Frank Westermann - Inseln der Macht

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Handlungsort: Ein Inselstaat unter totalitärem Regime
– Die eine Seite: Ein Diktator, geballte Wirtschaftsmacht, Militär und Polizei und ein ausgeklügeltes Unterdrückungssystem
– Auf der anderen Seite: Ein Volk, das von der Hand in den Mund lebt, Slums, Sekten, und Jugendbanden
… darunter: viele Personen und Gruppen, die Widerstand leisten
… und mittendrin: Speedy und seine Freunde … und dann sind da noch die Ausserirdischen …

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Ich erhielt einige Bücher auf Neu-Ing, Sachen zu Schreiben und Malen und sogar ein Radio. Dann begann die Behandlung.

Ich hielt mich mit den Sachen zwar einigermaßen über Wasser, aber trotzdem begann eine schreckliche Phase. Meine Hoffnung auf eine Änderung der Situation schwand immer mehr, schon bald wurde ich unruhiger, nervöser. Ich konnte nicht einschlafen und sehnte mich zum Verzweifeln nach menschlicher Gesellschaft. Bei den sporadischen Verhören wurde ich immer gereizter und die Gegenseite daraufhin immer aggressiver .Anschließend fiel ich in Perioden von Depressionen und Selbstmordgedanken. Inwieweit das alles auf die Medikamente zurückzuführen war, konnte ich nicht beurteilen. Es war auch egal, da ich nicht umhinkam, sie zu nehmen.

Meine Träume zeigten mir zuerst die Gefahr. Wenn es keine Alpträume waren, waren sie ausgefüllt mit Erinnerungen an das Leben in der Stammes-Realität, von Natur und freien Menschen. Ich wusste selbst, dass ein Zusammenbruch kurz bevorstand. Ich wartete nur noch auf die Tage der Folter und sah mich schon als ausgebranntes Wrack in der psychiatrischen Abteilung rumlaufen.

Dem Geheimnis meiner Zurückversetzung in die alte Realität kam ich kein Stück näher. Ich konnte mich schon bald nicht mehr darauf konzentrieren und verfluchte nur noch diese unkontrollierbare Macht.

I could be a hero

Live and die for their 'important' cause.

A united nation

or an independent state with laws.

And rules and regulations

that merely cause disturbances and wars.

That is what I've got now

All thanks to the freedom-seeking hordes.

They wanna waste my life

They wanna waste my time

They wanna waste my life

And they've stolen it away.

Stiff Little Fingers - »Wasted Life«

3.

LERC

Sie trafen sich in der Garage: Lerc, Veila und Christer. In der hinteren rechten Ecke war gerade noch Platz zum Umziehen. Allen anderen Raum füllte der Krankentransporter aus. Sie hatten ihn am Vorabend besichtigt und waren mit Elfes einer Meinung: Es gab nichts auszusetzen. Die grünen Pflegerkittel lagen hinten im Wagen.

»Packt eure Klamotten lieber in die Tüte«, sagte Christer leise. »Veila, denk daran, dass du sie mitnimmst.«

»Klar, wir haben doch alles hundertmal durchgesprochen, »

Lerc setzte sich hinters Steuer. Es war genau elf Uhr. Wenn alles nach Plan ging, würden sie in Bergotos zu einer Zeit ankommen, in der die wenigsten Posten Dienst hatten.

»Okay, also los!« wies Christer Lerc an.

Veila öffnete die Garagentür. Vor ihnen lag eine schmutzige, menschenleere Seitengasse. Eine Gegend, die von den meisten Leuten gemieden wurde. Hier hielten sich höchstens Alkoholiker und nachts Straßenbanden auf. Veila gab das Zeichen für »okay«, und Lerc startete den Wagen. Veila stieg ein, die Fahrt begann.

Lerc schwitzte. Diesmal nicht nur von der Hitze. Er war sich nicht sicher, ob sie an alles gedacht hatten bei diesem Riesenunternehmen. Ihre Informantin in Bergotos hatte nicht zu allem Zugang. Aber sie hatten entschieden, das Risiko auf sich zu nehmen.

Sie brauchten nicht lange, um aus dem Vorort rauszukommen.

Die Anstalt lag abseits, weiter draußen, um sie vor neugierigen Blicken und Verdächtigungen zu schützen. Die einzige Zufahrtsstraße wurde sorgfältig überwacht. Christer hatte das Funkgerät eingeschaltet: Es kamen nur die üblichen Meldungen. Nur zehn Minuten später kamen sie an die Sperre.

Die Schranke war runtergelassen und zwei Militärpolizisten näherten sich gelangweilt dem Transporter. Sie lasen die Beschriftung an der Außenseite und Lerc kurbelte das Seitenfenster runter.

