Leslie Feinberg - Stone Butch Blues

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Buffalo, N.Y. – eine Industriestadt in den sechziger Jahren. Hier verbringt Jess Goldberg ihre Kindheit und Jugend. Jess ist ein Mädchen, doch sie sieht aus wie ein Junge. Mit 15 hält sie es daheim nicht mehr aus. Sie haut ab. Sie sucht sich einen Job. Die Bar Abba's bietet Jess eine Heimat – eine bunte Gemeinschaft von Butches und Femmes, von Huren und Drag Queens, von Schwarzen und Weißen. Eine Gemeinschaft, die nicht ungefährlich lebt. In den brutalen Razzien der Polizei erreicht der gesellschaftliche Hass auf alle, die anders sind, seinen Höhepunkt. Überleben erfordert stete Wachsamkeit, Stärke und Mut. Rückhalt findet Jess in ihrer Community. Und bei ihrer großen Liebe: Theresa.
Kultbuch und Klassiker – Der Stonewall-Roman!
Ein großartiger Roman, der bewegt und berührt und lesbisch-queere Geschichte lebendig werden lässt.

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„Können wir reden?“ fragte ich sie.

„Klar“, sagte sie. „Gleich nach dem Essen?“

„Warum nicht sofort?“

Karla sah mich verblüfft an.

„Kann ich neben dir sitzen?“ drängte ich.

Sie starrte mich nur weiter an. „Mädchen, bist du von allen baumwollpflückenden Geistern verlassen? Hier gibt’s eine Sitzordnung. Ist dir das etwa noch nicht aufgefallen?“

Als sie es sagte, wurde mir plötzlich klar, daß sie recht hatte. Ich sah mich im Eßsaal um, als hätte ich ihn noch nie wirklich wahrgenommen. Die Rassentrennung verlief genau in der Mitte der Cafeteria.

„Na, kapiert, Schätzchen? Wo hattest du eigentlich deine Augen?“

„Kann ich trotzdem neben dir sitzen?“

Karla warf den Kopf zurück und sah mich scharf an. „Dies ist ein freies Land“, sagte sie, drehte sich auf dem Absatz um und ging.

„Hey, weißes Mädchen! Bist du neu in der Stadt?“ neckte mich Darnell, als er zur Seite rückte, damit ich mich neben Karla setzen konnte.

Ich lachte. Stille verbreitete sich im Saal. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Mein Magen zog sich zusammen, und das Essen auf meinem Teller sah noch ekelhafter aus als sonst.

„Karla …“ Ich setzte mich neben sie. „Ich muß wirklich ganz dringend mit dir reden.“

„O-oh“, flüsterte jemand an unserem Tisch.

Mrs. Benson schoß auf mich zu. „Junges Fräulein, was machst du da?“

Ich holte tief Luft. „Ich esse mein Mittagessen, Mrs. Benson.“

Alle am Tisch versuchten ihr Kichern zu unterdrücken, aber als Darnell die Milch aus der Nase prustete, konnten wir uns nicht mehr halten.

„Komm mal mit, mein Fräulein!“ sagte Mrs. Benson.

„Warum?“ fragte ich. „Ich hab doch nichts getan.“

Sie stürmte davon.

„Das war ja leicht“, sagte Darnell.

„Zu leicht“, antwortete Karla.

„Karla, ich muß wirklich mit dir reden“, sagte ich zu ihr.

„O-oh“, sagte Darryl wieder. „Hier kommt Jim die Krähe.“ Trainer Moriarty steuerte geradewegs auf mich zu.

Ich wartete darauf, daß er etwas zu mir sagte, aber das tat er nicht. Er packte mich an den Armen und grub seine Finger in mein Fleisch. Er schleifte mich zur Tür. „Du kleines Flittchen“, flüsterte er.

„Ich kümmere mich schon darum, Trainer“, mischte sich Miss Moore, die stellvertretende Direktorin ein. Sie legte den Arm um mich und brachte mich hinaus in den Gang. „Kind“, sagte sie, „du steckst ganz schön in der Tinte. Was hast du dir denn bloß dabei gedacht?“

„Nichts, Miss Moore. Ich habe nichts getan. Ich wollte doch nur mit Karla reden.“

Sie lächelte mich an. „Manchmal muß man gar nichts Falsches tun, um Ärger zu kriegen.“

Angst und Panik trieben mir die Tränen in die Augen. Ich wollte mich Miss Moore dringend anvertrauen.

„Schätzchen, so schlimm ist es nun auch wieder nicht“, beruhigte sie mich. Ich konnte nichts sagen. „Ist alles in Ordnung mit dir, Jess? Hast du Probleme?“ Sie betrachtete meine geschwollene Lippe. „Möchtest du mit mir reden, Jess?“

Das wollte ich ja. Aber ich bekam keinen Ton heraus.

„Hier kommt der zweite Unruhestifter“, sagte Moriarty. Er hatte Karla am Schlafittchen.

Miss Moore zog Karla zu sich. „Ich kümmere mich schon darum, Trainer. Gehen Sie mal zurück zu Ihrer Mittagsaufsicht.“

Er sah sie mit unverhülltem Haß an. Ich merkte, was für ein Rassist er war.

