Elizabeth Gaskell - Cranford

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Die Damen des fiktiven Kleinstädtchens Cranford leben in vornehmer Bescheidenheit und weigern sich entschieden, die Veränderungen des 19. Jahrhunderts anzunehmen. In ihrem Alltag gibt es aber auch genug Klatsch und Tratsch, Verwirrungen, Liebeleien und überraschende Begegnungen, die ihre volle Aufmerksamkeit erfordern.
In kleinen liebevollen Episoden erzählt Elizabeth Gaskell, eine enge Freundin von Charlotte Brontë, vom Landleben im viktorianischen England, von altmodischen Gewohnheiten und von stolzen Frauen, die selbstbewusst die Geschicke ihres Städtchens lenken. – Mit einer kompakten Biographie der Autorin.

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Es fügte sich jedoch so, dass Fanny gehen musste, und Miss Mathilde bat mich, zu bleiben und ihr bei dem Anlernen des neuen Mädchens zu helfen. Ich willigte ein, nachdem mir mein Vater geschrieben hatte, dass er mich zu Hause nicht brauchte. Das neue Mädchen war ein einfaches, ehrlich aussehendes Landmädchen, das bisher nur auf einem Bauernhof gewesen war, aber es gefiel mir, als es sich für die Stellung meldete, und ich versprach Miss Mathilde, es im Hause einzuweisen. Mit heiligem Ernst wurde alles genauso gemacht, wie nach Miss Mathildes Ansicht es ihre Schwester hätte haben wollen. Manche häusliche Regel und Anordnung war, während Miss Jenkyns lebte, ein Gegenstand klagenden Murrens gewesen, aber nun sie nicht mehr war, hätte nicht einmal ich, die ich ein besonderer Liebling war, eine Änderung vorschlagen dürfen. Um ein Beispiel zu erwähnen: Wir hielten uns streng an die Formen, die bei den Mahlzeiten in »meines Vaters, des Pfarrers Hause« eingehalten wurden. Demzufolge gab es immer Wein und Dessert; aber die Karaffen wurden nur für Gesellschaften gefüllt, und was übrig war, blieb meist bis zur nächsten festlichen Gelegenheit unangetastet, obgleich wir jede täglich zwei Weingläser vor uns stehen hatten. Dann wurde der übrig gebliebene Wein im Familienrat geprüft. Der Bodensatz wurde mitunter an die Armen gegeben, aber wenn ziemlich viel von der letzten Gesellschaft her übrig geblieben war (es war mitunter fünf Monate her), dann wurde aus einer frisch aus dem Keller heraufgeholten Flasche nachgefüllt. Der arme Hauptmann Brown schien Wein nicht sehr zu lieben, denn ich bemerkte einmal, dass er sein erstes Glas nicht einmal austrank, und die meisten Offiziere trinken doch mehrere Gläser. Was unser Dessert anbelangt, so pflegte Miss Jenkyns die Johannisbeeren und Stachelbeeren dazu selbst zu pflücken, obgleich ich manchmal dachte, dass sie uns im Garten frisch vom Strauch besser schmecken würden, aber dann, so bemerkte Miss Jenkyns, wäre ja im Sommer nichts zum Dessert dagewesen. So kamen wir uns sehr vornehm vor mit unsern beiden Gläsern, einer Schüssel Stachelbeeren in der Mitte, Biskuits und Johannisbeeren auf den beiden Seiten und im Hintergrund die beiden Karaffen. Wenn es Apfelsinen gab, verfuhr man sehr merkwürdig. Miss Jenkyns liebte es nicht, die Frucht zu zerschneiden, da sie meinte, der Saft liefe heraus, und niemand wüsste, wohin; aussaugen (sie gebrauchte allerdings, soviel ich mich entsinne, ein weniger drastisches Wort) wäre die einzig richtige Art, Apfelsinen zu genießen. Es störte hierbei aber die unangenehme Ideenverbindung mit einer häufig von Babys ausgeführten Prozedur; und so pflegten denn in der Orangenzeit Miss Jenkyns und Miss Matty nach Tisch aufzustehen, sich stillschweigend eine Apfelsine zu nehmen und sich in ihre eigenen Zimmer zurückzuziehen, um sich dem Aussaugen der süßen Früchte hinzugeben.

Ich hatte ein paar Mal bei solcher Gelegenheit versucht, Miss Matty zum Bleiben zu bewegen, und das war mir zu Lebzeiten ihrer Schwester auch geglückt. Ich hielt einen kleinen Lichtschirm zwischen uns und sah nicht hin, und sie versuchte, wie sie sagte, das Geräusch so wenig aufdringlich wie möglich zu machen. Nun aber, nachdem sie allein zurückgeblieben war, schien sie ganz entsetzt zu sein, als ich sie bat, bei mir in dem warmen Speisezimmer zu bleiben und ihre Apfelsine auf die ihr angenehmste Weise zu genießen. Und so war es mit allem. Miss Jessies Vorschriften wurden viel nachdrücklicher befolgt, seit die Urheberin derselben dorthin gegangen war, wo nicht mehr dagegen appelliert werden konnte. In allen andern Angelegenheiten war Miss Mathilde bis zur Schwäche sanft und unentschlossen. Ich hörte, wie Fanny sie des Morgens manchmal zwanzigmal in Bezug auf das Mittagessen umstimmte, gerade wie es der kleinen Person einfiel; und ich hatte den Eindruck, dass sie auf Miss Mathildes Schwächen hinarbeitete, um diese zu verwirren und immer mehr in ihre Gewalt zu bringen. Ich beschloss, sie nicht zu verlassen, bis ich gesehen hatte, was für ein Mensch Martha war; und wenn ich sie als zuverlässig erkannte, wollte ich ihr sagen, sie möchte ihre Herrin nicht mit jeder kleinen Entscheidung behelligen.

