OSHO - Was nun?

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Zeitlose Weisheit für eine sich radikal verändernde Welt
Osho, einer der provokantesten Denker des 20. Jahrhunderts sagt: «Wir sind nur für eines verantwortlich und das ist Selbsterkenntnis.»
Nur wenn wir uns tatsächlich selbst erkennen, können wir auf Verantwortung übernehmen, ohne uns dabei im Geringsten anstrengen zu müssen.
Wenn wir zu unserem wirklichen Selbst finden, erfährt unser Leben und wie wir es wahrnehmen eine radikale Veränderung. Verantwortung wird endlich nicht mehr als eine Pflicht erlebt, nicht als Zwang, etwas zu tun, sondern entsteht aus der Freude am Handeln.
In diesem Buch sind Vorträge von Osho zusammengestellt, die sich mit der Frage beschäftigen, wie wir aus Glaubenssystemen und Weltbildern ausbrechen können, die uns einengen – egal welcher Nation oder welchem Glauben wir angehören.
Es zeigt, welche neue Welt und welche neue Existenz wir erschaffen können, wenn wir wahre Freiheit erfahren und entsprechend verantwortlich handeln.

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Der Osten verlegte sich auf das Bewusstsein und verurteilte die Materie und alles Materielle, den Körper eingeschlossen, als Maya , als trügerischen Schein, als Fata Morgana in der Wüste, als Illusion ohne Wirklichkeit. Der Osten hat eine lange Kette von Menschen des höchsten Bewusstseins hervorgebracht: Gautama Buddha, Mahavira, Patanjali, Kabir, Farid, Raidas. Aber er hat auch millionenfach die Ärmsten der Armen hervorgebracht, die hungern und wie die Hunde sterben – aus Mangel an Nahrung, sauberem Trinkwasser, ausreichender Kleidung und Obdach.

Es ist eine perverse Situation … Im Westen müssen alle sechs Monate Milchprodukte und andere Nahrungsmittel in Milliardendollarhöhe ins Meer gekippt werden, um den Überschuss zu beseitigen. Man will die Lagerhäuser nicht überfüllen, aber man will auch nicht die Preise senken, um die Wirtschaftsstruktur nicht zu ruinieren. Zur gleichen Zeit, als in Äthiopien tagtäglich Tausende starben, vernichtete der Europäische Markt so viele Lebensmittel, dass sich allein die Kosten für ihre Entsorgung auf Millionen Dollar beliefen. Nicht die Kosten für die Lebensmittel, sondern die Kosten für den Transport und die Verklappung ins Meer! Wer ist für diese Situation verantwortlich?

Im Westen sind die Reichsten auf der Suche nach ihrer Seele und finden nur ihre innere Leere. Sie kennen keine Liebe, nur Lust. Sie kennen keine Andacht, nur ein papageienhaftes Nachplappern von Worten, die sie im Religionsunterricht gelernt haben. Sie kennen keine Spiritualität, kein Mitgefühl für andere, keine Ehrfurcht vor dem Leben – den Vögeln, den Bäumen, all den Tieren. Es ist so einfach, zu zerstören!

Hiroshima und Nagasaki hätten sich niemals ereignet, wenn man die Menschen nicht nur als Materie ansähe und wie Dinge behandelte. Niemals gäbe es ein solches Arsenal an Nuklearwaffen, wenn der im Menschen verborgene Gott, seine verborgene Göttlichkeit, erkannt würde – nicht als etwas, das es zu vernichten, sondern zu entdecken gilt. Nicht als etwas, das es zu zerstören, sondern ans Licht zu bringen gilt. Der Körper ist der Tempel des Göttlichen. Wenn aber der Mensch nur als Materie, als Chemie und Physik, als ein von Haut überzogenes Knochenskelett angesehen wird, muss bei seinem Tode zwangsläufig alles zugrunde gehen. Dann bleibt nichts von ihm übrig. Nur so war es möglich, dass ein Adolf Hitler, ohne mit der Wimper zu zucken, sechs Millionen Menschen ermordete. Wenn die Menschen nur Materie sind, braucht man keinen zweiten Gedanken daran zu verschwenden! In seinem Streben nach materiellem Überfluss hat der Westen seine Seele verloren, seine Innerlichkeit. In einem Umfeld von Sinnlosigkeit, Langeweile und Seelennot können die Menschen nicht zu sich selbst finden. Sämtliche Erfolge der Wissenschaft erweisen sich als nutzlos. Das Haus ist voll von allen Dingen, aber der Herr des Hauses ist nicht anwesend.

Im Osten, wo die Materie seit vielen Jahrhunderten als illusorisch und das Bewusstsein als einzige Realität angesehen wurde, ist der Herr anwesend, aber das Haus ist leer. Mit leerem Magen, einem kranken Körper und dem Tod ringsumher lässt sich schwerlich Lebensfreude empfinden. Unter diesen Umständen ist es unmöglich zu meditieren.

So sind wir alle unnötig auf der Verliererseite gewesen. Und alle unsere Heiligen, alle unsere Philosophen – die Spiritualisten ebenso wie die Materialisten – sind für dieses ungeheure Verbrechen an der Menschheit verantwortlich!

