Will Berthold - Hölle am Himmel

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Es geht um Millionen von Dollar, und der Coup ist perfekt vorbereitet: Gangster haben einen Jumbo-Jet entführt, in dem sich fast 400 Personen befinden. Großindustrielle, Politiker, Millionäre, aber auch Frauen und Kinder. Gehören die Verbrecher zur Mafia? Jedenfalls sind sie erbarmungslos in der Durchsetzung ihrer Forderungen, und schnell ist allen klar: Dies ist der Alptraum, der Wirklichkeit geworden ist, dies ist ein Flug um Leben und Tod, und ihrer aller Schicksal liegt in den Händen der Luftpiraten. Der Pilot der Maschine, Martin Nobis, bangt nicht nur um sein eigenes Leben, sondern auch um das der Menschen, die sich ihm anvertraut haben, ganz besonders um das der Journalistin Brenda, die er über alles liebt. Während er den Kurs auf Befehl der Kidnapper immer wieder ändern muss, verbreiten sich Angst und Schrecken unter den wehrlosen Passagieren wie ein Lauffeuer …-

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»Myrna, ich verbitte mir, daß Sie mich mit jedem Wahnsinnigen verbinden«, rügte der Präsident.

»Soll ich die Polizei verständigen?« fragte die Sekretärin.

»Um Gottes willen«, entgegnete Mr. Lovestone. »Auf keinen Fall. Vorläufig wenigstens. Verbinden Sie mich bitte mit der Chase Manhattan. Fragen Sie den Hauptkassierer, ob er bis heute mittag eine Million in Hundert-Dollar-Noten für uns beschaffen kann.« Er verbesserte sich sofort: »Oder nein, lassen Sie das noch, bis ich die Herren des Vorstandes gesprochen habe.«

Als Larry Merx sah, daß sein Zauberlehrling auf eigenen Beinen gehen konnte, stürmte er das verwaiste Arbeitszimmer des Chefpiloten Martin Nobis, das er nach gründlicher Untersuchung auf Abhörgeräte requiriert hatte.

Mike Blowers Gesicht trug schwer an einer Neuigkeit.

»Wir haben die Nummer, Chef«, begann er.

»Nun lassen Sie das weiße Kaninchen schon aus dem Zylinder hopsen, Sie Magier«, antwortete Larry gereizt.

Sein Assistent reihte die Ziffern zu einer Zahl aneinander; sie besagte Larry nichts.

»Es handelt sich hierbei um einen Nebenanschluß der Jet-Air«, erläuterte Mike Blower. »Genutzt wird er von Mr. Lionel Taylor.«

»Dem Chefingenieur?« erwiderte Larry nach kurzem Nachdenken. »Und der Mann ist zur Zeit in Kalifornien.«

»Ja«, bestätigte der Helfer, »und zwar ist es ein Autoanschluß. Dieser Dreckskerl von Anrufer ist einfach in Manhattan spazierengefahren.«

»Sehen Sie, es gibt für alles eine natürliche Erklärung«, stellte Larry fest. »Nur meistens zu spät.«

»Aber das Auto von Mr. Taylor?«

»Vermutlich gestohlen und bis jetzt noch nicht entdeckt.«

Wie zur Bestätigung seiner Kombinationsgabe ging Sekunden später die Meldung ein, daß der Cadillac von der Verkehrspolizei sichergestellt worden war. Ohne Insassen. Falsch geparkt; am Rand der breiten Auffahrt zum Riesengebäude der UN, die Taxis, Omnibussen und Staatskarossen Vorbehalten ist.

Larry Merx hatte den Anruf auf Tonband mitgeschnitten und hörte es ab. Er spulte zurück und begann von neuem:

»Merken Sie etwas, Mike?« fragte er.

»Der Mann hat seine Stimme unkenntlich gemacht. Vermutlich durch eine Cellophan-Folie über der Membrane.«

»Mehr fällte Ihnen nicht auf?«

»Dem Akzent nach ein Italo-Amerikaner.«

»Schon besser«, entgegnete Larry. »Und nun hören Sie noch einmal genau zu.« Er wollte sichergehen, daß er sich nichts einbildete. »Achten Sie auf die Worte ›Hauptportal‹, ›Passagiere‹ und ›Ruhe‹, drängte der Chef.

»Hört sich an, als ob der Mann mit einem harten Rachen-R sprechen würde«, erwiderte sein Assistent zögernd.

»Gut, Mike. Schnappen Sie sich unsere Maschine. Fliegen Sie sofort nach Washington und jagen Sie diese Feststellung durch den Computer.«

Das FBI-Archiv hatte 6000 genaue Lebensläufe Verdächtiger gespeichert und die Fingerabdrücke von 90 Millionen Amerikanern. Vielleicht enthielt die Kartei auch Hinweise auf Stimmen mit einem Rachen-R – sofern es nicht erst durch eine künstliche Verzerrung entstanden war.

Mr. Jet-Airkam herüber.

»Ausgerechnet bei uns«, sagte er. »Können Sie sich das erklären, Larry?«

»Ja«, versetzte der FBI-Mann gelassen. »Die Jet-Airhat viel Geld. Außerdem sitzt vermutlich ein Komplize der Bande im Haus.«

Er betrachtete den Mann mit dem jungen Gesicht und den schlohweißen Haaren. »Und zwar sehr hoch oben.«

»Finden Sie ihn«, fuhr Mr. Lovestone ihn an.

