Sabine Howe - Luzy Bloom - Komm mit mir

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Luzy Bloom - Komm mit mir: краткое содержание, описание и аннотация

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Mit diesem Mann? Für immer? Nein danke.
Luzy Bloom will mehr – vor allem mehr erotische Erfahrungen
Elf Jahre war sie mit dem langweiligen David-Alexander zusammen, als er sie von heute auf morgen verlässt. Statt heulend in ihren Kissen zu versinken, beschließt die 35-jährige von nun an nichts mehr dem Zufall zu überlassen.
Sie geht auf die Suche nach Abenteuern und findet sie – in Selbsterfahrungsseminaren, im Salsakurs, am Strand vor Rom und auf Mallorca. Alles ziemlich heiß, aber manchmal verbrennt sich die Glückskeksautorin auch die Finger.
Doch Luzy nimmt es mit Humor – wie alles im Leben.
Von rauschenden Orgasmen bis hin zu krachenden Niederlagen, Luzy Bloom ist frech, witzig und voller Lebenslust.

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„Geht’s wieder?“, fragte er gespielt besorgt, und ich antwortete:

„Vielleicht brauche ich eine Mund-zu-Mundbeatmung.“

Die anderen beiden Frauen grinsten, ich grinste. Nur David-Alexander grinste nicht.

„So etwas dürfen wir nie wieder machen“, schimpfte er in einem Anfall von Selbstvorwürfen auf dem Nachhauseweg mit mir.

„Wieso, hat es dir nicht gefallen?“

„Darauf kommt es doch gar nicht an – stell dir mal vor, meine Kollegen hätten etwas mitbekommen.“

„Na und?“, erwiderte ich. „Was wäre daran so schlimm gewesen?“

„Das verstehst du nicht“, sagte David-Alexander wie so oft zu mir. Und wie so oft verstand ich ihn wirklich nicht.

Im Laufe der Jahre unternahm ich ein paar Versuche, um unser Sexleben etwas aufzupeppen. Ich kaufte mir wirklich teure Reizwäsche.

„Das sieht billig aus, so was hast du gar nicht nötig.“

Ich animierte ihn zum gemeinsamen Pornogucken.

„Das mache ich nicht, und schon gar nicht mit dir zusammen!“

Aha – alleine wahrscheinlich schon?! Ich versuchte es mit Handschellen.

„Spielen wir 50 Shades of Grey?“

„Ja, warum nicht?“

„Weil das total alberne Hausfrauenfantasien sind.“

„Woher willst du das denn wissen? Du hast das doch gar nicht gelesen.“

„Das muss ich nicht lesen, das weiß ich auch so. Und außerdem würde ich dir die Rolle als Dienerin nicht abnehmen.“

„Aber der Master wärst du schon gerne, oder?“

„Ach, Luzy, jetzt mach dich nicht lächerlich. Wir haben doch auch ohne Schnickschnack schönen Sex. Findest du nicht?“

„Na ja, ich finde, es könnte etwas aufregender sein.“

David-Alexander seufzte, zog mich an sich, und wir machten es (ausnahmsweise!) auf dem Sofa. Danach war die Diskussion beendet. Meine Idee, ihn im Krankenschwester-Outfit zu überraschen, gab ich daraufhin auf, obwohl das eigentlich mein letzter Trumpf gewesen wäre. Aber der Umstand, dass David-Alexander ein Vorzeige-Hypochonder war, hätte der Sache möglicherweise die Erotik genommen. Wahrscheinlich hätte ich bei ihm Fieber messen oder ihm Wadenwickel verpassen müssen. Ich musste es einsehen: David-Alexander war einfach kein Draufgänger. Dafür hatte er andere gute Seiten. Er kochte gerne und gut, kümmerte sich zu fast gleichen Teilen um den Haushalt, fuhr das Auto in die Waschanlage, massierte mir ab und zu wirklich virtuos den Nacken, holte sonntags frische Brötchen, und wenn wir einen Garten gehabt hätten, hätte er Säbel-Olly beim Wettkampf um den schönsten Rasen wahrscheinlich den ersten Platz streitig gemacht. Sex stand einfach nicht ganz oben auf seiner Prioritätenliste – jedenfalls nicht der Sex mit mir.

Es war an einem Samstagabend. Wir hatten eine von David-Alexanders köstlichen Pasta Arrabbiata gegessen und wollten uns gleich „A Star is born“ anschauen. Ich hatte ihn bereits im Kino gesehen und war wie meine Freundin Dina völlig verzückt von Bradley Cooper in seiner Rolle als Jackson Maine. Ich hegte die leise Hoffnung, dass David-Alexander sich etwas von seinem Charme abgucken könnte – dieses tiefgründige Lächeln, den traurigen Blick …

Na ja, David-Alexander musste noch mal eben aufs Klo, und ich fläzte mich schon mal aufs Sofa, wo er sein Handy nachlässig liegen gelassen hatte. Ich suchte die Fernbedienung, als eine Nachricht auf seinem iPhone aufpoppte. Nicht, dass ich mich besonders dafür interessiert hätte, aber ich las beiläufig die Worte: ‚You are a hot stallion, D. A.’ Stallion, stallion … Was hieß das noch mal? Ich kam nicht drauf, und als David-Alexander vom Klo zurückkam, fragte ich ihn mit Blick auf sein Handy:

„Was bedeutet noch mal stallion?“

Er schaute auf den Bildschirm und wurde doch tatsächlich rot. Aber David-Alexander konnte nicht lügen.

