Stefan Bouxsein - Der nackte Idiot
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Kaum ist er in sein normales Leben zurückgekehrt, erbt er einen Bauernhof in der Wetterau. Was auf den Seychellen geht, das geht auch in der Wetterau, denkt sich Hans Bremer. Gemeinsam mit seinen Urlaubsbekanntschaften entwickelt er das Konzept vom FKK-Urlaub auf dem Bauernhof und verabschiedet sich damit endgültig aus seinem bisher so stinknormalen Leben.
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Trotz allem Für und Wider summten und schwirrten mir die angebotenen Urlaubsträume weiter durch den Kopf. Abenteuer, Erholung und Entspannung, Erotik, Spiel und Spaß , alle diese Begriffe bildeten ein heilloses Durcheinander in meinem Kopf. Ich überlegte, bis mir der Schädel rauchte. Die Sparten Abenteuer, Sport und Bewegung, Horror und Nervenkitzel, Spiel und Spaß, Kultur und Überraschung verdampften dann auch ziemlich schnell, bis nur noch eine Mischung der beiden Rubriken Erholung und Entspannung sowie Erotik meine Gedanken beherrschte. Aus dem noch verbliebenen Sumpf traumhafter Urlaubsvorstellungen kristallisierte sich die Erotik im wahrsten Sinne des Wortes heraus. Vor meinem geistigen Auge tummelten sich wunderschöne Frauen in atemberaubenden Bikinis. Natürlich konnte ich mir eine aussuchen. Ich hatte die Qual der Wahl. Ich saß mitten in einem Waffenarsenal, hochexplosive Sexbomben, die kontrolliert gesprengt werden mussten - und ich war der Sprengmeister.
Von meinen Tagträumen angestachelt, klickte ich endlich auf die Rubrik Erotik und beobachtete gespannt, wie sich die nächste Seite des Fragebogens vor mir aufbaute. Hier wurde nach meinen sexuellen Neigungen gefragt. Ob ich heterosexuell, homosexuell oder bisexuell veranlagt wäre, sollte ich beantworten. Jetzt bloß nichts falsch machen, dachte ich mir. Einmal falsch geklickt und schon wäre die Katastrophe nicht mehr aufzuhalten. Das hätte mir gerade noch gefehlt, wenn ich aus dem Urlaub zurückkäme und die Kollegen würden fragen: Na, Bremer, wie war der Urlaub? Und ich: Super. Blaues Meer, Sonne pur und jeden Abend eine ausgelassene Schwulenparty am Strand.
Mir der Gefahr bewusst, ging ich mit voller Konzentration ans Werk. Langsam, aber sicher bewegte ich den Mauszeiger auf den Link zu der heterosexuellen Zone und atmete erleichtert auf, als die nächste Seite des Fragebogens erschien. Hier durfte ich auswählen, auf welchem Niveau meine erotischen Träume wahr werden sollten. Der erste Menüpunkt hieß Kuscheln und Schmusen . Das klang zwar nicht so furchtbar aufregend, viel falsch machen konnte ich da aber auch nicht. Soft und prickelnd , lautete die nächste Kategorie. Das hörte sich schon spannender an. Aber auch die nächsten Auswahlpunkte mussten gut bedacht werden. Jetzt erst verstand ich die eindringliche Bitte des Veranstalters, ehrlich mit mir selbst zu sein. Ich hatte noch die Wahl zwischen hart und heftig; devote Unterwerfung; Fetisch, Lack und Leder; Dominanz und Peitsche; Öl und Massage und zu guter Letzt wieder die Überraschung . Meine Augen verharrten einen Augenblick auf dem Link zu hart und heftig . Meine Gedanken gingen auf Wanderschaft. Wilde Orgien unter Palmen, unersättliche Nymphomaninnen saugten mich aus. Sie kannten keine Gnade, erbarmungslos pumpten sie an meiner Manneskraft. Stattliche Rubensmodelle ritten mich im wilden Galopp, unentwegt verlangten sie nach Befriedigung. Ich hatte keinen Namen, ich war einfach nur der Stier, dazu verdammt, hemmungslose Damen mit meiner animalischen Triebkraft zu beglücken. Eine nach der anderen musste ich nehmen, von vorne und von hinten, laut stöhnend und ausdauernd stoßend, schneller und tiefer, heftig und hart, noch schneller und noch tiefer, rammelnd bis zur völligen Erschöpfung, Durchhänger waren verpönt.
