Hans-Christian Kirsch - On the Road

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Das wilde Leben und die impulsive, rebellische Literatur der Beat-Generation glichen nicht selten einer Höllenfahrt. Hans-Christian Kirsch porträtiert die Leitfiguren der literarischen Untergrundbewegung der 50er und 60er Jahre in den USA und setzt der Beat-Literatur mit liebevoller, aber keineswegs unkritischer und bisweilen ironischer Reverenz ein sehr persönliches Denkmal.

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Ilse findet ihn, als sie einmal verspätet vom Lunch ins Büro kommt, im Badezimmer. Er hat sich mit dem Gürtel seines Bademantels erhängt.

Die Erklärung, die Burroughs für das Ereignis gibt, von dem er durch Ilse erfährt, ist typisch für seine Sichtweise der Wirklichkeit. Er erzählt ihr, dass Ratten zweierlei nicht ertragen könnten, nämlich ins Wasser geworfen oder ihrer Schnauzhaare beraubt zu werden. Toller sei beides widerfahren.

Ilse findet eine neue Anstellung bei einem österreichischen Schauspieler. Seinem Biographen erzählt Burroughs später: ›Sie hat nie einen Cent von mir verlangt.‹

In die zweite Hälfte des Jahres 1939 fällt Burroughs’ intensive Beschäftigung mit den Lehren Alfred Korzybskis.

Korzybski bezeichnet einen der Fixpunkte europäisch-abendländischen Denkens, nämlich das Entweder/Oder der aristotelischen Philosophie, als grundsätzlichen Irrtum, weil so zwischen der Realität und der Sprache eine Kluft entstehe. Korzybski sagt die politische Herrschaft der Naturwissenschaften und die Manipulation menschlicher Physis und Psyche durch sie voraus - Gedanken, die sich fiktional verarbeitet in Burroughs’ Romanen wiederfinden.

Zu dieser Zeit verliebt sich Burroughs in New York in einen schönen, aber intellektuell anspruchslosen jungen Mann namens Jack Anderson, der als Laufbursche arbeitet und als Sexualpartner von Frauen und Männern dazuverdient.

Burroughs, nun endgültig von seiner Syphilis geheilt, entwickelt für das windige Bürschchen, das ihn schlecht behandelt, eine wilde Leidenschaft. Er trennt sich mit dem Sägeblatt einer Geflügelschere ein Glied vom kleinen Finger der linken Hand ab. Er will damit Anderson, der ihn ständig mit anderen Männern und Frauen betrügt, die Intensität seiner Gefühle beweisen.

Daraufhin kommt er wieder zur Vernunft. Er geht zu seinem Psychiater und fordert den Mann dazu auf, das Stück Finger wieder anzunähen. Burroughs findet sich schließlich in der städtischen Irrenanstalt wieder, in der ihn eine Psychiaterin als schizophren-paranoiden Fall diagnostiziert.

Sein Vater muss nach New York kommen. Er veranlasst beim Direktor die Überweisung seines Sohnes in eine Privatklinik. Die Eltern, offensichtlich daran gewöhnt, in den ungewöhnlichsten Situationen einspringen zu müssen, holen ihren Sohn nach St. Louis und beschäftigen ihn als Fahrer und Boten in ihrem Gartenbaubetrieb.

Der Zweite Weltkrieg ist ausgebrochen. Amerika mobilisiert seine Streitkräfte. Bei der Marine wird Bill abgewiesen, weil er kurzsichtig ist und Plattfüße hat.

Burroughs bewirbt sich bei der Luftwaffe und wird angenommen. Er absolviert trotz seiner Kurzsichtigkeit hundert Flugstunden in einer Piper und legt seine Flugprüfung ab. Erst dann kommt man ihm auf die Schliche und mustert ihn aus.

Dann versucht er es bei einer Spionageabteilung der Armee. Er hat Pech. Einer der Ausbilder dort ist sein ehemaliger Hausmeister aus Harvard, der auf ihn nicht gut zu sprechen ist.

Nachdem es mit dem Dienst fürs Vaterland nicht geklappt hat, bringt der Vater Bill schließlich bei einem Bekannten unter, der in New York eine Werbeagentur betreibt. Burroughs lebt nun mit Anderson zusammen. Von Zeit zu Zeit muss er die Beschimpfungen von dessen ehemaligen Freundinnen über sich ergehen lassen, die sich nicht damit abfinden wollen, dass ein Mann sie verdrängt hat.

Am 7. Dezember 1941 treten die USA in den Krieg ein. Anderson wird eingezogen. Auch Burroughs erhält 1942 einen Gestellungsbefehl. Der Gedanke, eventuell an die Front geschickt zu werden, versetzt ihn in Panik. Seine Mutter kennt einen Arzt, der Bill für wehruntauglich erklärt und ein entsprechendes Attest ausstellt. Im September 1942 geht Burroughs nach Chicago und lebt dort in einem Viertel, dessen Taschendiebe, Spieler und Gescheiterte aus dem Lieblingsbuch seiner Kindheit You Can‘t Win entsprungen zu sein scheinen.

