Marie Louise Fischer - Glückliche Zukunft für Bettina

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Glückliche Zukunft für Bettina: краткое содержание, описание и аннотация

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Es ist ein Zufall, eine Unachtsamkeit, dass Bettina erfährt, dass ihre Eltern gar nicht ihre leiblichen Eltern sind. Tatsächlich starb ihre leibliche Mutter kurz nach ihrer Geburt und ihr Vater Stefan Steutenberg war nicht in der Lage, sie großzuziehen. So nahmen seine Freude die kleine Bettina in ihre Familie auf. Jetzt ist die Wahrheit heraus und Bettina verliert nicht nur ihre bisherigen Eltern sondern auch gleich drei Geschwister. Und Stefan entscheidet, dass Bettina nach Genf gehen und ein Internat besuchen soll. Eine Zeit großer Veränderungen kommt auf sie zu. Erst als ihr Leben eine dramatische Wendung nimmt, begreift Bettina: Sie hat einen großartigen Freund, ihren Vater!-

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„Aber du bist es eben. Von Natur aus. Ich mache dir auch gar keinen Vorwurf. Ich sage dir nur klipp und klar. Ich kann es nicht länger ertragen. Ich halte das einfach nicht mehr aus. Immer und immer nur in deinem Schatten zu stehen. So, und nun weißt du Bescheid. Verschwinde und laß mich gefälligst in Ruh!“

„Willst du etwa hier bleiben?“ fragte Bettina. „Was versprichst du dir davon?“

„Hier habe ich wenigstens meine Ruhe. Niemand kann mich hier demütigen. Weiter will ich ja schon gar nichts mehr.“

„Du wirst dir dein Kleid schmutzig machen, Ursel.“

„Das ist mir egal!“ behauptete Ursel, aber dennoch blickte sie unwillkürlich besorgt an dem Rock ihres braunen kurzen Kleides hinunter.

„Du siehst so süß heute abend aus, wirklich! Bitte, bitte, komm doch mit zurück! Ohne dich ist es einfach langweilig!“

„Für dich etwa? Daß ich nicht lache! Du amüsierst dich prächtig, auch ohne mich.“

„Aber ich will mich nicht amüsieren, ohne daß du dabei bist, Ursel! Begreifst du das denn nicht? Glaubst du wirklich, ich könnte vergnügt sein … lachen und tanzen, wenn ich weiß, daß du hier in diesem stickigen Kämmerchen hockst? Für wie kalt hältst du mich eigentlich? Komm mit!“ bat Bettina noch einmal.

Ursel schüttelte den Kopf. „Nein! Ich habe genug.“

Einen Augenblick standen sie sich schweigend gegenüber. Bettina sah den Trotz um Ursels Lippen, sah ihre verdüsterte Stirn und wußte, daß die Schwester sich zu sehr verbissen hatte, um von sich aus noch zurückzukönnen.

„Glaubst du“, fragte Bettina ruhig, „wenn du heute abend allein gekommen wärst, glaubst du, daß es dann besser gewesen wäre?“

„Was fragst du mich? Bin ich schon einmal ohne dich irgendwo gewesen? Kannst du dich an irgendeine Gelegenheit erinnern? Na, siehst du. Nie. Selbst im Kindergarten waren wir immer zusammen. Woher soll ich dann wissen, ob …“

Bettina schnitt ihrer Schwester das Wort ab. „Na schön. Dann probiere es aus. Ich gebe dir die Gelegenheit dazu. Ich gehe jetzt nach Hause.“

„Du? Aber warum? Du brauchst doch nicht …“

Ehe Ursel ihren Satz zu Ende gesprochen hatte, war Bettina auf den Flur zurückgegangen und lief mit raschen Schritten zur Garderobe. Sie ließ sich ihren Mantel geben und verließ dann fluchtartig die Schule. Sie wollte nicht, daß Ursel sie einholte, sie wollte mit ihren Gedanken allein sein.

Als Bettina nach Hause kam, sah sie, daß im Wohnzimmer noch Licht brannte. Ein heller Strahl fiel durch die Spalte des nicht völlig geschlossenen Vorhanges in den Garten hinaus. Die Mutter war noch wach.

