Die Belichtungsmessung
Mit dem im Bild rechts markierten Schalter, den Sie links unter dem Hauptschalter finden, wird die Belichtungsmessung vorgegeben.
In den meisten Fällen eignet sich die sogenannte 3D-Color-Matrix-II-Option am besten – die auch standardmäßig voreingestellt ist.
Messung
Auch die anderen Autofokusmessarten arbeiten zuverlässig – hier übernimmt aber die Kamera die Kontrolle darüber, welcher Bildteil scharf abgebildet wird. Bei der automatischen Messfeldgruppierung wird beispielsweise auf das Objekt fokussiert, das sich am nächsten zur Kamera befindet.
1 Stellen Sie nach dem Drücken der Taste eines der drei angebotenen Messverfahren durch Drehen des hinteren Einstellrads ein. In den meisten Fällen eignet sich die sogenannte 3D-Color-Matrixmessung II am besten. Diese Nikonspezifische Mehrfeldmessmethode ermittelt die geeignete Belichtungsmessung auf Basis von Helligkeit, Kontrast und Motivabstand – zumindest bei aktuellen Objektiven. Bei älteren Objektiven kann die Entfernung nicht berücksichtigt werden. Bei der Analyse wird auf die Daten einer integrierten Datenbank zurückgegriffen, die Beispiele aus alltäglichen Aufnahmesituationen enthält.
So entstehen in den allermeisten Belichtungssituationen ausgewogene Ergebnisse. Sie sehen diese Option in der folgenden Abbildung.
2 Alternativ können Sie außerdem auf die mittenbetonte Integralmessung oder die Spotmessung zurückgreifen.
3 Die Spotmessung benötigen Sie, um die Lichtverteilung innerhalb eines sehr kleinen zentralen Bereichs zur Belichtungsmessung zu verwenden. Hier erfolgt die Belichtungsmessung innerhalb eines Kreises von 3,5 mm Durchmesser im Zentrum des aktiven Fokusmessfeldes. Dieser Wert entspricht einer Bildabdeckung von 2,5 %.
So werden auch Motive korrekt belichtet, deren Helligkeit sich deutlich vom Umfeld unterscheidet.
Die Belichtungssteuerung
Links neben dem Sucher finden Sie das Moduswahlrad, mit dem Sie die Art der Belichtungsmessung festlegen – Sie sehen es im folgenden Bild.
Das Moduswahlrad ist übrigens gegen ein versehentliches Verstellen geschützt – es ist nämlich arretiert. Um die Einstellung zu ändern, müssen Sie erst den Arretierungsknopf – der in der Abbildung rechts markiert ist – drücken, bevor Sie das Moduswahlrad drehen können.
Neben der Vollautomatik stehen die Programm-, Zeit- und Blendenautomatik zur Verfügung. Außerdem gibt es den manuellen Modus.
Zusätzlich gibt es eine Option zum Deaktivieren des Blitzgeräts und einen SCENE -Modus, über den diverse Aufnahmeprogramme bereitgestellt werden. Das gewünschte Motivprogramm können Sie dann durch Drehen des hinteren Einstellrads auswählen. Außerdem finden Sie dort den EFFECTS -Modus, um Bildeffekte anzuwenden.
Am Abend. Mit der 3D-Color-Matrixmessung II erzielen Sie auch bei schwierigen Belichtungssituationen in den allermeisten Fällen ausgewogen belichtete Ergebnisse .
32 mm | ISO 100 1/160 Sek. | f 6.3
Zudem gibt es die U1- und U2 -Einstellungen (U für User Settings – »Benutzereinstellungen«). Mit diesen benutzerdefinierten Einstellungen können Sie schnell auf eigene Zusammenstellungen zurückgreifen. Dies ist sehr nützlich, wenn Sie bei ähnlichen Aufnahmesituationen immer wieder dieselben Einstellungen benötigen.
Die Bildqualität einstellen
Mit den Schaltern links neben dem Monitor werden die Bildqualität, die Art des Weißabgleichs und der ISO-Wert eingestellt.
1 Zum Ändern der Einstellungen nutzen Sie nach dem Drücken der entsprechenden Taste die beiden Einstellräder.
2 Die Bildqualität ist standardmäßig auf Normal eingestellt. Um die bestmögliche Bildqualität zu erhalten, sollten Sie den Wert allerdings unbedingt auf Fine umstellen.
3 Nach dem Drücken der QUAL-Taste sehen Sie auf dem Monitor die zuvor gezeigte Ansicht.
4 Drehen Sie das hintere Einstellrad, bis die Fine -Option erscheint. Die Bildgröße wird durch Drehen des vorderen Einstellrads eingestellt. Hier sollten Sie die L -Option für die maximal mögliche Bildgröße wählen.
Das Display
Qualität
Es macht wenig Sinn, mit einer hochwertigen Kamera wie der D7200 eine niedrigere Bildqualität als Fine einzustellen, zumal die Qualität nachträglich nicht verbessert werden kann.
Einige wichtige Einstellungen können Sie wahlweise auf dem Monitor oder auf dem LC-Display kontrollieren. In der nachfolgenden Gesamtübersicht sehen Sie alle Parameter, die dort angezeigt werden.
Die wichtigsten Informationen zeigt die Kamera auch im Sucher unter dem Bild an – bis hin zum ISO-Wert. Sie sehen nachfolgend eine Gesamtübersicht der Sucherinformationen.
Menübedienung
Bei allen Menüs scrollt man mit der oberen und unteren Pfeiltaste des Multifunktionswählers. Zum Aufrufen einer Funktion kann jeweils entweder die rechte Pfeil- oder die OK-Taste verwendet werden. Sollen Einstellungen nicht übernommen werden, kehren Sie mit der linken Pfeiltaste des Multifunktionswählers zum übergeordneten Menü zurück.
Die Menüübersicht
Einen Überblick über die aktuellen Einstellungen erhalten Sie auch, wenn Sie die Info-Taste rechts neben dem Monitor drücken – Sie blenden damit auf dem Monitor die nachfolgend abgebildete Übersicht ein. Einige Parameter lassen sich in dieser Übersicht auch anpassen, wenn Sie die i-Taste drücken. Wie das genau funktioniert, erfahren Sie detailliert in Kapitel 5.
Sicherheit
Wenn Sie sehr wichtige Fotosessions vorhaben und ausreichend Speicherkarten besitzen, vermittelt die Sicherungskopie -Option Ihnen Sicherheit, dass bestimmt kein wichtiges Foto verloren gehen kann.
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