Elizabeth Gaskell - Cranford

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Die Damen des fiktiven Kleinstädtchens Cranford leben in vornehmer Bescheidenheit und weigern sich entschieden, die Veränderungen des 19. Jahrhunderts anzunehmen. In ihrem Alltag gibt es aber auch genug Klatsch und Tratsch, Verwirrungen, Liebeleien und überraschende Begegnungen, die ihre volle Aufmerksamkeit erfordern.
In kleinen liebevollen Episoden erzählt Elizabeth Gaskell, eine enge Freundin von Charlotte Brontë, vom Landleben im viktorianischen England, von altmodischen Gewohnheiten und von stolzen Frauen, die selbstbewusst die Geschicke ihres Städtchens lenken. – Mit einer kompakten Biographie der Autorin.

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»Wie wurde denn der ›Rambler‹ veröffentlicht, Madame?«, fragte Hauptmann Brown mit so leiser Stimme, dass ich nicht glaubte, dass Miss Jenkyns es hören konnte.

»Doktor Johnsons Stil ist vorbildlich für junge Anfänger. Mein Vater empfahl ihn mir, als ich anfing, Briefe zu schreiben. Ich habe meinen eigenen Stil nach ihm gebildet und empfehle ihn Ihrem Günstling ganz besonders.«

»Es würde mir sehr leid für ihn tun, wenn er seinen Stil gegen so ein pomphaftes Geschreibsel vertauschte!«, entgegnete Hauptmann Brown.

Miss Jenkyns empfand dies als persönliche Kränkung, und zwar in einer Weise, von der sich der Hauptmann Brown nichts hatte träumen lassen. Briefeschreiben wurde von ihr selbst und ihren Freundinnen für ihre starke Seite gehalten. Ich habe das Konzept so manchen Briefes auf die Schiefertafel geschrieben und korrigiert gesehen, bevor sie »schnell die halbe Stunde vor Abgang der Post benutzte, um ihren Freundinnen dies oder jenes mitzuteilen«, und Dr. Johnson war, wie sie sagte, ihr Vorbild bei diesen Schriftwerken. Sie richtete sich voller Würde auf und beantwortete Hauptmann Browns letzte Bemerkung nur, indem sie mit ausdrücklicher Betonung jeder Silbe sagte: »Ich ziehe Doktor Johnson Mister Boz vor.«

Man sagt – aber ich kann nicht dafür einstehen –, dass Hauptmann Brown sotto voce geäußert haben soll: »Verd-ter Doktor Johnson!« Falls das stimmen sollte, muss es ihm jedenfalls später leid getan haben, das bewies er dadurch, dass er an Miss Jenkyns’ Lehnstuhl herantrat und versuchte, sie in eine Unterhaltung über ein harmloseres Thema zu verwickeln. Aber sie blieb unerbittlich. Am nächsten Tage machte sie die schon erwähnte Bemerkung über Miss Jessies Grübchen.

Zweites Kapitel

Der Hauptmann

Es war unmöglich, einen Monat in Cranford zu leben, ohne auf das Genaueste über die Gewohnheiten aller Einwohner unterrichtet zu sein; und so wusste ich denn lange, ehe mein Besuch zu Ende ging, allerlei über das Brown’sche Trio. In Bezug auf ihre Armut war nichts Neues zu entdecken, denn sie hatten von Anfang an offen und einfach darüber gesprochen. Sie machten kein Geheimnis aus der Notwendigkeit, sparsam zu leben. Was aber noch zu entdecken blieb, war des Hauptmanns unendliche Herzensgüte und die vielfältige Art und Weise, wie er sie unbewusst offenbarte. Einige kleine Geschichten davon wurden noch längere Zeit, nachdem sie sich ereignet hatten, besprochen. Da wir nicht viel lasen und alle Damen mit guten Dienstboten versehen waren, trat oft eine wahre Hungersnot an Unterhaltungsstoff ein. Wir besprachen daher auf das Eingehendste den Vorfall, dass der Hauptmann einer armen alten Frau an einem Sonntag bei schlechtem Wetter und schlüpfrigem Boden ihre Mittagsmahlzeit aus der Hand genommen hatte. Er traf sie bei der Rückkehr vom Backhaus, als er selbst aus der Kirche kam, und bemerkte ihren unsicheren Gang; mit der Würde, mit der er alles tat, befreite er sie von ihrer Last, ging mit ihr die Straße entlang und brachte ihr gebackenes Hammelfleisch mit Kartoffeln sicher nach Hause. Man fand dies sehr exzentrisch und erwartete eigentlich, dass er am Montagvormittag eine Visitentour machen würde, um sich vor dem Cranforder Schicklichkeitssinn zu entschuldigen; aber es fiel ihm gar nicht ein, und nun entschied man, dass er sich schämte und sich nicht sehen lassen wollte. Mit liebevollem Mitleid begannen wir zu sagen: »Nun, schließlich zeigt die Begebenheit vom Sonntagmorgen, wie viel Herzensgüte er besitzt«, und es wurde beschlossen, dass er bei seinem nächsten Erscheinen in unserer Gesellschaft getröstet werden sollte; aber siehe da, er trat bei uns ein ohne das mindeste Gefühl von Scham, sprach so laut und volltönend wie nur je, sein Kopf war zurückgeworfen, seine Perücke so zierlich und wohlgelockt wie gewöhnlich, und wir mussten einsehen, dass er das ganze Erlebnis vom Sonntag vergessen hatte.

