Sylvie C. Ange - Frühstück am Eiffelturm
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»Kann ich diesen Teil des Testaments ablehnen?« Kate neigte den Kopf, sodass einige kastanienrote Locken in ihr Gesicht fielen. Mit einer schnellen Handbewegung strich sie die Strähnen wieder zur Seite. Ihr Gegenüber lehnte sich zurück und schaute sie überrascht an. Offensichtlich hatte er nicht mit einer derartigen Reaktion gerechnet.
»Etwas abzulehnen würde ich Ihnen nicht empfehlen. Sie erhalten das Vermögen nur, wenn Sie sich auf dieses Spiel einlassen. Und vergessen Sie nicht, es handelt sich um eine sehr beachtliche Summe. Außerdem sehe ich keine Möglichkeit, die Klausel zu umgehen.«
»Das ist doch unglaublich. Von welchem Spiel sprechen Sie?« Kate runzelte die Stirn.
Er nahm wieder einige Papiere zur Hand. »Ich zitiere Lady Summerfield: Das Spiel wird ein wenig Bunt in dein Leben bringen und dir das geben, was meiner Schwester Ann vorenthalten blieb. Tanze Kate, hol die die Farben vom Himmel.«
Kate lachte, doch ihr Lachen klang eher gezwungen als heiter. Tante Victoria hatte nie verstanden, dass ihre Schwester an der Seite eines verstaubten Professors – wie sie es einmal amüsiert genannt hatte – ein ruhiges beschauliches Leben in Cornwall führte. Kate überlegte. Sie selbst könnte allerdings ein wenig Bunt in ihrem Leben gebrauchen. Seit dem Tod ihres Vaters, vor acht Monaten, gab es nur wenige aufmunternde Begebenheiten. Schon gar nicht durfte sie an den schmerzlichen Abschied von Cornwall und ihrem Elternhaus denken, das sie verloren hatte.
»Sie war verrückt, einfach verrückt. Wer sonst kommt auf die Idee ein Gemälde auf einem fremden Anwesen zu verstecken, um eine Erbschaft abenteuerlich zu gestalten. Wie hat sie das überhaupt geschafft?«
»Darüber weiß ich leider nicht Bescheid. Es handelt sich um ein wertvolles Miniaturgemälde, circa sechs Mal sechs Zentimeter. Ein Objekt dieser Größe ist leicht zu handhaben. Lady Summerfields Klausel besagt weiter, dass Sie während der Suche weder das Testament noch ihren Namen erwähnen dürfen. Wenn Sie es annehmen, dann müssen Sie dies mit allen Konsequenzen. Das ist die Bedingung.«
»Meine Tante scheint einen perfekten und äußerst bizarren Plan ausgearbeitet zu haben. Also gut. Eines stellt allerdings ein Problem dar: Wie soll ich als ganz normale Kate Hamilton in das Château gelangen. Muss ich mich als Küchenmädchen bewerben und in finsteren Nächten heimlich nach einem winzigen Gemälde suchen, oder wie soll das funktionieren?«
»Der Zufall will es, dass André Bergerac zurzeit jemanden sucht, der die gesamte Gemäldesammlung restauriert. In unserem Telefongespräch teilten Sie mir mit, dass Sie Restauratorin sind. Perfekter kann es nicht sein.«
Kates glockenhelles Lachen erfüllte die Kanzlei. »Aber es findet sicher ein Bewerbungsgespräch statt. Und was geschieht, wenn man sich nicht für mich entscheidet?« Sie hob die Hand. »Nein, sagen Sie nichts. Sie können zufällig alles so arrangieren, sodass ich genommen werde, oder irre ich mich?«
»So ist es, ich habe einige gute Kontakte. André Bergeracs Sekretärin ist sehr nett und kooperativ. Ich habe alles für Sie vorbereitet. Keine Angst Miss Hamilton, Sie werden den Job bekommen. Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Also … wie lautet Ihre Entscheidung?«
»Das Ganze ist absurd, seltsam und paradox, aber ich bin neugierig und werde den Wunsch meiner Tante erfüllen. Ich werde dieses Spiel spielen und nach Frankreich reisen, denn ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich auf diese Erbschaft verzichten könnte.« Dem Anwalt brauchte sie nichts zu verheimlichen, er wusste sicherlich Bescheid. Außerdem war sie wahrheitsliebend. Ihr Vater hatte seine Prinzipien gehabt, Lügen hatte er verabscheut.
Der ältere Mann vor ihr nickte wissend, und sein mitleidiger Blick bestätigte Kate, dass sie mit ihren Gedanken recht hatte.
