Georg Weidinger - Welt-Yoga

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Wer bin ich? Woher komme ich? Was geschieht nach dem Tod? Gibt es einen Gott? Gibt es einen Plan hinter all dem, was man sieht und was passiert? Wie lebt man richtig? Wie wird man glücklich?
Dies sind die großen Fragen der Menschheit, welche sich alle Kulturen zu allen Zeiten gestellt haben. Und wenn man genauer hinsieht, wenn man primär das Einende und nicht das Trennende sieht, wenn man die großen Meisterwerke der Menschheit genauer betrachtet, wie die Upanischaden, die Bhagavad Gita, die Texte Buddhas, Platons, die Bibel, das Yijing, das Huangdi Neijing, das Yogasūtra, das Śivasūtra, das Vijñanabhairava Tantra, oder wenn man Zeugnisse von Zen-Buddhisten, Mystikern oder Nahtodereignissen heranzieht, erkennt man die eine Wahrheit hinter allem.
Yoga bietet einen klaren Weg zu dieser Wahrheit, egal aus welcher Ecke unserer Welt man stammt. Dieses Buch will Sie an die Hand nehmen und Ihnen den Weg zum ursprünglichen Yoga, weg von reinen Turn- und Entspannungsübungen, zeigen, den Weg zu einem erfüllten und glücklichen Leben.
Bestsellerautor Georg Weidinger hat dieses Buch in seinem gewohnt humorvollen und leicht verständlichen Stil geschrieben, in dem er bereits die Traditionelle Chinesische Medizin unzähligen Menschen nahegebracht hat. Dieses Buch enthält außerdem eine Neuübersetzung aus dem Sanskrit sowie eine Neuinterpretation des kompletten Yogasūtra und Śivasūtra. Unzählige Zeichnungen erleichtern das Verständnis der lehrreichen Worte. Mit einem Vorwort von R. Sriram.

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Ich möchte Ihnen dieses große Wissen, welches die Upanischaden der gesamten Menschheit schenken, direkt an einer Upanischade nahebringen, der Katha-Upanischad. Sie ist eine der jüngeren Upanischaden und fasst Weisheiten vorheriger Hymnen wunderbar zusammen. Auch hat die Katha-Upanischad einige Gemeinsamkeiten mit einem weiteren Werk der Weisheit der indischen Geschichte, der Bhagavad Gita: Beide erzählen die Geschichte eines „Helden“ auf der Suche nach Weisheit. Beide finden an einem Ort statt, wo man Weisheit wohl kaum vermuten würde: In der Katha-Upanischad geht ein Teenager zum König des Todes, um das Geheimnis der Unsterblichkeit zu erfragen, in der Bhagavad Gita bittet der Krieger und Prinz Arjuna am Abend vor einer großen Schlacht direkt am Schlachtfeld seinen unsterblichen Lehrer Sri Kṛṣṇa um Rat. Wir identifizieren uns automatisch mit dem Helden, leiden mit ihm mit, wollen seine Fragen beantwortet wissen. Und so sind Geschichten der Weisheit in spannende Erzählungen verpackt und halten den Leser und den Studierenden bei Laune.

Die Katha-Upanischad

(in freier Erzählung)

Vor langer Zeit lebte Vajashravasa (Sanskrit vājaśravasa). Er hatte viele Besitztümer und genoss in der Gemeinschaft hohes Ansehen. Es sollte ein Tempel errichtet werden. Er entschloss sich, all seinen Besitz für den Tempelbau zu spenden, einschließlich einer Herde Kühe, von denen die meisten gebrechlich und geschwächt waren. Alle waren beeindruckt von seiner Großzügigkeit, alle, außer sein Sohn Nachiketa (Sanskrit naciketa).

