Rudolf Stratz - Filmgewitter

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Spannender Roman aus der Zeit der Jahrhundertwende. Filmregisseur Götz Billing hat es satt, immer den gleichen Kitsch zu drehen. Als ein alter Bekannter ihm anbietet, für einen anonymen Auftraggeber einen neuen Film zu drehen, lehnt er daher nicht ab. Vor allem das sagenhafte Budget, das dem Regisseur zur Verfügung steht, ist verlockend. Doch das Projekt scheint unter keinem guten Stern zu stehen: Beinahe-Unfälle, mysteriöse Anrufe und Erpressungen versetzen schon bald die gesamte Filmcrew in Angst und Schrecken. Irgendjemand scheint den Film unbedingt verhindern zu wollen. Nur wer oder was steckt da hinter?-

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„Sind Sie vom Kriminal? Wollen Sie mich einstecken? Weswegen? Ich war’s nicht! Das sag’ ich gleich . .“

„Engagieren will ich Sie, mein liebes Fräulein, — von morgen ab!“

„Hm . . Schön . .“, sagte die Blumenverkäuferin sinnend. „Ich will sehen, dass ich meine anderweitigen Verpflichtungen verschieben kann . . . Wieviel? . . . Tarif? . .“

„Vorsicht mit der Pinke-pinke . . .“, flüsterte es von unten.

„Tarif . . .“ Ted Turkowitz wiegte mitleidig das glänzend schwarzgeölte Köpfchen . . . „Spass: Tarif . . .“

„Den Tarif müssen Sie doch kennen? . . Sie sind doch Hilfsregisseur?“

„Ich bin der Generaldirektor der neugegründeten Memoria-Film-Gesellschaft’, die heute noch in das Handelsregister eingetragen wird. Wir drehen als erstes Bild unserer Produktion von morgen ab in Berlin und im Orient den Monumental-Film: ,Die Geheimnisse von Stambul!’ Für die männliche Hauptrolle wurde soeben Herr Dimitrij Senestry verpflichtet.“

Plötzlich hielt alles den Atem an. Achtungsvolle Blicke trafen den kleinen Mann. Hansine Peternell hatte ihren Jumper neben den Rosenkorb gelegt. Sie verschränkte im Sitzen die Hände über den hochgezogenen Knien und fragte burschikos — in tiefstem Misstrauen:

„Wenn Sie wirklich Generaldirektor sind — warum bemühen Sie sich denn dann persönlich zu ’ner Nutte wie mir?“

„Nu — warum . .?“ Turkowitz lispelte wieder heftig: „. . weil Sie, zusammen mit dem Senestry, die weibliche Hauptrolle spielen sollen!“

Hansine Peternell biss die Lippen zusammen und stand langsam auf. Sie mass den Manager schweigend von der kleinen Glatze bis zur Lackschuhkappe. Allmählich gefroren ihre fidelen blauen Augen in feindseliger Kälte. Ihr spärlich bekleideter Körper begann unter dem meerblauen, kniefreien Kittelchen heftig zu atmen.

„Kommen Sie ’mal ein bisschen beiseite . .“, sagte sie, elastisch vom Bretterstapel auf die biegsamen Sandalen springend, und zwei Schritte weiter, halblaut, sehr böse: „Also . . Herr Türkenbusch oder wie Sie sich schreiben . . Turkowitz? Is ja total piepe . . Also ich verbitte mir, dass Sie mir solchen faulen Zauber mit ’ner Hauptrolle vormachen! Ich bin kein Brustkind mehr! Ich fall’ darauf nicht ’rein!“

,,Aber liebe Peternell . . .“

„Ich bin nicht Ihre Peternell! . . Ich hab’ nicht mit Ihnen in irgendeiner Nachtbar Schmollis getrunken! . .“

„Gnädiges Fräulein . . .“

„Wenn Sie Anschluss suchen, dann wählen Sie sich unter meinen Kolleginnen drüben ein Schlachtopfer aus! Da finden Sie schon irgendwo Gegenliebe! Aber lassen Sie mich in Frieden — ja?“

„Sie verstehen mich ja miss . .“ Turkowitz, schnalzte verzweifelt mit der Zunge.

„Miss? . . Mies wird einem! Nun merken Sie sich gefälligst: Ich bin eine absolut anständige Person! . . . Jawoll! . . Kommt vor! . . Ich arbeite wie ein Neger um mein Leben! . . Ich filme eben, um ’was zu verdienen! . . Still! . . Ich hab’ schon Schweres im Leben durchgemacht! . . Ich red’ bloss nicht davon! Niemand sieht mir das an, wie ich hier stehe. Aber ich halt’ trotzdem die Ohren steif. Also Schluss, Herr Türkensohn! Bei mir verfangen Ihre Zicken nicht! Ich hab’ schon ganz andere Leute als Sie abblitzen lassen! Morjen!“

„So sollen Sie filmen!“ sprach Turkowitz befriedigt. „Temperament! . . Ist die Hauptsache beim Geschäft! Wird schon gehen . . . mit Ihnen . . . Nur Courage!“

„Fangen Sie noch einmal an?“ Die Peternell blieb unruhig stehen.

