Gustav Schilling - Memoiren eines Barons II
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Die Tür am Ende des Korridors wurde geöffnet. Meine unbekannte Schöne verschwand in ihr Zimmer. Ich versteckte mich im großen Wandschrank.
„Aber warum denn heute abend schon so früh, mein Lieber?“ hörte ich sie fragen.
„Ich bin schläfrig“, murmelte der alte Mann und schlurfte hinter ihr her ins Zimmer.
Kurz darauf erschien das Dienstmädchen mit einem Licht und öffnete die Schranktür.
„Oh ... was für ein wunderschöner Anblick!“ sagte sie lächelnd. „Sie werden ein Weilchen bei mir bleiben müssen, bis die andere Dienerschaft schläft.“ „Aber wie haben Sie denn glauben können, mein schönes Kind, daß ich Sie verlassen würde? Natürlich werde ich bei Ihnen bleiben!“
„Und was würde Madame dazu sagen?“
„Das werden Sie herausfinden, wenn Sie es ihr sagen.“
„Ich werde es ihr einfach nicht sagen.“
„Oh, nein, mein lieber Herr! Ich nehme nicht gern die Knochen, die andere Leute von ihrer Mahlzeit übriglassen!“
„Aber ich mag Sie doch, mein liebes Mädchen! Ich möchte bei Ihnen bleiben. Wo ist Ihr Schlafzimmer?“ Sie machte eine Tür auf, und siehe da, es war tatsächlich ihr Schlafzimmer. Ich nahm das Mädchen am Arm, führte sie hinein und schloß die Tür hinter uns ab.
„Ich glaube fast, daß Sie es ernst meinen!“
„Aber natürlich, mein liebes Mädchen.“
Ich nahm ihr das Licht aus der Hand und stellte es auf den Tisch. Dann zog ich sie zu mir aufs Bett.
„Oh ... puh! Lassen Sie mich los!“
Nachdem sie sich ein ganz klein wenig gewehrt hatte, trug sie nur noch ein dünnes Hemdchen.
„Du siehst also jetzt, wie ernst ich es meine!“
Und in Sekundenschnelle stand ich splitternackt vor ihr.
Sie schlug verschämt beide Hände vors Gesicht, vergaß aber vollkommen, sich zu wehren, als ich ihr Hemd auszog. Plötzlich brach sie in meinen Armen zusammen und schmiegte sich zitternd an mich, als wollte sie sich verstecken.
Doch jeder Muskel ihres zitternden Körpers verriet Leidenschaft. Das lockige Haar um ihr Liebesnest herum war rabenschwarz, und die Lippen geöffnet, wie ich es noch nie gesehen hatte. Ich drückte ihr meinen Stab in die Hand.
Sie stieß einen langen und sehr tiefen Seufzer aus. „Nun ...? Möchtest du, daß ich dich jetzt wieder verlasse?“
„Ihr Scherz kommt zum falschen Zeitpunkt, mein Herr!“
„Da hast du recht. Komm her, überzeuge dich selber davon, ob du nur die übriggebliebenen Knochen einer Mahlzeit bekommen wirst!“
Das Mädchen, es hieß Dorothea, wußte sofort, was es zu tun hatte. Kaum hatte sich Dorothea in Position gebracht, da schlang sie auch schon ihr rechtes Bein über meine Hüfte und kam jedem meiner Stöße sehr geschickt entgegen, was viel Erfahrung verriet. „Bitte ... oh ... bitte, verkürze mein Vergnügen nicht! Ah ... ja ... aber ... bitte, nicht so schnell bewegen!“ Ich blieb ganz ruhig und ließ sie alle Arbeit verrichten, bis ich bemerkte, daß sich ihre Erregung zu fieberhafter Höhe steigerte. Dann erst begann ich, kräftig in sie einzudringen und mit aller Macht ihren Liebesacker zu pflügen.
Sie machte die Augen zu, warf sich herum und stöhnte vor Lust.
„Es ... ah ... das ... bringt ... mich ... um ... oh ... ooh ... aaah ...!!!“
Eins, zwei, drei ... und schon floß die Grube ihrer Leidenschaft über.
„Nun, Dorothea? War es nur ein klägliches Dessert?“
„Oh ... puh ...!“
„Und was wird Madame sagen?“
„Das kümmert mich nicht. Warum hat sie mich hören lassen, wie nett es für sie gewesen ist? Sonst hättest du mich bestimmt nicht so bereitwillig und eifrig gefunden!“
„Im Ernst, mein liebes Mädchen? Nun, ich werde sehen, ob ich deine Ehrlichkeit damit belohnen kann, daß ich versuchen werde, es noch einmal zu tun ... und diesmal sogar noch besser!“
Dorothea hatte keinen Grund, sich über mich zu beklagen.
In dieser Nacht ging ich erst gegen drei Uhr nach Hause.
