Dr. Matthias Meier - Der Mensch – zu schlau zum Überleben

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Chronisch degenerative Erkrankungen wie Arthrose, Parkinson, Rheuma, Migräne, Diabetes, Depression, Burnout und andere sind so häufig wie noch nie in der Menschheitsgeschichte. So viele Menschen leiden, und die Medizin kennt nur Pillen, Spritzen oder Operationen. Erfahren Sie, wie sie ca. 97 % der chronischen Erkrankungen positiv beeinflussen oder sogar rückgängig machen können! Verschiedene Einflüsse wie Umwelt, Emotionen/Gefühlswelt und Wirbelsäulenstruktur spielen beim Arztbesuch praktisch nie eine Rolle, sind aber für Gesundheit essenziell und können mit den richtigen Impulsen zu einer verbesserten Lebensqualität und ja, auch Gesundheit führen. Tauchen Sie ein in die spannende und geniale Welt Ihres Körpers, und nehmen Sie Ihre Gesundheit in die eigenen Hände!

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2 https://edition.cnn.com/2017/09/18/health/opioid-crisis-fast-facts/index.html

3https://edition.cnn.com/2017/09/18/health/opioid-crisis-fast-facts/index.html

Die Wirkungsweise von Opiaten wird durch Rezeptoren vermittelt, die im Rückenmark und im Gehirn, also unserem zentralen Nervensystem, zu finden sind. Die Schmerzweiterleitung wird unterbunden, zudem wird Dopamin im Gehirn freigesetzt, was ein Wohlgefühl, manchmal auch eine Euphorie – ein Highsein – auslösen kann. Opiate werden von der Opiumpflanze (Mohngewächse) gewonnen und gehören den Betäubungsmitteln an. Heroin ist ein synthetisches Derivat von Morphin und gilt als eine Droge mit hoher Suchtgefahr. Opium spielt schon seit Jahrhunderten eine Rolle in verschiedenen Gesellschaften. Besonders bekannt sind die Opiumkriege in China (erster Opiumkrieg 1839–1842, zweiter Opiumkrieg 1856–1860). Die momentan größten Produktionsländer sind Mexiko, Kolumbien, Afghanistan, Iran, Pakistan, Burma, Thailand, Laos und Vietnam. Hydrocodon und Oxycodon sind semi-synthetische Opiate, die in Laboren mit natürlichen und synthetischen Inhaltsstoffen hergestellt werden. 2016 wurden in den USA allein 6,2 Milliarden Oxycodon Tabletten an Patienten verschrieben (IQVIA). Zwischen 2005 und 2015 resultierten 15 % der Patientenbesuche in der Notaufnahme und 3 % der Termine in Praxen in eine Verschreibung von Opiaten. 2015 wurde vom „International Narcotics Control Board“ berichtet, dass 99,7 % des weltweiten Hydrocodon Konsums durch amerikanische Patienten repräsentiert wird.4 2016 wurde vom „National Institute on Drug Abuse“ geschätzt, dass ca. die Hälfte der heroinabhängigen Menschen vorher eine Sucht durch rezeptierte Opiate entwickelt hatte, und dass Menschen, die eine Sucht auf verschriebene Opiate entwickeln, eine 40-fach höhere Wahrscheinlichkeit haben, heroinsüchtig zu werden5.

4https://www.incb.org/documents/Publications/AnnualReports/AR2016/English/AR2016_E_ebook.pdf

5https://www.drugabuse.gov/publications/research-reports/relationship-between-prescription-drug-heroin-abuse/prescription-opioid-use-risk-factor-heroin-use

Eine kurze geschichtliche Darstellung der Entwicklung:

1861–1865: Im Bürgerkrieg in den USA benutzten Feldärzte Morphium als Schmerzmittel an Soldaten, die daraufhin abhängig wurden.

1898: Heroin wird von der Firma Bayer kommerziell produziert und wurde an Morphiumsüchtige verteilt.

