Corina C. Klengel - Todesrunen

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Tilla Leinwig ist spontan, sinnlich, impulsiv – und sie ist eine Harzer Hexe. An Samhain, dem Neujahresfest der Altgläubigen, findet Tilla ihre Mutter tot am Küchentisch, vor ihr ein tödlicher Aufguss aus Eisenhut. Auf der Suche nach einer Erklärung für den völlig überraschenden Freitod ihrer Mutter stößt sie nicht nur auf ein Verbrechen, das dreißig Jahre zurückliegt, sie erfährt auch, dass ihre Mutter Kontakt zu einem mysteriösen Orden hatte. Dieser fordert jetzt von Tilla die Herausgabe eines sagenumwobenen Schwertes. Während Tilla fieberhaft nach der Waffe sucht, werden zwei Männer an geschichtsträchtigen Orten hingerichtet. An den Tatorten findet die Goslarer Kripo Runen und verdächtigt die junge Frau, an den Morden beteiligt zu sein. Um die Geschehnisse aufzuklären, muss sie sich mit den Geschichtsstudien ihrer Mutter auseinandersetzen, die bis zur Varusschlacht zurückreichen.

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»Wer hat den Toten gefunden?«, fragte Berking schroff.

»Eine Spaziergängerin, die mit ihrem Hund unterwegs war. Sie wohnt dort hinten, aber sie hat in der Nacht ebenfalls nichts bemerkt«, warf Kamenz ein, der sich zunehmend über den Ton des Staatsanwaltes ärgerte.

»Man sagte mir, das Opfer sei auf dem Bauch liegend mit ausgebreiteten Armen aufgefunden worden?«, fragte der Staatsanwalt nach.

Nun ahnte Kamenz, warum Dr. Berking, der für schwere Delikte und organisiertes Verbrechen zuständig war, so schnell von seinem Wirkungsort Braunschweig ins beschauliche Goslar gekommen war.

»Ja«, antwortete Wegener. »Das Ganze sieht tatsächlich ein wenig wie eine rituelle Hinrichtung aus. Aber wir sollten keine voreiligen Schlüsse ziehen.«

Berking ging nicht auf Wegeners Einwand ein. »Ist ein bedeutsamer Platz, nicht wahr?«

Andreas Kamenz war wie elektrisiert. »Eine rituelle Hinrichtung? Sind Sie deshalb hier?«

Berking ließ sich Zeit mit seiner Antwort, die Kamenz und Wegner dann nicht wenig erstaunte. »Offen gesagt, ich weiß es nicht. Ich bin eigentlich nur zufällig hier.« Er blickte etwas unschlüssig über den alten, grob behauenen Sandsteinboden mit dem dunklen Fleck in seiner Mitte und fügte dann hinzu: »Ich kam gerade drüben vom Friedhof, als ich den Anruf meiner Dienststelle bekam.«

Kamenz und Wegener schauten angestrengt geradeaus, als habe der Braunschweiger Staatsanwalt ihnen etwas peinlich Privates eröffnet. Natürlich war an der Aussage nichts Peinliches, Dr. Berking galt jedoch als extrem unnahbar, was einen Hinweis zu seinem Privatleben zu einer ausgesprochenen Seltenheit machte.

Doch der Staatsanwalt fand schnell zu seiner üblichen Schroffheit zurück. Mit einem lapidaren: »Schicken Sie mir den Bericht rüber« machte er dem Schweigen ein Ende und verließ die Kriminalbeamten. Die trieb das Wetter denn auch bald in ihren Wagen. Wegener nickte dem Tatorttechniker zu, der letzte Fotos machte. Sie alle schenkten den gleichmäßigen Rillen in der Sandsteinwand gegenüber der Kluskapelle keine Beachtung. Schließlich ging doch kaum ein Klusbesucher davon, ohne ein Zeichen in dem weichen Stein zu hinterlassen.

Kapitel 17

Todesrunen - изображение 24

Von seinen Waffen weiche niemand einen Schritt im weiten Feld.

Niemand weiß unterwegs, wie bald er seines Speeres bedarf.

– Edda, Des Hohen Lied –

»Was soll die Frage?« Glutheißer Zorn hing wie ein drohender Meteoriteneinschlag in der Luft. Doch dieses Mal zuckte Magnus’ Lid nicht. Seine Antwort fiel selbstsicher und samtweich aus.

»Versteh mich nicht falsch, Hermann, aber die Organisation könnte auf die Idee kommen, dass du sie für einen privaten Rachefeldzug missbrauchst.« Magnus’ Miene war undurchdringlich. »Ein Rachefeldzug, der ziemliche Kreise ziehen würde.«

Ihre Blicke trafen aufeinander wie Frost auf Stahl.

Hermann bedachte Magnus mit einem eisigen Lächeln.

»Kreise, deren Wellen du, Magnus, weitere Nahrung gegeben hast. Denkst du, ich weiß nicht, dass du zum Klusfelsen zurückgekehrt bist, um den Stein in dieser kindischen Art und Weise zu bearbeiten? Wieso hast du diese Zeichen hinterlassen?«

Die Atmosphäre zwischen ihnen wanderte weitere Frostgrade tiefer. Beide waren auf der Hut.