„Kommt, Mädchen.“ Miss Moore legte uns die Arme um die Schultern. „Ich erkläre dem Direktor, daß ihr es nicht böse gemeint habt.“

Karla und ich sahen uns an. „Tut mir leid“, sagte ich. „Ich wollte dir keinen Ärger machen.“

Miss Moore blieb stehen. „Ihr Mädchen habt nichts Unrechtes getan. Ihr habt gegen eine ungeschriebene Regel verstoßen, die geändert werden muß. Ich will nur, daß ihr das auch unbeschadet übersteht.“

Als mich der Direktor, Mr. Donatto, schließlich in sein Büro rief, fragte Miss Moore, ob sie mit reinkommen könnte. Er runzelte seine buschigen Brauen. „Es wäre mir lieber, wenn Sie das nicht täten, Suzanne.“

Mr. Donatto schloß die Tür und bedeutete mir, mich zu setzen. Ich fühlte mich allein in einer feindlichen Welt. Er ließ sich in seinen Stuhl sinken und preßte die Fingerspitzen aneinander. Ich betrachtete das Gemälde von George Washington an der Wand und fragte mich, ob er einen weißen Schaffellmantel trug oder ob das Bild nicht vollendet worden war. Mr. Donatto räusperte sich.

„Wie ich hörte, hast du heute im Eßsaal Unruhe gestiftet, junges Fräulein. Würdest du mir das bitte erklären?“

Ich zuckte die Achseln. „Ich habe nichts gemacht.“

Donatto lehnte sich zurück. „Die Welt ist ein sehr komplizierter Ort. Komplizierter, als ihr Kinder erkennt.“ O Gott, dachte ich, jetzt hält er mir einen Vortrag. „Es gibt Schulen, in denen die farbigen und die weißen Schüler einander bekämpfen. Wußtest du das?“

Ich schüttelte den Kopf.

„Ich bin stolz darauf, daß die Beziehungen zwischen den Rassen an unserer Schule so gut sind. Das ist nicht selbstverständlich, seitdem sich der Einzugsbereich geändert hat. Wir wollen, daß es friedlich bleibt, verstehst du das?“

„Ich verstehe nicht, warum ich nicht mit meiner Freundin Mittag essen kann. Wir sind doch ganz friedlich.“

Donattos Kinn verhärtete sich. „Die Cafeteria ist, wie sie ist, weil es den Schülern so gefällt.“

„Also mir gefällt es nicht.“ Ich fragte mich, woher ich diese Antworten nahm. Donatto schlug mit der flachen Hand auf den Tisch.

Miss Moore öffnete die Tür. „Kann ich Ihnen behilflich sein, Sir?“

„Raus! Und machen Sie die Tür zu!“ brüllte er sie an. Er wandte sich wieder mir zu und holte tief Luft. „Du mußt verstehen, daß uns daran gelegen ist, die guten Beziehungen zwischen den Schülern zu erhalten.“

„Warum kann ich dann nicht mit meiner Freundin zusammen Mittag essen?“

Donatto stand auf und kam zu mir herüber. Er war mir so nahe, daß ich seinen Atem spüren konnte. „Junges Fräulein, jetzt hör mir mal gut zu! Ich versuche, diese Schule zusammenzuhalten, und es wäre doch gelacht, wenn ich einem kleinen Störenfried wie dir erlauben würde, meine ganze Arbeit zunichte zu machen. Hast du das kapiert?“ Ich blinzelte, als seine Spucke mich im Gesicht traf. „Du bist für eine Woche suspendiert!“

Suspendiert? Wofür? „Ich wollte sowieso abgehen“, sagte ich zu ihm.

Er grinste süffisant. „Unter sechzehn kannst du gar nicht von der Schule abgehen.“

„Ich kann nicht abgehen, aber Sie können mich suspendieren?“

„So ist es, junges Fräulein. Miss Moore!“ schrie Donatto. „Diese Schülerin ist suspendiert. Sehen Sie zu, daß sie das Gebäude sofort verläßt.“

Miss Moore stand draußen vor der Tür. Sie lächelte und legte mir die Hand auf die Schulter. „Alles in Ordnung?“ fragte sie.

„Klar“, sagte ich.

„Der Sturm wird sich schon wieder legen“, versicherte sie mir.

Ich sah sie bittend an. „Darf ich mich kurz von Mrs. Noble und Miss Candi verabschieden? Dann verschwinde ich.“ Miss Moore nickte.

Ich wollte so dringend mit ihr reden, aber ich kam mir vor, als säße ich in einem Boot, das davon trieb. Ich sagte Miss Moore auf Wiedersehen und ging.

Mrs. Noble korrigierte gerade Klassenarbeiten. Sie sah auf, als ich ins Klassenzimmer kam. „Hab schon gehört“, sagte sie und arbeitete weiter.

Ich hockte mich auf ein Pult ihr gegenüber. „Ich wollte mich von Ihnen verabschieden.“

Mrs. Noble blickte auf und nahm ihre Brille ab. „Du gehst deswegen von der Schule ab?“

Ich zuckte die Achseln. „Ich bin suspendiert, aber ich werde nicht wiederkommen.“

„Sie haben dich suspendiert? Wegen der Geschichte im Eßsaal?“ Mrs. Noble rieb sich die Augen und setzte die Brille wieder auf.

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