»Nur mit Ihrer Hilfe«, entgegnete Larry. »Zunächst einmal brauche ich die Personalveränderungen des letzten halben Jahres.«

»Das liegt in zehn Minuten auf Ihrem Schreibtisch.«

»Dann werden Sie«, fuhr der Spezialist aus Washington fort, »eine Firma mit der Rationalisierung Ihrer Fluglinie beauftragen. Sie wird Ihnen vier Mann schicken – vier FBI-Leute, die sich hier in allen Abteilungen umsehen werden.«

Er stellte fest, daß Mr. Jet-Airvon dem Vorschlag wenig begeistert war.

»Hören Sie zu, Norman: Die Täter, die bis jetzt Attentate auf Flugzeuge verübt haben, waren Amateure. Aber auf ihr Konto kommen immerhin in den letzten 19 Jahren bereits 802 Menschenleben. 691 Passagiere und 111 Besatzungsmitglieder. Offizielle Feststellung des ›Büros für Entwicklung der Luftfahrt‹ in Rom. Nur geklärte Fälle. Wir wissen nicht, wie viele weitere Unfälle in Wirklichkeit Verbrechen waren.«

Er sprach ohne Betonung, aber der Hunger in seinem Gesicht wirkte dabei satt vor Angst. »Und nun haben wir es, wenn nicht alles trügt, erstmals mit echten Gangstern zu tun. Mit hartgesottenen Profis, die ohne weiteres einen Jumbo mit 400 Menschen in die Luft sprengen.«

»Ich will Ihnen etwas sagen«, erklärte Lovestone müde. »Ich zahle die Million.«

»Kommt nicht in Frage«, erwiderte Larry.

»Übernehmen Sie die Verantwortung?« fuhr ihn der Generaldirektor an.

»Das muß ich wohl«, entgegnete der große, drahtige Mann. »Bis zwölf Uhr mittags wird gar nichts passieren.«

»Vielen Dank für Ihren Trost«, erwiderte Norman S. Lovestone. Er wagte nicht, daran zu denken, was nach diesem Ultimatum geschehen könnte.

6

Jet-Air-Flug 99 meldete als voraussichtliche Ankunftszeit in New York 10 Uhr 32. Der Jumbo hatte die in Frankfurt durch den falschen Bombenalarm entstandene Verspätung weitgehend wieder aufgeholt. Gleich mußte das Flugzeug als winziger Punkt auf dem Radarschirm der Bodenstation auftauchen. Kaiserwetter an diesem Bilderbuchtag. Nicht die sanfteste Brise behelligte die Boeing 747.

Die meisten Passagiere sahen sich schon den zweiten Film an. Django, der Rächer, geisterte über die Leinwand. Wie in den meisten Wild-West-Schinken siegte am Ende das Gute und das Böse blieb auf der Strecke. Im übrigen uniformierte die Passagiere die gute Laune. Einmal mehr bestätigte sich die Mundpropaganda, daß Jet-Air-Intercontinentaldie erfahrensten Piloten, die strengsten Sicherheitsvorschriften, die beste Küche und die hübschesten Stewardessen hätte.

Im Cockpit, dem Gehirn des Riesenvogels, wurde geschwiegen. Jim, der Erste Offizier, flog die Boeing 747, und das hieß, daß er lediglich den Auto-Piloten überwachte. Der Bord-Ingenieur wurde nur aktiv, wenn etwas nicht stimmte, und Martin Nobis kämpfte um eine Orientierung privater Art, seitdem er Brenda begegnet war. Sein Bewußtsein schrieb an dem Kapitel Liebe, mit ungelenker Handschrift. Auch wenn er es sich nicht eingestand, war er ein Mann nach Maß der Frauen, die bei ihm leicht maßlos werden konnten. Seine Erinnerung häufte die Abenteuer mit dem schönen Geschlecht wie Kleingeld aufeinander. Auch wenn er seine Vergangenheit drehte und wendete, blieb nicht viel mehr als ein wenig flüchtige Zärtlichkeit, irgendwo, mit irgendwem, genossen, vergessen.

Und an der Bar des kleinen Salons, gleich hinter dem Cockpit, nur ein paar Meter von der Jumbo-Kanzel entfernt, saß jetzt die junge Frau mit den Katzenaugen und den sanftroten Haaren und drohte, eines Luftmillionärs lässiges Verhältnis zu den Gefühlen zum Absturz zu bringen.

Martin erhob sich von seinem Sitz vorn rechts. »Habt ihr eigentlich etwas gegen Damenbesuch?« fragte er in einem Ton, der keine Antwort erwartete.

Jim, der Co-Pilot, grinste durch die vierfach verstärkte Cockpit-Scheibe, als sich der Flugkapitän gespielt langsam aus seinem Bereich entfernte. Einen Moment lang glich er eher einem Einsteigdieb als einem Chefpiloten.

Dann stellte er fest, daß Brenda noch immer allein an der Bar saß. Die beiden Erste-Klasse-Passagiere in der Polsterecke waren so in ihr Schach-Duell vertieft, daß er sich ungestört mit seiner Dame befassen konnte.

»Wir werden in 59 Minuten in New York landen«, sagte Martin zu seiner prominenten Passagierin.

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