Robert Maier - Frankfurter Fake News

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Ein Deutschtürke wird in seinem Bockenheimer Reisebüro erschossen. Ein Auftragsmord des organisierten Verbrechens, wie die Frankfurter Kripo vermutet? IT-Rentner Olaf ermittelt in seinem zweiten Fall wieder heimlich hinter dem Rücken seines Sohns, der als Kriminalbeamter in die Ermittlungen eingebunden ist.
Olaf gewinnt zunehmend Gefallen an seiner Rolle als IT- und Internet-"Schnüffler". Bei seinen Recherchen unter dem Tarnnamen «Virus Cop» stößt er bald auf Online-Gruppen, die Fake News verbreiten und Menschen manipulieren, und deckt einen heimtückischen Plan auf. Doch als Olaf tiefer in den Sumpf aus Lügen eintaucht, droht er selbst Zielscheibe eines mörderischen Spiels zu werden.
In der brandaktuellen Diskussion um Fake News und online/offline-Realitäten liefert der zweite «Virus Cop»-Krimi einen spannenden Beitrag auf der Höhe der Zeit. Autor Robert Maier, selbst IT-ler, kennt das Internet aus dem Effeff, schreibt authentisch und hat mit dem IT-Rentner Olaf einen sympathischen Privatermittler geschaffen, dem die LeserInnen gerne bei seinen Recherchen über die Schulter schauen.

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Türkische Mafia. Olaf wollte zwar weitere Morde aufklären, sich mit der Organisierten Kriminalität anzulegen, war aber ein paar Nummern zu groß für ihn. Das ging weit über seine Möglichkeiten als Amateur hinaus.

Bis vor wenigen Wochen war undenkbar gewesen, dass er einmal hobbymäßig Morde aufklären würde. Auch hatte er sein Leben als Rentner völlig anders geplant gehabt. Ganz gewiss hätte er sich damals nicht für den Altersteilzeitvertrag entschieden, wenn er geahnt hätte, was mit Carola, seiner Frau, passieren würde.

Nun hatte er in seinem neuen Leben sehr viel Zeit, genügend Zeit, um neue Talente zu entwickeln. Wie etwa das Aufklären von Mordfällen. Seine alten, bewährten Talente halfen ihm dabei. Der Handyvirus, den er eigenhändig programmiert hatte, zählte ganz gewiss dazu.

Es war ein Jammer, dass er ihn nicht mehr benutzen durfte.

»Nächster Halt: Konstablerwache.«

Hier musste er umsteigen. Er genoss es ein wenig, mit ausladenden Bewegungen seine Zeitung auf die Ausgangsgröße zurück zu falten und anschließend in der Mitte zu knicken.

»Einen schönen Arbeitstag«, wünschte er den abwesenden Gesichtern um ihn herum.

3

Zu Hause in Bornheim angekommen, setzte er als Erstes einen Kaffee auf. Sein Sohn Tobias war noch im Polizeipräsidium, wo er erst seit Kurzem arbeitete. Olaf würde die 4-Zimmerwohnung bis zum Abend für sich alleine haben.

Wie an den Tagen vorher verspürte er den Drang, sofort den Laptop aufzuklappen und Nachrichten des Handyvirus zu lesen, aber den hatte er vor einer Woche deinstalliert. Und das war auch gut so.

Die Ergebnisse des medizinischen Check-ups waren nicht spektakulär. Sein Hausarzt hatte Anmerkungen zu einigen geringfügig erhöhten Werten gemacht, ihm aber ansonsten attestiert, dass er seinem Alter entsprechend kerngesund war. Allerdings sollte er Sport treiben, damit es auch in Zukunft so bliebe, hatte der Doktor hinzugefügt. Es gäbe speziell auf Leute seines Alters zugeschnittene Programme in Fitnessstudios, die würden sogar von seiner Krankenkasse bezuschusst.

Olaf fühlte sich unbehaglich bei dem Gedanken. Sport war für ihn etwas, das er nur sporadisch machte. Mal fuhr er Fahrrad, gelegentlich joggte er sogar. Allerdings musste er sich eingestehen, dass seine letzte Fahrradtour vor einigen Monaten gewesen war. Gejoggt war er zum letzten Mal vor zwei Jahren. Für richtige Fitness müsste er so etwas häufiger und regelmäßig tun. In ein Fitnessstudio würde ihn aber kein Arzt bringen.

Er goss Kaffee in seine Tasse und kippte Milch aus der Tüte hinterher. Ganz bestimmt trank er mehr Kaffee, als gesund war.

Er hatte sich gerade am Küchentisch niedergelassen, als das Telefon zu brummen begann.

»Hallo Olaf, ich wollte mich mal melden.«

Gottfried. Gestern hatte er die Chemotherapie begonnen.

»Ich hoffe, du rufst nicht aus New York, Rio oder Tokio an.«

Gottfried war eigentlich immer irgendwo auf der Welt auf Dienstreise. Ein Glück, dass er nun endlich den ersten Therapietermin angetreten hatte. Ob er zu den Folgeterminen pünktlich erscheinen würde? Olaf war davon nicht überzeugt. Es wäre keine große Überraschung, wenn Gottfried bereits für einen Interkontinentalflug eingecheckt hätte.

