Diogenes Laertius - Von dem Leben und den Meinungen berühmter Philosophen

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Von dem Leben und den Meinungen berühmter Philosophen: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Berichte über das Leben von 62 antiken Philosophen, wurden etwa 220 n.Chr. verfasst. Die Darstellungen des Diogenes Laertius, einem spätantiken Philosophiehistoriker, der im 3. Jahrhundert n.Chr. lebte, bieten neben den philosophischen Positionen Lebensbeschreibungen der antiken Philosophen und Denker – von Anaximander über Demokrit bis zu Epikur – und stellen damit ein wichtiges und viel diskutiertes philosophiehistorisches Dokument dar. Diogenes gliedert seine Viten in Nachrichten über Herkunft, Lebenslauf, Charakter, Werke und Briefe, schließlich Testament und Todesumstände jedes Denkers und würzt seine Darstellung mit unterhaltsamen Anekdoten. Diogenes' Werk ist die umfangreichste erhaltene Quelle zur Philosophiegeschichte der Antike. Epochales Meisterwerk der antiken Philosophiegeschichte

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3. (24)Nach einigen hat er auch zuerst behauptet, dass die Seelen unsterblich seien, unter andern sagt dies der Dichter Choirilus. Er erfand auch zuerst den Sonnenlauf von einer Wende zur anderen und zeigte zuerst, dass die Größe der Sonne den Mond 720 mal übertreffe, wie einige sagen. Er war auch der erste, der den letzten Monatstag den dreißigsten nannte, auch hat er, nach einigen, zuerst über die Natur philosophiert. Aristoteles aber und Hippias schreiben, dass er auch leblosen Dingen Seelen beigelegt und den Beweis aus dem Magnetstein und dem Bernstein hergenommen habe. Pamphilas sagt, dass er von den Ägyptern zuerst die Erdmesskunst erlernt und, nachdem er den rechtwinkligen Triangel eines Zirkels beschrieben, einen Stier geopfert habe. (25)Andere, unter welchen sich der Rechenmeister Apollodor befindet, sagen dies von Pythagoras. Er erweiterte auch die von Kallimach in seinen Jamben dem Phrygier Eusorbus beigelegte Erfindung, nämlich das ungleichseitige Dreieck und die Theorie der Linien. Auch in Staatsangelegenheiten soll er am besten geraten haben, denn da Krösus wegen eines Kriegsbündnisses an die Milesier schickte, hinderte er solches, wodurch er, da Kyrus die Oberhand erhielt, die Stadt rettete. Heraklides sagt von ihm, dass er für sich allein und als Privatmann gelebt habe.

4. (26)Einige aber schreiben, er sei verheiratet gewesen, und habe einen Sohn, Kibissus gehabt; noch andere wollen, dass er unverheiratet geblieben, aber seiner Schwester Sohn zu dem seinigen angenommen habe. Als man ihn fragte, warum er sich nicht verheirate, soll er geantwortet haben, weil er kein Kinderfreund sei; auch soll er seiner Mutter, wie sie in ihn drang, dass er heiraten solle, die Antwort gegeben haben: Noch ist es, bei Zeus! die Zeit nicht. Und als er schon über die blühenden Jahre hinaus war, und sie noch in ihn drang, soll er gesagt haben: Die Zeit ist vorüber.

5.Es schreibt auch der Rhodier Hieronymus im zweiten Buche seiner zerstreuten Bemerkungen, dass er habe zeigen wollen, wie leicht es sei, reich zu werden und bei einer bevorstehenden Olivenernte die Vorsicht gebraucht habe, Ölpressen zu mieten, wodurch er viel Geld zusammengebracht hätte.

6. (27)Zum Urstoff von allem nahm er das Wasser an und lehrte, die Welt sei beseelt und voller Dämonen. Er soll zuerst die Jahreszeiten ausfindig gemacht und das Jahr in 365 Tage eingeteilt haben. Er hat keinen zum Lehrer gehabt, nur allein bei seiner Anwesenheit in Ägypten hatte er Umgang mit den Priestern. Hieronymus sagt auch, dass er die Pyramiden aus dem Schatten ausgemessen, indem er ihren Schatten zu der Zeit beobachtet, da derselbe mit dem Körper eine Größe hat. Er lebte auch, wie Minyas sagt, in Gesellschaft des milesischen Fürsten Thrasybul.

7.Auch das ist klar, was von dem Dreifuß erzählt wird, der von Fischern aufgefischt und von der milesischen Volksgemeine an die Weisesten herumgeschickt worden. (28)Denn man erzählt, dass einige junge Milesier den Fischern ihren Fang abgekauft hätten und da der Dreifuß heraufgezogen worden, sei es zum Streit gekommen, weshalb die Milesier nach Delphi geschickt und vom Gott den Spruch erhalten hätten:

Kinder Milets, ihr fraget den Gott des Dreifußes halber?

Phöbus spricht: dem Weisesten aller bestimm’ ich den Dreifuß.