Sorbas der Buddha ist die Lösung. Er stellt die Synthese von Materie und Seele dar. Er ist ein Manifest dafür, dass zwischen Materie und Bewusstsein kein Konflikt herrschen muss und dass wir den Reichtum beider Welten genießen können. Wir können alles haben, was die äußere Welt zu bieten hat, alles was Wissenschaft und Technik hervorgebracht haben – und gleichzeitig können wir alles haben, was Buddha, Kabir, Nanak in ihrem innersten Sein gefunden haben – die Blumen der Ekstase, den Duft der Göttlichkeit, die Flügel der absoluten Freiheit.

Sorbas der Buddha ist der neue Mensch, ein Rebell. Seine Rebellion besteht darin, dass er die menschliche Schizophrenie aufhebt. Er überwindet die Spaltung, diese enorme Kluft – die gegenseitige Feindschaft zwischen Spiritualität und Materialismus.

Sorbas der Buddha ist ein Manifest dafür, dass Körper und Seele eine Einheit bilden. Die ganze Schöpfung ist erfüllt von Spiritualität – selbst die Berge sind lebendig, selbst die Bäume sind empfindsam. Er ist eine Deklaration dafür, dass diese ganze Existenz beides ist: materiell und spirituell. Vielleicht ist sie ein und dieselbe Energie, die sich auf zwei Arten manifestiert – als Materie und als Bewusstsein. Diese Energie drückt sich in geläuterter Form als Bewusstsein aus und in roher, ungeläuterter, grobstofflicher Form erscheint sie uns als Materie. Doch die ganze Existenz ist ein einziges Energiefeld.

Das ist keine Philosophie, das ist meine eigene Erfahrung. Und das hat auch die moderne Physik mit ihren Forschungsergebnissen bestätigt: Die ganze Existenz ist Energie.

Wir können es uns zugestehen, beide Welten gleichzeitig zu haben. Wir müssen nicht mehr auf die diesseitige Welt verzichten, um in die jenseitige Welt zu gelangen, noch müssen wir die jenseitige Welt verleugnen, um uns an der diesseitigen Welt erfreuen zu können. Im Gegenteil, sich auf eine der beiden Welten zu beschränken, wenn man beide haben kann, bedeutet nur, sich unnötig ärmer zu machen.

Sorbas der Buddha stellt die reichste aller Möglichkeiten dar. Wir können unser natürliches Wesen ausleben und die Lieder dieser Erde singen. Wir wollen die Erde nicht verraten – und auch den Himmel wollen wir nicht verraten. Wir können alles für uns in Anspruch nehmen, was diese Erde zu bieten hat – all ihre Blumen, all ihre Freuden – und wir können auch alle Sterne des Himmels für uns beanspruchen. Wir können die gesamte Schöpfung als unser Zuhause beanspruchen.

Alles, was diese Existenz enthält, steht uns zur Verfügung. Wir sollten es auf jede erdenkliche Weise nutzen – ohne Schuld, ohne inneren Konflikt und ohne irgendetwas zu bevorzugen. Genießt alles, was die Materie zu bieten hat, erfreut euch an allem, was das Bewusstsein zu bieten hat, ohne dem einen gegenüber dem anderen den Vorzug zu geben.

Es gibt eine sehr alte Geschichte … In einem Wald nahe einer Stadt lebten einst zwei Bettler. Natürlich waren sie einander spinnefeind – wie alle Freiberufler, ob Ärzte, Professoren oder Heilige. Der eine war blind und der andere lahm, und sie waren erbitterte Konkurrenten. Den ganzen Tag machten sie sich in der Stadt gegenseitig Konkurrenz. Doch eines Nachts fingen ihre Hütten Feuer; der ganze Wald stand in Flammen. Der Blinde hätte weglaufen können, aber er konnte nicht sehen wohin; er konnte nicht sehen, wo sich das Feuer noch nicht ausgebreitet hatte. Der Lahme konnte sehen, dass es noch möglich war, sich aus dem Feuer zu retten, aber er konnte nicht weglaufen. Das Feuer näherte sich rasend schnell, und der Lahme sah nur noch seinen nahenden Tod.

Da erkannten beide, dass sie aufeinander angewiesen waren. Der Lahme hatte plötzlich die Erkenntnis: „Der andere, der Blinde, kann ja laufen, und ich kann sehen!“ Sie vergaßen ihre Rivalität. In diesem kritischen Moment, als sie beide mit dem Tod konfrontiert waren, vergaßen sie ihre dumme Feindseligkeit.

Sie fanden zu einer großen Synthese. Sie einigten sich, dass der Blinde den Lahmen auf die Schultern nehmen sollte. So konnten sie als Einheit funktionieren: Der Lahme konnte sehen, und der Blinde konnte laufen. Das rettete ihnen das Leben. Und weil sie sich gegenseitig das Leben verdankten, wurden sie Freunde. Zum ersten Mal gaben sie ihre Feindschaft auf.

Sorbas ist blind – er kann nicht sehen, aber er kann tanzen, er kann singen, er kann genießen. Buddha kann sehen, aber nur sehen. Er ist ganz Auge, absoluter Durchblick und Klarheit – aber er kann nicht tanzen. Er ist verkrüppelt; er kann nicht singen und er kann nicht genießen.

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