Maj Bylock - Hexenjunge

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Anneli liebt ihren «Hexenjungen», ihren Sohn Ulv, über alles. Umso mehr trifft es sie, als Ulv auf tragische Weise sein Pferd Silbergrau verliert. Das Schicksal nimmt daraufhin seinen Lauf. Der Schmerz über den Verlust seines Pferdes ist so groß, dass Ulv seine Mutter und deren Zauberkräfte für den Tod des Pferdes verantwortlich macht. Ulv sieht keinen anderen Ausweg, als von zu Hause davonzulaufen und sich woanders niederzulassen. Auf seiner Reise erlebt er viele Abenteuer und wird langsam erwachsen."Hexenjunge" ist nach «Hexenprobe» und «Hexentochter» der dritte und letzte Band in der Abenteuer-Triologie von Maj Bylock.-

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Aber das Fohlen kann Ulv nicht entdecken. Stand es nicht hinter einem leuchtend grünen Karren? Er eilt umher und sucht. Es gibt so viele grüne Wagen hier.

Da hört er das Fohlen wiehern. Es scharrt mit den Hufen. Als hätte es ihn wiedererkannt und gerufen!

Gleich steht er neben ihm und schlingt die Arme um seinen silbergrauen Hals. Er flüstert: »Jetzt wollen wir uns nie mehr trennen.«

Er holt einen Eimer Wasser und gibt dem Fohlen zu trinken.

Da kommt der Bauer, dem das Fohlen gehört. Ulv sagt, dass er es kaufen will.

»Hast du so viel Geld?«, fragt der Bauer.

»Nein, ich nicht, aber Vater. Wenn Vater nicht bezahlen will, werde ich Knecht bei dir«, sagt Ulv bestimmt. »Denn das Fohlen lasse ich nie mehr allein.«

Der Bauer lacht und gibt ihm die Hand darauf. »Abgemacht!«

Erst da erinnert sich Ulv ...

Wie lange ist es her, dass er vom Wirtshaus weggelaufen ist? Die Sonne steht schon hoch am Himmel.

9

Im Wirtshaus schnarcht Bengt noch immer. Er wacht auf und ruft nach einem neuen Krug Bier. Da bemerkt er, dass der Junge verschwunden ist. Wo ist er geblieben?

Bengt vergisst das Bier und läuft in die Stadt hinaus.

Ängstlich fragt er alle auf seinem Weg: »Sagt, habt ihr einen Jungen mit flachsblondem Haar und blauen Augen gesehen?«

»Ja«, antworten alle.

Der Alte, der Quirle verkauft, zeigt hierhin.

Das Mädchen mit den Stoffen zeigt in eine andere Richtung.

Denn hier haben beinahe alle Jungen flachsblondes Haar und blaue Augen.

Bengt findet ihn, als er sich gerade mit dem Bauer einig geworden ist. Da packt ihn plötzlich der Zorn.

Er schüttelt Ulv und schimpft ihn aus.

Aber der Bauer geht dazwischen.

Bengt lässt Ulvs Arm los und schämt sich. Ulv muss erklären.

Und als Bengt das Silberfohlen sieht, versteht er Ulv. Das Fohlen ist schöner als jedes andere.

Bengt steht ein Weilchen da und denkt nach. Er rechnet sein Geld Münze für Münze durch. Salz muss er kaufen, doch auf den Topf und den Kleiderstoff müssen sie verzichten.

Ja, und die Geige ...

Die muss wohl noch ein paar Jahre warten. Ich werde neue Saiten für die alte drehen müssen, denkt Bengt. Und unser Pferd wird langsam alt. Wir brauchen bald ein neues, das das andere ablöst, wenn es zu kraftlos wird.

Ulv wagt sich nicht zu rühren und hält den Atem an.

Als die Sonne am Himmel nach Westen zieht, rollt der Karren heimwärts. Neben ihm läuft das Silberfohlen.

»Du heißt Silbergrau«, flüstert Ulv in das seidenweiche Ohr. »Und du gehörst mir.«

Silber?

Was weiß Ulv von Silber?

Schmuck und andere Kostbarkeiten hat er nie gesehen. Doch viele Abende hat er am Fluss gesessen und das Spiegelbild des Mondes im Wasser betrachtet.

Jetzt findet er, dass Fell und Hufe des Fohlens sogar noch herrlicher schimmern als der Mond. Die weiße Mähne steigt wie eine Nebelwolke über dem gebogenen Hals des Tieres auf.

Als Gertrud Silbergrau auf dem Hof erblickt, erbleicht sie. Solche Pferde gehören nicht zu Menschen, das weiß sie. Nein, ihr Zuhause ist bei dem Elfenvolk. Sie bringen niemals Glück.

Doch die Alte schweigt und schaut verstohlen zu Anneli hinüber.

Ich sage nichts, denkt sie. Anneli weiß es schon selbst, wo sie doch eine Hexe ist.

Ulv merkt nichts davon. Er tanzt über den Hof und ruft glücklich: »Komm her und streichle ihn, Mutter! Er heißt Silbergrau und gehört mir!«

10

Ja, Silbergrau gehört Ulv.

