerbaum des Spechtes bewegten sich.

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