Silke Hansen - … und jetzt das Wetter

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Heiter bis wolkig – alles über die beliebteste Sendeminute der Tagesschau «Und jetzt das Wetter» – wenn dieser Satz in der ARD-Tagesschau zu hören ist, steigt die Aufmerksamkeit der Fernsehzuschauer noch einmal deutlich an. Und das bereits seit sechzig Jahren! Seit dem 1. März 1960 wird der Wetterbericht der erfolgreichsten Nachrichtensendung Deutschlands beim Hessischen Rundfunk produziert. Während damals noch der Deutsche Wetterdienst seine Vorhersagen per Motorradkurier ins Studio brachte, sorgen heute hauseigene Meteorologen, Redakteure und Grafiker für dreidimensionale Wetterfilme und anschauliche Temperaturkarten. Wie es die beliebteste Wettervorhersage des deutschen Fernsehens so weit gebracht hat, verrät Silke Hansen, Leiterin des ARD-Wetterkompetenzzentrums. In einer Mischung aus Sachbuch, Lesebuch und Bildband beantwortet sie alle Fragen rund um das Wetter und wie es in die Wohnzimmer kommt. • Wie alles anfing – die Historie des Tagesschau-Wetters von 1960 bis heute • Wie Wetter entsteht – die Grundlagen der Meteorologie • Wie das Wetter heute in die Tagesschau kommt – ein Blick hinter die Kulissen des quotenstärksten Nachrichtenformats im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Das unterhaltsamste Sachbuch seit Beginn der Wetteraufzeichnung Wie entstehen Wolken? Was ist das Azorenhoch? Ab wann wird eine Unwetterwarnung ausgegeben? In leicht verständlichen Texten und vielen anschaulichen Grafiken vermittelt Ihnen dieses Sachbuch das nötige Basiswissen zum Thema Wetter in all seinen Facetten. Kurzweilige und informative Texte laden auch an regnerischen Tagen zum Lesen ein, und integrierte QR-Codes sorgen für das passende Rahmenprogramm mit Filmausschnitten von früher und heute. Lernen Sie mehr über Hochs und Tiefs, Regen und Sonnenschein sowie Wolkenarten und Co., und tauchen Sie ein in ein Stück deutsche Fernsehgeschichte!

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Zwei Fragen an Richard Köhler, studierter Grafikdesigner, der seit 1985 beim Hessischen Rundfunk und seit 1989 in der Wettergrafik arbeitet:

Was ist das Besondere daran Wetterkarten zu erstellen Das Besondere ist - фото 16

Was ist das Besondere daran, Wetterkarten zu erstellen?

»Das Besondere ist für mich immer wieder die Übersetzung von Texten, Zahlen und Prognosen in eine verständliche grafische (TV-)Bildsprache. Dazu kommt mein eigenes langjähriges Interesse am Wettergeschehen. Und besonders spannend ist es natürlich, am Tag nach der Sendung das reale Wetter mit der von mir bebilderten Prognose zu vergleichen.«

Was sind die größten Unterschiede zwischen damals und heute?

»Die Arbeitsabläufe der analogen Trickfilmtechnik erforderten andere Vorbereitungszeiten. Heute kann auf (Wetter-)Veränderungen sehr kurzfristig reagiert werden. Zudem können zusätzliche Informationen, wie z.B. Warnungen wesentlich präziser in grafische Darstellungen eingefügt werden. Die Zusammenarbeit und Abstimmung mit Meteorologen und Redakteuren direkt am Arbeitsplatz bzw. am Grafik-Computer sind Voraussetzung für eine zuverlässige grafische Umsetzung.«

ÜBER DEN WOLKEN – COMPUTERTECHNIK ÄNDERT DEN BLICK AUF DAS WETTER

Anfang der 90er-Jahre hielt die Computertechnik Einzug in die Grafik des Hessischen Rundfunks. Zunächst mit Computern wie »Paintbox« oder »Harry«. Zwei Grafikcomputer, die die Trickfilmtechnik digital machten, indem sie die Arbeitsweise der Trickfilmtechnik auf den Computer übertrugen. Das heißt, dass auch hier noch mit Lochmasken und festen Karten gearbeitet wurde. Nun aber nicht mehr mit einer Kamera, Pappen mit Wolken darauf und einzelnen Trickbildern, sondern mit einem Computer, der die Vorlagen gespeichert hatte und die Bilder digital rechnete. Die Umstellung von der Trick- auf die Computertechnik war ein großer Schritt und dauerte über ein Jahr. Später wurden »Paintbox« und »Harry« von einem »HAL« abgelöst. Ein neueres Gerät, das nach demselben Prinzip arbeite, aber deutlich schneller war. Die Wetterberichte konnten so in deutlich kürzerer Zeit erstellt werden.

Die Umstellung auf die neue Technik war eine teure Angelegenheit. Noch wurde beim Hessischen Rundfunk nur eine Wettervorhersage – das Wetter für die Tagesschau um 20 Uhr – produziert. Eine einzelne »Paintbox« kostete damals 120.000, ein »HAL« 300.000 D-Mark.

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Die neue Computertechnik https://youtu.be/-lHqV2Ap7_w

EINE EIGENE WETTERREDAKTION – DIE SPRACHE IM WETTERBERICHT ÄNDERT SICH

Der nächste große Schritt kam 1993. Zunächst gründete der Hessische Rundfunk eine eigene Wetterredaktion. Die Wetterinformationen kamen noch immer vom Deutschen Wetterdienst, aber die sachlich-meteorologischen Texte wurden jetzt von Moderatoren und Redakteuren journalistisch aufbereitet. Das war das Ende des »Ausläufers eines Tiefs über der Biskaya« und der »Niederschläge«. Die »Ausläufer eines Tiefs« wurden nun zu »Wolkenbändern«, die Regen brachten, und die Niederschläge wurden ganz konkret als Regen oder Schnee benannt.