Er beteiligt sich an den in diesem Viertel üblichen Würfelspielen. Als er damit nicht genügend Geld verdient, lässt er sich als Kammerjäger anwerben. Die zehn Unterschriften von Kunden, die er pro Tag in der Firma nachweisen muss, um in der Woche 50 Dollar ausgezahlt zu bekommen, beschafft er sich, indem er manchmal auch Leute unterschreiben lässt, bei denen er nicht tätig geworden ist. Er behält diesen Job acht Monate. Seine Spezialität ist die Vertilgung von Wanzen in Bettzeug. Er sieht in unzählige Wohnungen, lernt die merkwürdigsten Leute kennen und denkt an Tschechow, der einmal gesagt haben soll, er sei nur deswegen Arzt geworden, weil ihm die Hausbesuche Einblick in die verschiedensten Gruppen der Gesellschaft verschafften.

Im Herbst dieses Jahres tauchen zwei Freunde aus St. Louis bei ihm in Chicago auf: der siebzehnjährige Lucien Carr und der Lucien sklavisch ergebene David Kammerer.

Inzwischen brodeln in Burroughs wieder kriminelle Phantasien. Einmal entwickelt er Pläne zum Überfall eines Geldtransports. Ein andermal will er die Kasse eines türkischen Bades berauben, erfährt aber an dem für den Überfall vorgesehenen Tag gerade noch rechtzeitig, dass das Geld, auf das er es abgesehen hatte, schon fortgeschafft worden ist.

Carr unternimmt einen Selbstmordversuch, bei dem er den Kopf in die Backröhre eines Ofens steckt. Die Gründe für seine Tat bleiben undurchsichtig. Nachdem er in die psychiatrische Station eines Krankenhauses eingeliefert worden ist, erscheint seine Mutter in Chicago. Um ihren Sohn von seinen windigen Bekannten loszueisen, überredet sie ihn, sich für das nächste Semester an der Columbia University in New York einschreiben zu lassen.

Aber dort stecken die drei bald wieder zusammen. Sie wohnen nicht weit voneinander entfernt im Village.

Bald ist Burroughs so etwas wie der literarische Guru einer Gruppe junger Männer und Frauen, die sich bei ihm psychologischen Rat holen und von seiner Belesenheit profitieren. Unter der Bedingung, dass er seine psychiatrische Behandlung nicht vernachlässigt, überweisen ihm seine Eltern immer noch jeden Monat 200 Dollar. Manchmal arbeitet er, um etwas dazuzuverdienen, als Barkeeper in einem der zwielichtigen Restaurants am Times Square, in denen Prostituierte, Dealer, Einbrecher und deren Hehler verkehren.

Immer noch übt das kriminelle Milieu eine starke Anziehungskraft auf ihn aus: Er würde gern reisen, aber dafür reichen seine Geldmittel nicht hin.

Bei einem Treffen mit Lucien Carr überlegt er laut, ob er nicht vielleicht zur Handelsmarine gehen solle.

Carr kennt einen jungen Mann, der zur See gefahren ist. Er heißt Jack Kerouac. Burroughs und Kerouac treffen sich. Gleich bei ihrer, ersten Begegnung erfährt Burroughs, dass Kerouac schreibt, und empfiehlt ihm, Spenglers Untergang des Abendlandes zu lesen.

Allen Ginsberg; William Burroughs, Jack Kerouac - etwas später wird noch Neal Cassady zu der Gruppe stoßen -, die Autoren, die man einmal die Beat generation nennen wird, sind an dem ersten Schnittpunkt ihrer Schicksale, in Manhattan, versammelt. Wer die Geschichten ihrer Herkunft und ihrer Kindheit in der großen amerikanischen Wüste, wer die Erfahrungen kennt, die sie bis dahin in ihrer Jugend gemacht haben, ahnt, welch sozialer und psychologischer Sprengstoff sich mit und in dieser Gruppe zusammengebraut hat. Die Lunte brennt... beat: das heißt geschlagen, am Boden liegend, spielt aber gleichzeitig auf das englische Wort beatitude an, was mit Glückseligkeit zu übersetzen wäre. In einer Gesellschaft, deren Gründerväter den Anspruch erhoben, jeder Bürger sei mit gewissen unveräußerlichen Rechten ausgestattet, darunter das Anrecht auf Glück, versuchen sie, wider den Strich von Konformität und Normen lebend, mit dieser Forderung auf eine neue radikale Art und Weise ernst zu machen. Sie definieren neu, was Glück ist in Amerika:

Und sie reden und erzählen von diesem ihrem Glück in Gedichten, Manifesten, Romanen und Erzählungen, die die etablierten Literaten und Literaturwissenschaftler nicht weniger irritieren als den auf Gesetz und Ordnung pochenden Spießbürger, den square.

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