Leslie Feinberg - Stone Butch Blues

Здесь есть возможность читать онлайн «Leslie Feinberg - Stone Butch Blues» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Stone Butch Blues: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Stone Butch Blues»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Buffalo, N.Y. – eine Industriestadt in den sechziger Jahren. Hier verbringt Jess Goldberg ihre Kindheit und Jugend. Jess ist ein Mädchen, doch sie sieht aus wie ein Junge. Mit 15 hält sie es daheim nicht mehr aus. Sie haut ab. Sie sucht sich einen Job. Die Bar Abba's bietet Jess eine Heimat – eine bunte Gemeinschaft von Butches und Femmes, von Huren und Drag Queens, von Schwarzen und Weißen. Eine Gemeinschaft, die nicht ungefährlich lebt. In den brutalen Razzien der Polizei erreicht der gesellschaftliche Hass auf alle, die anders sind, seinen Höhepunkt. Überleben erfordert stete Wachsamkeit, Stärke und Mut. Rückhalt findet Jess in ihrer Community. Und bei ihrer großen Liebe: Theresa.
Kultbuch und Klassiker – Der Stonewall-Roman!
Ein großartiger Roman, der bewegt und berührt und lesbisch-queere Geschichte lebendig werden lässt.

Stone Butch Blues — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Stone Butch Blues», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Ich sah zu, wie die Cheerleader vom Platz gingen. Sie schauten zurück, um zu sehen, ob die Jungs ihnen nachblickten.

Das Footballtraining war zu Ende. Einige der weißen Jungs blieben auf dem Platz. Einer von ihnen, Bobby, nickte mit dem Kopf in meine Richtung. Ich stand auf, um zu gehen.

„Wo willst’n hin, Jess?“ spottete er und kam auf mich zu. Mehrere Jungs kamen hinterher.

Ich lief los, über die Ränge hinweg.

„Wo willst’n hin, Lesbie? Äh, ich meine Jessie.“ Sie verfolgten mich, und ich legte einen Zahn zu. Bobby machte einem Jungen ein Zeichen, mir den Weg abzuschneiden. Er und die anderen kamen direkt auf mich zu. Ich sprang über die Bänke und rannte auf das Sportfeld. Bobby fiel über mich her, und ich knallte der Länge nach hin. Es ging alles sehr schnell. Ich konnte nichts dagegen tun.

„Was ’n los, Jess? Magst du uns etwa nicht?“ Bobby schob mir die Hand unter das Kleid, zwischen meine Beine. Ich boxte und trat um mich, aber er und die anderen drückten mich runter. „Ich hab gesehen, wie du uns beobachtet hast. Na los, du willst es doch, oder, Jessie?“

Ich biß in die Hand an meinem Mund. „Aua, Scheißmist!“ Der Junge schrie auf und schlug mir mit dem Handrücken ins Gesicht. Ich schmeckte mein Blut. Ihre Gesichter jagten mir Angst ein. Diese Jungs waren keine Kinder mehr.

Ich schlug mit den Fäusten auf Bobbys Brust ein. Ich muß wohl seine Ausrüstung getroffen haben, denn ich schlug mir die Knöchel auf, und Bobby lachte nur. Er drückte mir den Unterarm gegen die Kehle. Einer trat mir mit seinen Stollen auf den Knöchel. Ich kämpfte und verfluchte sie allesamt. Sie lachten, als wäre das alles ein Spiel.

Bobby schnürte sich die Trikothose auf und rammte mir seinen Schwanz in die Scheide. Der Schmerz kroch in meinem Bauch hoch und versetzte mich in Todesangst. Es fühlte sich an, als sei tief in mir etwas zerrissen. Ich zählte die Angreifer. Es waren sechs.

Am wütendsten war ich auf Bill Turley. Alle wußten, daß er sich für die Mannschaft beworben hatte, weil die anderen ihn Schwuli nannten. Er wühlte mit seinen Stollen im Gras und wartete darauf, daß er drankam.

Ein Teil des Alptraums war die Unabänderlichkeit des Ganzen. Ich konnte nichts dagegen tun; ich konnte nicht entkommen, also tat ich so, als geschähe es gar nicht. Ich betrachtete den Himmel. Wie blaß und friedlich er aussah. Ich stellte mir vor, er wäre das Meer und die Wolken wären Wellen mit weißen Schaumkronen.

Ein anderer ächzte und stöhnte jetzt auf mir herum. Ich erkannte ihn – Jeffrey Darling, ein arroganter Schlägertyp. Jeffrey packte mich am Haar und riß mir so heftig den Kopf zurück, daß ich nach Luft schnappte. Er wollte nicht zulassen, daß ich mich ausklinkte. Er fickte mich heftiger. „Du dreckige jüdische Schlampe, du verfluchter Bulldagger.“ Eine Liste aller meiner Verbrechen. Ich war schuldig im Sinne der Anklage.

Sieht so der Sex zwischen Männern und Frauen aus? Ich wußte, das hatte mit Liebe machen nichts zu tun – eher mit Haß. Aber war diese mechanische Bewegung etwa der Gegenstand all der dreckigen Witze und schmutzigen Zeitschriften und geheimnisvollen Tuscheleien? Das sollte alles sein?

