Hans Zippert - Die 55 beliebtesten Krankheiten der Deutschen

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In Deutschland gibt es mehr Krankheiten als Einwohner. Denn in diesem Land herrscht das Prinzip von Angebot und Nachfrage. Die Menschen erwarten einfach, dass ihnen Ärzte, Krankenkassen und Wissenschaftler eine möglichst breite Palette an Krankheiten anbieten. Krankheiten sind wichtig für die Persönlichkeitsbildung, denn wir unterscheiden uns oft nur durch unsere Krankheiten voneinander. Krankheiten geben dem Leben oft erst einen Sinn. Deshalb sind die Deutschen gerne krank. Dabei haben sie oft einfach nur einen Knall oder nicht mehr alle Tassen im Schrank. Dann gründen sie eine Selbsthilfegruppe und kämpfen solange, bis Tassen rezeptpflichtig werden und nur noch in der Apotheke zu bekommen sind. Es gibt erstaunlicherweise nur eine Form der Gesundheit, aber über 122 Millionen verschiedene Krankheiten. Ein Leben reicht nicht aus, um die alle mal bekommen zu haben. Hans Zippert hat deshalb die 55 beliebtesten Krankheiten am eigenen Leib ausprobiert. Lesen Sie seine spannenden Erfahrungsprotokolle und dann wissen Sie, welche Krankheit sich für Sie wirklich lohnt und von welcher Sie besser die Finger lassen. Ein unersetzliches Nachschlagewerk und Pflichtlektüre für alle Deutschen, die wissen wollen, welche Krankheit am besten zu ihnen passt.

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Ich gehörte keinem Sportverein an, war niemals bei Greenpeace oder Amnesty International, aber auch nicht bei der Stasi, es sei denn meine Mutter hätte dort für mich irgendwas unterschrieben. Mitglied der evangelischen Kirche blieb ich immerhin, bis ich als Wehrdienstverweigerer anerkannt war.

Mit sieben Jahren abonnierte ich die Zeitschrift Max und Molly , die von Rolf Kauka herausgegeben wurde. Als der das Blatt einstellte, abonnierte ich Fix und Foxi, und zwar vor allem wegen der »IWM-Kartei«. IWM stand für »Ich weiß mehr« und ich befürchte, daraus kann man mir wohl doch noch einen Strick drehen. Denn eigentlich handelte es sich da um eine Art Stasi-Auf­bauorganisation.

Obwohl eigentlich nur allgemein zugängliches Wissen aus Naturwissenschaft, Tech­nik und Kultur vermittelt wurde, ging es wahrscheinlich darum, Agenten, Spione, Denunzianten und Informanten heranzuzüchten. »IWM« klingt ja nicht umsonst beinahe wie »IM«.

Unterschrieben hat den Fix-und-Foxi -Aufnah­me­antrag übrigens meine Mutter.

Die meisten jugendlichen Straftäter sind vorher Kinder gewesen Wissenschaftler - фото 1

Die meisten jugendlichen Straftäter sind vorher Kinder gewesen. Wissenschaftler sehen da durchaus Zusammenhänge.

Erektile Dysfunktion

Man liest und hört es fast täglich. Frauen wünschen sich einen Partner, der zuhören kann, gepflegte Hände hat, und er muss auch gut im Bett sein. Wenn ich so etwas lese, werde ich immer ganz traurig, denn ich bin nicht besonders gut im Bett. Das war ich eigentlich noch nie. Man hat mir schon geraten, zum Psychiater zu gehen, aber ich denke, das ist eher ein genetisches Problem: Auch meine Mutter ist nicht besonders gut im Bett.

Ich weiß nicht, woran es liegt, aber mich macht schon der Gedanke ans Bett nervös. Es gibt so viele mögliche Stellungen. Ich begreife nie, wie ich mich legen soll. Liege ich auf dem linken Arm, schläft mein linker Arm ein, liege ich auf dem rechten Arm, schläft der rechte Arm ein, liege ich auf dem Bauch oder Rücken, schlafe ich nicht ein. Und wohin mit dem Kopf? Ich weiß es bis heute nicht. Im häuslichen Bett liegen beispielsweise dutzende potentielle Kopfablagestät­ten bereit: eine Nackenrolle, ein Dinkelspreu­kis­sen, ein Kappokkissen, ein altes Daunenkissen, das wahrscheinlich komplett mit Milben gefüllt ist, die mich seit Jahren kennen, und ein sehr großes Schaumstoffkissen, das bei uns lange Zeit nur »das Sitzkissen« hieß. Inzwischen gibt es noch ein weiteres etwas kleineres großes Kissen, das ebenfalls eine Schaumstoffüllung hat, aber einen geschmackvolleren Bezug. Das gilt jetzt als das »richtige« und wird nur noch »das Sitzkissen« ge­nannt, während das andere, das sogenannte »alte Sitzkissen«, nicht gerne im Bett geduldet wird.

Neben den Kissen gibt es noch diverse Oberbetten, die Namen wie »die dicke Winterdecke« oder »die Decke von deiner Mutter« tragen. Ich kann sie alle nicht voneinander unterscheiden, weil sie ja mit einem Bezug umhüllt sind, und es kommt regelmäßig zu unschönen Szenen, wenn ich mir versehentlich die dicke Winterdecke genommen habe und auch noch mit dem alten Sitzkissen im Rücken ein Buch lese.

Unser Bett ist außerdem an Kopf- und Fußende verstellbar, womit man wirklich die absonderlichsten Positionen einneh­men kann. Beispielsweise das Dinkelspreukissen unter die erhöht lagernden Beine geschoben und die Decke von meiner Mutter über den Kopf gezogen, der auf der Nackenrolle ruht, während man sich das Kappokkissen auf den Bauch gelegt hat.