„Hengst“, murmelte er.

„Was?“

„Hengst“, sagte er, jetzt fast wütend.

„Hengst – du?“

Ich musste lachen.

„Ja, warum denn nicht?“, erwiderte er pikiert, und in diesem Moment fiel es mir wie Schuppen von den Augen: David Alexander hatte in den letzten zwei Monaten oft in London zu tun gehabt, jede zweite Woche von Dienstag bis Freitag.

„Du hast eine Affäre“, stellte ich ernüchtert fest.

„Ja“, bestätigte er trocken.

Ich konnte es nicht fassen. Mein spießiger Steueranwalt trieb es mit einer anderen.

„Ich wusste gar nicht, dass Sex für dich überhaupt eine Rolle spielt“, bemerkte ich spitz.

„Kommt ganz drauf an.“

„Worauf denn?“

„Auf die Art des Sex.“

„Aha – und worauf steht der Hengst im Allgemeinen so?“

„Anal, vaginal, oral – you name it.“

„Oh, you name it – wow. Sind wir jetzt Mitglied der royalen Reitergarde?“

Viel weiter kamen wir an diesem Abend nicht. Ich verbannte David-Alexander, den heißblütigen Hengst, auf das Wohnzimmersofa und legte mich waidwund in unser gemeinsames Bett.

Die halbe Nacht lang hatte ich das Gefühl, mein Lebenstraum sei in sich zusammengefallen. Ich heulte wie ein Schlosshund, während David-Alexander ungerührt schlief wie ein Fohlen. Aber je näher der Morgen rückte, umso wütender wurde ich. Und als die ersten Sonnenstrahlen meine Nase kitzelten, machte sich sogar ein bisschen Erleichterung in mir breit.

Ich hätte es von mir aus nie geschafft, David-Alexander einfach so, also ohne triftigen Grund, zu verlassen. Dazu war ich viel zu harmoniebedürftig. Nun gab es einen Anlass. Wir machten kein großes Tamtam um die Trennung. Er zog aus, ließ sich nach London versetzen und erlebt wahrscheinlich dort jetzt den Sex seines Lebens. Das nehme ich ihm allerdings immer noch übel. Wieso konnte er diese Seiten nicht mit mir ausleben? War ich so langweilig? Fand er mich überhaupt je sexy?

„Im Bett war es einfach kein Match mit uns“, meinte er zuletzt. Neuerdings war seine Sprache mit Anglizismen durchsetzt.

„Na, dann hoffe ich, dass deine Performance jetzt ein bisschen nicer ausfällt“, ermunterte ich ihn zum Abschied.

Das ist drei Monate her, und nach sechs Wochen Trauerhungern (immerhin vier Kilo weniger), allen sechs Staffeln von „The Affair“, unzähligen Therapiesitzungen mit Dina „Ich fand David-Alexander immer total langweilig“ (danke, Dina), weiteren Therapiesitzungen mit meinem allerbesten Freund Daniel „Willst du Trost-Sex? Ich bin bereit“ (nein, danke, Daniel) und vier Aufpäppel-Wochenenden bei meinen Eltern „Nett war er ja, und auch gut erzogen“ (danke, Papa) „War er so gut im Bett, oder was hat dich an ihm gereizt?“ (danke, Mama) fällte ich eine Entscheidung.

Ich bin 35 Jahre alt, 1,72 Meter groß, habe braune Augen, dunkelblondes glattes Haar, das mir bis auf die Schultern fällt. Ich trage Körbchengröße B, habe einen runden Hintern und schlanke lange Beine. Ich bin nicht so schön wie Charlize Theron, aber insgesamt ganz hübsch. Mehr so der Typ Drew Barrymore. Ich habe einen angenehmen Job als Glückskeksautorin, manchmal arbeite ich zusätzlich als freie Werbetexterin. Ich wohne in einer schönen Wohnung, in der ich, seit David Alexander ausgezogen ist, tun und lassen kann, was ich will. Das Einzige, was mir fehlt ist – nein, kein Mann! Was mir fehlt, sind erotische Erfahrungen. Ich will wissen, was mir im Bett Spaß macht, was Männern im Bett Spaß macht, wie ich Männern Spaß bereiten kann und umgekehrt. Und ich will mich endlich von meinem kleinen Tchibo-Massage-Gerät verabschieden, das auch während der Beziehung mit David-Alexander des Öfteren zum Solo-Einsatz kam. Oder ich ersetze es erst mal durch einen Womanizer – der soll ja eine Offenbarung sein. Aber vor allem will ich echten Sex. Ich will meinen Körper kennenlernen, mich lockermachen, herausfinden, ob es diesen verdammten G-Punkt gibt und wahnsinnige Lust erleben.

Dafür habe ich Regeln aufgestellt:

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