Ich kicherte, nicht weil es lustig war, was da vor sich ging, sondern weil mir das ganze Getue um Sex plötzlich so lächerlich vorkam. Jeffrey zog seinen Schwanz aus mir raus und ohrfeigte mich, wieder und wieder. „Das ist nicht lustig!“ schrie er. „Das ist nicht lustig, du verrücktes Miststück!“

Ich hörte eine Pfeife. „Scheiße, der Trainer!“ rief Frank Humphrey warnend. Jeffrey stemmte sich hoch und machte hastig seine Hose zu. Die Jungs schlenderten in Richtung Sporthalle davon.

Ich war allein auf dem Platz. Der Trainer stand ein Stück von mir entfernt und starrte zu mir herüber. Ich schwankte, als ich versuchte, aufzustehen. Mein Rock hatte Grasflecken, und Blut und schleimiges Zeug liefen mir die Beine runter.

„Mach, daß du hier wegkommst, du kleine Hure!“ befahl Trainer Moriarty.

Ich mußte den langen Weg nach Hause zu Fuß gehen, weil meine Buskarte so spät nicht mehr gültig war. Ich hatte nicht das Gefühl, daß das noch mein eigenes Leben war. Ich kam mir vor wie in einem Film. Ein 57er Chevy voller Jungs bremste neben mir. „Bis morgen, Lesbe“, hörte ich Bobby brüllen, als sie vorbeifuhren. War ich jetzt ihr Eigentum? Wenn ich diesmal nicht stark genug gewesen war, sie aufzuhalten, konnte ich dann überhaupt darauf hoffen, mich je verteidigen zu können?

Kaum war ich zu Hause, rannte ich ins Bad und kotzte in die Kloschüssel. Zwischen den Beinen fühlte ich mich wie Hackfleisch, und der stechende Schmerz machte mir angst. Ich ließ mir ein Schaumbad ein und blieb lange, lange darin liegen. Ich bat meine Schwester, unseren Eltern zu sagen, daß ich krank sei, und ging ins Bett. Als ich aufwachte, war es Zeit für die Schule. Aber ich konnte nicht.

„Los!“ Meine Mutter warf mich aus dem Bett. Mein ganzer Körper tat mir weh. Ich versuchte, nicht an die Schmerzen zwischen meinen Beinen zu denken. Meine Eltern schienen meine aufgeplatzte Lippe und mein Humpeln nicht zu bemerken. Ich bewegte mich wie durch Sirup. Ich konnte nicht klar denken. „Beeil dich!“ schimpfte meine Mutter. „Du kommst zu spät zur Schule.“

Ich verpaßte absichtlich den Bus, damit ich zur Schule laufen konnte. Wenn ich zu spät kam, mußte ich den anderen zumindest nicht vor dem Klingeln gegenübertreten. Auf dem Weg vergaß ich alles. Der Wind flüsterte in den Bäumen. Hunde bellten, Vögel zwitscherten. Ich ging langsam, als hätte ich kein bestimmtes Ziel.

Dann erhob sich das Schulgebäude drohend wie ein mittelalterliches Schloß vor mir, und die Erinnerungen kamen in einer widerwärtigen Welle zurückgeflutet. Ob die anderen wohl schon Bescheid wußten? Als ich nach der ersten Stunde durch den Gang ging, schloß ich aus ihrem Tuscheln hinter vorgehaltener Hand, daß sie es wußten. Ich dachte, vielleicht bilde ich es mir ein, bis eines der Mädchen rief: „He, Jess, Bobby und Jeffrey suchen dich!“ Alle lachten. Ich hatte das Gefühl, es wäre alles meine Schuld.

Mit dem Klingeln schlich ich mich in die Geschichtsstunde. Mrs. Duncan sprach die gefürchteten Sätze: „Also, Kinder, nehmt euch ein Blatt Papier und numeriert von eins bis zehn. Dies ist ein Test. Frage Nummer eins: In welchem Jahr wurde die Magna Charta unterschrieben?“

Ich versuchte, mich zu erinnern, ob sie uns jemals beigebracht hatte, was die Magna Charta überhaupt war. Zehn Fragen schwebten in einem Vakuum. Ich kaute auf meinem Bleistift herum und starrte das leere Blatt Papier vor mir an. Ich hob die Hand und bat darum, auf die Toilette gehen zu dürfen. „Du kannst gehen, wenn du mit dem Test fertig bist.“

„Ähm, bitte, Mrs. Duncan. Es ist ein Notfall.“

„Ja“, sagte Kevin Manley. „Sie muß Bobby suchen gehen.“

Als ich in heller Panik aus dem Klassenzimmer stürzte, hörte ich das Gelächter hinter mir. Ich rannte durch die Gänge und suchte jemanden, der mir helfen konnte. Ich mußte mit jemandem reden. Ich rannte zur Cafeteria hoch und wartete auf meine Freundin Karla aus dem Sportkurs. Als es klingelte, entdeckte ich Karla in der Menge, die durch die Doppeltüren strömte.

„Karla!“ schrie ich. „Ich muß mit dir reden.“

„Was ist los?“

„Ich muß mit dir reden.“ Wir kämpften uns zur Schlange an der Essensausgabe durch.

„Was gibt’s denn heute?“ fragte Karla. „Kannst du was sehen?“

„Scheiße mit Reiße.“

„Lecker! Genau wie gestern.“

„Und vorgestern.“ Es war so erlösend, zusammen zu lachen.

Wir nahmen uns Tabletts und zuckten zusammen, als die Schulköchin uns eine Portion von etwas Undefinierbarem auf die Teller klatschte. Wir nahmen uns Milch und bezahlten unser Essen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Stone Butch Blues»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Stone Butch Blues» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Stone Butch Blues»

Обсуждение, отзывы о книге «Stone Butch Blues» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x