Das „Opfer“ stand in den Veden und der Praxis der Religion an oberster Stelle. Die Upanischaden, wie zum Beispiel die Chandogya-Upanischad, beschreiben das Opfern, etwas herzugeben, was einem sehr wichtig ist, als einen wichtigen Schritt, um sich von den Anhaftungen in unserer materiellen Welt zu lösen, um besser zu sich, zu seinem Selbst, zu finden. Mahatma Gandhi wurde einmal gefragt, ob es wichtig sei, all seinen Besitz aufzugeben, wenn man sich als Person aufopfere. „Sie müssen den Besitz nicht aufgeben. Sie müssen den Besitzer aufgeben“, hat Gandhi geantwortet. Vajashravasa hat wohl diese Opfergabe im Sinne, vielmehr aber wohl den Wunsch, die anderen zu beeindrucken und von ihnen bewundert zu werden. Sein aufgeweckter halbwüchsiger Sohn Nachiketa kennt und durchschaut seinen Vater ...

„Vater“, sprach Nachiketa leise, so, dass nur sein Vater ihn hören konnte. „Du verschenkst ja gar nicht deinen ganzen Besitz! Du gibst lediglich Kühe her, die so alt sind, dass sie sowieso nicht mehr lange leben werden und daher wohl kaum viel wert sind. Glaubst du, dass du das Lob der anderen dann verdienst?“ Vajashravasa tat so, als hätte er die Worte seines Sohnes nicht gehört. Darum setzte Nachiketa nach: „Vater, bin ich nicht auch dein Besitz? Wirst du mich auch dem Tempel schenken?“ Daraufhin wurde Vajashravasa wütend und explodierte: „Dem Tod werd‘ ich dich schenken!“

Im Zorn lässt sich der Vater zu so einer Äußerung verleiten. Er hat es sicherlich nicht so gemeint. Bei uns würde man sagen: „Verschwind dorthin, wo der Pfeffer wächst!“ oder „Ich könnte dich umbringen für deine Worte!“ Der Vater fühlt sich wohl durchschaut von seinem eigenen Sohn, bloßgestellt, und weiß sich nicht anders zu helfen, als verbal um sich zu schlagen.

Nachiketa wurde nachdenklich. „Kann die Liebe des Vaters durch den Zorn so schnell weggefegt sein? Und Vater ist doch ein gerechter Mann. Er kann sich doch nicht vor der Wahrheit verschließen, dass die Kühe kein wirkliches Geschenk sind. Wünscht mir Vater wirklich den Tod ...?!“

Es dürfte Nachiketa den Boden unter den Füßen weggezogen haben. Zum ersten Mal in seinem jungen Leben, er muss so etwa 16 Jahre alt sein, muss er über den Tod nachdenken. Auf einmal sind all die Fragen da: „Wozu bin ich hier?“, „Was geschieht nach dem Tode?“, „Wie soll ich leben?“

„Wo sind all jene hingegangen, Millionen und Abermillionen von Männern, Frauen und Kindern, die gestorben sind? Wo sind sie hin?“, fragte sich Nachiketa und beschloss, zum Wohnsitz von Yama, dem Gott des Todes, zu gehen. Aber der König war nicht da. Er wartete drei Tage. Als Yama dann zurückkehrte, hörte er eine Stimme sagen: „Wenn ein spiritueller Gast das Haus betritt, muss er gebührend empfangen werden.“ Yama sprach: „Um die drei ungastlichen Nächte, in denen du auf mich gewartet hast, wiedergutzumachen, gewähre ich dir drei Gunstgaben.“ Und Nachiketa entgegnete: „O König des Todes, gewähre mir als erste Gunstgabe, dass der Zorn meines Vaters erlischt und er mich voller Liebe empfängt, wenn ich zurückkehre.“ Yama sprach: „Dein Wunsch sei dir gewährt.“

Die erste Gunstgabe spricht ein wichtiges Thema an: die Vergebung. Nur, wenn man vergibt, lässt man los, öffnet man sein Herz und wird wieder frei in seinem Bewusstsein. Vergebung fragt nicht nach der Schuld, nach dem Unrecht, das uns angetan wird. Vergebung löst eine Enge im Herzen, welche den Körper unfrei macht. Vergebung macht frei.

