OSHO - Was nun?

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Zeitlose Weisheit für eine sich radikal verändernde Welt
Osho, einer der provokantesten Denker des 20. Jahrhunderts sagt: «Wir sind nur für eines verantwortlich und das ist Selbsterkenntnis.»
Nur wenn wir uns tatsächlich selbst erkennen, können wir auf Verantwortung übernehmen, ohne uns dabei im Geringsten anstrengen zu müssen.
Wenn wir zu unserem wirklichen Selbst finden, erfährt unser Leben und wie wir es wahrnehmen eine radikale Veränderung. Verantwortung wird endlich nicht mehr als eine Pflicht erlebt, nicht als Zwang, etwas zu tun, sondern entsteht aus der Freude am Handeln.
In diesem Buch sind Vorträge von Osho zusammengestellt, die sich mit der Frage beschäftigen, wie wir aus Glaubenssystemen und Weltbildern ausbrechen können, die uns einengen – egal welcher Nation oder welchem Glauben wir angehören.
Es zeigt, welche neue Welt und welche neue Existenz wir erschaffen können, wenn wir wahre Freiheit erfahren und entsprechend verantwortlich handeln.

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Das verletzt euer Ego, denn ihr habt nichts dazu getan, um euch weiterzuentwickeln, um bewusster zu werden, liebevoller zu werden, ekstatischer, kreativer, stiller zu werden und eine schöne Welt um euch herum zu erschaffen. Ihr habt keinen Beitrag für die Welt geleistet. Euer Dasein erweist sich nicht als Segen, sondern als Fluch für die Welt. Euer Beitrag zur Welt sind eure Aggression und Gewalttätigkeit, eure Gefühllosigkeit, euer Neid, euer Konkurrenzdenken, euer Machthunger. Ihr habt die Welt zu einem Schlachtfeld gemacht. Ihr seid blutrünstig und verleitet auch andere dazu. Ihr nehmt der Menschheit ihre ganze Menschlichkeit. Ihr tragt dazu bei, dass die Menschen tiefer fallen, als es die Menschenwürde erlaubt, manchmal tiefer als die Tiere.

Deshalb empfindet ihr das Dasein eines Gautama Buddha oder eines Tschuangtse als Beleidigung, denn sie sind zur Blüte gelangt, während ihr immer nur auf der Stelle tretet. Ein Frühling nach dem anderen kommt und geht, aber in euch gelangt nichts zur Blüte. Keine Vögel kommen, um ihre Nester bei euch zu bauen und ihre Lieder in eurer Nähe zu singen. Es ist besser, einen Jesus zu kreuzigen und einen Sokrates zu vergiften – nur um sie loszuwerden! Dann braucht ihr euch in keiner Weise spirituell unterlegen zu fühlen.

Die Welt kannte bisher nur ganz wenige Rebellen. Doch nun ist die Zeit gekommen: Wenn es der Menschheit nicht gelingt, Rebellen in großer Zahl und einen rebellischen Geist hervorzubringen, dann sind unsere Tage auf dieser Erde gezählt. Dann könnten die kommenden Jahrzehnte zu unserem Grab werden. Wir nähern uns sehr schnell diesem Punkt.

Unser Bewusstsein muss sich verändern. Wir müssen mehr meditative Energie auf dieser Welt generieren, mehr liebevolle Energie. Wir müssen das Alte über Bord werfen – mit seiner ganzen Hässlichkeit, all den morschen Ideologien, den stupiden Diskriminierungen, dem ganzen idiotischen Aberglauben! Wir müssen einen neuen Menschen hervorbringen, der frische Augen und neue Werte mitbringt. Eine völlige Abkehr von der Vergangenheit – das bedeutet es, rebellisch zu sein.

Drei Begriffe sollen helfen, das zu verstehen: Reform – Revolution – Rebellion.

Reform bedeutet eine Modifizierung: Das Alte bleibt bestehen, aber man gibt ihm eine neue Form, ein neues Aussehen – ähnlich wie bei der Renovierung eines alten Gebäudes. Die ursprüngliche Baustruktur bleibt erhalten, aber das Gebäude bekommt einen neuen Fassadenanstrich, eine gründliche Reinigung, ein paar neue Fenster, neue Türen.

Revolution geht tiefer als Reform: Das Alte bleibt bestehen, aber es werden noch mehr Veränderungen vorgenommen, auch Veränderungen an der Grundstruktur. Es wird nicht nur der Anstrich verändert, ein paar neue Fenster- und Türöffnungen werden eingesetzt, vielleicht einige neue Stockwerke hinzugebaut, die das Gebäude höher in den Himmel wachsen lassen. Aber das Alte wird nicht demoliert, es bleibt bestehen, verborgen hinter dem Neuen. Im Grunde bleibt das Alte als Fundament des Neuen bestehen. Revolution bedeutet Kontinuität, den Fortbestand des Alten.

Rebellion bedeutet Diskontinuität des Alten. Rebellion ist weder Reform noch Revolution. Rebellion bedeutet, sich von allem Alten loszusagen: von den alten Religionen, den alten politischen Ideologien, dem alten Menschen. Es ist eine Absage an alles Alte. Das Leben wird noch einmal ganz von vorne begonnen, völlig frisch.

