Elizabeth Gaskell - Cranford

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Die Damen des fiktiven Kleinstädtchens Cranford leben in vornehmer Bescheidenheit und weigern sich entschieden, die Veränderungen des 19. Jahrhunderts anzunehmen. In ihrem Alltag gibt es aber auch genug Klatsch und Tratsch, Verwirrungen, Liebeleien und überraschende Begegnungen, die ihre volle Aufmerksamkeit erfordern.
In kleinen liebevollen Episoden erzählt Elizabeth Gaskell, eine enge Freundin von Charlotte Brontë, vom Landleben im viktorianischen England, von altmodischen Gewohnheiten und von stolzen Frauen, die selbstbewusst die Geschicke ihres Städtchens lenken. – Mit einer kompakten Biographie der Autorin.

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Miss Pole, Miss Matty und ich sorgten inzwischen für Miss Brown, und das war ein hartes Stück Arbeit, ihre ungeduldigen und endlosen Klagen zu beruhigen. Aber wenn wir schon müde und mutlos waren, wie kann Miss Jessie es ausgehalten haben! Sie kam beinahe ruhig zurück, als ob sie neue Kraft gewonnen hätte, legte ihre Trauerkleider ab und kam blass und sanft herein, jeder von uns mit einem warmen, weichen Händedruck dankend. Sie vermochte sogar zu lächeln – ein schwaches, mildes, winterliches Lächeln –, als ob sie uns beruhigen wollte, dass ihre Kräfte ausreichten; aber dieser Blick füllte unsere Augen plötzlich mit Tränen, er ergriff uns mehr, als wenn sie selbst geweint hätte.

Es war bestimmt worden, dass Miss Pole bei ihr bleiben und die Nacht mit ihr wachen sollte, Miss Matty und ich wollten am Morgen wiederkommen, um sie abzulösen und Miss Jessie ein paar Stünden ruhigen Schlafes zu verschaffen. Aber als der Morgen kam, erschien Miss Jenkyns am Frühstückstisch, den Helmhut auf dem Kopfe, und befahl Miss Matty, zu Hause zu bleiben, da sie selbst hingehen und bei der Pflege helfen wollte. Sie war augenscheinlich in einem Zustand großer, menschenfreundlicher Erregung, was sich darin äußerte, dass sie ihr Frühstück stehend verzehrte und mit dem ganzen Hauspersonal herumschalt.

Aber keine Pflege, keine energische willenskräftige Frau vermochten Miss Brown mehr zu helfen. In dem Zimmer, das wir betraten, war etwas, das stärker schien als wir alle und das uns in feierlicher, ehrfurchtsvoller Hilflosigkeit zurückweichen ließ. Miss Brown lag im Sterben. Wir kannten ihre Stimme kaum wieder, es fehlte ihr der klagende Ton, an den wir so gewöhnt waren. Miss Jessie sagte mir später, dass Stimme und Gesichtsausdruck ganz so wie früher gewesen wären, als der Tod der Mutter sie zum jugendlichen sorgenvollen Haupt einer Familie machte, von der nun Miss Jessie übrig geblieben war.

Sie war sich der Gegenwart ihrer Schwester bewusst, aber nicht der unsrigen, wie es mir vorkam. Wir standen etwas hinter dem Bettvorhang. Miss Jessie kniete und hielt ihr Gesicht nahe an das der Schwester, um ihre letzten geflüsterten Worte zu vernehmen.

»Oh, Jessie, Jessie! Wie selbstsüchtig bin ich gewesen! Ich habe es zugelassen, dass du dich für mich aufgeopfert hast. Gott verzeih mir! Ich habe dich so lieb gehabt – und doch nur an mich gedacht; Gott verzeih mir!«

»Still, Liebe, still!«, sagte Miss Jessie schluchzend.

