Anny von Panhuys - Über den Tod hinaus

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Nicht nur bei den Einwohnern des kleinen Residenzstädtchens ist Professor Berner, Direktor der Gemäldegalerie, sehr beliebt. Man schätzt ihn auch bei Hof. Sein fünfundzwanzigjähriges Jubiläum soll, wie es der Brauch ist, mit einem Porträt geehrt werden. Eine kleine Wette entspinnt sich aus der launigen Unterhaltung Berners mit dem Herzog, ob die Eitelkeit, ein Bild eines Verwandten in der Galerie hängen zu haben, die Familienliebe nicht immer in den Schatten stellt. Während des kleinen Disputs, ob Berners Familie nach seinem Tod sein Bild hängen lässt oder zu sich nach Hause holt, platzt Hofrat von Weiden mit der Nachricht, man habe den «alten Thomas» wieder gesehen. Über diese seit Jahrhunderten erzählte Spukgeschichte erschrickt Berner zutiefst, kündigt der «alte Thomas» doch seit jeher den Tod des aktuellen Direktors an. Voller Panik beginnt der Herzkranke, seine Dinge zu ordnen. Besonders am Herzen liegt ihm die Verlobung seiner Tochter Else mit dem Ingenieur Walter Zernikoff, auch wenn seine geliebte Frau dem zukünftigen Schwiegersohn misstrauisch begegnet. Als ihn die spukhafte Erscheinung überall verfolgt, erliegt der nervöse Mann einem Nervenfieber. Weil sich herausstellt, dass der Professor kurz vor seinem Tod die Hälfte seines Vermögens von der Bank abgehoben und er den letzten Abend mit Walter verbracht hatte, gerät dieser in den Augen seiner Schwiegermutter in Verdacht. Für Else will Walter beweisen, wer in Wirklichkeit schuldig ist am Tod ihres Vaters. Denn auch er hat das allerdings ziemlich lebendig wirkende Spukwesen an jenem Abend gesehen.Eine nicht standesgemäße Liebe, Neid auf Erfolg und Ansehen, Misstrauen und ein perfider Plan: halb Krimi, halb bezaubernde Liebesgeschichte, versteht der Roman von der ersten Seite an, mit Spannung zu unterhalten.-

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Vielleicht? Aber er konnte nicht anders. Seit dem Gespräch mit dem Herzog verfolgte ihn ein Gedanke und er mußte diesen Gedanken, dem die schlaflose Nacht erst Form gegeben, aüsführen. Und weshalb sollte er es nicht tun, konnte sein Tun doch für seine Familie gar keine schlimmen Folgen haben, denn Frau und Tochter liebten ihn ja und in der Sicherheit dieser Überzeugung brauchte er nicht zu schwanken, seinen Plan in die Tat umzusetzen.

Am Bahnhof verabschiedeten sich Vater und Tochter sehr zärtlich voneinander, der Professor bestieg ein Abteil zweiter Klasse, in das der Diener bereits den Handkoffer hineingestellt.

„Ihre Tabletten habe ich auch eingepackt, Herr Professor“, flüsterte Maurer seinem Herrn noch zu, dann trat er auf den Bahnsteig zurück. Eben rückte der Zug an. Else holte ihr Taschentuch hervor und winkte, solange sie die dahinrollenden Wagen sehen konnte. Das junge Mädchen hing mit leidenschaftlicher Zärtlichkeit an dem Vater, es war eine andere Liebe wie die Liebe, die sie für die Mutter empfand, die, eine schöne, gefeierte Frau, sich meist nicht allzuviel um das heranwachsende Mädchen gekümmert hatte. Desto mehr aber saß Else von je mit dem Vater zusammen. Professor Berner war früher ein bekannter Landschaftsmaler gewesen, bis er, nach einem unglückseligen Sturz beim Schlittschuhlaufen, die Bewegungsfähigkeit des rechten Armes verlor, da mußte er seine Malkunst beiseitelegen. Ein Gilück war es, daß er aus gutsituierter Familie stammte, er brauchte die Malerei nicht zum Broterwerb. Er hatte genug, um sorgenfrei zu leben. Durch Vermittelung seiner Frau, einer geborenen Baronesse Stormberg, die Hofdame bei der verstorbenen Herzogin gewesen, übertrug man ihm den zufällig frei gewordenen Posten des Galeriedirektors, der ihm auch ein hübsches Einkommen sicherte und den er zu vollster Zufriedenheit nun seit fünfundzwanzig Jahren versah. Bei seinen Gängen in die Galerie war Else immer des Vaters treue Begleiterin gewesen, sie kannte alle Bilder und wußte von den meisten ihre Geschichte zu erzählen. Woher die Bilder stammten und in wessen Händen sie vordem gewesen.