„Nu — soll ich aufhören? . . Machen wir gleich nachher den Kontrakt . . . rechtsverbindlich . . . Alle Kostüme frei . . . Freie Station auf Reisen . . . Eisenbahn erster Klasse . . . mit Schlafwagen nach Konstantinopel und Kleinasien und wo sonst noch hin . . Zwanzig Dollars Bewegungsgelder in Landesmünze täglich im Ausland . .“

„Ich glaube, dem piekt’s!“ sagte das Blumenmädchen von Byzanz zu den anderen, atemlos horchenden Zirkusbuhlerinnen. Aber der Rosenkorb an ihrem Ellbogen schaukelte leise vom unwillkürlichen, nervösen Zittern ihres Körpers.

„Nu — und dann der Hauptpunkt: die Gage . . .“

„Gage auch noch?“

„Was werden Sie nehmen? Es ist Ihre erste Hauptrolle in einem Weltfilm! Sie dürfen die ,Memoria-Gesellschaft’ nicht gleich ruinieren. Sagen wir fünfzehntausend Mark für ’nen Monat!“

„Ist kein Arzt im Haus?“ fragte Hansine Peternell besorgt und leise die umsitzenden Hetären.

,,Wo mag der Kunde entsprungen sein? . .“

„Man muss nach Dalldorf telephonieren!“

„Also zwanzigtausend! . . Sollen Sie haben, meine Gnädigste!“ lispelte Turkowitz.

„. . In ’nem Kellerwechsel auf irgend ’nen faulen Onkel, der aus ’m Handjelenk manifestiert, wenn Sie ihm den Wisch unter die Neese halten . . .“, warnte unten eine kundige Thebanerin. Das Rosenmädchen nickte. Sie hatte jetzt wieder ihr kühles Blut. Sie verschränkte die blossen, weissen Arme über der Brust und sah den Versucher fest und herausfordernd an.

„Zwanzigtausend Mark? Wann? — Wo? — Wie?“

„Gleich. Hier. Bar.“ Ted Turkowitz entwickelte seine Brieftasche, die von den Edelvaluten aller Goldländer gedunsen war wie die Boa nach dem Frass. „Greifen Sie munter zu, mein Fräulein!. . Sie sehen: Es ist bei mir nicht wie bei armen Leuten!“ Er stopfte ihr geschäftig ein paar dicke Bündel Banknoten in die Hände. „Den Rest hinterlegen wir für Sie . . . pupillarisch sicher . . . wo Sie wollen . . ja . . nu lacht sie . . das liebe Kind . . .“

Nein. Die hübsche, kupferhaarige Byzantinerin lachte nicht. Sie stand ganz verdattert — mit offenem Mund —, die beiden Augen eine einzige grosse blaue Frage: Träum’ ich oder wach’ ich? Sie umkrampfte mit beiden Fäusten die Geldpakete und guckte an sich hernieder.

„Wo soll ich denn das Zeug hinstecken?“ fragte sie auf einmal kläglich und völlig fassungslos. „Ich hab’ ja fast nichts an.“

Aber dann bemerkte sie hinter dem verbotenen Eingang einer seitlichen Glastüre ein älteres Fräulein, das, mit der sachlichen Nüchternheit einer Gouvernante, einen Haufen Kontorpapiere in der Hand, im Vorbeigehen einen flüchtigen Geschäftsblick auf den Feuer- und Farbenzauber im Glashaus warf. Die Peternell flitzte mit einem flüchtigen Satz über die gipsernen Reste des abgebauten prunkvollen Marmorbades der Kaiserin Theodora am Boden und fegte, in flatterndem, kurzem Röckchen, wie ein Wirbelwind auf ihre Freundin aus einem der Filmbüros im Vorderhaus zu.

„Frieda . . sei so gut und heb’ mir das Kleingeld auf! Ja — da staunt der Laie . .“ Sie war ausser Atem. „Wen ich umgebracht hab’? Es ist ein Verrückter im Glashaus . . Dort die schwarze, kleine Kröte . . . der teilt Geld aus . . Du — ich glaub’, ich bin übergeschnappt.“ Sie stand, die Hände vor der Brust gefaltet, blauflackernd die Augen, vor dem strengen Fräulein mit der Brille und dem schlichten Grauscheitel. „Ich werd’ ’ne Diva . . Ich krieg’ ’ne Bombenrolle . . Ich werde gross . .!“

„Herr Plänkner . .“ Die ältliche Filmsekretärin riss sie zur Seite. „Wo brennt’s denn? Sie rennen einen ja um!“

Der Chef-Operateur kam, mit wehendem Künstlergelock, wie aus der Pistole aus der Dunkelkammer nebenan geschossen. Zwei, drei Gehilfen in fliegenden weissen Mänteln, mit erhobenen Armen wie die Geisterbeschwörer, hinterher.

„Ich erdrossele diesen Massenmörder!“ Der Aufnahmeleiter und seine Magier keilten sich atemlos durch das Volk von Byzanz bis zu dem breitschulterigen, hemdsärmeligen Herrn des Glashauses, Jan Gruithusen, dem Regisseur, der sie ohne jede Neugier, mit der satten Ruhe eines Boxer-Champions, grausam anlächelte:

„Na — wie ist die Photographie?“

„Alles grossartig gelungen! Und nun sehen Sie bitte diese Schweinerei!“

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