»Sei unbesorgt«, klang es aus dem Hörer. »Ich bin in Frankfurt. Und es sieht so aus, als müsste ich noch eine ganze Weile im Krankenhaus bleiben.«

Also war es doch so schlimm, wie es die ganze Zeit den Anschein hatte. Innerhalb weniger Monate war Gottfried zu einem Skelett abgemagert. Seine Umwelt war schockiert über sein Äußeres gewesen, während ihn selbst der Darmkrebs nicht besonders gestört zu haben schien. Mehrmals hatte Olaf Gottfried dazu anhalten müssen, die Therapie zu beginnen, statt sie ständig wegen irgendwelcher Vertragsverhandlungen in Kalifornien zu verschieben. Dass es nun statt der geplanten Einzeltermine zu einem längeren Krankenhausaufenthalt gekommen war, ließ nichts Gutes über Gottfrieds Zustand erahnen.

»Ist es schlimmer, als dein Arzt angenommen hat?«

»Doktor Scharschmidt bleibt bei seiner Prognose von fifty-fifty«, stellte Gottfried klar. »Er will mich zur Beobachtung in der Klinik behalten. Einen Augenblick!«, sagte er unvermittelt.

»Was ist jetzt auf einmal?«

»Die Mail, auf die ich die ganze Zeit gewartet habe. Ich muss kurz das Handy weglegen.«

Olaf schüttelte den Kopf. Gottfried, wie er leibt und lebt. Er sah ein Bild von ihm, im Schlafanzug mit einem Laptop auf einem Krankenhausbett sitzend. Gewiss koordinierte er gerade die Geschicke seiner Abteilung, organisierte ein Executive-Meeting oder stellte wer weiß was an, was man während einer Chemotherapie im Krankenhaus nicht tun sollte. Sein Arzt hatte ihn bestimmt nicht nur aus dem Grund dabehalten, ihm regelmäßig Blut abnehmen zu können. Er wollte verhindern, dass Gottfried das erstbeste Flugzeug nach Übersee besteigen und auf Dienstreise entwischen würde.

Dieser Doktor Scharschmidt war ein Fuchs.

»Das war die Mail von Bob Gionfriddo«, meldete sich Gottfried nach kurzer Zeit zurück. »Er sagt den Workshop im Rheingau zu. Lass mich schnell noch Alaia Bescheid geben, dass sie das Hotel für den 1. September buchen soll.«

Gottfried war wieder weg. Olaf interessierte nicht, wer Bob Gionfriddo war, auch nicht Alaia, wahrscheinlich die Abteilungssekretärin.

»Du willst doch nicht wirklich in drei Wochen in den Rheingau!«, rief er ins Telefon, bekam aber wie erwartet keine Antwort zurück. Gottfried verfasste in diesem Augenblick eine Mail an seine Kollegin, eine Verabredung zu einem Workshop zweier Unternehmen, vermutlich mit anschließender Weinprobe. War am 1. September seine Therapie überhaupt schon zu Ende?

Es dauerte etwa eine Minute, bis Gottfried sich zurückmeldete. »Entschuldige, nun ist das geregelt.«

»Der Rest muss sich aber von alleine regeln«, sagte Olaf. »Sie haben dich nicht zum Arbeiten ins Krankenhaus gesteckt.«

»Das ist doch keine Arbeit«, erwiderte Gottfried lachend. »Was ist aus dem Virus geworden?«, setzte er hinzu. »Du hast ihn doch wirklich gelöscht?«

»Selbstverständlich. Wie wir vereinbart haben«, sagte Olaf mit Nachdruck.

»Ich kenne diesen Unterton«, kam es von Gottfried zurück. »Ich hoffe, der Virus ist mausetot.«

»Doch, doch«, versicherte Olaf. »Unser Fall ist ja gelöst.«

Ohne die Schnüffeleien des Virus hätten Olaf und Gottfried niemals Tobias’ letzten Mord aufgeklärt. Allerdings hatte er sich für alle als äußerst gefährlich erwiesen. Es hatte Olaf viel Überwindung gekostet, den Virus zu deinstallieren, aber es war mehr als nötig gewesen.

»Willst du wissen, was seine letzten Worte waren?«

»Die letzten Worte eines Virus? Hast du das Ding gelöscht oder nicht?«

Olaf lachte. »Der Virus ist den Weg alles Irdischen gegangen. Allerdings hat er mir vor seinem Dahinscheiden noch drei Nachrichten geschickt.«

»Ein neuer Mordfall?« Gottfrieds Skepsis schien wie weggeblasen. »Um was geht es genau?«

»Ein gewisser Kasim Yousef wurde erschossen.«

»Der Name klingt türkisch. Ein Deutschtürke?«

»Im Prinzip ja. Er war deutscher Staatsbürger, stammte aus der Türkei, war aber Kurde.«

»Was weißt du über die Umstände?«, fragte Gottfried.

»Der Mann besaß ein Reisebüro in Bockenheim. Er wurde in einem Nebenraum seines Ladens erschossen. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass jemand gewaltsam eingedrungen wäre oder es einen Kampf gegeben hätte. Die Polizei glaubt, dass der Mörder wie ein ganz normaler Kunde in das Reisebüro kam.«

»Aber der fragte nicht nach einer Pauschalreise an die Türkische Riviera, sondern erschoss ihn?«

»So wird es gewesen sein. Yousef wurde aus nächster Nähe in die Schläfe geschossen. Es war wie eine Hinrichtung.«

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