Ville, das Hündchen, fühlt sich vernachlässigt. Es starrt eifersüchtig zu Ulv, wenn er Silbergrau Heu und Wasser gibt. Und jedes Mal, wenn Ulv den Stall ausmistet, steht Ville mitten im Dreck und bellt den großen Besen wütend an.

Das erste Mal, als Ulv auf Silbergrau reiten will, packt Ville das Pferd beim Hufhaar und lässt es nicht mehr los. Steht da und knurrt drohend. Bengt muss den Hund in die Arme nehmen und ganz festhalten. Sonst kann Silbergrau nicht freikommen.

Silbergrau läuft in ruhigem Schritt über den Hof, obgleich er das erste Mal einen Reiter trägt. Und Ulv ist das Reiten gewohnt. Es ist, als hätten die beiden seit jeher zusammengehört.

Aber Ville ist noch immer eifersüchtig.

Ulv muss ihn vor sich auf den Sattel nehmen, so wie Ulv selbst vor Bengt reiten durfte. Und jetzt ist Ville zufrieden. Seine Nasenspitze zeigt stolz nach vorn. Die Ohren flattern fröhlich im Wind. Er genießt es, noch einmal vorwärts zu fliegen, hoch über dem harten Boden. Selbst schafft er es ja kaum noch, dahinzustürmen.

Sattellos sprengen sie über Felder und Wiesen.

Erforschen neue Gegenden, weiter entfernt, als sie sie zuvor erreichen konnten. Bahnen sich einen Weg tief hinein in die dunkelgrünen Verstecke des Waldes.

Silbergrau scheint nie müde zu werden und geschickt weicht er Ästen und Zweigen aus. Die Hufe bewegen sich leicht, als berührten sie die Erde nicht.

Ein weiteres Pferd im Stall heißt auch Arbeit. Ulv kehrt den Mist aus und trägt Heu aus der Scheune herbei. Er füllt Trinkwasser in den Eimer. Doch oft nimmt er sich Zeit, das Tier zu liebkosen, oder er stiehlt sich zu einem Ausritt davon, der länger dauern kann, als er zunächst beabsichtigt hat ...

Anneli murrt. Doch nicht, weil sie den Stoff nicht bekommen hat. Das kann sie verkraften. Sie sieht schließlich ebenso gut wie Bengt, dass Silbergrau etwas Besonderes ist.

Nein, Anneli findet, der Junge sei wie ausgewechselt, seit das neue Pferd auf den Hof gekommen ist. Er vergisst, Brennholz und Wasser hereinzutragen. Das muss sie selbst tun. Er schleicht sich fort, wenn er auf dem Acker mithelfen soll.

Will man etwas von ihm, ist er nirgendwo zu sehen. Entweder sitzt er im Stall oder er ist mit dem Pferd auf und davon.

»Als ich Kind war, konnte ich mir das nicht erlauben«, faucht sie eines Abends, als er den ganzen Tag verschwunden gewesen war. »Da hätte ich wirklich ...«

Jetzt verstummt sie. Ulv wartet gespannt.

»Erzähl«, bittet er. »Mutter, du hast mir nie erzählt, wie es war, als du klein warst.«

Die Erinnerung an den Abend, als Vater und er zum Markt fuhren, wird lebendig. Bis heute hat er sie vor Freude über Silbergrau vergessen. Jetzt will er es wissen.

Was hat er an dem Abend über Mutter gehört? Dass sie das Finnenmädel war, das Vater im Wald gefunden hat ...

»Erzähl«, bittet er erneut. »Woher kommst du?«

Anneli sieht ihn erschrocken an. Sie muss auf der Hut sein. Der Junge soll niemals erfahren ...

Und Gertrud schnaubt hinten in ihrer Ecke: »Nein, sicherer ist es wohl, du schweigst.«

Mehr wagt die Alte nicht zu sagen. Denn tief in ihrem Inneren hat sie Angst. Das Rückenweh bekam sie an dem Tag, als Anneli zu ihnen kam. Bestimmt hat sie es herbeigezaubert.

Wer weiß, was Anneli als Nächstes vorhat. Gertrud hat gesehen, was auf dem Dachboden versteckt liegt.

Anneli wirft der Alten einen wütenden Blick zu. Manchmal hat sie die Bosheiten Gertruds so satt, dass sie Lust hat zu schreien. Doch wer weiß, was der Greisin dann einfallen könnte. Wenn sie nun zum Pfarrer geht und alles erzählt!

Stattdessen befiehlt sie Ulv in strengem Ton: »Morgen gehst du mit auf die Wiese!«

Das Heu muss eingeholt werden und die Zeit drängt. Bald kommt der Herbstregen und dann muss das Heu unterm Dach der Scheune liegen.

Den ganzen langen Tag waren Bengt und Anneli allein auf der Wiese, haben das Gras gemäht und es zusammengerecht. Morgen muss Ulv mithelfen, es zum Trocknen aufzuhängen.

»Mache ich«, seufzt Ulv und geht zurück in den Stall.

Dort ist es ruhig und still und niemand schimpft.

Warum will Mutter nicht erzählen? Was für ein Geheimnis hat sie zu verbergen?

Ulv würde am liebsten Vater fragen, doch er wagt es nicht.

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