Elizabeth Gaskell - Cranford

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Die Damen des fiktiven Kleinstädtchens Cranford leben in vornehmer Bescheidenheit und weigern sich entschieden, die Veränderungen des 19. Jahrhunderts anzunehmen. In ihrem Alltag gibt es aber auch genug Klatsch und Tratsch, Verwirrungen, Liebeleien und überraschende Begegnungen, die ihre volle Aufmerksamkeit erfordern.
In kleinen liebevollen Episoden erzählt Elizabeth Gaskell, eine enge Freundin von Charlotte Brontë, vom Landleben im viktorianischen England, von altmodischen Gewohnheiten und von stolzen Frauen, die selbstbewusst die Geschicke ihres Städtchens lenken. – Mit einer kompakten Biographie der Autorin.

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Ich hatte oft Gelegenheit, zu beobachten, wie in Cranford jeder Rest und jede Kleinigkeit ausgenutzt wurden. Man sammelte die Rosenblätter, bevor sie abfielen, um ein Potpourri für jemanden damit zu füllen, der keinen Garten besaß; kleine Büschel Lavendelblüten wurden an Bekannte in der Stadt geschickt, um sie in die Kommoden zu streuen oder in einer Krankenstube damit zu räuchern. Dinge, die manch einer verachtet hätte, und kleine Dienste, die kaum der Mühe wert erschienen, wurden in Cranford hochgehalten. Miss Jenkyns steckte einen Apfel voll Gewürznelken, der in Miss Browns Zimmer heiß gemacht werden und einen angenehmen Duft verbreiten sollte, und bei jeder Nelke, die sie hineinsteckte, äußerte sie einen Johnson’schen Ausspruch. Sie konnte überhaupt niemals an Browns denken, ohne von Johnson zu sprechen, und da sie ihr damals gerade selten aus dem Sinn kamen, so hörte ich manchen tönenden dreigipfligen Satz.

Hauptmann Browns besuchte uns eines Tages, um Miss Jenkyns für viele kleine Freundlichkeiten zu danken, von denen ich erst bei dieser Gelegenheit erfuhr. Er war plötzlich ein alter Mann geworden; seine tiefe Bassstimme zitterte ein wenig; seine Augen waren matt, das Gesicht tief gefurcht. Er sprach nicht hoffnungsfreudig vom Zustand seiner Tochter – das war unmöglich –, aber er sagte einige wenige Worte darüber mit männlicher, frommer Ergebung. Zweimal erwähnte er: »Was Jessie uns gewesen ist, weiß Gott allein!« Und nach dem zweiten Male stand er hastig auf, schüttelte uns allen stumm die Hand und verließ das Zimmer.

An jenem Nachmittag bemerkten wir kleine Gruppen von Leuten auf der Straße, die mit entsetzten Mienen einer Erzählung zu lauschen schienen. Miss Jenkyns wunderte sich eine Zeit lang, was wohl geschehen sein könnte, bis sie den würdelosen Schritt tat, Jenny hinauszuschicken, um sich zu erkundigen.

Jenny kam schreckensbleich zurück.

»Oh, Madame! Oh, Miss Jenkyns! Hauptmann Brown ist durch die abscheuliche Eisenbahn getötet worden!« Dabei brach sie in Tränen aus. Wie so viele andere hatte auch sie nur Freundlichkeiten von dem armen Hauptmann empfangen.

»Wie? Wo – wo? Großer Gott! Jenny, halte dich nicht mit Weinen auf, sondern erzähle uns, wie es zugegangen ist!«

Miss Matty stürzte sofort auf die Straße hinaus und kriegte den Mann zu fassen, der gerade die Geschichte erzählte.

»Kommen Sie herein – kommen Sie sofort zu meiner Schwester – Miss Jenkyns, des Pfarrers Tochter. Oh, Mann, Mann, sagen Sie, dass es nicht wahr ist«, rief sie und brachte den erschrockenen Fuhrmann, der sich das Haar glatt strich, in den Salon, wo er mit seinen nassen Stiefeln auf dem neuen Teppich stand; aber niemand achtete darauf.

»Entschuldigen Sie, Madame, aber es ist wahr. Ich habe es mit eigenen Augen gesehen«; und er schauderte bei der Erinnerung. »Der Hauptmann las in irgendeinem neuen Buch und war ganz hinein vertieft, während er auf den Zug wartete; und da war ein kleines Mädchen, das zu seiner Mama wollte und seiner Schwester heimlich entwischte und über das Geleise torkelte. Und als er den Zug kommen hörte, blickte er plötzlich auf, sah das Kind, stürzte auf die Schienen und riss es fort; aber er rutschte mit dem Fuß aus, und der Zug fuhr im selben Augenblick über ihn weg. O mein Gott, mein Gott, es ist wirklich wahr – und sie sind hergekommen, um es seinen Töchtern zu sagen. Das Kind aber ist gerettet und hat nur einen Stoß an der Schulter abgekriegt, als er es der Mutter zuwarf. Der arme Hauptmann wäre froh darüber, nicht wahr, Madame? Gott segne ihn!« Der große raue Fuhrmann runzelte das Gesicht und wandte sich ab, um seine Tränen zu verbergen. Ich sah Miss Jenkyns an; sie sah so elend aus, als ob sie ohnmächtig werden wollte, und machte mir ein Zeichen, das Fenster zu öffnen.