„Du bist ein lebendiger Nachschlagekatalog der Schneiditzer Galerie“, sagte der Professor oft scherzend zu seiner Tochter und Else war stolz auf diesen Ausspruch ihres Vaters. Auch jetzt noch, nachdem Else längst eine junge Dame und die Ballkönigin der Schneiditzer Hofgesellschaft geworden, verbrachte sie gar viele Stunden in der Galerie. Und sie war wirklich neugierig, welchem neuen Juwel der Vater jetzt nachjagte. Es muß sich um etwas ganz Besonderes handeln, sonst wäre er nicht so wenig mitteilsam gewesen, dachte Else. Ja, gar zu gerne hätte sie gewußt, was für ein Bild in Frage kam.

Mit leichtgeröteten Wangen schritt die Sinnende heimwärts, in der Nähe des Marktplatzes begegnete ihr Hofrat von Weiden, in Gesellschaft seines dicken asthmatischen Dackels, den er zuweilen des Morgens ausführte. Er zog mit beinahe übergroßer Höflichkeit den Hut und, stehenbleibend, reichte er Else die Rechte: „Guten Morgen, mein gnädiges Fräulein, darf ich mich erkundigen, wie Ihnen der gestrige Ball bekommen ist?“

„Ausgezeichnet, Herr Hofrat“, erwiderte Else liebenswürdig.

„Nun ja, meine Frage war auch völlig überflüssig, denn einer so strahlenden Schönheit kann eine halbdurchtanzte Nacht nichts anhaben“; Hofrat von Weiden war immer sehr galant zu Frauen.

„Dürfte ich auch nach dem Befinden der Frau Mama Nachfrage halten“, fuhr der Hofrat in süßlichem Tone fort.

„Mama schläft noch“, gab Else zurück, „oder richtiger, sie schlief noch, als wir von Hause weggingen.“

„Wir?“ der Hofrat sagte es fragend.

„Ja, ich meine Papa und mich. Ich habe nämlich den Papa eben an die Bahn gebracht“, setzte das junge Mädchen erklärend hinzu.

Warum machte nur der Hofrat mit einemmal so ein sonderbares Gesicht, mußte Else denken, es sah ja fast aus, als hätte er sich über ihre letzten Worte geärgert. Doch nein, sie hatte sich wohl getäuscht, er lächelte doch fast noch freundlicher als zuvor, da er die Frage stellte: „Und darf ich erfahren, wohin der Herr Professor gereist ist?“

„Nach Berlin ist er, Herr Hofrat.“

„Ah“, sagte der Hofrat nur, machte noch ein paar höfliche Phrasen und verabschiedete sich dann.

Als Else nach Hause kam, erwartete sie die Mutter bereits. In ein bequemes Morgenkleid aus violettem Flauschstoff gehüllt, das üppige Blondhaar nur lose aufgesteckt, saß Frau Professor Berner am Frühstückstisch. „Was ist denn nur los, daß ihr mich so ohne weiteres allein laßt?“ brach es geärgert über ihre Lippen.

