Marie Louise Fischer - Im Schwindeln eine Eins

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Tessie ist eine kleine Schwindlerin. Dabei möchte sie doch so gern bei der Wahrheit bleiben! Immer wieder gerät sie in eine Lage, aus der sie sich herausschwindeln muss. Da ist einmal das schöne Papier, das ihre Mutter gekauft hat und von dem sie es sich ein Stück nimmt; dann wieder kommt sie erneut zu spät zur Schule und muss sich eine Erklärung ausdenken. Was soll ein fantasievolles Mädchen in diesen Momenten anderes machen, als ein wenig an der Wahrheit zu drehen … Der Nachteil ist, dass man ihr schließlich auch die guten Taten nicht mehr glaubt. Das muss sie über sich ergehen lassen, bis sich eines Tages die Dinge zu ihren Gunsten ändern und Tessie mit einem Mal ganz anders dasteht.-

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„Hast du das denn Dr. Hiltermann nicht gesagt?“

„Dodi. Habe ich. Doch der glaubt mir ja nie, was ich sage.“ Tessie sah Fräulein Ronzky mit unschuldsvollen Augen an. „Darf ich jetzt nach Hause gehen? Ich meine … weil ich ja doch nicht mitturnen kann!“

„Nein. Bleib nur hier und schau uns zu. Dabei kann man auch was lernen, Tessie.“ Fräulein Ronzky klatschte in die Hände und wandte sich zu den anderen. „Auf die Plätze … eins-zwei-drei!“

Tessie setzte sich auf die schmale Bank am Rand der Turnhalle, zog die Beine hoch und verschränkte die Hände um die Knie. Während sie den anderen beim Turnen zusah, dachte sie angestrengt nach. Was sollte sie bloß über Elefanten schreiben? Am einfachsten wäre es natürlich, wenn sie am Montag krank würde. Aber sie wußte, ihre Mutter würde sie trotzdem zur Schule schicken. Sie konnte krank sein, soviel sie wollte, niemand glaubte ihr.

Tessie fühlte sich so unverstanden, daß ihr die Tränen in die Augen stiegen. Zu allem Überfluß ließ Fräulein Ronzky die anderen in den letzten zwanzig Minuten Völkerball spielen, Tessies Lieblingsspiel. Sie mußte dabeisitzen und zuschauen. Es war wirklich alles andere als angenehm.

Als Tessie an diesem Samstagnachmittag nach Hause ging, nahm sie sich vor, daß ihr so etwas wie heute nie mehr passieren würde. Von nun an wollte sie immer pünktlich zu Schule kommen und vor allen Dingen nie mehr schwindeln. Sie zog dabei doch immer den kürzeren.

Ein junger Mann namens Heino

Mittags gab es Kirschknödel, und Tessie gelang es, zwölf Stück zu verschlingen. Das war ein Rekord, und sie war sehr stolz darauf. Als Ruth „Vielfraß!“ zu ihr sagte, zuckte sie nur verächtlich die Schultern. Solche ungerechtfertigte Beleidigungen waren wirklich nicht einer Antwort wert.

„Na, wie war’s denn in der Sule?“ fragte Herr Tobruck.

„Wie immer“, behauptete Tessie.

„Bist du noch pünktlich gekommen?“

Tessie war selber überrascht, als sie sich sagen hörte: „Natürlich. Ich bin gerannt.“

„Um so besser für dich“, sagte der Vater. „Du kennst ja unsere Abmachung. Wenn du eine gute Note in Betragen mit heimbringst, kriegst du ein Fahrrad, sonst nicht.“

„Ich benehme mich immer gut“, murmelte Tessie, „nur, ich habe einfach mehr Pech als andere. “

„Mir passieren auch immer die merkwürdigsten Dinge“, sagte die Mutter. „Stellt euch vor, gestern habe ich fünf Rollen Schrankpapier gekauft. Ich könnte schwören, daß es fünf waren. Heute morgen, als ich die Schränke neu auslegen wollte, waren es nur noch vier. Könnt ihr das verstehen?“

Sie sah Tessie scharf an.

Tessie erwiderte den Blick ihrer Mutter mit unschuldsvollem Augenaufschlag. „Nö“, sagte sie, „hast du dich vielleicht verzählt?“

„Ganz bestimmt nicht. Hast du keine Ahnung, wohin die fünfte Rolle verschwunden sein könnte, Tessie?“

„Ich? Woher soll ich das denn nun wieder wissen?“

„Ich dachte nur. Weil die Schere aus dem Apothekerschrank heute morgen in deinem Zimmer war.“

„Die Schere?“ Tessie dachte nach. Plötzlich strahlte ihr Gesicht auf. „Natürlich, die Schere! Die habe ich mir gestern abend genommen. Wir haben nämlich in Physik Hebel durchgenommen – die Wirkung einer Schere beruht nämlich auch auf dem Hebelprinzip, habt ihr das gewußt? Dr. Hiltermann hat es jedenfalls behauptet. Deshalb habe ich die Schere genommen und es mal ausprobiert.“

„Du hast dabei nicht zufällig die Rolle Schrankpapier zerschnitten? Beim Ausprobieren, meine ich?“

„Immer werde ich verdächtigt! Warum denn immer ich? Frag doch mal Ruth! Oder Vater!“

„Na, na, na“, sagte Herr Tobruck, „wozu sollte ich denn wohl Schrankpapier gebrauchen?“

„Weiß ich doch nicht.“

Tobrucks hatten wie immer, wenn schönes Wetter war, auf der Dachterrasse gegessen. Hier oben hatte man das Gefühl, direkt unter dem Himmel zu sein, man konnte weit über die ganze Stadt hinwegsehen, und ein großer farbiger Schirm spendete Schatten. Tessie und Ruth halfen der Mutter nach dem Essen abräumen.