Die Ermahnung, ehrlich zu mir selbst zu sein, holte mich wieder ein. Selbstüberschätzung war hier nicht angebracht. Enttäuschte Blicke von wilden zweibeinigen Stuten auf mein bestes Stück wollte ich mir lieber ersparen. Aber es gab ja noch andere Themen. Devote Unterwerfung konnte ja auch sehr spannend sein. In meiner Fantasie schlüpfte ich in die Rolle eines gehorsamen Hausboys. Natürlich bekam ich eine junge, hübsche, wohlgeformte Herrin, die sich aufopfernd um meine Erziehung kümmerte. Mit Zuckerbrot und Peitsche brachte sie mir bei, alle ihre Wünsche zu erfüllen. Nachts schlief ich auf dem Fußboden vor ihrem Bett. Am Tag lackierte ich ihre Zehennägel, massierte bei Bedarf ihre Schultern und war stets bemüht, ihr jeden Wunsch von den Augen abzulesen. War sie zufrieden mit mir, durfte ich auch mal unter ihre Decke schlüpfen, war sie aber unzufrieden, bekam ich den Rohrstock zu spüren. Sicherheitshalber stellte ich mir anstatt der jungen, aufreizenden Herrin eine ältere, fettleibige und hysterische Herrin vor. In diesem Fall wäre ich wahrscheinlich von morgens bis abends auf der Flucht vor dem Rohrstock. Hin- und hergerissen von den Vor- und Nachteilen eines unterwürfigen Sklavendaseins, beschäftigte ich mich anschließend mit der Fetisch, - Lack- und Leder -Abteilung. So sehr ich auch angestrengt nachdachte, der erotische Stellenwert dieser Spielart wollte mir nicht so recht einleuchten. Die Vorstellung, in einem Lederhöschen oder einem Latex-Ganzkörper-Kondom über eine Insel im Indischen Ozean zu hüpfen, fand ich eher suspekt und ich wandte mich dem nächsten Punkt zu, der Dominanz und Peitsche hieß. Mit einem feisten Grinsen im Gesicht stellte ich mir vor, wie ich inbrünstig knackige Mädchenpopos versohlen würde. Die nackten süßen Hinterteile bettelten förmlich nach meiner strafenden Hand. Natürlich gab es auch das eine oder andere ganz besonders schwer erziehbare Mädchen, da tat auch schon mal die Rute not. Ich sah mich als strengen und gerechten Meister, umgeben von lüsternen Mädchen, deren Erziehung mir sehr am Herzen lag. Jeden Abend pickte ich mir eine heraus, eine, die sich durch ihr besonnenes Verhalten eine Belohnung verdient hatte. Zur Belohnung durfte sie mir dann in der Nacht Freude bereiten. Meine Ansprüche waren hoch und meine auserkorenen jungen Damen gaben sich alle Mühe, um mich nicht zu enttäuschen.
Seien Sie ehrlich zu sich selbst, diese Mahnung stoppte erneut meine blühende Fantasie. Weder war ich ein Eros, noch war ich es gewohnt, Befehle zu erteilen oder Führungsqualitäten an den Tag zu legen. Die Gefahr, dass sich meine dominante Ader in der Realität nur als zaghaftes Wunschdenken entfaltete, durfte ich nicht unterschätzen. Nach einem starken, dominanten Mann hechelnde Frauen konnten grausam sein, wenn ihre Sehnsüchte nicht in Erfüllung gingen. Als dominanter Meister anzutreten, um hinterher als verspotteter Schlappschwanz verjagt zu werden, könnte äußerst deprimierende Spuren auf meiner Seele hinterlassen. Je länger ich vor diesem Fragebogen saß, desto größer wurde die Frage nach meinem eigenen Ich. Noch nie war ich mir so unsicher in Bezug auf meine Rolle im Leben gewesen. Eigentlich wusste ich überhaupt nichts über meine Stärken oder über meine Schwächen. Was sollten Frauen bloß an mir finden, wenn ich selbst keinen blassen Dunst von meinen Neigungen habe, fragte ich mich voller Selbstzweifel. Unsicher über mich und diesen merkwürdigen Hauptgewinn, quälte ich mich weiter durch den Fragebogen. Öl und Massage klang nach einer Option, die wenigstens keinen allzu großen Erwartungsdruck auf mich ausüben würde. Allerdings war ich mir sicher, dass ich es hinterher bereuen würde, wenn ich mich eine Woche lang nur von öligen Händen betatschen lassen müsste, anstatt mich in ein gewagtes Abenteuer zu stürzen. Den Punkt hakte ich also ab und die Überraschungsvariante überzeugte mich ebenso wenig. Nachdenklich ging ich die Liste ein zweites Mal durch. Bei aller Fantasie, die bei den