Leslie Feinberg - Stone Butch Blues

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Buffalo, N.Y. – eine Industriestadt in den sechziger Jahren. Hier verbringt Jess Goldberg ihre Kindheit und Jugend. Jess ist ein Mädchen, doch sie sieht aus wie ein Junge. Mit 15 hält sie es daheim nicht mehr aus. Sie haut ab. Sie sucht sich einen Job. Die Bar Abba's bietet Jess eine Heimat – eine bunte Gemeinschaft von Butches und Femmes, von Huren und Drag Queens, von Schwarzen und Weißen. Eine Gemeinschaft, die nicht ungefährlich lebt. In den brutalen Razzien der Polizei erreicht der gesellschaftliche Hass auf alle, die anders sind, seinen Höhepunkt. Überleben erfordert stete Wachsamkeit, Stärke und Mut. Rückhalt findet Jess in ihrer Community. Und bei ihrer großen Liebe: Theresa.
Kultbuch und Klassiker – Der Stonewall-Roman!
Ein großartiger Roman, der bewegt und berührt und lesbisch-queere Geschichte lebendig werden lässt.

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5

„Hi Kid, wie sieht’s aus?“ rief Meg mir zu, während sie die Theke abwischte. Vertraute Gesichter erhellten sich, als sie mich begrüßten. Ich war jetzt Stammgast bei Abba’s.

„Hi Meg. Krieg ich ’n Bier?“

„Klar, Kid, kommt sofort.“

Ich setzte mich neben Edwina. „Hey, Ed, soll ich dir ’n Bier ausgeben?“

„Klar“, lachte sie. „Warum sollte ich da nein sagen?“

Es war Freitagabend. Ich hatte Geld in der Tasche, und mir ging’s gut.

„Hey, und ich?“ Butch Jan lachte.

„Und eins für unsere Älteste, Meg.“

„Ey, paß auf, was du sagst“, gab Jan zurück.

Ich spürte eine Hand auf der Schulter. Den langen rotlackierten Fingernägeln nach zu urteilen, konnte es nur Peaches sein. „Hi, Schätzchen.“ Sie küßte mich sanft aufs Ohr.

Ich seufzte wohlig. „Und noch eins für Peaches“, rief ich Meg zu.

„Kind, du bist ja in Spendierlaune heute abend“, sagte Peaches. „Haste Glück bei ’nem Mädchen gehabt, oder was?“

Ich wurde rot. Sie hatte einen wunden Punkt getroffen. „Ich fühl mich einfach verdammt gut. Ich hab Arbeit, ein Motorrad und Freundinnen.“

Ed pfiff. „Du hast ’ne Karre?“

„Jawohl!“ rief ich. „Toni hat mir ihre alte Norton verkauft. Wir sind am Sonntag auf den Parkplatz vom Supermarkt gefahren, und ich hab geübt, bis sie’s satt hatte und ohne mich heimgegangen ist.“

Ed lächelte. „Wow! Heißer Ofen.“ Sie schlug mir auf die Schulter.

„Hey, Ed, weißt du, was ich gemacht habe, nachdem ich sie gestern angemeldet hatte? Ich meine, als mir klar wurde, daß sie wirklich mir gehört? Ich hab mich draufgesetzt und bin losgefahren, zweihundert Meilen hin und zweihundert Meilen zurück.“ Alles grölte. „Ich hab mich endlich richtig frei gefühlt. Ich bin so aufgeregt. Ich liebe diese Karre. Echt. Ich liebe dieses Ding dermaßen, daß ich es nicht erklären kann.“ Alle Motorradfahrerinnen nickten zustimmend. Jan und Ed klopften mir auf die Schulter.

„Es geht aufwärts mit dir, Kid. Ich freu mich für dich“, sagte Jan. „Meg, setz noch eins an für unseren jungen Marlon Brando.“

Der Ring schien zu wirken! „Läuft Mit Schirm, Charme und Melone schon?“ fragte ich.

Meg schüttelte den Kopf. „Noch ’ne Viertelstunde. Gott, ich kann’s kaum abwarten, was Diana Rigg heute anhat.“

Ich seufzte. „Hoffentlich wieder diesen Lederanzug. Ich glaub, ich verliebe mich noch in sie.“

Meg lachte. „Dann stell dich mal schön hinten an.“

Der Laden füllte sich allmählich. Ein junger Typ, den wir noch nie gesehen hatten, kam rein und bestellte einen Gin Tonic. Meg hatte gerade das Glas vor ihn hingestellt, als ein älterer Mann hereinkam und seine Dienstmarke zog. Uniformierte Bullen kamen hinterher. Der junge Typ steckte mit der Polizei unter einer Decke.

„Sie haben soeben einem Minderjährigen Alkohol ausgeschenkt. Also, meine Damen und Herren, lassen Sie Ihre Drinks auf der Theke und weisen Sie sich aus. Dies ist eine Razzia.“

Jan und Ed packten mich und schleiften mich zur Hintertür hinaus. „Weg hier, sofort! Hau ab!“ brüllten sie, während ich mich an meinem Motorrad zu schaffen machte. Ein paar Bullen verteilten sich über den Parkplatz. Meine Beine fühlten sich an wie Pudding. Ich bekam die Karre nicht an.

„Mach, daß du wegkommst!“ brüllten Jan und Ed.