Sie geben ihn also dem Thales, der gibt ihn einem anderen und der wieder einem andern, bis er an Solon kommt. Dieser sagte, der Weisen allererster sei der Gott und sandte ihn nach Delphi. Kallimach redet anders davon in seinen Jamben, so wie er es vom Milesier Leandrius gehört hat. Es habe nämlich der Arkadier Bathykles eine Schale zurückgelassen und verordnet, man solle sie dem ersten aller Weisen geben. Sie sei Thales gegeben worden, der sie weiter geschickt, bis sie zuletzt abermals an ihn zurückgekommen: (29)worauf er sie dem Didymäischen Apollo zurückgeschickt hätte, indem er sich nach Kallimach des Ausdrucks bedient habe:

Thales gibt mich Nileus, dem Fürsten des Volks,

Da er zuvor zweimal empfing dies Hochgeschenk.

Das Prosaische lautet so: Thales, Examius Sohn, von Milet, weiht dem delphischen Apollo den Vorzugspreis, den er zweimal empfangen hat. Der Sohn des Bathykles aber, der die Schale herumgetragen, hieß Thyrion, wie Eleusis im Buche von Achill, und der Myndier Alexon im 9. Buche seiner Mythen schreibt. Der Knidier Eudox aber und der Milesier Euanth erzählen, einer von Krösus’ Freunden habe von dem König einen goldenen Trinkbecher bekommen, um ihn dem Weisesten der Griechen zu geben: (30)Er habe ihn zu Thales gebracht und sei so damit herumgegangen, bis zum Chilon; dieser habe den pythischen Gott gefragt, wer weiser sei als er und zur Antwort erhalten, Myson, von welchem wir noch reden werden. Diesen setzt Eudox an die Stelle Kleobuls, Platon aber nennt ihn statt Perianders. Von ihm hat der Pythische Gott folgendes gesprochen:

Myson den Ätäer ernenn’ ich, den Chenes erzeugt,

In erhabener Dinge Verstand erreichst du ihn nimmer.

Der Frager war Anacharsis. Der Platoniker Daidach hingegen und Klearch erzählen, diese Schale sei von Krösus an Pittakus geschickt worden und sei von dem weiter herumgegangen. Andron sagt in seinem Dreifuß, die Argeer hätten dem Weisesten der Griechen einen Dreifuß zum Ehrengeschenk bestimmt gehabt, der Preis sei dem Spartaner Aristodem zuerkannt worden, der ihn Chilon abgetreten habe. (31)Dieses Aristodems gedenkt auch Alkäus mit den Worten:

Denn, Aristodemus, sagen sie,

Sprach in Sparta einst die Worte,

Die nicht unberühmt geblieben:

Nimmer findet ihr brav

Einen Mann, erdrückt durch Armut.

Einige erzählen auch, dass Periander dem milesischen Fürsten Thrasybul ein Frachtschiff zugeschickt habe, welches an der Stelle des Koischen Meeres Schiffbruch erlitten, wo nachher einige Fischer den Dreifuß herausgezogen hätten. Phanodik sagt aber, er sei im athenischen Meere gefunden, nach der Hauptstadt gebracht und durch die Volksgemeinde beschlossen worden, ihn dem Bias zu schicken. Die Ursache werden wir in Bias Leben anführen (32). Andere sagen, der Dreifuß sei eine Arbeit Hephästs gewesen und der Gott habe ihn dem Pelops bei seiner Hochzeit geschenkt; so sei er auf Menelaus gekommen; und da ihn Alexander bei Helenes Entführung geraubt, so habe ihn die Lakonerin mit den Worten ins Koische Meer geworfen: Der wird Veranlassung zum Streit geben. Nach einiger Zeit hätten die Lebedier auf dieser Stelle einen Fischzug gekauft und den Dreifuß mit aufgefischt. Sie hätten mit den Fischern darüber gezankt, bis sie nach Kos gekommen und wie sie hier nichts ausgerichtet, hätten sie die Sache nach Milet, der Mutterstadt, gebracht. Da nun die milesischen Abgeordneten von den Koern verachtet wurden, so kam es zwischen ihnen und den Koern zum Krieg. Als auf beiden Seiten viele gefallen waren, erfolgte der Götterspruch, man solle ihn dem Weisesten geben. Beide Parteien bestimmten ihn nun dem Thales, der ihn, nachdem er rundum gegangen und wieder an ihn zurückgekommen war, dem didymischen Apollo weihte. (33)Das den Koern gegebene Orakel war folgendes:

Eher nicht leget der Kampf der Meropen sich mit den Ionen,

Bis den goldenen Dreifuß, den die Fluten Hephäst gaben,

Aus der Stadt ihr gesendet ins Haus des Mannes, der alles

Hat ergründet, was ist, und war, und künftig noch sein wird.

Die Milesier erhielten, wie schon gesagt, den Spruch:

Kinder Milets, ihr fraget den Gott, des Dreifußes halber.

So weit hiervon. Hermipp zieht in seinen Lebensbeschreibungen das, was einige von Sokrates sagen, auf Thales, er sagte nämlich: er sei dem Schicksal vorzüglich dreier Stücke wegen Dank schuldig, erstlich, dass er als Mensch und nicht als Tier geboren worden: zweitens, dass er ein Mann und kein Weib sei; drittens, dass er ein Grieche und kein Ungrieche sei.

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