»Du hast mich also beobachtet«, stellte Magnus in einem Ton fest, den man fast als vergnügt bezeichnen konnte. Er schien nicht im Mindesten beunruhigt. Wieder verging ein Moment der Stille.

Hermann wusste sehr genau, entweder hatte er in Magnus einen gefährlichen Feind seiner Ziele geboren, den er über kurz oder lang eliminieren musste, oder er würde in ihm einen Mitstreiter bekommen, der seine Kapazitäten um ein Vielfaches zu steigern vermochte. Alles kam auf die nächsten Minuten an. Hermann ließ sich in seinem Sessel zurückfallen. In leicht amüsiertem Ton sagte er: »Ich war gespannt, was du tun würdest, Magnus.«

Bewusst ließ er seinen Blick auf Magnus ruhen und nutzte den Vorteil, dass er lässig auf seinem teuren Schreibtischstuhl thronte, während Magnus wie ein Lakai stehen musste, weil sich kein weiteres Sitzmöbel in Hermanns Büro befand. Sein Adlatus war jedoch bestens trainiert, sodass ihm langes Stehen nichts ausmachte. Auf spannungsbedingtes Zappeln würde Hermann bei ihm vergeblich warten.

»Die Runen werden die Polizei irgendwann auf die Spur von Gesinnungsbrüdern führen. Was hast du dir dabei gedacht?«, fragte Hermann und blickte Magnus streng an.

Ganz nach dem Vorbild seines Mentors ließ der sich ebenfalls Zeit mit der Antwort. »Du hast es ja vorgezogen, niemandem zu erklären, warum du diesen Wicht hingerichtet hast.«

»Das muss ich auch nicht.«

Hermann kannte seinen jungen Mitarbeiter gut genug, um zu erkennen, dass der seine Strategie gerade überdachte. Offenbar entschloss sich Magnus, seinen eingeschlagenen Weg nicht zu verlassen, und fragte frech: »Und? Hast du den Orden benutzt?«

Hermann stellte die Ellenbogen auf die Platte des schweren Eichentisches. Die aneinandergelegten Handflächen hatten etwas Rituelles, während er sein Gegenüber fixierte.

»Sagen wir es mal so: Ich habe ein längst fälliges Urteil vollstreckt«, antwortete er, dann wurde sein Blick ansatzweise weich. »Dieses Urteil hatte sehr wohl mit der Organisation zu tun, der ich schon sehr viel länger diene, als du auf der Welt bist, Magnus. Der, den du Wicht nennst, hat vor einigen Jahren den Durchbruch der Machtfestigung in dieser Region verhindert. In den Jahren darauf hat dieser Wicht uns eine ärgerlich große Anzahl von jungen Mitstreitern abspenstig gemacht. Der Mann ist seit vielen Jahren ein Ärgernis für die Organisation.«

Hermann studierte die Wirkung seiner Worte. Obwohl Magnus seinen Zügen stets Bewegungslosigkeit auferlegte, glaubte Hermann dessen wirbelnde Gedanken förmlich sehen zu können. Er verstand noch immer nicht.

Unbarmherzig schoss er nach: »Du warst es, der diese Hinrichtung offen zu einer Sache der Organisation gemacht hat! Du hast die Runen hinterlassen! Das war nicht vorgesehen. Der Tod des Mannes dagegen schon.«

Auf diese Fassung des Geschehens war Magnus keineswegs vorbereitet gewesen und seine tiefblauen Augen weiteten sich. Zufrieden erkannte Hermann, wie in Magnus gerade mehrere Stützen seines Selbstbewusstseins zu Staub zerfielen. Hermann wartete schweigend eine Weile, um dann vernehmlich zu seufzen.

»Ich vermag nicht zu sagen, wie die Organisation auf diese Eigenmächtigkeit von dir reagieren wird, mein lieber Magnus. Schade um dich. Aber du warst ja schon immer schwierig.«

Hermann war klar, dass Magnus diese Spur gelegt hatte, um ihm persönlich einen Schlag zu versetzen. Er wusste auch, an dem Erfolg dieses Plans hätte nicht viel gefehlt. Es war ein Stückchen Fortune gewesen, dass die Organisation gerade jetzt die Direktive herausgegeben hatte, ihre Macht offen zur Schau zu stellen. Übergriffe durften beginnen. Hermann betrachtete Magnus und überlegte. Wenn er ihn jetzt auffing, konnte er von ihm dafür so etwas wie Loyalität erwarten? Ein Mann wie Magnus folgt nicht dem Do-ut-des-Prinzip – ich gebe, damit du gibst – er folgt allein dem Recht des Stärkeren. Hatte Magnus endlich begriffen, dass er, Hermann, noch immer der Stärkere war? Hermann blickte Magnus zweifelnd an. Sein Adlatus war ein wirklich guter Kämpfer und unterrichtete mehrere Gruppen in der Region. Auch kannte er einen Großteil der Hintergrundorganisation seiner Geschäfte. Seine Ausbildung, Magnus hatte den Rang eines Offiziers erreicht, war zu weit gediehen, als dass man so jemanden einfach vernichtete. Leute wie er machten die immer stärker werdenden Ressourcen der Organisation aus. Als Hermann endlich das Wort an Magnus richtete, war eine geraume Weile vergangen.

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