„Aber Mamachen“, lachte Else, „was redest du denn da? Der rücksichtsvolle Papa wünschte nicht, daß du im Schlafe gestört würdest, und da der Zug, mit dem er nach Berlin mußte, um zehn Uhr fuhr, konnte er sich von dir natürlich nicht verabschieden. Er läßt dich jedoch vielmals grüßen und dir sagen, er wäre übermorgen mittag wieder daheim.“

„Ich begreife aber diese plötzliche Reise nicht“, begann Frau Magda, „Papa hat mir davon gestern keine Silbe gesagt. Ich verstehe die Geheimniskrämerei hinter meinem Rücken absolut nicht.“

„Von einer Geheimniskrämerei hinter deinem Rücken kann gar keine Rede sein, Mama“, Else nahm den Hut ab und legte ihn auf einen Stuhl, dann zog sie das Jackett aus, „auch ich erfuhr vorhin von dieser Reise“, die Sprechende ließ sich auf einem Hocker nieder, „ja, Papa selbst hatte vor dem gestrigen Abend keine Ahnung davon, wie er versicherte, er hat da gestern abend von irgendeinem wertvollen Bild gehört, das zu verkaufen wäre, und deshalb die plötzliche Reise. Du siehst, Mama, die ganze Sache ist sehr harmlos“, schloß das junge Mädchen.

„Um was für ein Bild handelt es sich denn und wer verkauft es?“ Frau Magdas Stimme klang leicht gereizt.

„Das kann ich dir auch nicht sagen, du weißt, Papa spricht über Ankäufe, deren Endresultat noch nicht feststeht, manchmal wenig.“ Else erhob sich und trat an das breite Bogenfenster, denn von unten tönte eine Autohupe. Baron Tomwitz schaute zum Fenster empor und winkte grüßend mit der Hand.

Else nickte dankend und bemerkte gar nicht, daß ihre Mutter hinter ihr stand. Erst die Worte: „Das wäre so recht ein Schwiegersohn nach meinem Herzen gewesen“, schreckte sie auf.

Else lachte: „Aber Mama, das hast du mir nun schon so oft erzählt, daß ich dir es wirklich glaube. Schade nur, daß mein Geschmack ein so völlig anderer ist als der deine.“

„Ja, leider“, seufzte Frau Berner, „denn was du an diesem Walter Zernikow findest, ist mir schleierhaft, ich habe immer noch gehofft, du würdest Vernunft annehmen.“ Sie trat dicht an Else heran und schob ihre Hand durch deren leichtgebogenen Arm. „Ich hoffe es auch jetzt noch, Else. Sieh, Kind, du bist noch jung, die Liebe sitzt wohl noch nicht allzu tief. Komm, setze dich zu mir, wir wollen noch einmal ganz ruhig über alles reden, ich werde dir klarmachen, daß es eine Torheit von dir ist, deine Schönheit an einen schlichten Herrn Walter Zernikow zu verschenken.“

Über Elses vordem so heiteres Gesicht zog ein Schatten: „Bitte, Mama, lassen wir doch das unerquickliche Thema, wir verständigen uns über diesen Punkt doch niemals.“ In die großen Blauaugen trat nun ein leuchtender Glanz und mit erhobener Stimme fuhr das junge Mädchen fort: „Ich liebe Walter und werde seine Frau, Papa hat eingewilligt und auch du sagtest, du habest dich darin gefunden, daß ich eine schlichte Frau Zernikow würde.“ —

„Ja, ja, das sagte ich, weil Papa und du mich mit euren Reden ganz mürbe machtet.“ Frau Magda zog Else mit sich zu dem kleinen zweisitzigen Sofa, „aber seit gestern bin ich anderer Meinung, seit gestern denke ich wie früher. Die Allerschönste warst du auf dem Balle, darüber herrschte nur eine Stimme, und wenn du willst, so bist du in Kürze die Braut des Barons Tomwitz.“ Und überredend schloß sie: „Noch weiß hier in der Gesellschaft niemand etwas von einem Herrn Zernikow.“

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