Arnold Höllriegel - Die Films der Prinzessin Fantouche

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Spannung mit viel Witz und Humor! Die Genoveser Polizei weiß sich nicht zu helfen: Wer ist diese hübsche Verbrecherin, Prinzessin Fantouche, die mit Witz und Esprit die Polizei immer wieder an der Nase herumführt? Während die Polizei versucht, die junge Dame zu schnappen, nimmt Fantouche diese Versuche auf und verarbeitet sie zu lustigen Filmen, die in die Kinos kommen, und die Verbrecherin weltberühmt machen. -

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Sie beugte sich über ihn und zog den Schlüsselbund aus seiner rechten Rocktasche. Er wälzte sich herum, um dem Operateur sein lächelndes Gesicht zu verbergen. Plötzlich prustete er los.

»Ausgezeichnet – ausgezeichnet, Fräulein. Ich werde Ihnen – ich werde« – er rang mit einem erstickenden Lachanfall, ehe er den Satz vollenden konnte – »ich werde Ihnen eine Extragratifikation bewilligen. Sie wollen – hahaha! – daß ich ein recht echtes entsetztes Gesicht mache, und versuchen einen kleinen Bluff.«

Prinzessin Fantoche war an den mächtigen eisernen Geldschrank getreten und hatte sein kompliziertes Schloß leicht geöffnet. Einen Augenblick hörte man nur das leise Kurbelgeräusch des Aufnahmeapparates. Dann klang vom Geldschrank her eine melodische, aber etwas impertinent gefärbte Frauenstimme:

»Wenn Sie gestatten, Herr Präsident, hole ich mir die Extragratifikation höchst persönlich. Sind das Päckchen zu hundert Tausendlirescheinen? Mein Kompliment, Herr Präsident, Sie sind gut versehen! Drei – vier – sechs – sieben – acht! Ah, in dem achten Päckchen sind nur fünfzig Scheine, aber ich nehme das nicht so genau. Die Goldrollen lasse ich Ihnen da, Herr Präsident!«

Sie schloß den Geldschrank mit großer Sorgfalt wieder zu und trat in den Gesichtskreis des auf dem Boden liegenden Bankiers. Sie sah ihm spöttisch ins Gesicht und machte sich daran, die Bündel mit den Banknoten in der eleganten großen Ledertasche zu verbergen, die ihr über den Arm hinabhing. Herr Ippoliti, der außerordentlich unbequem lag, hörte auf zu lachen und sagte höchst ungnädig: »Jetzt habe ich aber genug von dem Scherz!«

Sie entgegnete spottend: »O, es gibt noch viel mehr zu lachen.« Sie gab ihm mit der Spitze eines ausgesucht kleinen, wohlbeschuhten Fußes einen neckischen kleinen Rippenstoß. »Sie, das geht recht zu weit. Ich werde Sie entlassen, mein Fräulein!«

»Aber ich gehe ja schon!« sagte sie. »Viel Vergnügen, Herr Präsident!«

»Sie unverschämte Person!« brüllte der Bankier Ippoliti und versuchte vergebens, sich aufzurichten. »Werden Sie das Geld der OCI gleich in den Schrank zurücklegen!«

Die Prinzessin Fantoche zeigte eine allerliebste kleine Zunge. »So – das Geld gehört nicht Ihnen, sondern der OCI. Grüßen Sie, bitte, die OCI von mir. Es ist eine wirklich sympathische Gesellschaft! Besonders der Herr Costa war sehr lieb und reizend zu mir und meinen Leuten, daß wir uns ordentlich geschämt haben, uns unter falschem Namen eingeschlichen zu haben!«

Alles Blut war aus dem Gesicht des armen Bankiers gewichen. Er machte verzweifelte Anstrengungen, sich zu befreien. Jetzt begriff er die gräßliche Wahrheit. »Hilfe! Polizei! Räuber!« brüllte er. Der maskierte Mann, der bisher mit gekreuzten Armen unbeweglich dagestanden hatte, trat drohend näher.

»Lassen Sie ihn doch, Giorgio«, sagte die falsche Dupont lächelnd. »Wozu ihn knebeln? Er hat ja selbst alle Dienstboten weggeschickt. Und die Polizei hat er uns ja auch noch freundlich vom Halse gehalten! Kommt, Kinder, lassen wir ihn liegen, bis der Polizeikommissär kommt, um die Flasche Capri Bianco mit ihm zu trinken.«

Der Bankier stöhnte in ohnmächtiger Wut.

Die schöne Verbrecherin fuhr gleichmütig fort: »Carlo, Sie gehen voraus in den Hof und nehmen Giorgio und mich auf, während wir in der Voiturette abfahren. Nur 12 PS, Herr Präsident, aber für unsere Zwecke schnell genug. Sie fahren dann mit dem Motorrad nach, Carlo, bis zu meinem Haus, dessen Adresse der Herr Präsident gewiß gern erfahren möchte!«

Der Operateur kam grinsend aus seinem Versteck hervor. Der maskierte Mann, den die Prinzessin Giorgio nannte, hatte sich unterdessen aus der auf dem Schreibtisch stehenden Kiste eine prachtvolle importierte Havanna genommen und sie seelenruhig angezündet. Die drei Verbrecher bewegten sich ohne jegliche Eile zur Türe. Der Operateur schritt über den gefesselten Bankier hinweg. Während der Mann ging, kurbelte er immer noch an seinem Apparat.

