Erik Eriksson - Das brennende Meer

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In Erik Erikssons neuem Buch bildet die Küste Roslagens den Hintergrund für eine breit angelegte Familienchronik in insgesamt vier Bänden, die Anfang des 19. Jahrhunderts bei der jungen Magd Johanna beginnt. Sie ist ein fleißiges und kluges Mädchen, das im Alter von 14 Jahren ihr Zuhause verlässt, um in der Postmeisterei von Grisslehamn als Magd zu arbeiten. In einer elenden Hütte in Byholma lässt sie ihre alleinstehende Mutter, ihren kleinen Bruder und zwei dem Alkohol verfallene Onkels zurück. Der Dienst in der Küche des Posthauses bringt Johanna eine Welt nahe, die weniger von Armut geprägt ist. Neue Möglichkeiten eröffnen sich für das Mädchen, neue Freundschaften und auch eine erste Liebesbeziehung. Kristoffer ist ein junger Soldat, der in Grisslehamn stationiert ist, ihre gemeinsame Zeit jedoch ist kurz. Draußen in der Welt herrscht Napoleon und Kristoffer muss gegen die Russen auf der anderen Seite des

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»Sie lesen genauso schnell, wie ich schreibe, mein Fräulein«, sagte er. »Das erstaunt mich, wie konnten Sie die Signaltabelle so gut verstehen lernen?«

»Ich habe einmal Unterricht erhalten, und dann habe ich geübt, wenn sich die Gelegenheit dazu ergab.«

»Können Sie, mein Fräulein, vielleicht sogar erraten, welches Wort ich schreiben will?«

»Es ist ein Name.«

»Und welcher Name könnte das sein?«

»Johan, würde ich vermuten.«

»Oder Johanna.«

»Beide Namen sind möglich.«

»Ich habe meinen eigenen Namen noch nicht genannt, ich heiße Kristoffer Lundberg, ich bin Feldwebel und gehöre der Svea Leibgarde in Stockholm an.«

Er stand auf und streckte seine Hand aus. Johanna erhob sich ebenfalls von dem Baumstamm, ergriff die Hand, knickste ein wenig, er verbeugte sich gleichzeitig.

»Ich heiße Johanna Nygren.«

»Sollen wir Du zueinander sagen?«, wollte er wissen.

»Ich habe nichts dagegen.«

»Danke, liebe Johanna, aber ich kannte deinen Namen schon, ich habe neulich Abend gehört, wie man dich gerufen hat.«

Er setzte sich wieder, glättete den Sand und begann erneut zu zeichnen. Sie erkannte die Kombination für das Wort ist , und sie nickte. Er radierte es aus und schrieb das Wort froh . Als er nicht weiterzeichnete, beugte sie sich vor, glättete die Oberfläche mit der Hand, zeichnete mit dem Zeigefinger und wartete auf seine Antwort.

» Große Schiffe werden gesichtet «, sagte er leicht verwundert.

Sie lachte und malte weitere Zeichen.

» Reise «, sagte er.

Sie zeichnete weiter, und er antwortete: » Hand «.

Sie zeichnete noch eine Kombination auf, doch jetzt wurde er unsicher.

»Ich glaube, du hast etwas geschrieben, was in der Signaltabelle nicht vorhanden ist«, sagte er.

»Genau, aber was könnte diese Kombination denn bedeuten?«

»Alles Mögliche, nehme ich an, da es sie nicht gibt.«

»Es gibt sie noch nicht, aber wir könnten ihr eine Bedeutung verleihen.«

»Was denn?«

»Das weißt du besser als ich, denn du kennst das System.«

Er überlegte, stocherte mit dem Holzstück neben dem Baumstamm im Sand herum, so als ob er nach Worten suchte.

» Komme zurück «, sagte er langsam.

»Hier ist noch eine Kombination, die auch nicht besetzt ist«, sagte sie und markierte einige der Vierecke in dem quadratischen System.

»Ich glaube, dass du jetzt etwas doppeldeutig bist«, sagte er. »Diese Kombination könnte spiegelverkehrt für den Ausdruck du weißt stehen.«

Sie nickte, wischte aus und schrieb erneut. Er las, überlegte und stellte fest, dass sie wieder ein Signalbild spiegelverkehrt geschrieben hatte. Mit etwas gutem Willen konnte man die Nachricht als wie du deuten.

»Du denkst dir neue Ausdrücke aus, aber sie lassen an Deutlichkeit zu wünschen übrig«, sagte er.

»Wenn der Feind heimlich mitliest, kann es von Vorteil sein, eine Geheimsprache zu haben«, antwortete sie.

Er lachte, beugte sich vor und strich mit der Hand über die Sandfläche vor ihnen. Das Rautenmuster wurde verwischt, alles, was sie geschrieben hatten, war verschwunden. Er ließ das kleine Holzstück liegen.