Als sie das Geschirr in den Spülstein gestellt hatten, sagte die Mutter: „Tessie, du bist so lieb und trocknest ab, ja?“

„Nein – warum denn, Mutter!?“ rief Ruth. „Das kann ich doch machen!“

„Du? Natürlich, Ruth. Wenn du unbedingt willst.“

„Na, ich möchte mich nicht aufdrängen“, sagte Tessie und schlenderte aus der Küche.

Ruth holte sie ein, als sie gerade in ihr Zimmer gehen wollte. „Sag mal, Tessie, hast du was vor heute nachmittag?“

„Warum?“

„Sei doch nicht so patzig. Du kannst mir doch anständig antworten, wenn ich dich anständig frage.“

„Ich habe nichts vor“, sagte Tessie mit Nachdruck.

„Im ,Odeon’ läuft ein feiner Film. Möchtest du ihn dir nicht ansehen? Ich geb dir auch das Geld dazu.“

„Du … mir?“

„Du hörst es ja.“

Tessie überlegte haarscharf. Ins Kino gehen war nicht schlecht, aber hinter ein Geheimnis zu kommen, war noch besser. Es war ihr sonnenklar, daß Ruth einen Grund für ihre ungewohnte Freundlichkeit hatte.

„Keine Lust“, sagte sie.

„Was willst du denn machen?“

„Nichts.“

„Nun hör mal, Tessie, es kann dir doch gar nichts ausmachen, ins Kino zu gehen! Du gehst doch sonst immer so gern – warum willst du ausgerechnet heute zu Hause bleiben?“

„Warum willst du mich forthaben, Ruth?“

„Ich will dich nicht forthaben – ich will nur …“

„ Aha. Du erwartest wieder mal einen Verehrer, wie?“

„Tessie, du bist abscheulich!“

„Aber wieso denn? Ich hab dir doch gar nichts getan!“

„Otto hast du Schauermärchen über mich erzählt, Georg hast du mit deiner blöden weißen Maus zu Tode erschreckt und …“

„Na, wenn schon. Du hast dir aus ihm ja doch nichts gemacht, wie? Jedenfalls hast du das nachher behauptet.“

„Tessie, ich will nicht, daß du mir Heino auch wieder verscheuchst.“

„Aha. Heino heißt er.“

„Ja. Er heißt Heino, und er ist wirklich sehr nett. Glaub mir doch, Tessie.“

„Interessiert mich gar nicht. Schließlich ist er ja dein Verehrer und nicht meiner.“

„Bitte, Tessie, liebe, liebe Tessie … tu mir den einen Gefallen und geh heute nachmittag ins Kino.“

„Ich denke nicht daran. Nun gerade nicht.“

„Dann kannst du aber auch gefälligst selber das Geschirr abtrocknen.“

„Du wirst lachen“, sagte Tessie, „das tu ich auch.“ Sie ging in die Küche und nahm sich ein Handtuch. „Ruth hat sich’s anders überlegt“, sagte sie, „ihr sind ihre Hände zu schade – weil sie doch heute Besuch bekommt.“

„Hast du das auch schon wieder heraus?“

„Sie haťs mir ja selber gesagt.“

Die Mutter sah Tessie an. „Du bist doch jetzt schon ein großes Mädchen, Tessie – bitte, benimm dich anständig, es hängt für Ruth so viel davon ab.“

„Kann ich gar nicht verstehen.“

„Sie ist jetzt schon zwanzig, Tessie – das ist eine Zeit, weißt du, wo ein junges Mädchen anfängt, ans Heiraten zu denken.“

„Anfängt? Ruth denkt doch schon dauernd daran. Warum eigentlich? Sie haťs doch gut bei uns zu Hause, und Vater braucht sie im Büro. Sie verdient genug, sie hat anzuziehen, was sie will … sie kriegt alles erlaubt. Warum will sie dann unbedingt heiraten?“

„Das verstehst du nicht, Tessie.“

„Hätte ich mir denken können.“

Als die Küche aufgeräumt war, zog Tessie sich in ihr Zimmer zurück und machte sich an die Schulaufgaben. Das Lernen fiel ihr nicht schwer, wenn sie wollte. In knapp zwei Stunden war sie mit allem fertig, außer dem Aufsatz über die Elefanten. Sie sah auf ihre Armbanduhr und ärgerte sich selbst, daß sie Ruths Angebot nicht angenommen hatte.

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