Maj Bylock - Hexenjunge

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Anneli liebt ihren «Hexenjungen», ihren Sohn Ulv, über alles. Umso mehr trifft es sie, als Ulv auf tragische Weise sein Pferd Silbergrau verliert. Das Schicksal nimmt daraufhin seinen Lauf. Der Schmerz über den Verlust seines Pferdes ist so groß, dass Ulv seine Mutter und deren Zauberkräfte für den Tod des Pferdes verantwortlich macht. Ulv sieht keinen anderen Ausweg, als von zu Hause davonzulaufen und sich woanders niederzulassen. Auf seiner Reise erlebt er viele Abenteuer und wird langsam erwachsen."Hexenjunge" ist nach «Hexenprobe» und «Hexentochter» der dritte und letzte Band in der Abenteuer-Triologie von Maj Bylock.-

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Ein Tag folgt auf den anderen. Noch ist Ulvs Zeit meist mit Spielen ausgefüllt. Doch Anneli hält ihn zur Arbeit an. Der Junge muss lernen, sich nützlich zu machen. Sie will keinen Faulenzer.

Bald ist er ganz allein verantwortlich, dass der Korb mit dem Brennholz in der Küche niemals leer wird. Bengt hackt das Holz, doch Ulv trägt es hinein.

Dann muss der Wassereimer gefüllt werden. Jetzt ist Ulv groß genug, um ihn in den Brunnen hinabzulassen und dann wieder heraufzuwinden. Anfangs ist es schwer und oft verschüttet er einen Teil des Wassers. Doch schon bald gelingt es ihm, den vollen Eimer ins Haus zu tragen.

Dann kommt der Sommer, in dem Ulv schließlich die Kühe hüten darf. Ville ist ihm behilflich, kläfft wütend und schnappt nach Beinen und Schwänzen. Gnade der Kuh oder dem Kalb, die sich zu weit von den anderen entfernt haben.

Es ist ein Glück für Ulv, dass Ville da ist. Er selbst vergisst alles andere, wenn er die Drossel singen hört oder ein Rehkitz auf dem Moos entdeckt.

Ulv begreift nicht, warum seine Mutter schimpft. So viel lockt ihn im Wald und bei den Tieren.

Manchmal kann er stundenlang dasitzen und Männchen aus einem Zweig oder einer knorrigen Wurzel schnitzen. Die Figuren spannt er an biegsamen Weidenruten fest, so dass sie zu Hampelmännern werden.

Doch am allermeisten liebt Ulv das Singen. Sogar die Kühe lauschen. Sie heben ihre Mäuler aus dem Gras und hören auf zu kauen.

Meist singt er die Melodien, die Bengt auf seiner Geige spielt. Doch die Worte erfindet er selbst. Er singt von den hohen, blauen Bergen, vom wilden Wasserfall und von den Sternen, die am schwarzen Himmel funkeln und locken.

Nicht nur im Wald singt Ulv gern, obgleich der Gesang dort besonders schön von den Felsen und Baumstämmen widerhallt.

Am lautesten singt er, wenn er vor Bengt auf dem Pferd sitzen darf. Dem braunen Pferd mit der langen Mähne.

Der Gesang ist Glück und der starke Körper des Pferdes ist Glück. Und der Wind, der ihm um die Ohren pfeift, wenn Bengt das Tier im Galopp über Felder und Wiesen treibt.

Auch Bengts starke Arme sind Sicherheit und Glück.

Obwohl Anneli zuweilen ein wenig barsch ist, ist sie doch von Herzen froh über den Jungen.

Niemals soll er Hunger leiden oder frieren, denkt sie. Niemals soll ihm Böses widerfahren wie mir und meinen Geschwistern.

Anneli spürt, dass ihr zum Weinen zumute ist, wenn sie an das kleine magere Mädchen von einst denkt. Der beißende Hunger und der wilde Schrecken.

Der Schrecken ...

Mitten in ihrer neuen Sicherheit erinnert sie sich, wie schwer es war, gejagt zu werden. Erinnert sich an das Gefühl, Hexentochter genannt zu werden. Und noch immer hat sie Angst. Die Salben und Arzneien, die sie aus den Kräutern in ihrem Garten bereitet, verbirgt sie daher sorgfältig auf dem Dachboden.

Dort liegt auch Ylvas altes Zauberbuch. Sie denkt an die Abende, als die Greisin am Feuer saß und sie lehrte, die sonderbaren Zeichen zu deuten.

Eines Abends setzt sie sich mit Ulv ans Feuer. Jetzt wird sie ihm das Lesen beibringen, wie Ylva es getan hat. Doch nicht in dem Zauberbuch buchstabiert er herum, sondern im Gesangbuch, das Anneli von Bengt zur Hochzeit bekam.

Es geht nur mühsam voran und sie lesen diesen Winter Abend für Abend. Bengt schneidet Deichselbolzen und schnitzt Löffel, während er zuhört. Er selbst kann nicht lesen, doch ist er stolz, dass Anneli und der Bub es können.

Sogar Gertrud hört zu, während sie aus Ziegenhaar Strümpfe strickt, die Bengt in den Stiefeln tragen wird. Wenn sie Gottes Wort lesen, besteht da ja kaum die Gefahr der Zauberei, denkt sie. Obwohl es besser gewesen wäre, der Junge lernte etwas Nützliches.