»Ihr kommt vom Hospital-Süd?« sprach ihn der eine Rotuniformierte an. »Da habt ihr eine schöne Strecke hinter euch. Wen wollt ihr denn diesmal zum Umkrempeln abholen.«

Lerc reichte ihm wortlos die Legitimationspapiere, wobei er sich bemühte, sein Gesicht im Schatten zu halten. Sie hatten zwar ihr Aussehen verändert, aber ein Risiko blieb immer.

»Oho, gleich drei von der scharfen Sorte!« rief der Rote aus. Sein Kollege kam neugierig näher.

»Wird ja auch Zeit, dass die drankommen,« brummte er. »Die sitzen hier schon viel zu lange bei Speis und Trank.«

Es war klar, wer nach Süd kam, war nach der Behandlung nicht mehr wiederzuerkennen - wenn er überhaupt lebend rauskam. In Süd wurden chirurgische Gehirnexperimente durchgeführt.

»Wollt ihr Geleitschutz?« fragte der Erste mit einem abschätzenden Blick auf Veila.

»Nein, nicht nötig«, antwortete Lerc schnell. »Der Wagen ist mit Fesselungssicherungen ausgestattet.«

»Na, denn man zu«, sagte der Zweite. »So kriegen wir wieder Platz für neue.«

Lerc schauderte, als sie unter der sich öffnenden Schranke durchfuhren. Die Soldaten waren total abgebrüht. Er musste sich zusammennehmen, um nicht laut loszufluchen. Mit Sicherheit würden noch ein paar Begegnungen dieser Art folgen.

Sie parkten den Wagen nahe beim Portal. Christer und Lerc stiegen aus, während Veila hinters Steuer rutschte. Sie drückte beiden verstohlen die Hand, bevor sie die Tür öffneten. Am Portal stand ein weiterer Uniformierter.

»Okay, ihr seid angemeldet«, sagte er, ohne die Papiere sehen zu wollen. »Aber setzt euch das nächste Mal einen Tag vorher mit uns in Verbindung, damit wir alles vorbereiten können. Das haben wir euch doch schon so oft gesagt.«

»Ist ja nicht unsere Sache«, gab Christer zurück. »Aber wir sagen Bescheid, wenn wir zurück sind.«

»Schon gut. Wisst ihr, wo's langgeht.«

Die beiden verneinten.

»Rechtes Gebäude, erster Stock, links runter. Meldet euch beim Major. Er wird dann alles veranlassen.«

Lerc bedankte sich - auch das noch! - und sie folgten der Beschreibung des Postens. Natürlich kannten sie den Weg, aber es hätte sein können, dass die Wache sie als Neulinge erkannt hätte, und dann hätten sie eine Ausrede erfinden müssen. Christer klopfte an die Tür mit dem Namensschild des Majors. Sein Knurren nahmen sie als Aufforderung einzutreten.

Das Büro des Majors sah aus wie im Bilderbuch: Fotos vom Diktator und den Inseln an den Wänden, die Flagge hinterm Schreibtisch, alles sauber und ordentlich.

»Sie sind die Pfleger, die die drei Terroristen abholen sollen?« fragte er barsch.

»Ja, sie sollen einer Gehirnwäsche unterzogen werden«, antwortete Christer.

»Wird ja auch Zeit »Den Antrag dafür habe ich schon vor Monaten gestellt. Ihre Papiere, bitte!« verlangte der Major.

Er begutachtete die Legitimation, die ihm Lerc reichte, unter ständigem Brummen und Knurren.

»Scheint in Ordnung zu sein. In Süd haben sie sowieso bessere Möglichkeiten, mit solchem Gesindel fertig zu werden.«

Er betätigte die Sprechanlage: »Leutnant Bredou, sofort zu mir ins Büro! Und bringen Sie Karanka gleich mit.«

Die beiden Leutnants betraten das Büro kurze Zeit darauf. Sie waren bis an die Zähne bewaffnet.

»Die drei Terroristen werden nach Süd gebracht«, informierte sie der Major kurz. «Sorgen Sie dafür, dass der Transport ohne Zwischenfälle auf die Reise geht. Sie haben das ja schon öfter gemacht. Alle weitere Verantwortung liegt dann bei Süd.«

Er nickte Christer und Lerc zu.

»Unterschreiben Sie die ordnungsgemäße Übergabe und folgen Sie den Leutnants. Und noch was: Seien Sie vorsichtig, die drei sind gefährlich. Wir haben sie zwar ordentlich rangenommen, aber man weiß nie, was noch in ihnen steckt.«

Christer beeilte sich, die Formulare zu unterschreiben. Je eher sie hier rauskamen, desto besser.

Dann führten die Soldaten sie zu den drei Einzelzellen. Der entscheidende Augenblick rückte näher. Wenn die drei Christer und Lerc trotz Verkleidung erkannten, konnte sie jede Bewegung verraten. Die Soldaten schlossen die Zellentüren nacheinander auf, wobei immer einer den anderen mit der Waffe deckte.

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