»Mathilde, hole mir meinen Hut. Ich muss zu den Mädchen gehen. Gott verzeihe mir, wenn ich je verächtlich zu dem Hauptmann gesprochen habe!«

Miss Jenkyns zog sich zum Ausgehen an und bat ihre Schwester, dem Manne ein Glas Wein zu geben. Während sie fort war, hockten Miss Matty und ich vor dem Kaminfeuer und redeten mit leiser, von Entsetzen erfüllter Stimme. Heimlich weinten wir beide vor uns hin.

Miss Jenkyns kam sehr schweigsam nach Hause, und wir wagten uns nicht, sie viel zu fragen. Sie sagte uns, dass Miss Jessie ohnmächtig geworden wäre und dass sie und Miss Pole sie nur mühsam wieder zu sich bringen konnten; aber sobald sie sich erholt hätte, habe sie gebeten, dass eine von ihnen zu ihrer Schwester hineingehen möge.

»Doktor Hoggins meint, dass sie nur noch wenige Tage leben kann, und dieser Schlag soll ihr erspart werden«, sagte Miss Jessie, mit Gefühlen kämpfend, denen sie nicht nachzugeben wagte.

»Aber wie wollen Sie das machen, liebes Kind?«, fragte Miss Jenkyns. »Sie können sich nicht so zusammennehmen, sie muss ja Ihre Tränen sehen.«

»Gott wird mir beistehen – ich will nicht schwach werden –, sie schlief, als die Nachricht kam, und sie schläft vielleicht noch. Sie würde so verzweifelt sein, nicht nur über Vaters Tod sondern auch bei dem Gedanken, was aus mir werden würde; sie ist so gut zu mir.« Sie blickte ihnen ernst ins Gesicht mit ihren ehrlichen, sanften Augen, und Miss Pole sagte später zu Miss Jenkyns, dass sie das kaum hätte ertragen können, da sie doch wusste, wie Miss Brown ihre Schwester behandelte.

Indessen wurde alles nach Miss Jessies Wunsch eingerichtet. Miss Brown wurde nur gesagt, ihr Vater habe eine kurze Reise in dienstlichen Angelegenheiten antreten müssen. Man hatte es ihr auf irgendeine Weise glaubwürdig gemacht – Miss Jenkyns wusste selbst nicht genau, wie. Miss Pole sollte bei Miss Jessie bleiben. Mrs. Jamieson hatte sich nach ihr erkundigen lassen. Dies war alles, was wir an dem Abend hörten, dem eine sorgenvolle Nacht folgte.

Am nächsten Tage stand ein ausführlicher Bericht über den Unglücksfall in der Provinzzeitung, die Miss Jenkyns hielt. Ihre Augen seien sehr schwach, sagte sie und bat mich, ihn vorzulesen. Als ich an die Stelle kam, »der ritterliche Mann war ganz versunken in die Lektüre einer ›Pickwick‹-Nummer, die er soeben erhalten hatte«, schüttelte Miss Jenkyns lange und feierlich den Kopf und sagte dann, tief aufseufzend: »Armer, lieber, verblendeter Mann!«

Die Leiche sollte vom Bahnhof zur Beerdigung nach der Pfarrkirche gebracht werden. Miss Jessie hatte es sich in den Kopf gesetzt, ihr das Geleite bis zum Grabe zu geben, und kein Abraten vermochte ihren Entschluss zu ändern. Der Zwang, den sie sich selbst auferlegt, machte sie geradezu eigensinnig, und sie widerstand Miss Poles flehenden Bitten ebenso wie Miss Jenkyns’ Ratschlägen. Endlich gab Miss Jenkyns es auf und sagte nach einem längeren Stillschweigen, von dem ich schon fürchtete, dass es eine Verstimmung gegen Miss Jessie bedeutete, sie würde sie zu der Trauerfeier begleiten.

»Es ist nicht passend, dass Sie allein gehen. Es wäre gegen jede Schicklichkeit und Menschlichkeit, wenn ich es zugeben würde.«

Miss Jessie war offenbar mit diesem Vorschlag keineswegs einverstanden, aber sie hatte ihren Eigensinn, wenn er überhaupt vorhanden gewesen war, ganz bei dem Entschluss, dem Begräbnis beizuwohnen, erschöpft. Sie sehnte sich gewiss danach – das arme Ding! –, allein an dem offenen Grabe des lieben Vaters zu weinen, dem sie das Liebste auf der Welt gewesen war, und sich eine halbe Stunde dem Schmerz hinzugeben, ungestört von Beileidsbeteuerungen und unbeaufsichtigt von Freundschaft. Aber es sollte nicht sein. Miss Jenkyns ließ sich noch an demselben Nachmittag ein Meter schwarzen Krepp holen und war eifrig damit beschäftigt, den kleinen schwarzseidenen Hut damit zu garnieren, von dem ich schon gesprochen habe. Als er fertig war, setzte sie ihn auf und blickte uns an, ob wir damit einverstanden wären – denn Bewunderung verachtete sie. Ich war tief betrübt; aber wie einem mitunter, selbst im größten Schmerz, ein komischer Gedanke durch den Kopf fährt, so fiel mir beim Anblick des Hutes sofort ein Helm ein, und in diesem Zwittergebilde, der halb Helm und halb Jockeimütze war, wohnte Miss Jenkyns der Trauerfeier für Hauptmann Brown bei, hielt Miss Jessie mit einer liebevoll milden Festigkeit aufrecht, die unschätzbar war, und erlaubte der Armen, sich tüchtig auszuweinen, ehe sie das Grab verließen.

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