Miss Pole und Miss Jessie Brown waren durch die Shetlandwolle und neue Strickmuster näher bekannt geworden, und so kam es, dass ich bei einem längeren Besuch bei Miss Pole mehr von der Brown’schen Familie erfuhr als während meines ganzen Aufenthaltes bei Miss Jenkyns, die nie ganz über Hauptmann Browns nach ihrer Meinung herabsetzende Bemerkungen über Dr. Johnsons literarische Qualitäten hinwegkam. Ich fand, dass Miss Brown ernstlich krank war an einem unheilbaren chronischen Leiden, das ihr viele Schmerzen verursachte, die ihrem Gesicht den gezwungenen Ausdruck gaben, den ich für schlechte Laune gehalten hatte. Schlechter Laune war sie auch sicher bisweilen, wenn die durch ihr Leiden hervorgerufene Reizbarkeit sich bis ins Unerträgliche steigerte. Miss Jessie hatte in diesen Zeiten beinahe noch mehr Nachsicht und Geduld mit ihr als bei den unabänderlich darauf folgenden bitteren Selbstvorwürfen. Miss Brown pflegte sich dann nicht nur ihres heftigen und reizbaren Charakters wegen anzuklagen, sondern auch weil sie die Schuld trug, dass Vater und Schwester gezwungen waren, sich aufs Äußerste einzuschränken, um ihr all die kleinen Erleichterungen zu gestatten, die ihr Zustand verlangte.

So gern hätte sie für die beiden Opfer gebracht und ihre Sorgen erleichtert; und von Natur großmütig, empfand sie ihr Unvermögen mit tiefer Bitterkeit. Miss Jessie und ihr Vater ertrugen dies alles nicht nur mit Gelassenheit, sondern geradezu mit Zärtlichkeit. Ich vergab Miss Jessie ihr unreines Singen und ihre etwas zu jugendliche Kleidung, als ich sie zu Hause sah. Ich bemerkte auch, dass Hauptmann Browns dunkle Brutusperücke und der (ach, nur zu fadenscheinige) wattierte Rock Überbleibsel der militärischen Eleganz seiner Jugend waren, die er nun auftrug. Er wusste sich immer zu helfen und verstand sich auf allerlei Dinge, die er vom Kasernenleben her kannte. So behauptete er unter anderem, dass ihm niemand anderes die Stiefel gut genug putze. Aber er hielt sich auch nicht für zu gut, dem Dienstmädchen auf alle mögliche Art die Arbeit zu erleichtern – er wusste doch wahrscheinlich, dass die Krankheit seiner Tochter die Stelle sehr schwer machte.

Er versuchte bald nach dem denkwürdigen Streit, mit Miss Jenkyns Frieden zu schließen, indem er ihr eine hölzerne Kaminschaufel (eigener Arbeit) schenkte, da er sie hatte sagen hören, wie sehr das Kratzen einer eisernen sie ärgerte. Sie empfing das Geschenk kühl und dankte ihm sehr formell. Als er gegangen war, bat sie mich, es in die Rumpelkammer zu bringen, denn sie fühlte wahrscheinlich, dass ein Geschenk von einem Manne, der Boz dem Dr. Johnson vorzog, ihr nicht minder auf die Nerven fallen würde als eine eiserne Feuerschaufel.

So standen die Dinge, als ich Cranford verließ, um nach Drumble zu ziehen. Ich blieb jedoch mit mehreren Damen im Briefwechsel. Sie hielten mich über die Ereignisse in der lieben kleinen Stadt au fait. Da war zunächst Miss Pole, die jetzt ebenso im Häkeln aufging wie früher im Stricken und deren Briefe gewöhnlich als Hauptinhalt hatten: »aber vergessen Sie nicht das weiße Garn von Flint«; und nach jeder neuen Nachricht kam ein Auftrag für irgendeine Häkelarbeit, die ich ihr besorgen sollte. Miss Mathilda Jenkyns (die es nicht übel nahm, wenn man in Abwesenheit ihrer Schwester Miss Matty zu ihr sagte) schrieb nette freundliche Plauderbriefe; wagte hier und da eine eigene Meinung zu äußern, machte sich aber sogleich Vorwürfe darüber und bat mich entweder, nicht zu erwähnen, was sie gesagt, da Deborah anders darüber denke, wie sie sehr gut wisse; oder sie brachte ein Postskriptum an, des Inhalts, dass sie noch einmal mit Deborah über die Sache gesprochen habe, nachdem sie das Obige geschrieben, und ganz überzeugt sei, dass – und so weiter (hier folgte dann ein Widerruf aller im Briefe ausgesprochenen Ansichten). Dann schrieb mir auch Miss Jenkyns – Debórah, wie sie sich gern von Miss Matty nennen ließ, da ihr Vater einmal gesagt hatte, dass der hebräische Name so ausgesprochen werden müsste. Im stillen glaube ich, dass sie sich die hebräische Prophetin zum Vorbild nahm, und ihr Charakter hatte auch wirklich etwas von deren strengem Wesen, natürlich mit einigen Konzessionen an moderne Sitten und Kleidung. Miss Jenkyns trug eine Krawatte und ein kleines Hütchen wie eine Jockeimütze und hatte überhaupt etwas entschieden Männliches in ihrer Erscheinung, obwohl sie die moderne Idee von der Gleichberechtigung der Frauen verabscheut haben würde. Gleichheit – ja wahrhaftig, sie wusste, dass sie den Männern überlegen waren. Aber um auf ihre Briefe zurückzukommen, muss ich sagen, dass etwas von ihrer eigenen Stattlichkeit und Größe darinlag. Ich habe sie kürzlich wieder durchgesehen (die gute Miss Jenkyns, wie sehr habe ich sie verehrt!) und will hier einen kleinen Auszug daraus mitteilen, umso mehr, als es sich um unseren Freund, Hauptmann Brown, darin handelt. –

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