Frank Westermann - Inseln der Macht

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Handlungsort: Ein Inselstaat unter totalitärem Regime
– Die eine Seite: Ein Diktator, geballte Wirtschaftsmacht, Militär und Polizei und ein ausgeklügeltes Unterdrückungssystem
– Auf der anderen Seite: Ein Volk, das von der Hand in den Mund lebt, Slums, Sekten, und Jugendbanden
… darunter: viele Personen und Gruppen, die Widerstand leisten
… und mittendrin: Speedy und seine Freunde … und dann sind da noch die Ausserirdischen …

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»Wie viele haben wir noch?« fragte Lerc und verbannte seine ablenkenden Gedanken. Er meinte die Raketen.

»Drei«, hustete Christer. »Was für ein Mordinstrument. Nur ein Knopfdruck.«

Lerc beugte sich wieder hinaus und sah mit zusammengekniffenen Augen nach hinten. In dem Qualm konnte er nichts erkennen.

Er war sich aber sicher, dass die Jeeps mit den Soldaten sie weiter verfolgten .Und sie mussten inzwischen aufgeholt haben.

Er streckte die Hand aus.

»Gib mir den Werfer.«

Christer verstand, und Lerc schoss auf gut Glück die letzten Raketen in die Richtung, wo er die Jeeps vermutete.

»Okay, auf in die Stadt«, keuchte er, als er wieder zusammengekrümmt auf seinem Platz saß.

Hinter ihnen brach erneut ein Inferno aus.

Veila wischte sich mit der Hand über die Stirn. Eine graue Schicht aus Schweiß und Ruß kam herunter.

»Eine kleine Atempause, was«, sagte sie leise.

Lerc war jedenfalls total geschafft. Hoffentlich war das bald zu Ende. Lange konnte er es nicht mehr durchhalten. Er spähte durch die rückwärtige Scheibe in den Transportraum.

Die drei - der Ausdruck war eine feste Bezeichnung geworden - und der Weiße waren ordentlich durchgerüttelt worden. Sie lagen halb benommen und quer übereinander auf dem Boden. Keiner schien ernsthaft verletzt zu sein. Leider gab es keine Sprechverbindung nach hinten und so informierte Lerc nur Christer und Veila.

»Wir wissen, was uns noch bevorsteht«, kündigte Veila die nächste Etappe an.

Sie werden die Ausfallstraßen abgeriegelt haben, also nehmen wir gerade die«, erläuterte Christer.

So war der Plan. Es gab noch zwei kleinere Straßen, die vorher abzweigten und auf Umwegen in die Stadt führten. Die Gruppe hatte darauf spekuliert, dass die Militärpolizei eher annahm, sie würden eine dieser Straßen benutzen. Darauf hatten sie ihren Plan ausgerichtet und so fuhren sie weiter die Hauptstraße entlang.

»Auf zu unserem letzten Streich«, sagte Christer mit einem Anflug von Galgenhumor.

Er holte den Zünder aus dem Gerätefach. Wären sie bei der Anfahrt durchsucht worden, der Plan wäre von vornherein gescheitert. Sie hatten alles auf den Kombi und die hervorragend gefälschten Papiere gesetzt. Und fast gewonnen.

Die Stadt kam näher und mit ihr eine Reihe rotglänzender Punkte.

»Es sind mindestens zwanzig«, vermutete Christer.

»Aber ohne Geschütze soweit ich erkennen kann«, ergänzte ihn Veila.

»Ein paar Werfer werden ihnen reichen«, schloss Lerc. »Es wird Zeit«, wandte er sich an Christer. »Die Werfer haben eine hübsche Reichweite.«

Er zitterte vor Spannung. Seine schweißnassen Hände umklammerten die MP. Sein Pflegerkittel war schwärzer als seine Hautfarbe. Im gleichen Moment als Christer den Knopf drückte, lenkte Veila den Wagen von der Straße auf das holprige Feld. Eine gewaltige Stichflamme loderte am Horizont. Dann ertönte ein ohrenbetäubendes Krachen. Es hatte geklappt. Die Sprengladung am Ende der Straße hatte gezündet. Sie hatten den Platz, wo sich die Soldaten postierten, richtig einkalkuliert. Und sie brauchten sich keine Gedanken um unschuldige Menschenleben zu machen. Häuser waren nicht in der Nähe und sonst hatte die Militärpolizei sicher alles abgesperrt.

In rasender Fahrt schossen sie an dem brennenden, rauchenden Trümmerhaufen vorbei und schwenkten dann wieder auf die Strasse. Ein widerlicher Gestank hing schon jetzt in der Luft. Lerc glaubte zu ersticken. Er kotzte aus dem Seitenfenster.

»Wir sollten nicht denken, dass wir es geschafft haben«, warnte Christer, als sie schon durch den Vorort fuhren.

Noch war weit und breit keine Streife zu sehen. Sie hatten sich darauf verlassen, die Fliehenden am Ende der Ausfallstraße zu erwischen.