Während der Revolutionär versucht, das Alte zu verändern, lässt der Rebell das Alte einfach hinter sich – so wie eine Schlange aus ihrer alten Haut herausschlüpft und nicht einmal zurückblickt.

Wenn es uns nicht gelingt, solche rebellischen Menschen rund um die Welt hervorzubringen, hat die Menschheit keine Zukunft. Der alte Mensch hat uns alle an den Rand des Todes gebracht. Das alte Bewusstsein, das ganze alte Denken, die alten Ideologien, die alten Religionen – alles das zusammen hat uns die Situation des drohenden globalen Selbstmordes beschert. Nur eine völlig neue Art von Mensch kann diese Menschheit, diesen Planeten und das wundervolle Leben auf diesem Planeten noch retten!

Ich lehre die Rebellion, und keine Revolution. Für mich ist der rebellische Geist die Essenz eines religiösen Menschen. Rebellisch zu sein bedeutet Spiritualität in ihrer reinsten Form.

Die Tage der Revolutionen sind vorbei: Die Französische Revolution, die Russische Revolution, die Chinesische Revolution – sie alle sind gescheitert. Auch die Gandhi-Revolution in Indien ist gescheitert, und sie scheiterte vor Gandhis eigenen Augen. Sein Leben lang hatte er Gewaltlosigkeit gepredigt, doch nun wurde vor seinen eigenen Augen das Land geteilt, wurden Millionen von Menschen getötet, bei lebendigem Leibe verbrannt, wurden Millionen von Frauen vergewaltigt, und Gandhi selbst wurde erschossen. Was für ein sonderbares Ende für einen gewaltlosen Heiligen!

Und im Verlauf der Ereignisse hatte Gandhi selbst vergessen, was er all die Jahre zuvor gepredigt hatte. Bevor die Revolution gesichert war, hatte Louis Fischer, ein amerikanischer Denker, Gandhi einmal gefragt: „Was werden Sie mit den Waffen machen, mit der Armee und der ganzen Rüstung, wenn Indien seine Unabhängigkeit erlangt?“

Gandhi sagte: „Ich werde alle Waffen ins Meer werfen, und die Soldaten werde ich zur Arbeit auf die Felder und in die Gärten schicken.“

Und Louis Fischer fragte: „Haben Sie denn vergessen? Ihr Land könnte angegriffen werden.“

Gandhi sagte: „Dann werden wir sie willkommen heißen. Wenn jemand unser Land angreift, werden wir ihn als Gast empfangen und ihm sagen: ‚Du kannst auch hier leben, genau wie wir. Es ist nicht nötig, zu kämpfen.‘“

Aber dann hat er seine ganze schöne Philosophie vergessen. – Und so scheitern Revolutionen. Über diese Dinge zu reden, ist eine schöne Sache, aber wenn man erst einmal an der Macht ist … Mahatma Gandhi hat übrigens nie einen Posten in der Regierung übernommen. Er hatte wohl Angst davor, denn wie hätte er der Welt Rede stehen sollen, wenn man ihn gefragt hätte, ob die Waffen nun ins Meer geworfen werden sollten? Und wie war das mit den Soldaten, die zur Arbeit auf die Felder geschickt werden sollten? Vor dieser Verantwortung hat er sich gedrückt, obwohl er sein ganzes Leben lang dafür gekämpft hatte. Er konnte wohl sehen, dass es ihm enorme Schwierigkeiten bereiten würde. Eine Funktion in der Regierung zu übernehmen hätte bedeutet, seiner eigenen Philosophie zuwiderhandeln zu müssen.

Die Regierung wurde von seinen Schülern gebildet – von Leuten, die er selbst auswählte. Er verlangte nicht von ihnen, dass sie die Armee auflösten. Und als Indien von Pakistan angegriffen wurde, sagte er nicht zur indischen Regierung: „Jetzt geht an die Grenze und empfangt die Angreifer als unsere Gäste.“

Stattdessen gab er den ersten drei Flugzeugen, die Bomben auf Pakistan werfen sollten, seinen Segen. Die Flugzeuge kamen über die Villa in Delhi geflogen, in der Gandhi wohnte, und er trat hinaus in den Garten, um sie zu segnen. Mit seinem Segen flogen sie davon, um sein eigenes Volk zu vernichten, das er noch wenige Tage zuvor „unsere Brüder und unsere Schwestern“ genannt hatte. Ohne jeden Skrupel in Anbetracht dieses Widerspruchs …

Die Russische Revolution scheiterte vor Lenins Augen. Im Sinne von Karl Marx hatte er gepredigt: „Wenn die Revolution kommt, werden wir die Ehe auflösen, denn die Ehe gehört zum Privateigentum. Mit dem Privateigentum verschwindet auch die Ehe. Die Menschen können sich lieben und einfach zusammen leben. Die Gesellschaft wird sich um die Kinder kümmern.“ Als dann aber die Kommunistische Partei an die Macht kam und Lenin ihr Führer wurde, änderte sich alles. Wenn sie erst einmal an der Macht sind, ändern die Menschen ihre Gesinnung. Nun dachte Lenin, dass es gefährlich sein könnte, den Menschen diese Verantwortung abzunehmen; sie könnten zu individualistisch werden. Es war besser, ihnen die Bürde der Familie zu lassen. Und er verschwendete keinen Gedanken mehr daran, die Familie aufzulösen.

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