Zwei Bullen in Uniform kamen auf mich zu. Einer griff nach seiner Waffe. „Runter von der Karre!“ befahl er.

„Mach schon, mach schon!“ murmelte ich vor mich hin.

Ein anständiger Tritt, und der Motor heulte auf. Ich ließ die Kupplung los und legte einen unfreiwilligen Kavalierstart hin.

Zu Hause hämmerte ich bei Toni und Betty gegen die Küchentür. Betty öffnete erschrocken. „Was ist los?“

„Die Bar – alle wurden verhaftet!“

„Beruhig dich erst mal.“ Toni legte mir die Hand auf die Schulter. „Beruhig dich und erzähl uns, was passiert ist.“

Aufgeregt berichtete ich von der Razzia. „Wie kriegen wir raus, was sie mit ihnen gemacht haben?“ fragte ich anschließend.

„Das kriegen wir noch früh genug mit, wenn das Telefon klingelt“, sagte Betty. Das Telefon klingelte. Betty nahm ab und hörte schweigend zu. „Niemand wurde verhaftet, außer Meg“, erzählte sie uns. „Jan und Ed haben sie allerdings übel zugerichtet.“

Ich rieb mir die Stirn. „Sind sie schwer verletzt?“ Sie zuckte die Achseln. Ich fühlte mich schuldig. „Ich glaube, sie haben es ihnen heimgezahlt, daß sie mich rausgebracht haben.“

Betty setzte sich an den Küchentisch und stützte den Kopf in die Hände. Toni ging zum Kühlschrank. „Willste ’n Bier, Kid?“

„Nee danke“, sagte ich.

„Wie du willst.“

Angst plagte mich, als ich an diesem Abend im Bett lag. Aber die richtige Panik kam erst auf, als ich mitten in der Nacht aufschreckte. Ich saß senkrecht im Bett, schweißgebadet, und dachte an die Razzia damals bei Tifka’s. Seitdem war ich einige Zentimeter gewachsen. Beim nächsten Mal, wenn die Polizei mich erwischte, würde mein Alter mich nicht mehr retten. Die Angst schnürte mir die Kehle zu. Es würde mir passieren. Das wußte ich. Aber ich konnte mich nicht ändern. Es war wie mit offenen Augen auf einen Abgrund zuzurasen und nicht mehr bremsen zu können.

Ich wünschte, Al wäre da. Ich wünschte, ich läge auf ihrem Sofa und Jacqueline würde kommen und mich zudecken, mir die Stirn küssen und mir versichern, daß alles gut werden würde.

Der Besitzer von Abba’s war einige Jahre zuvor so hoch verschuldet gewesen, daß er das Bier kistenweise herbeischleppen mußte – die Mafia ließ keine Lieferungen zu, bis er gezahlt hatte. Also verbreitete er, daß Homosexuelle in seiner Bar willkommen wären. Mit uns scheffelte er das Geld nur so. Wir waren ein lukratives und leicht auszubeutendes Stammpublikum. Normalerweise war immer nur eine Bar für uns offen. Als ein anderer Barbesitzer das Geschäft mit uns auch mal für eine Weile machen wollte, arrangierte die Mafia eine Razzia und ließ das Abba’s schließen.

Die neue Bar lag näher am Rotlichtbezirk von Buffalo. Sie hieß Malibou – ein Jazzclub, in den wir reindurften, wenn die Mitternachtsshow vorbei war. Auch das Malibou gehörte dem organisierten Verbrechen. Aber es wurde von einer Lesbe namens Gert geführt. Sie wollte, daß wir sie Tante Gertie nannten, aber da hätten wir uns wie Pfadfinderinnen gefühlt – also nannten wir sie Cookie.

Der neue Club hatte eine größere Tanzfläche, aber nur einen Ausgang. Dafür gab es einen Billardtisch, und Ed und ich spielten oft stundenlang, bis die Sonne aufging.

Ed wartete bis zum Morgengrauen auf ihre Freundin Darlene, die in einer nahegelegenen Bar in der Chippewa Street tanzte. Um die Ecke vom Malibou gab es ein Hotel, wo viele der Huren und Stricher mit ihren Freiern hingingen. Frühmorgens beendeten sie ihre Schicht und kamen ins Malibou, das nie zu schließen schien, oder gingen zum Frühstücken in eine Kneipe am Busbahnhof.

Mit der Zeit fiel mir auf, daß Ed an manchen Wochenenden nicht kam. Was gab es denn im Leben, außer den Fabriken und den Bars?

„Hey, Ed“, fragte ich sie eines morgens beim Billardspielen. „Wo warst du denn letztes Wochenende?“

Sie sah von dem Stoß auf, den sie gerade anpeilte. „In einer anderen Bar.“

Ihre Antwort überraschte mich. Es war doch immer nur ein Club für uns offen.

„Ja?“ fragte ich. „Wo denn?“

„Auf der East Side“, sagte sie und kreidete ihr Queue ein.

„Du meinst, es ist ein Negerklub?“

„Schwarz“, sagte sie, während sie die Kugel traf und versenkte. „Es ist ein schwarzer Club.“

Ich verdaute diese Information, während Ed ihren nächsten Stoß vorbereitete. „Scheiße“, sagte sie, als sie die Kugel verfehlte.

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