»Aber jetzt geht's mir besser«, meinte Veila.

Ohne weitere Zwischenfälle erreichten sie kurz darauf die Garage .Im Schatten der Einfahrt stand Elfes. Kaum war der Kombi drin, schloss er das Tor.

»Was für eine Schweinerei!« war sein einziger Kommentar, während Christer, Veila und Lerc ausstiegen.

Er öffnete die Seitentür.

»Los, ihr Glücklichen, kommt raus, ihr werdet noch einmal umgeladen und dann habt ihr hoffentlich erst mal Ruhe.«

»Ich dachte schon, ihr wollt uns rösten«, bemerkte Pantar.

Die drei kletterten unsicher heraus.

»Wer, zum Teufel, ist das?« fragte Elfes erstaunt, als er den Weißen sah.

Er hielt den drei andere Klamotten hin. Die anderen hatten schon begonnen sich umzuziehen.

»Eine Erinnerung an unseren Betriebsunfall«, gab Christer sarkastisch zurück.

Elfes stellte sich sofort darauf ein. »Scheiße, wir haben nichts anzuziehen für ihn.«

»Schmeißt ihn in den Kofferraum«, löste Christer drastisch die Verlegenheit.

Lerc war nicht sehr wohl zumute. Bis jetzt hatte es wegen dem Weißen nicht viel Scherereien gegeben. Hoffentlich blieb das so. Er erklärte ihm auf Neu-Ing, was ihm bevorstand. Der Weiße sagte kein Wort. Er nickte nur zum Zeichen, dass er verstanden hatte.

Ein Blick überzeugte Lerc davon, dass die drei fertig waren. Sie schmissen die Anstaltsklamotten in den Kombi. Christer warf die Pflegerkittel hinterher. Elfes spähte hinaus.

»Moment!« zischte er.

Alle drückten sich in das Halbdunkel der Einfahrt. Auf der anderem Straßenseite schlurfte ein alter, verdreckter Typ vorbei. »Okay, der merkt eh nichts mehr«, sagte Christer.

Ruhig stiegen Lerc, Veila, Christer und die drei in den bequemem Wagen, der hinter der Garage versteckt geparkt war. Den Weißen brachten sie im Kofferraum unter. Keine schöne Fahrt für ihn, dachte Lerc. Aber gegen den Anfang war dies eine Erholung. Und selbst wenn Sachen da gewesen wären, ein Weißer in einer Art Luxuslimousine war einfach undenkbar. So saßen sie da, genug Platz für sechs Leute, in feinen Anzügen. Die drei hatten ihre modernen, breitkrempigen Hüte tief ins Gesicht gezogen.

Veila fuhr an. Straßensperren waren kaum zu befürchten. Die Militärs hätten die ganze Innenstadt absperren müssen. Es kann nichts mehr schiefgehen, hoffte Lerc, als sie aus dem verfallenen Vorort in die öde Wohngegend kamen. Etwa zehn Minuten später würde Elfes den Wagen anzünden und verschwinden. Wahrscheinlich würde nicht mal jemand auf die Idee kommen, die Feuerwehr zu alarmieren. Es gab nur Schutt rund um die Garage und das Feuer konnte sich nicht ausbreiten. Selbst für die Penner würde nachher nichts Verräterisches übrigbleiben.

»Wohin fahren wir?« erkundigte sich Pantar.

Die anderen zwei waren wie immer schweigsame Gefährten.

»Zu Christer«, antwortete Veila.

»Ich habe ehrlich gesagt nicht mehr damit gerechnet, dass uns jemand rausholt.«

Pantars Stimme klang gleichzeitig erschöpft und erleichtert. »Bedankt euch bei der Gruppe«, sagte Christer »Wird es nicht auffallen, wenn so viele Leute auf einmal bei dir reingehen? Vielleicht sollten wir uns lieber vorher trennen.«

»Nicht nötig«, meinte Christer leichthin. »Erstens sind um diese Zeit die meisten Leute noch bei der Arbeit und zweitens hab ich mich schon seit einigen Tagen krank gemeldet. Und für die Klatschtanten in unserem Haus habe ich durchsickern lassen, dass ab und zu mal so kleine Privatkonferenzen bei mir stattfinden, so eine Art geheime Arbeitsgespräche. Die haben sowieso ziemlich Respekt vor mir, weil ich für sie ein hohes Tier bin.« Er lachte vor sich hin.

»Ist ja ein bisschen windig«, überlegte Pantar.

»Ach was!« regte sich Veila auf. »Sollen wir jetzt nochmal umdisponieren? Wenn nicht wieder sowas wie vorhin passiert, geht alles klar. Was war eigentlich los.«

»Wir hatten die drei schon rausgeholt, als uns plötzlich so ein dämlicher Arzt in den Weg trat«, erzählte Christer.

»Der dämliche Arzt ist zufällig der Chef von ganz Bergotos«, fügte Pantar hinzu.

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