»Und mein Vater, mein lieber, lieber Vater! Ich will nicht mehr klagen, wenn Gott mir nur Kraft gibt, geduldig zu sein. Aber, Jessie, sage meinem Vater, wie ich mich danach gesehnt habe, ihn vor meinem Ende noch einmal zu sehen und ihn um Verzeihung zu bitten. Er wird nun nie erfahren, wie lieb ich ihn hatte – oh, wenn ich es ihm nur noch sagen könnte, ehe ich sterbe; wie sorgenvoll war sein Leben, und wie wenig habe ich getan, um ihn aufzuheitern!«

Ein heller Schein flog über Miss Jessies Antlitz.

»Würde es dich trösten, Liebste, wenn du erführest, dass er es jetzt weiß? Würde es dich trösten, wenn du wüsstest, dass seine Sorgen und sein Kummer –«, ihre Stimme bebte, aber sie zwang sich, ruhig zu sprechen. »Mary, er ist dir vorangegangen an den Ort, wo die Müden ihre Ruhe finden. Er weiß jetzt, wie sehr du ihn geliebt hast.«

Ein sonderbarer Ausdruck, der aber nichts von Kummer an sich hatte, flog über Miss Browns Züge. Sie schwieg eine Weile, aber dann sahen wir, wie ihre Lippen Worte bildeten, ohne dass wir einen Ton hörten – »Vater, Mutter, Harry, Archy!« –, darauf schien ein neuer Gedanke einen leisen Schatten über ihren sich verdunkelnden Geist zu werfen: »Aber du wirst allein sein – Jessie!«

Miss Jessie schien dies während des ganzen Schweigens gedacht zu haben, denn die Tränen stürzten ihr bei diesen Worten über die Wangen, und sie konnte nicht gleich antworten. Dann aber faltete sie die Hände fest zusammen, und sie emporhebend, sagte sie – jedoch nicht zu uns:

»Obgleich Er mich geschlagen hat, will ich Ihm doch vertrauen.«

Wenige Augenblicke später lag Miss Brown still und ruhig da, und alles Murren und Klagen war zu Ende.

Nach dieser zweiten Trauerfeier bestand Miss Jenkyns darauf, dass Miss Jessie bei ihr bleibe, statt in das verödete Haus zurückzukehren, das, wie wir hörten, jetzt auch aufgegeben werden musste, da sie nicht die Mittel besaß, dort weiterzuleben. Sie hatte etwas mehr als zwanzig Pfund jährlich, außer den Zinsen, die das Geld für die verkauften Möbel bringen würde: Aber davon konnte sie nicht leben, und so überlegten wir, womit sie wohl Geld verdienen könnte.

»Ich kann feine Näharbeit machen«, sagte sie, »und ich pflege gern Kranke. Ich glaube, ich könnte auch einen Hausstand führen, wenn es jemand mit mir als Wirtschafterin versuchen wollte; oder ich könnte in einem Laden verkaufen, wenn man zuerst Geduld mit mir hätte.«

Miss Jenkyns erklärte mit ärgerlicher Stimme, dass von dergleichen nicht die Rede sein könnte, und redete noch fast eine Stunde lang vor sich hin, »dass manche Leute keine Ahnung hätten, was sie ihrer Stellung als Hauptmannstochter schuldig seien«. Kaum eine Stunde später brachte sie Miss Jessie eine Schale voll delikat zubereitete Pfeilwurzeln und stand wie ein Dragoner vor ihr, bis der letzte Löffel davon verzehrt war, worauf sie verschwand. Miss Jessie begann mir noch etwas mehr von den Plänen zu erzählen, mit denen sie sich beschäftigte, und unwillkürlich kam sie dabei auf alte längst vergangene Zeiten zu sprechen, was mich so interessierte, dass ich darüber ganz vergaß, wie die Zeit verging. Wir schreckten beide auf, als Miss Jenkyns wieder erschien und uns in Tränen fand. Ich fürchtete, sie sei ärgerlich auf mich, da sie oft sagte, dass Weinen die Verdauung störe, und ich wusste, dass sie hoffte, Miss Jessie würde wieder kräftiger werden; aber statt dessen sah sie aufgeregt und verwirrt aus und wirtschaftete um uns herum, ohne ein Wort zu sagen. Endlich fing sie an zu sprechen. »Ich habe soeben einen großen Schreck gehabt – nein, keinen Schreck –, hören Sie nicht auf mich, liebe Miss Jessie – ich war nur sehr überrascht – denn, kurz und gut, ich hatte eben einen Besuch, einen Herrn, den Sie früher kannten, meine liebe Miss Jessie …«

Miss Jessie wurde erst kreidebleich und dann feuerrot und blickte erregt zu Miss Jenkyns auf.