»Um uns herum droht der Feind«, sagte er. »Ich hoffe, wir kommen um einen Krieg herum, aber es sieht durchaus nicht gut aus. Die nächste Zeit wird zeigen, was auf uns zukommt.«

»Kannst du erzählen, was für einen Auftrag du hast?«

»Ich soll gewisse Verbesserungen in dem Signalsystem vorbereiten, nächste Woche fahre ich hinüber nach Åland.«

»Und danach?«

»Ich komme nach Grisslehamn zurück, aber ich muss bald wieder nach Stockholm.«

»Ich selbst muss jetzt sofort das Essen nach oben bringen.«

»Ich glaube, ich habe dort oben etwas vergessen, ich begleite dich dorthin, wenn du nichts dagegen hast.«

Sie wanderten langsam am Strand entlang, das kurze Stück, das noch bis zur Abzweigung nach oben zu gehen war. Kristoffer nahm Johanna den Korb ab. Sie gingen nebeneinanderher. Als sie den Pfad erreichten, wartete er ein wenig und ließ sie vorgehen, hinein zwischen die Kiefern und die windzerzausten Wacholderbüsche.

Dann erreichten sie die Schlucht und den engen Durchgang zwischen den steilen Klippen. Johanna glitt aus, ein kleiner falscher Schritt nur, sie rutschte ein wenig, ein Augenblick nur, in dem sie die Balance verlor. Aber Kristoffer ging direkt hinter ihr und konnte nicht umhin, sie mit seiner freien Hand abzustützen, schnell und aufmerksam, mit der Handfläche und den gespreizten Fingern gegen ihren Rücken, ein kurzer stützender Druck und sie war wieder auf dem Weg. Aber er empfand diese Berührung doch als warm und leicht, und er atmete genau in dem Augenblick ein, als er ihr am nächsten war, und konnte ihren Duft noch spüren, als sie weitergingen.

Sie lieferte den Korb ab, sprach ein wenig mit Harald, der im Augenblick Wachdienst hatte. Kristoffer suchte in der Zwischenzeit einige Unterlagen zusammen, die er in dem Wandregal, in dem die Signaltafel und die Vorschriften aufbewahrt wurden, liegen hatte. Als Johanna Harald auf Wiedersehen sagte, war Kristoffer ebenfalls fertig. Sie gingen zusammen weg, Kristoffer erklärte, er müsse ins Posthaus, um mit dem Postmeister zu sprechen.

Während sie den Berg hinunterstiegen, wurde nichts gesprochen. Jetzt gingen sie nicht mehr so dicht beieinander. Als sie den Strand erreichten und an dem Stamm vorbeikamen, auf dem sie gesessen hatten, blieb Johanna stehen, sah Kristoffer an und lächelte, ohne etwas zu sagen, und ging dann an die Stelle, an der sie im Sand geschrieben hatten. Er folgte ihr und sah, dass sie sich niederkniete und eine Zeichenkombination schrieb. Ihr blauer Rock spannte sich, und er konnte die Form ihrer schmalen Knie erkennen.

Dann richtete sie sich auf, und sie sagte immer noch nichts. Er begriff, dass sie ihm ein Rätsel aufgegeben hatte, es war wieder eine spiegelverkehrte Zeichenkombination, die sie geschrieben hatte.

»Du brauchst jetzt nichts zu sagen«, sagte sie. »Nimm dieses Zeichen mit und überlege.«

Er hatte schon eine mögliche Lösung gefunden, zog es jedoch vor, ihrem Rat zu folgen.

»Ich würde das nicht Zeichen nennen, sondern eher ein Zeichenbild.«

»Du bist Soldat und hast gelernt, wie alles heißen soll, aber ich brauche mich darum nicht zu kümmern, ich kann die ungenutzten Bilder ausfüllen, womit ich möchte, ich kann die Wörter und Zeichen drehen und wenden, ohne um Erlaubnis fragen zu müssen. Das einzig Wichtige ist, dass der, der es lesen soll, es versteht.«

»Natürlich kannst du deiner Phantasie freien Lauf lassen, liebe Johanna, aber es besteht die Gefahr, dass andere deinem Gedankengang nicht folgen können.«

»Kannst du ihm folgen, Kristoffer?«

»Du hast mich gerade auf die Probe gestellt und gebeten, nichts zu sagen.«

»Genau, wir hoffen also, dass wir einander verstehen.«

»Oder wir wissen es schon.«

Sie setzten ihren Weg zum Posthaus fort, und jetzt schwiegen sie wieder. Aber es war nicht unangenehm, und Johanna dachte, dass merkwürdigerweise zwischen Schweigen und Gespräch kein Unterschied bestand, es war so, als ob zwischen ihr und Kristoffer die ganze Zeit über ein Wort- und Gedankenaustausch vor sich ging. So etwas hatte sie bis jetzt noch nie erlebt.

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