Ganz leise und vorsichtig schloß Bettina die Haustür auf, schlich auf Zehenspitzen die Treppe hinauf, bei jedem Schritt ängstlich lauschend. Aber nichts rührte sich im Haus. Aufatmend öffnete sie die Tür des niedrigen, geräumigen Zimmers im Dachgeschoß, das sie mit der Schwester zusammen bewohnte. Rasch zog sie sich im Dunkeln aus, schlüpfte unter die Bettdecke. Sie war froh und erleichtert, daß die Mutter nichts von ihrem frühen Heimkommen gemerkt hatte.

Ursel war eifersüchtig auf sie, so viel stand fest. Aber warum nur? Weil ihr Zeugnis ein wenig besser ausgefallen war als das der Schwester? Weil mehr Jungen sie zum Tanz aufgefordert hatten als Ursel? Was bedeutete das schon? Nichts. Gar nichts. Unter all den Jungen war keiner, für den sich Bettina wirklich interessierte. Sie wußte, daß das bei Ursel genausowenig der Fall war. Sie waren ja alle gleichaltrig, die meisten kannten sie von klein auf. War es nicht völlig gleichgültig, ob diese Jünglinge einen nett oder weniger nett fanden?

Warum war Ursel so verzweifelt gewesen? Bettina verschränkte die Hände hinter dem Kopf, starrte in die Dunkelheit und versuchte das Problem zu lösen. Es gelang ihr nicht. Ihr Gefühl sagte ihr, daß der Fehler bei ihr liegen mußte. Aber sie begriff nicht, was sie wirklich falsch machte. Sie wußte nur, daß sie Ursel von Herzen lieb hatte, und dennoch hatte aus der Stimme der Schwester beinahe Haß geklungen.

Bettina schauderte zusammen, als sie daran dachte. Wenn sie nur einen Menschen gehabt hätte, mit dem sie darüber sprechen konnte. Aber es gab niemanden. Ihr Bruder Bernd war ein Flegel und hatte bestimmt kein Verständnis für ihre Probleme. Heiner war noch viel zu klein. Und die Mutter? Plötzlich wurde Bettina klar, daß die Mutter, solange sie denken konnte, immer auf Ursels Seite gestanden hatte.

Der Vater, ja, der Vater war immer gerecht gewesen. Ob er sie lieb hatte? Wenigstens er?

Bettina konnte diese Frage nicht beantworten. Sie fühlte sich einsam, fast ausgestoßen. Ihr Verstand sagte ihr, daß sie übermüdet war, noch immer aufgeregt durch den Streit, verletzt durch Ursels Vorwürfe. Sie versuchte sich einzureden, daß jetzt in der Nacht alle Dinge anders und verzerrt aussahen. Aber dennoch krampfte sich ihr Herz zusammen vor Traurigkeit. Es war ihr, als wenn eine Zentnerlast auf ihre Brust drückte.

Bettina lag noch wach, als die Zimmertür vorsichtig geöffnet wurde und Ursel hereinhuschte. Auch sie zog sich aus, ohne Licht anzuknipsen. „Bettina“, rief sie leise, „schläfst du schon?“

Bettina schwieg. Sie hörte, wie Ursel sich auf nackten Sohlen ihrem Bett näherte, schloß die Augen.

Sie spürte den Atem der Schwester an ihrer Wange. „Bist du mir noch böse?“ fragte Ursel. „Du schläfst ja noch nicht. Ich weiß, daß du noch nicht schläfst! Bitte, sag doch ein Wort!“

Bettina öffnete die Augen nicht. Sie bemühte sich, tief und gleichmäßig zu atmen, wie eine Schlafende. Ganz nahe an ihrem Ohr hörte sie die Stimme ihrer Schwester: „Bettina, ich war gräßlich zu dir! Es tut mir wirklich leid!“

Bettina hob die Arme, legte sie im Dunkeln zart um Ursels Hals, küßte die Schwester zärtlich auf beide Wangen. „Wir wollen uns nicht mehr zanken, Ursel, ja?“ bat sie. „Es ist so dumm, und es tut so weh!“

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