1914: Der amerikanische Kongress legt fest, dass Opiate und Kokain rezeptpflichtig werden.

1924: Heroin wird in den USA sowohl in der Produktion als auch im Verkauf verboten.

1970: Verschiedene Opiate werden in Gruppen eingeteilt, je nach Abhängigkeitspotenzial.

1980: Im New England Journal of Medicine wurde ein Artikel veröffentlicht, der besagt, dass eine Opiatabhängigkeit in Menschen, die mit Narkotika behandelt werden, eine Seltenheit ist. Dies wurde als „Beweis“ hergenommen, dass Opiate sicher und effektiv eingesetzt werden können.

1995: Oxycontin (Retard Produkt von Oxycodon) kommt auf den Markt und wird aggressiv vermarktet (Purdue Pharma).

2007: Purdue Pharma bekennt sich schuldig, das Produkt als sicherer beworben zu haben, als es in Wahrheit war. 634,5 Millionen Dollar Strafzahlungen wurden erstattet.

2010: FDA (Federal Drug Administration segnet eine neue Formel von Oxycontin ab, die es sicherer und weniger suchtgefährdend machen soll.

2015: DEA (Drug Enforcement Agency) verhaftet 280 Menschen, inklusive 22 Ärzte und Apotheker, nach einer 15-Monate langen Untersuchung aufgrund einer erhöhten Rate an Opiat-Verschreibungen.

2016: CDC (Center of Disease Control) veröffentlicht eine Leitlinie zur Verschreibung von Opiaten an Schmerzpatienten.

2017: Präsident Donald Trump unterschreibt eine Verordnung für die Entstehung einer Kommission, die sich dem Problem der Opiate widmet. Der New Jersey Gouverneur Chris Christie wird Vorsitzender, der Schwiegersohn des Präsidenten, Jared Kushner, sein Berater.

April 2018: Der US Surgeon General empfiehlt Amerikanern, Naloxon (wirkt antagonistisch zu Opiaten) bei sich zu tragen.

Mai 2018: Im „Journal of the American Medical Association“ wird eine Studie publiziert, die zeigt, dass synthetische Opiate wie „Fentanyl“ 46 % der Opioid-assoziierten Todesfälle 2016 verursacht hatten – eine Verdreifachung seit 2010.

Dezember 2018: Das CDC berichtet, dass Fentanyl die häufigsten Todesfälle von Opiatüberdosierungen darstellt. Von 2013–2016 stieg die Rate an Überdosierungen durch synthetische Opiate um 113 % pro Jahr.

Januar 2019: Die „National Safety Council“ berichtet, es sei nun das erste Mal, dass es wahrscheinlicher ist, von einer Opiat Überdosierung zu sterben als durch einen Autounfall.

März 2019: Mehr als 600 Städte und indianische Stämme aus 28 Staaten verklagten 8 Familienmitglieder der Sackler Family, die leitenden Figuren von Purdue Pharma, weil sie Verkaufszahlen durch manipulatives Marketing erhöht haben sollen.

Mai 2019: 5 Führungskräfte der Firma „Insys Therapeutics“ (Produktion einer Fentanyl-Version) werden für schuldig erklärt, Ärzte bestochen zu haben, Menschen Opiate verschrieben zu haben, die sie nicht brauchten.

Mai 2019: „Teva Pharmaceuticals“ ist bereit, 85 Millionen Dollar Strafe in Oklahoma zu zahlen.

26. August 2019: „Johnson & Johnson“ muss 572 Millionen Dollar Strafe zahlen für ihre Rolle in der Opiatkrise in Oklahoma.

27. August 2019: NBC News berichtet, dass Purdue Pharma anbietet, zwischen 10 und 12 Milliarden Dollar für ihre Rolle in der Entstehung der Krise zu zahlen.