Durch eine Gesetzesänderung war es dem DWD ab dem Jahr 2004 nicht mehr möglich, »private Kunden« wie den HR mit fertigen Wettervorhersagen zu versorgen. Die staatliche Behörde sollte und soll sich ganz auf ihren gesetzlichen Informations- und Forschungsauftrag konzentrieren. Dazu gehören die Sicherung der Luftfahrt, der Schifffahrt und der Verkehrswege, die Herausgabe von amtlichen Unwetterwarnungen und der Betrieb der erforderlichen Mess- und Beobachtungssysteme. Reine Wetterdaten stellt der Deutsche Wetterdienst mittlerweile kostenlos zur Verfügung. Über einen »Open Data«-Server sind die meteorologischen Messwerte und Auswertungen für jeden jederzeit frei zugänglich.

In Frankfurt nutzte man das Verbot der Belieferung als Chance, meteorologisches Knowhow in den Sender zu holen und erweiterte die Redaktion um ein Meteorologenteam.

DAS PROGRAMM »TRIVIS« – DAS BILD ÄNDERT SICH

1995 änderte sich die Darstellung der Wettervorhersage grundlegend. Mit den Worten »Der Blick auf Europas Wolkenzukunft« von Christine Kolb, der damaligen Leiterin der Wetterredaktion, begann am 02. Oktober 1995 der erste Wetterbericht der neuen Grafikgeneration. Der Satellitenfilm zu Beginn des Wetterberichtes verschwand, und aus den starren Wolkenpappen der 1960er-Jahre wurden computeranimierte Wolken, die den Bewölkungsverlauf des kommenden Tages wiedergaben. Die Wettervorhersage begann von da an mit einem Blick nach vorn.

Die neuen Wolkenfilme httpsyoutubeKQQhCTqiIrk Verantwortlich dafür war das - фото 18

Die neuen Wolkenfilme https://youtu.be/KQQhCTqiIrk

Verantwortlich dafür war das Programm »TriVis«. Das Computerprogramm, dessen Filme auch heute noch Basis der Tagesschaufilme sind, ist eine gemeinsame Entwicklung des Deutschen Wetterdienstes, des Fraunhofer Instituts in Darmstadt und des Hessischen Rundfunks. Die Vorhersage der großen Wettercomputer (siehe Seite 131 ff.) wurde bis dato in zweidimensionalen Karten in einer stündlichen Auflösung dargestellt. »TriVis« macht aus den zweidimensionalen Karten dreidimensionale Filme. Während man mit der alten Tricktechnik den Ablauf des Wettergeschehens nur ganz grob darstellen konnte, zeigen die neuen Filme nun den genauen zeitlichen und örtlichen Verlauf des Wetters in den kommenden 24, 48 oder 72 Stunden.

Bei einem Redesign der Grafik entschieden sich die Verantwortlichen Anfang der 2000er-Jahre der Einfachheit halber dafür, die kleine Uhr wegzulassen. Unzählige Beschwerden waren die Folge. Fahrradfahrer nutzen beispielsweise die Vorhersagen, um zu schauen, ob sie es trocken von A nach B schaffen, Brieftaubenzüchter finden mithilfe des Wolkenfilms die optimale Startzeit für Ihre Tauben. Als Reaktion auf die zahlreichen Beschwerden wurde die Uhr wieder in die Grafik eingebaut – und da ist sie auch bis heute.

Die neue Technik bedeutete zunächst einmal mehr Arbeit. Denn die Computer-filme des Programms »TriVis« sind nur die Darstellung eines einzelnen Computermodells. Meteorologen, die regionale Besonderheiten oftmals besser einschätzen können als ein Computer und sich darüber hinaus die Modelle verschiedener Wetterdienste anschauen, kommen häufig zu einer anderen Vorhersage. Die Roh-Wetterfilme müssen daher – nach den Angaben der Meteorologen – von den Grafikern noch nachbearbeitet werden.

So begann Mitte der 1990er-Jahre der Arbeitstag für das Wetter der Tagesschau um 20 Uhr bereits morgens um 10 Uhr mit dem »Einstellen« der Wolken. Wolke ist bekanntlich nicht gleich Wolke und damit die Wolken farblich und strukturell auch so aussehen, wie sie aussehen sollen, wurde mit verschiedenen Parametern in »TriVis« nachjustiert. Heute ist die Darstellung der Wolken deutlich besser: Es müssen nur noch kleine Korrekturen vorgenommen werden, und die Arbeiten für das Wetter in der Tagesschau um 20 Uhr beginnen erst am späten Nachmittag.

Seit den 1990er-Jahren sind die Computer kleiner, schneller und günstiger geworden, und das Design hat sich mehrfach geändert. Es gibt nicht mehr nur das Wetter in der Tagesschau um 20 Uhr, sondern in unzähligen weiteren Ausgaben. Die ersten Ausgaben sind schon am frühen Morgen, die letzten spät in der Nacht. Dazu kommen noch Tagesthemen, Nachtmagazin, ARD-Mittagsmagazin, ARD-Buffet und das »Wetter vor acht«. Aus der »Wetterkarte« in der ARD sind heutzutage also ganz viele geworden. An der grundsätzlichen Arbeitsweise hat sich aber seit den 1990er-Jahren nicht viel geändert (siehe Seite 122 ff.).

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