Gedanken an devote oder dominante Spielereien in mir erwachte, versuchte ich, so ehrlich wie nur möglich zu mir selbst zu sein. Das Ergebnis meiner Bemühungen spiegelte sich in einem selbstbewussten Klick auf das Feld soft und prickelnd wider. Zufrieden mit meiner Wahl erwartete ich gespannt die nächsten Auswahlmöglichkeiten. Es dauerte auch nur einen kurzen Augenblick, bis sich die nächste Maske auf meinem Bildschirm öffnete. Hätte ich geahnt, was mich hier noch für Möglichkeiten erwarteten, wäre meine Wahl bei dem vorherigen Punkt vielleicht etwas risikofreudiger ausgefallen. Aber in diesem Fragebogen gab es kein Zurück, wie ich feststellen musste. Daher wohl auch die eindringliche Mahnung, ehrlich mit sich selbst zu sein. Nun durfte ich dem Veranstalter nämlich mitteilen, auf was für einen Typ Frau ich stehen würde. Zuerst konnte ich das Objekt der Begierde in eine mir angenehme Altersklasse einschränken. Ich konnte mich frei entscheiden, ob ich mich mit Frauen zwischen 18 und 25, 26 und 32, 33 und 38, 39 und 45, 46 und 54 oder mit Damen ab 54 Lenzen vergnügen wollte. Da ich selbst vor wenigen Wochen meinen 36. Geburtstag gefeiert hatte, entschied ich mich für die nächst jüngere Generation. 26 bis 32-jährige Mädels hielt ich mit Abstand für die attraktivste Altersklasse, jedenfalls in einem Luxusurlaub mit erotischen Aussichten auf prickelnde Abenteuer. Nachdem das geklärt war, durfte ich auch die Haarfarbe und das Gewicht meiner Urlaubsmätressen bestimmen. Bei der Haarfarbe wollte ich nicht wählerisch sein, großzügig erlaubte ich alle Schattierungen von hell- bis dunkelblond sowie braun, rot und schwarz. Die Gewichtsklasse zu bestimmen, benötigte wieder etwas mehr Fingerspitzengefühl. Allzu kleinlich wollte ich aber auch nicht sein, zwischen 50 und 70 Kilogramm stand ich den Damen zu. Immerhin gab es beim nächsten Kriterium noch die Möglichkeit, die weiblichen Formen durch die Wahl der Körpergröße zu idealisieren. Ohne lange darüber nachzudenken, gab ich grünes Licht für alle Frauen über 1,55 Meter, solange sie nicht die 1,78 überschritten. Zu meinem Bedauern gab es hier keine Möglichkeit, auch noch die Körbchengröße festzulegen. Ich überlegte, ob ich den Veranstalter auf diesen Missstand hinweisen sollte, dann wurde mir aber klar, dass die vorhandenen Auswahlkriterien der körperlichen Attribute in Verbindung mit den Themenschwerpunkten schon ein enormes Reservoir an weiblichen Angestellten erforderte. So langsam dämmerte es mir, warum diese Woche einen Wert von 16.500 Euro haben sollte. Allein, um für die Variante der Erotik die Träume der nach Abwechslung hechelnden Touristen erfüllen zu können, musste ja schon ein gigantischer Puff im Indischen Ozean unterhalten werden. Der Disney-Park der Zukunft, mutmaßte ich und beendete die Seite des Fragebogens mit einem Klick auf den Weiter-Button. Zu guter Letzt blieb mir noch die Terminwahl für meinen Traumurlaub. Zur Entscheidungsfindung unterstützte mich eine Tabelle, die über die Temperaturen, Niederschläge und die Luftfeuchtigkeit während der verschiedenen Jahreszeiten informierte. Viel half das allerdings nicht, die Temperaturen auf den Seychellen bewegten sich das ganze Jahr über zwischen 25 und 30°C und die Luftfeuchtigkeit hielt sich auch relativ konstant bei circa 75 %. Aussagefähiger waren aber die Balken, die die Wassermenge an Regen für die verschiedenen Monate anzeigten. Zwischen November und Februar stiegen die Balken stetig an, Schuld daran war der Monsunregen. Monsunregen hörte sich aber weder erotisch noch prickelnd an. Der August bestach durch den niedrigsten Balken, ich entschied mich also für die Abreise am 7. August und bestätigte mit einem weiteren Klick mein Abreisedatum. Endlich war die Prozedur vorüber, ein verlockendes Foto von den Seychellen wurde hochgeladen. Eine schlanke Blondine räkelte sich auf einem Badehandtuch und Traumurlaub-Reisen meldete sich noch einmal zu Wort:
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