»Ein Herr, meine Liebe, der wissen möchte, ob Sie ihn sehen wollen.«

»Es ist? Es ist doch nicht –«, stammelte Miss Jessie und kam nicht weiter.

»Hier ist seine Karte«, sagte Miss Jenkyns und gab sie ihr. Während Miss Jessie sich darüberbeugte, machte Miss Jenkyns mir die sonderbarsten Zeichen und suchte sich mir durch ein lebhaftes Spiel der Lippen verständlich zu machen, aus dem ich natürlich nichts entnehmen konnte.

»Darf er heraufkommen?«, fragte sie dann endlich.

»O ja, gewiss!«, sagte Miss Jessie, als ob sie damit ausdrücken wollte: ›Dies ist Ihr Haus, und Sie können jeden Besucher nach Ihrem Ermessen einlassen.‹ Dann nahm sie ein Strickzeug von Miss Matty in die Hand und fing an, eifrig zu stricken, aber ich konnte sehen, dass sie am ganzen Körper zitterte.

Miss Jenkyns klingelte und sagte dem Mädchen, sie möchte Major Gordon heraufführen; gleich darauf trat ein großer stattlicher Mann ein, mit offenem, freimütigem Gesicht, etwas über vierzig Jahre alt. Er schüttelte Miss Jessie die Hand, konnte ihr aber nicht in die Augen sehen, da sie den Blick fest auf den Boden gerichtet hielt. Miss Jenkyns fragte mich, ob ich ihr nicht helfen wollte, die Einmachgläser in der Vorratskammer zuzubinden, und obgleich Miss Jessie mich am Rock zupfte und mich sogar flehenden Auges ansah, wagte ich doch nicht, Miss Jenkyns’ Aufforderung abzulehnen. Statt aber Einmachgläser in der Vorratskammer zuzubinden, gingen wir in das Speisezimmer, um zu plaudern; dort erzählte mir Miss Jenkyns, was Major Gordon ihr eben gesagt hatte; dass er im selben Regiment mit Hauptmann Brown gedient und Miss Jessie als reizendes blühendes Mädchen von achtzehn Jahren kennen gelernt; wie die Bekanntschaft sich seinerseits in Liebe verwandelt, obgleich Jahre verstrichen, ehe er sich aussprechen konnte; wie er dann, als er von einem Onkel einen hübschen Besitz in Schottland geerbt, seinen Antrag gemacht hatte und abgewiesen worden sei, aber mit so viel Aufregung und augenscheinlicher Betrübnis, dass er überzeugt war, ihr nicht gleichgültig gewesen zu sein; und wie er dann herausgefunden hatte, dass das Hindernis in dem schweren Leiden lag, das schon damals ihre Schwester bedrohte. Sie hatte erwähnt, dass die Ärzte große Schmerzen voraussagten, und es war niemand da, der ihre arme Mary pflegen und den Vater während der Krankheitszeit trösten und aufheitern konnte. Sie hatten lange Unterredungen darüber gehabt, und als sie ihm nicht versprechen wollte, seine Frau zu werden, wenn alles vorüber sein würde, war er böse geworden, hatte alles abgebrochen und war ins Ausland gegangen, da er sie für eine kaltherzige Person hielt und zu dem Schluss kam, dass es das beste sei, sich die ganze Sache aus dem Kopfe zu schlagen. Er war im Orient gereist und gerade auf der Heimfahrt, als er zufällig in Rom Major Browns Todesnachricht im »Galignani« las.

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