Auch bei häufigem Gebrauch des Monitors, der einigen Strom benötigt, werden Sie in der Regel deutlich mehr Fotos schießen können, ehe der Akku leer ist – Nikons Angabe ist lediglich der Minimalwert.
Verschiedene andere Faktoren beeinflussen die Lebensdauer einer Akkuladung. Das Scharfstellen ohne ein abschließendes Auslösen verbraucht Energie – genauso wie das Betrachten der Aufnahme nach dem Auslösen und der Live-View-Modus. Auch das Speichern von RAW-Fotos beeinflusst die Akkuladung.
Der aktuelle Ladezustand des Akkus wird auf dem Monitor mit dem im folgenden Bild markierten Symbol angezeigt.
Verschiedene Speicherkarten
Bei der Nikon D7200 können Sie SD(HC/ XC)-Speicherkarten verwenden. Nach dem Einlegen der Speicherkarte in einen der beiden Speicherkartenslots leuchtet die Kontrolllampe für den Speicherkartenzugriff, die im folgenden Bild mit dem Pfeil gekennzeichnet ist, ungefähr eine Sekunde lang auf. Daran erkennen Sie, dass die Speicherkarte korrekt eingelegt wurde.
Exkurs
Die Speicherkarten
Die Nikon D7200 unterstützt SD- oder SDHC/SDXC-Speicherkarten. Welchen dieser Kartentypen Sie einsetzen, ist prinzipiell egal. SD-Karten gibt es seit 2001.
Doppelte Kapazität
Da Sie ja bei der D7200 die Möglichkeit haben, beide Kartenslots zu belegen, »verdoppeln« Sie sozusagen die Kapazität, wenn Sie die zweite Karte als Reserve deklarieren.
Ist die erste Karte voll, wird die zweite Karte genutzt.
Die SD-Speicherkarten (Secure Digital) sind auf kleinere Kapazitäten – bis 8 GByte – ausgerichtet. Die neueren SDHC-Karten (Secure Digital High Capacity) erhalten Sie in höheren Kapazitäten von 4 bis 32 GByte. Die noch neueren SDXC-Karten (Secure Digital eXtended Capacity) erlauben noch größere Kapazitäten bis hin zu 2 TByte und bieten höhere Übertragungsgeschwindigkeiten.
Die Kapazitäten und Übertragungsgeschwindigkeiten wurden im Laufe der Jahre ständig weiter verbessert. Meist sind die Mindesttransferraten auf der Karte angegeben. So unterscheidet man zum Beispiel vier Geschwindigkeitsklassen mit 2, 4, 6 und 10 MByte/Sekunde. Dies wird Class 2, 4 … genannt. Sie erkennen die Klassifizierung an der Zahl im geöffneten Kreis – beispielsweise Class 10 bei der nebenstehend rechts gezeigten Karte.
Nicht sparen!
Die Speicherkarten sind bei der digitalen Fotografie das wichtigste Zubehör. Da es hier um die Sicherheit Ihrer Daten geht, sollte der Preis der Karte nicht das entscheidende Kriterium bei der Auswahl sein. Es ist empfehlenswert, auf die Speicherkarten der Markenhersteller zurückzugreifen, damit Sie keine Datenverluste erleiden.
Bei den SDHC-Karten werden bei einigen neueren Karten höhere Datentransferraten erreicht – dank UHS-1 (Ultra High Speed). SanDisk nennt sie »Extreme Pro«. Sie sehen eine solche Karte in der nebenstehenden Abbildung ganz rechts.
Schnelle 16-G Byte-Karten kosten aktuell ungefähr 30 Euro (wenn Sie Karten nutzen, die etwas langsamer sind, sogar nur ungefähr die Hälfte).
16-G Byte-Karten bieten in der Regel genügend Speicherplatz und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Dennoch füllen Sie bei den 24,2 Megapixeln der D7200 auch große Karten schnell – besonders, wenn Sie die bestmögliche Auflösung und Qualität verwenden. Auch das Speichern von RAW-Bildern oder Videofilmen erfordert eine Menge Speicherkapazität.
Wenn es Ihnen nicht auf die Übertragungsgeschwindigkeit ankommt, können Sie die ganz links gezeigte SDXC-Karte mit 64 GByte und einer Übertragungsgeschwindigkeit von 30 MByte pro Sekunde kaufen. Sie erhalten diese Karte für etwa 20 Euro.
Bei der Auswahl von Speicherkarten gehe ich persönlich so vor: Die Speicherkarten teilen sich in unterschiedliche Kategorien auf. Je höher die Schreib-/Lesegeschwindigkeit der Speicherkarten ist, umso teurer sind sie. Genauso verhält es sich mit der Kapazität. Je höher die Kapazität, umso teurer ist die Speicherkarte. Daher wähle ich einen Kompromiss. Die Karten mit einer hohen Kapazität – wie etwa die beiden abgebildeten Karten mit 64 und 32 GByte – kaufe ich mit einer etwas geringeren Datenübertragungsrate. Um schnelle Übertragungsraten zu erreichen, was beispielsweise bei Videoaufzeichnungen von Vorteil ist, greife ich auf Karten mit einer etwas geringeren Kapazität zurück.
Wenn Sie die Speicherkarten entnehmen wollen, drücken Sie nach dem Öffnen der Abdeckklappe auf die betreffende SD-Speicherkarte. Sie springt dann etwas nach vorne und kann herausgenommen werden.
Welches Kartenfach belegt ist, erkennen Sie an den Symbolen auf dem LC-Display. Im folgenden Beispiel wurden in beide Speicherkartenschächte Speicherkarten eingelegt. Die aktive Karte wird mit einem Pfeil rechts daneben gekennzeichnet – in diesem Fall wird nur die Karte im oberen Kartenslot genutzt. Ich habe dies im folgenden Bild markiert.
Objektive
Sie können bei der Nikon D7200 auch die älteren, manuell zu fokussierenden AI- und AI-S-Nikkore nutzen. Dabei müssen Sie auch nicht auf eine automatische Belichtungsmessung verzichten – wenn die Belichtungsmessung auch nur mit der Zeitautomatik klappt. Zusätzlich können Sie die manuelle Belichtungssteuerung einsetzen.
Kontrollleuchte
Achten Sie beim Herausnehmen der Speicherkarte darauf, dass die Kontrollleuchte nicht blinkt. Dies ist ein Zeichen dafür, dass noch Daten auf die Karte geschrieben oder von ihr gelesen werden. Wird die Karte dabei entfernt, können Sie Daten verlieren oder beschädigen.
Die D7200 verfügt über einen Blendenmitnehmer, der die Blendeneinstellung der älteren Objektive ermitteln kann – Sie sehen dies im folgenden Bild.
Damit der korrekte Blendenwert auf dem Display angezeigt wird und in die Exif-Daten aufgenommen werden kann, gibt es im System -Menü die Möglichkeit, die Objektivdaten anzugeben.
Der Tragegurt
Als Zubehör wird ein Tragegurt mitgeliefert. Diesen sollten Sie nutzen, um die D7200 um Hals oder Schulter zu hängen, wenn Sie auf Fototour gehen. Nur wenn Sie eine Tasche verwenden, können Sie auf den Tragegurt verzichten – dies ist allerdings recht unpraktisch.
Wird neben der Brennweite auch die Lichtstärke des Objektivs angegeben, können Sie damit außerdem die Color-Matrixmessung zur Belichtungsmessung verwenden. Die gute Unterstützung der älteren Objektive ist sehr nützlich.
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