16. September 2019: Die Familie Sackler wird beschuldigt, Überweisungen in Höhe von mindestens 1 Milliarde Dollar in die Schweiz veranlasst zu haben, um privates Vermögen zu sichern. Bereits 2007 seien 4 Milliarden Dollar Privatvermögen von der Firma abgezogen und ins Ausland überwiesen worden. Der Vergleich von 12 Milliarden Dollar wurde von den klagenden Staaten abgelehnt. Die Firma Purdue beantragt ein Insolvenzverfahren.

22. Oktober 2019: In Ohio wenden in letzter Minute richtungsweisenden Prozess durch 215 Millionen Dollar Vergleich ab.

Von 1999 bis 2017 sind ca. 400.000 Menschen an den Folgen von Opiatmissbrauch gestorben. Schmerzen mit Schmerzmittel zu betäuben, ohne ihre Ursache zu verstehen oder zu suchen, führt unweigerlich in eine Abwärtsspirale, die sich in den USA als besonders dramatisch dargestellt hat, aber auch hierzulande nicht unerhebliche Folgen hat. Wenn das Budget des verschreibenden Arztes erschöpft wird, können keine weiteren Opiate mehr verschrieben werden, sodass der Patient dann auf sich gestellt ist. Entweder man erträgt die Schmerzen und kämpft mit Entzugserscheinungen oder man geht den illegalen Weg. Beides keine rosigen Aussichten.

Kapitel 3

Mineralien, die heimlichen Helden

Das Wissen um unsere Physiologie hat sich in den letzten Jahrzehnten um ein Vielfaches vermehrt. Die Grundlagen wurden vor allem im 19. Jahrhundert gesetzt, als die technologischen Fortschritte auch die Medizinwelt veränderten. Chemie, Biochemie und Physiologie wurden zunehmend wissenschaftlich methodisch untersucht und erforscht. Die Idee wurde geboren, dass einige Erkrankungen vielleicht nur einen Mangel an irgendeinem vitalen Nährstoff darstellten und der Ersatz des richtigen Elements wieder zur Gesundheit führen würde. Das ist ein gänzlich anderer Ansatz als die Theorie, dass Erkrankungen durch ein „Zuviel“ an äußeren Einflüssen entstehen, beispielsweise Bakterien oder Gifte.

1755 wurde ein Bericht von Gaspar Casal publiziert, der einen Fall von „Pellagra“ beschrieb, damals eine nicht bekannte Erkrankung in Spanien, die durch Hautveränderungen, Durchfall und eine dementielle Entwicklung charakterisiert war, und sich interessanterweise im Frühling deutlich häufte. Die Opfer waren meist arm und ernährten sich von Maismehl/Maisgries ohne Zugang zu Milch oder Fleisch. In Italien wurden ähnliche Berichte öffentlich gemacht, auch hier waren vor allem die Armen betroffen. Zunächst wurde zu viel Mais als Ursache vermutet, da Mais in Europa erst durch die Spanier importiert wurde, nachdem sie Süd- und Mittelamerika kolonialisiert hatten. In diesen Ländern führte der Mais jedoch nicht zu den gleichen Symptomen, obwohl die Landbevölkerung ebenfalls wenig Zugang zu Milch und Fleisch hatte. Der Unterschied wurde in der Verarbeitung des Mais gefunden. Die Mexikaner tränkten den Mais in einer Holzaschenmischung, während die Europäer den Mais zu Polenta verarbeiteten, was zu einer Kontaminierung mit Pilzen oder Toxinen führen konnte. Weitere Theorien kursierten, bis ein Joseph Goldberger in den USA den erkrankten Menschen Milch und Eier verabreichte und damit die Symptome zum Verschwinden brachte9. Dies konnte in verschiedenen Ländern in Europa und in den USA reproduziert und verifiziert werden, sodass klar wurde, dass Pellagra einen Mangel an einem vitalen Nährstoff (Nikotinsäure – Niacin – „Vitamin B3“) darstellte.

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