Martha war plump und äußerst offen, dabei ein frisches, gutmütiges, aber sehr unwissendes Mädchen. Sie war noch nicht acht Tage bei uns, als Miss Mathilde eines Morgens durch den Brief eines Vetters überrascht wurde, der zwanzig oder dreißig Jahre in Indien gewesen war und, wie wir in der Armeeliste gesehen hatten, nach England zurückkehrte mit einer kränklichen Frau, die ihren englischen Verwandten noch nicht vorgestellt worden war. Major Jenkyns schrieb, er und seine Frau würden auf dem Wege nach Schottland eine Nacht in Cranford zubringen und im Gasthof bleiben, wenn es Miss Mathilde nicht möglich wäre, sie bei sich aufzunehmen; für diesen Fall hofften sie aber, den Tag über recht viel mit ihr zusammen zu sein. Natürlich musste es ihr möglich sein, wie sie sagte; denn ganz Cranford wusste, dass das Schlafzimmer ihrer Schwester zur Verfügung stand; aber ich bin überzeugt, es wäre ihr lieber gewesen, der Major wäre in Indien geblieben und hätte seine Kusinen ganz und gar vergessen.

»Oh, wie richte ich es nur ein?«, fragte sie hilflos. »Wenn Deborah noch lebte, sie wüsste, was man mit einem Herrenbesuch macht. Muss ich ein Rasiermesser in sein Ankleidezimmer legen? Du mein Gott, ich habe ja gar keins. Deborah hätte bestimmt eines gehabt. Und Pantoffeln und Kleiderbürsten?« Ich meinte, dass er diese Dinge wahrscheinlich mitbringen würde. »Und nach Tische, wie soll ich wissen, wann wir aufstehen und ihn beim Wein allein lassen sollen? Deborah hätte alles richtig gemacht; sie wäre ganz in ihrem Element gewesen. Glaubst du, dass er Kaffee trinken will?« Ich übernahm die Kaffeebereitung und versprach ihr, ich würde Martha in die Kunst, bei Tische aufzuwarten, unterweisen, denn darin mangelte es noch sehr bei ihr; auch zweifelte ich nicht, dass Major Jenkyns und seine Frau Verständnis haben würden für die ruhige Lebensweise einer allein stehenden Dame in einer kleinen Landstadt. Aber sie war entsetzlich aufgeregt. Ich veranlasste sie, ihre Karaffen zu leeren und zwei frische Flaschen Wein heraufzuholen. Gern hätte ich verhindert, dass sie dabei war, als ich Martha instruierte, denn sie kam häufig mit einer neuen Anweisung dazwischen und verwirrte das arme Ding vollständig, das mit weit offenem Munde uns beide anhörte.

»Präsentiere das Gemüse«, sagte ich (törichterweise, wie ich jetzt einsah, denn das war mehr verlangt, als wir in Ruhe und Schlichtheit durchführen konnten) und fügte, als ich ihren verwirrten Ausdruck bemerkte, hinzu: »Reiche das Gemüse herum und lass die Herrschaften sich selbst bedienen.«

»Und geh immer zuerst zu den Damen«, warf Miss Mathilde ein.

»Immer zuerst die Damen und dann die Herren, wenn du aufwartest.«

»Ich werde es so machen, wie Sie sagen, Madame«, sagte Martha, »aber die Mannsleute sind mir eigentlich lieber.«

Wir waren sehr betreten und erschrocken über Marthas Äußerung; zwar glaube ich nicht, dass sie sich etwas Schlimmes dabei dachte, und im Ganzen befolgte sie unsere Anweisungen auch leidlich, abgesehen davon, dass sie dem Major einen kleinen Puff mit dem Ellbogen gab, als er sich nicht so schnell mit Kartoffeln versorgte, wie sie es beim Herumreichen erwartete.

Der Major und seine Frau waren ruhige, anspruchslose Leute, etwas schlaff, wie die meisten Bewohner Indiens zu sein scheinen. Wir waren ein wenig erschrocken, als sie zwei Dienstboten mitbrachten, einen Hindukammerdiener für den Major und ein gesetztes älteres Mädchen für seine Frau; aber beide schliefen im Gasthof und nahmen uns ein gut Teil Verantwortung ab, indem sie auf das Gewissenhafteste für die Bequemlichkeit ihrer Herrschaften sorgten. Martha hörte natürlich nicht auf, den weißen Turban und die braune Gesichtsfarbe des Inders anzustarren, und ich sah, dass Miss Mathilde etwas zusammenfuhr, wenn er bei Tisch bediente. Sie fragte mich sogar, als sie fort waren, ob er mich nicht an König Blaubart erinnere. Im ganzen fiel der Besuch aber sehr befriedigend aus und ist noch jetzt ein Gesprächsthema für Miss Mathilde; seinerzeit erregte er aber Cranford im höchsten Maße und brachte sogar die apathische und hochgeborene Mrs. Jamieson zu einem Ausdruck von Interesse, als ich zu ihr ging, um ihr für die freundlichen Antworten zu danken, die sie auf Miss Mathildes Fragen bezüglich der Einrichtung eines Herrenankleidezimmers gegeben hatte – Antworten, die, wie ich gestehen muss, in der müden Art der skandinavischen Prophetin gegeben wurden: »Lass mich, ach, lass mich in Ruh’.«

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