In der Türe drehte sich die Prinzessin Fantoche wieder um: »Ich vergesse nicht Ihre Geburtstagsüberraschung«, sagte sie. »Der Film wird pünktlich geliefert. O, wir sind sehr gewissenhaft!«

Man hörte das leise Kurbeln. Der Operateur nahm die Szene nochmals auf. Der Bankier schöpfte wieder Hoffnung. Es mußte doch ein schlechter Witz sein.

Aber da fiel die Türe ins Schloß. Bald darauf hörte man das lustige Töfftöff eines fortfahrenden Autos und das Knattern eines Motorrades.

Als der Polizeikommissär Cavaliere Depretis gegen Abend seinen guten Freund, den Bankier Ippoliti, besuchen wollte, fand er die Haustür offen, die Villa leer und auf dem Fußboden des Arbeitszimmers einen Ohnmächtigen.«

Zweites Abenteuer

Der erste Film der Prinzessin Fantoche

Der aufmerksame Leser hat ohne Zweifel bemerkt, daß vor und nach dem ersten Kapitel dieser Geschichte je ein Paar geheimnisvoller Anführungszeichen Wache stand. Die Erzählung, mit der unser Buch begann, ist nämlich wörtlich dem Morgenblatt des »Caffaro« vom 2. April jenes Jahres entnommen. Ein feuilletonistisch begabter Mitarbeiter des großen Genueser Blattes hatte die kriminalistische Sensation des letzten Abends recht geschickt in eine fließende kleine Erzählung eingekleidet. Hier und da war wohl ein Detail etwas ausgeschmückt, aber im ganzen stimmte der Bericht nur zu genau mit dem überein, was das Opfer dieser tragikomischen Affäre, der so niederträchtig ausgeplünderte Bankier Ippoliti, selbst ausgesagt hatte: daß unter der Maske einer Kinoschauspielerin eine Abenteurerin sich in das Haus eingeschlichen, ihn unter dem Vorwand, ein Filmdrama aufzuführen, gefesselt und aus seinem Kassenschrank 750.000 Lire gestohlen habe.

Commendatore Testaccia, der Polizeichef von Genua, warf das Zeitungsblatt wütend auf den Tisch seines Bureaus. Die Affäre hatte ihm noch gefehlt! Das sah ja geradezu wie eine Verhöhnung der Polizei aus! Und keine Spur von der Bande! Und ganz Genua in heller Aufregung über den unerhörten Streich! Kein Mensch sprach heute von etwas anderem. Und alle Welt lächelte, lachte – –!

Wütend schlug der Commendatore mit der Faust auf den Tisch. Daß doch alles schief gehen mußte! Sein Sohn Eugenio war ein Tagedieb, dem nur dumme Liebeleien im Kopf steckten, statt der Jura und der Polizeikarriere, der Minister des Innern steckte die Nase in alles, was ihn nichts anging, die Verbrecher in Genua wurden immer unverschämter und ließen sich nicht fassen – kurz, es war rein zum Wahnsinnigwerden!

Der Polizeipräfekt fluchte leise vor sich hin. Er hätte ja bei seinem Vermögen die verfluchte Schinderei längst aufgeben können, dem Minister was malen, den Verbrechern den Gefallen tun und verschwinden – aber der Commendatore Testaccia konnte sich ein Leben außerhalb der Polizeipräfektur überhaupt nicht vorstellen. Sein Beruf war diesem verknöcherten, alternden Mann eine tief eingewurzelte Leidenschaft, an der er mit ganzer Seele hing wie andere am Alkohol oder an der Liebe. Daß sein Sohn Eugenio so gar kein kriminalistisches Talent hatte, sondern gern Schauspieler geworden wäre, das war der große Schmerz des alten Polizisten, den nichts im Leben reizte als die unerhört verfeinerten Aufregungen der Menschenjagd. In dem Zorn, den der Commendatore über die Affäre Ippoliti fühlte, lag doch ein guter Teil Freude über den prächtigen »Fall«. Die Gauner waren jedenfalls sehr gerieben. Aber desto besser, man würde sie schon überlisten, die Schwefelbande.

Der Präfekt nahm die Nummer des »Caffaro« wieder auf und vertiefte sich in die Einzelheiten des Berichtes. Ein leises Räuspern unterbrach ihn in der Lektüre. In der offenen Tür des Nebenraumes stand sein Sekretär und suchte sich bemerkbar zu machen.

»Entschuldigen Sie, Herr Präfekt!« sagte der junge Beamte. »Aber die Kino-Zensurstelle telephoniert an: sie ersucht den Herrn Präfekten, sich in einer dringenden Angelegenheit hinüber bemühen zu wollen.«

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