»Ich wollte schon immer wissen wie es ist in einem Château zu wohnen, das auf einem inselähnlichen Grundstück von 400 000 m² liegt. Wo muss ich genau hinfahren?«
»Hier ist der Plan für die Anreise. Das Château liegt in einem Tal, versteckt und abseits, umgeben von herrlichen Wäldern, Weingärten und Olivenplantagen, die im Besitz der Bergeracs sind. Von Paris aus kommt man mit dem Zug in etwa einer Stunde an die nächstgelegene Stadt namens Beaulieules-Loches. Eine sehr interessante und reizvolle kleine Stadt. Bleibt nur zu hoffen, dass Sie eine Menge zu restaurieren haben, denn je länger Ihre Arbeit dauert, desto länger haben Sie Zeit, um das Gemälde zu finden.« Er sah sie vielsagend an und reichte ihr einen Umschlag. »Ich übergebe Ihnen die Daten, die mir Lady Summerfield für Sie gegeben hat. Ein Foto des Bildes und einen Plan des Châteaus. Sobald Sie das Objekt gefunden haben, melden Sie sich, damit geprüft werden kann, ob es sich tatsächlich um besagtes Bild handelt. Danach steht Ihrer Erbschaft nichts mehr im Wege. Und vergessen Sie die Bedingungen nicht.«
Kate nahm die Papiere entgegen. »Ich werde die Bedingung einhalten.« Mein Vater würde sich im Grabe umdrehen, wenn ich Tante Victoria mit den Hamiltons in Zusammenhang bringe, geschweige denn etwas von diesem absurden Testament erwähne. »Wenn ich ein Versprechen gebe, dann halte ich es auch. Keine Ahnung, was sich meine Tante dabei gedacht hat. Also dann. Wenn ich mich nicht melde, dann bin ich vermutlich wegen Diebstahl im Verlies des Châteaus eingekerkert, denn wer soll mir Glauben schenken, falls ich dabei erwischt werde, wenn ich Zimmer und Schränke durchsuche?«
Ich brauche das Geld und werde mich an diese Klausel halten, auch wenn ich dafür über glühende Kohlen gehen muss.
1
Die letzten Sonnenstrahlen fielen auf das überdimensionale schmiedeeiserne Tor, ließen es für einen Moment geheimnisvoll aufleuchten, als es sich wie von Geisterhand öffnete. Kate betrachtete das Wappen über dem Tor. Das riesige B auf blauweißem Hintergrund, der mit goldenen Ranken durchzogen war, wirkte edel und beeindruckend.
Langsam fuhr sie die Zufahrtsstraße entlang. Die strahlend weißen Kieselsteine knirschten unter den Rädern des Autos. Sorgfältig geschnittene Buchsbäume und die dahinter liegenden Zypressen bildeten eine außergewöhnliche Allee. Das unverkennbare Aroma des Buchses und ein Duft-Potpourri verschiedenster Pflanzen, deren leuchtende Farben sie von der Ferne sah, wehten zum Autofenster herein. Es war, als ob sich eine völlig andere Welt vor ihr auftat, als ob sie von einer zauberhaften Aura eingehüllt wurde. Kate fühlte sich auf seltsame Weise zutiefst berührt und magisch angezogen. Schon als sie durch die kleine Stadt Beaulieules-Loches gefahren war, hatte sie diesen Zauber gespürt. Die Umgebung war Seelen bewegend, fand Kate.
Die alten Häuser, in denen es schien, als ob dort Geister der Vergangenheit weilten und das Renaissance-Rathaus beeindruckten sie besonders. Sie liebte Städte mit faszinierender Geschichte und Beaulieules-Loches konnte eine packende Vergangenheit vorweisen, denn im Mittelalter war die kleine Stadt eine große Befestigungsanlage und empfing 1429 Jeanne d'Arc.
Kate lenkte den Mietwagen durch die Allee, sog den betörenden Duft ein und bewunderte das Geschick desjenigen, der hier für die Gartengestaltung verantwortlich war. Endlich tauchte das Château vor ihr auf. Sie bremste abrupt und starrte auf das beeindruckende weiße Bauwerk.
Türme und Erker ließen es wie ein Schloss aus dem Märchenbuch aussehen. Unzählige wirkungsvolle Elemente spiegelten die Pracht der Renaissance wider. Kate hatte den Plan vom Innern des Châteaus, den ihr der Anwalt ausgehändigt hatte, studiert. Dass zwanzig Räume, zehn Schlafzimmer mit Bad, Salon, Speisezimmer, Ballsaal, Galerie, Jagdzimmer, Bibliothek, Küche, Vorratskammern, Büro, unzählige Gänge und sonstige Nebenräume nicht in einer kleinen Villa Platz hatten, war ihr klar gewesen, aber mit diesem Prachtschloss hatte sie nicht gerechnet. Sollte sie wieder umkehren? Ihr Vorhaben kam ihr jetzt schrecklich unsinnig vor. Aber warum stellte sie sich diese Frage überhaupt? Nur so hatte sie die Chance ein großes Vermögen zu erben, das sie so dringend benötigte. Wehmütig stiegen Erinnerungen in ihr hoch. Nie würde sie die gebrochene Stimme ihres Vaters vergessen, als er ihr mitteilte, dass er bankrott und das kleine Anwesen in Cornwall nicht mehr im Besitz der Familie war. Seit dem Tod ihrer Mutter, die ein Jahr vor ihrem Vater starb, war er nicht mehr derselbe stattliche, fürsorgliche, aber auch strenge, zur Perfektion neigende Mann gewesen, den Kate gekannt hatte. Er hatte sich zurückgezogen, war unkonzentriert und vermutlich hatte man seinen Zustand ausgenutzt. Kate fand keine andere Erklärung für den geschäftlichen Misserfolg, über den ihr Vater beharrlich geschwiegen hatte. Sie wusste nur, dass ihr Elternhaus in den Besitz eines vermögenden Mannes der sogenannten Gesellschaft übergegangen war. Ihr Vater wollte nicht mehr darüber sprechen, und Kate musste mit ansehen, wie er litt. Sie atmete tief durch. Nein, umkehren würde sie auf keinen Fall. Sie würde alles dafür tun ihr Elternhaus zurückzuerobern. Das war sie ihrem Vater schuldig.
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