Es sind hunderte von Schlafstellungen möglich, und jeden Abend erhebt sich außerdem die Frage, was liest man dazu? Also über welchem Buch möchte man in welcher Stellung einschlafen? Ich habe etwa 50 verschiedene Bücher in zwei Stapeln neben dem Bett gelagert, entscheide mich aber meistens für das oberste. Einmal habe ich versucht, ein Buch zu lesen, das auch wirklich zu Kissen, Decke und Körperposition gepasst hätte, das natürlich relativ weit unten im Stapel lag. Ich war aber schon zu müde, um alles wieder aufzuheben und neu zu stapeln, und am nächsten Morgen stolperte ich über die antiquarische Biographie von Alfred Brehm und riss im Fallen das Bügelbrett um, das eine unschöne Delle im Kleiderschrank hinterließ.

Zu meinem Leidwesen verfügt das Bett, in dem ich die meisten meiner Nächte verbringe, auch noch über eine Art Lehne am Kopfende, die sich irgendwie und mit einem angeblich ganz einfachen Handgriff schräg stellen lässt. Das sei dann, so wird mir immer wieder erklärt, »die Lesestellung«. Ich frage mich nur, wer in dieser Stellung und ohne »das alte Sitzkissen« lesen soll? Ich rutsche da jedenfalls immer ab.

Ich bin wirklich nicht gut im Bett, ich bin ein totaler Versager. Das Bett ist ein Ort voller heimtückischer Fallen. Es heißt ja auch, man liegt »im Bett«, aber »auf dem Sofa«. Da, auf dem Sofa übt man Kontrolle und Herrschaft aus. Dem Bett ist man ausgeliefert, man liegt drin und kann nur hoffen, dass alles gut geht. Auf mein Sofa lege ich mich dagegen völlig entspannt, schmiege meinen Körper an die Sofarückwand und stemme die Füße gegen die geflochtenen Seitenlehnen. Das Sofa ist zu kurz, um meinen Körper komplett ausgestreckt aufzunehmen, ich stoße überall auf Widerstand und habe damit sofort meine Idealposition gefunden. Da schlafe ich umgehend und problemlos ein.

Aber der Mensch wird leider nicht danach beurteilt, wie gut er auf dem Sofa ist. In unserer gnadenlosen Gesellschaft zählt nur, ob man gut im Bett ist. Wenn man gleich beim Kennenlernen einer Frau sagt, du ich hab im Bett Probleme, dann braucht man gar nicht erst vom Sofa anzufangen, dann ist die Beziehung beendet, bevor sie begonnen hat. Das Bett wird in unserer Gesellschaft vollkommen überbewertet. Es dominiert den Sprachgebrauch. Man wird zur letzten Ruhe gebettet und nicht gesofat, man geht mit den Hühnern ins Bett und nicht aufs Sofa und macht Urlaub in einer Bettenburg und nicht in einer Sofaburg. Aber in Hotelbetten wird es ja nicht besser. Grundsätzlich fühlt man sich beim Betreten von 95% aller Hotelzimmer so, als wäre man ein unerwünschter Eindringling. Alles ist unglaublich aufgeräumt und sauber. Vor allem das Bett haben speziell ausgebildete Kräfte so perfekt zurechtgezurrt, dass man glaubt, man könne sich nur mit dem Messer einen Weg unter die Decke erkämpfen. Die Decken von Hotelbetten sind nach einem vollkommen undurchschaubaren System übereinander geschichtet und vor allem in Frankreich derartig eng mit dem Restbett verbunden, dass man eigentlich kaum dazwischenpasst. Es ist, als wolle man es sich in einem Käse-Schinken-Baguette zwischen Käse und Schinken bequem machen und schläft dann doch irgendwie zwischen Butter und Salatblatt. Ähnliche Bettenkonstruktionen finden sich auch in spanischen, englischen oder kanadischen Hotels. Gerne würde man das Tuch, das ganz oben liegt und meist einen irgendwie krankheitskeimhaltigen Eindruck macht, möglichst weit weg schaffen, damit man nachts nicht die gefährlichen Dämpfe einatmen muss, die diesen Hoteloberdecken mit Sicherheit entströmen. Aber wenn man versucht, die obere Decke zu entfernen, stellt man schnell fest, dass die anderen alle auf geheimnisvolle Weise mit ihr verbunden sind und man schließlich überhaupt keine Decke mehr hat. Denn es ist unmöglich das Deckengeflecht wieder an seinem ursprünglichen Platz zu befestigen, und ohne Befestigung gleiten die Decken nach wenigen Minuten zu Boden. Wer beabsichtigt auf einem Hotelbett zu übernachten, sollte sich auf jeden Fall einen Schlafsack mitbringen.

Aber unter den Decken lauert die Hotelmatratze! Sie macht natürlich mit der Bettwäsche gemeinsame Sache. Eingeklemmt zwischen zwei so heimtückischen Gegnern die Nacht zu verbringen kann gefährlich sein. Die Hotelmatratze ist immer zu weich, zu hart oder zu durchgehend, meistens alles gleichzeitig. Schläft man nicht alleine, sollte man darauf achten, dass der Mitschläfer genau so schwer wie man selber ist, mit einer Toleranz von plus/minus 25g. Jede Bewegung des schwereren Schläfers wird durch die Hotelma­trat­ze hundertfach verstärkt. Dreht er sich einmal um, wird man aus dem Bett geschleudert. Bewegt er sich längere Zeit nicht, dann schiebt die durchgehende Matratze den leichteren Schläfer unaufhaltsam auf den schwereren. Man sollte deshalb immer Karabinerhaken mit sich führen, um sich damit an der Wand zu sichern.

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