Die Nacht, die ich mit meiner schönen Dame im Dunklen verbracht hatte, war sehr dazu angetan, meine Stimmung zu heben. Gelegentlich war ich allerdings etwas unzufrieden, weil ich so gar nichts mehr von ihr hörte. In jeder Nacht ging ich an ihrem Haus vorbei, bekam aber nie die Chance, es noch einmal zu betreten.
Ich hatte diskret Erkundigungen über sie eingezogen. Ich wollte wissen, wer in diesem großen, alten Haus wohnte, um den Namen der mysteriösen Schönen herauszufinden. Aber es nutzte mir gar nichts. Ich bekam nur heraus, daß dieses Haus von drei gebrechlichen, alten Männern bewohnt werde. Jeder von ihnen sollte mit einer jungen und sehr schönen Frau Zusammenleben. Offenbar war es das Schicksal dieses Hauses, junge Frauen zu quälen, ganz zu schweigen von ihren jungen, ritterlichen Verehrern.
Gewiß, man bemitleidet oft diese armen Nonnen, die angeblich von ihren eigenen Leidenschaften verzehrt werden, aber ich persönlich bin ganz entschieden der Meinung, daß junge, schöne Ehefrauen, die gezwungen sind, neben alten, impotenten Männern zu liegen, noch viel mehr zu bemitleiden sind.
Eines Tages fuhr ich ganz allein zu einer benachbarten Ortschaft, die ich bislang noch nie besucht hatte. Dort lernte ich eine Gruppe alter Herren und Matronen kennen, die beim Kaffeeklatsch saßen.
Welch wunderschöne Gesellschaft! dachte ich bitter. Traurigen Herzens setzte ich mich ganz allein an einen Tisch und bestellte eine Tasse Schokolade.
Dann kam eine Frau herein. Sie trug ein hellgrünes Reitkostüm. Offenbar gehörte sie zu dieser Gesellschaft, denn jemand sprach sie mit ,Tochter‘ an.
Sie war schlank wie eine Pinie und etwas größer als Frauen meist sind. Ihr üppiger, stolzer Busen, das leichte Lächeln auf den Lippen, und aschblondes Haar zu dunkelblauen Augen entflammten mich auf der Stelle.
Der Jagdanzug schien für sie wie geschaffen. Sie machte darin eine prächtige Figur. Der dunkle Samthut warf leichte Schatten auf ihr Engelsgesicht. Ich war zur Salzsäule erstarrt.
Wie konnte ich es anstellen, mit dieser atemberaubend schönen Frau ins Gespräch zu kommen? Würde ich jemals Erfolg damit haben? Aber ich mußte unbedingt mit ihr reden! So schön! Etwas Schöneres hatte ich mein Lebtag noch nicht gesehen!
Tausend Pläne blitzten durch mein Hirn. Ich wagte kaum, sie noch einmal verstohlen anzusehen, weil der Aberglaube, mein Augenlicht dadurch zu verlieren, mir in den Sinn kam.
Wie konnte ich jemanden in dieser Gesellschaft kennenlernen?
Aber wie immer, wenn einem das Glück hold ist, muß man sich auch in Geduld üben. Es stellte sich nämlich heraus, daß all mein Planen überflüssig war. Einer der alten Herren kam auf mich zu.
„Entschuldigen Sie, mein Herr“, begann er. „Jemand hat mir gesagt, Sie seien Baron Karl von H.“
„Sie wurden richtig informiert.“
„Verzeihen Sie meine Freiheit, aber ist der alte Baron nicht Ihr Vater?“
„Auch das ist richtig.“
„Ich glaube nicht, daß ich Ihren berühmten Herrn Vater jemals vergessen könnte. Mein ganzes Leben lang habe ich mit ihm Geschäfte gemacht. Aber er hat mir niemals Gelegenheit gegeben, einmal seinen Sohn kennenzulernen. Ich möchte zu gern Ihre Bekanntschaft machen, Baron, deshalb wollte ich Ihnen sagen, daß Sie in meinem Hause jederzeit herzlich willkommen sind. Besuchen Sie uns doch einmal, wann immer Ihre Zeit es erlaubt.“
Er nahm mich bei der Hand und stellte mich der Gesellschaft vor, und dieser Engel von Frau war seine Tochter!
Ihr Ehemann, ein alter, buckeliger, halbtauber, blinzelnder Greis.
Ich hätte den Vater am liebsten mit der Reitgerte ausgepeitscht, weil er es fertiggebracht hatte, seine junge, schöne Tochter so zu verhökern! Das war einfach gräßlich, ungehörig!
Ich fand tausend Vorwände, um mit ihr zu sprechen. Zu meinem unglaublichen Entzücken konnte ich feststellen, daß sie mir in keiner Weise abgeneigt war. Wir standen am Erkerfenster, ich drückte ihre Hand, was sie sanft erwiderte.
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