Nachiketa sprach weiter: „Im Himmel gibt es keine Angst. Dort gibt es kein Altwerden und kein Sterben. Lehre mich als zweite Gunstgabe das Feueropfer, das zum Himmel führt.“ Yama gewährte ihm auch diesen Wunsch und brachte ihm das Feueropfer bei. Als der Junge seine Anweisung Wort für Wort wiederholte, war er sehr zufrieden.

Mit dem ersten erfüllten Wunsch hat er seine persönliche Beziehung mit seinem Vater wieder ins Reine gebracht. Jetzt möchte er mehr. Nachiketa möchte gesund sein und gesund bleiben. Er möchte das Geheimnis von Gesundheit verstehen. Mit „Feuer“ meint er „Prāṇa“, was oft als Lebensenergie oder Atem übersetzt wird. „Das Feueropfer erlernen“ bedeutet, dass er lernt, wie man gut mit seinem Prāṇa umgeht, um sich im Leben nicht „auszubrennen“, um kein „Strohfeuer“ zu sein, das kurz brennt und nur Leere hinterlässt. Prāṇa gibt es auch in Speicherform im Körper, quasi als eine hochverdichtete Energie, die als Kundalini (Sanskrit kuṇḍalinī, feminin) bezeichnet wird. Er möchte eine medizinische Unterweisung, wie man leben soll, um seine Reserven nicht auszubrennen und immer genug Prāṇa zur Verfügung zu haben. Ein 16-jähriger Bub, der bereits so weit ist, das zu lernen und auch gleich umzusetzen! Yama ist beeindruckt. Und so ist er bereit für den letzten Wunsch dieses reifen Jünglings:

Nun formulierte Nachiketa seine dritte Gunstgabe: „Wenn ein Mensch stirbt, weiß man nicht, ob er danach noch existiert oder nicht. Lehre mich die Wahrheit.“ Doch Yama wand sich. Zu groß wäre diese Frage, an der schon Götter gescheitert wären. Er möge doch etwas „Leichteres“ wünschen. Yama bot ihm Reichtümer, Besitz und Ländereien, schöne Frauen und ein langes Leben. Doch Nachiketa blieb hartnäckig. „All das sind Genüsse nicht von langer Dauer. Die brauche ich nicht. Lehre mich das Geheimnis über Leben und Tod.“ Und Yama freute sich, da hier jemand wirklich etwas von ihm lernen wollte.

Der Gott des Todes versucht Nachiketa in Versuchung zu führen. Er ist es gewohnt, dass Menschen sich von Reichtum und Schönheit mehr angezogen fühlen als davon, über so „schwierige“ Dinge zu sinnieren wie den Tod und das ewige Leben. Menschen streben meist nach dem schnellen Vergnügen, ohne viel nachdenken zu müssen, auch nicht darüber, was morgen ist. Normalerweise denken weise alte Herren über solche „schwierigen“ Dinge nach, nicht Teenager. Aber Nachiketa ist anders, wie er bei seinem zweiten Wunsch schon bewiesen hat. Und der Tod freut sich darüber und beginnt, Nachiketa über Leben und Tod zu unterweisen ...

Yama sprach: „Die Freude der Seele bleibt immer, nicht aber das, was den Sinnen angenehm vorkommt. Immerwährende Freude oder vorübergehender Genuss? Zwischen den zweien muss man stets seine Wahl treffen. Die Weisen halten die zwei klar getrennt, nicht so die Unwissenden. Weit auseinander liegen Weisheit und Unwissenheit. Die Erstgenannte führt zur Realisierung des Selbst; die Zweite bewirkt, dass man von seinem wahren Selbst immer weiter entfremdet wird.“

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