6

»AAAAUUUU!«

Ulv träumt, ein Troll reißt und zerrt an seinem Backenzahn. Es tut so WEH!

Er schreit so laut, dass alle im Haus aufwachen. Die Tränen laufen die Wangen hinunter. Es hilft nichts, dass Ville versucht, sie abzuschlecken.

Der Zahn! Der Zahn!!!

Anneli nimmt ihn in die Arme, obwohl er schon ein großer Junge ist. Sie fühlt, dass er brennend heiß ist. Und sie weiß sofort, was zu tun ist.

Gegen Zahnschmerz hat sie eine gute Medizin oben auf dem Dachboden. Sie hat im Frühjahr die erste Kreuzotter in eine Flasche Branntwein gelegt. Schlangenfleisch ist gut gegen vieles und die erste Schlange im Frühling besitzt besondere Kraft. Sie aber muss sich jetzt sieben Jahre lang äußerst in Acht nehmen, wenn sie in den Wald geht. Die Schlangen werden versuchen, sich zu rächen.

Aber das Fieber ... Was hat sie, was dagegen hilft? Ja doch, zerbröseltes Schwalbennest, gekocht mit Schmutz vom Pferdehuf. Wenn man sie nur ein Weilchen in Frieden ließe, damit sie das Benötigte zubereiten könnte! Doch Gertrud steht neugierig neben ihr und wartet, was sie tun wird.

»Leg dich wieder hin«, bittet Anneli, »ich werde mich um ihn kümmern!«

Nein, weder Gertrud noch Bengt haben Ruhe zum Schlafen.

»AAAUUU!«

Der Schmerz reißt an dem armen Kind. Anneli zögert, doch schließlich kümmert es sie nicht länger, was Gertrud sieht. Der Junge schreit und brüllt und in ihr schmerzt es ebenso wie in seinem Zahn.

Endlich kann sie ihm die bitteren Tropfen aus Schlangengift und Branntwein einflößen. Sofort verstummt er und schafft es kaum, die zweite Arznei hinunterzuschlucken, ehe er in tiefen Schlaf fällt.

Anneli schaut ihm in den Mund. Der Zahn hat ein Loch, also ist es das Beste, ihn herauszuziehen, solange der Junge schläft. Ist er erst wieder aufgewacht, geht es nicht so leicht.

Morgen wird sie den Zahn in eine Birke bohren. Dann kommt der Zahnschmerz nie wieder.

Hinterher prahlt Ulv vor dem Nachbarn mit seinem Zahn und eines Abends kommt dieser auf den Hof geschlichen.

»Ulv hat erzählt, du kannst Zahnweh heilen«, flüstert er Anneli zu. »Nun frage ich mich, ob du vielleicht etwas gegen mein Rückenleiden tun kannst.«

Anneli erschrickt.

»Der Junge hat einen Alptraum gehabt«, antwortet sie kurz, doch ihr Herz hämmert.

Niemand im Dorf darf von ihrem Wissen erfahren! Sie vergisst niemals, wie es Ylva ergangen ist.

Ulv muss versprechen, nie mehr von seinem Zahn zu erzählen. Doch weshalb er schweigen soll, sagt man ihm nicht. Verstohlen schaut er Anneli an und findet es sonderbar.

Als Bengt eines Abends unter Bauchgrimmen leidet, wagt Anneli zunächst nicht, ihm zu helfen, obwohl sie es könnte. Als sie schließlich doch gezwungen ist, tut sie es heimlich.

»Geh die Rüben verziehen«, sagt sie zu Ulv.

Doch Gertrud lässt sich nicht so leicht überlisten. Sie bleibt stur im Haus sitzen. Anneli muss ein paar Tropfen vom Schlaftrunk aus Mohnsaft in die Suppenschale der Alten geben, ehe sie Bengt behandeln kann.

Schon am Abend ist er wieder gesund. Wie gewöhnlich hilft ihre Medizin.

7

Im Sommer, als Ulv zehn Jahre alt ist, darf er Bengt das erste Mal zum Markt in die Stadt begleiten. Anneli hätte auch mitkommen sollen, aber Gertrud will nicht allein bleiben. Wie stets ist es Anneli, die verzichten muss.

Sie ist enttäuscht. Sie hätte Freunde besuchen wollen, die sie in der Stadt hat, und einen schönen Kleiderstoff hätte sie auch kaufen mögen.

Sie ist nicht mehr in der Stadt gewesen, seit Ulv noch ganz klein war und sie dort gewohnt hatten. Das ist jetzt schon so lange her.

Ulv erinnert sich überhaupt nicht mehr, wie es dort aussieht. Er war ja nur ein Dreikäsehoch, als Anneli ihn auf einen Karren gesetzt hatte und hierher zurück in die Berge und Wälder gewandert war.

Nein, Ulv erinnert sich nicht an die Stadt. Doch jedes Jahr, wenn Bengt vom Markt zurückgekommen ist, hat er ihm Naschereien mitgebracht. Und dann hat Ulv still auf seinem Schoß gesessen und zugehört.

Bengt hat von der Kirche erzählt, die höher ist als der große Berg jenseits des Flusses. Von den Häusern, die dicht an dicht stehen. Von all den Menschen, die sich auf den Straßen drängen. Von den Tieren, die auf dem Markt verkauft werden.

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