Barbara Merten - Mordsmäßig heilig

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Aus verschiedenen Eichsfelder Kirchen sind wertvolle Skulpturen verschwunden. Hauptkommissar Schneider, der »Schnüffler« vom Duderstädter Polizeirevier, übernimmt den Fall. Doch die Diebe haben keinerlei Spuren hinterlassen. Kann seine Frau Mathilde ihm helfen? Kein angenehmer Gedanke für den Kommissar, der ziemlich unter Druck gerät, als auch noch eine Frau auf dem Campingplatz in Nesselröden tot aufgefunden wird. Nun muss er zwei Fälle lösen. Das Prekäre an der Sache: Das Morden geht weiter. Die Suche nach den Tätern führt ihn aus seinem Revier hinaus bis in den Harz. Außerdem soll am Wochenende noch die Hochzeitsfeier seines jüngeren Bruders auf dem Höherberg stattfinden. Hin- und hergerissen zwischen beruflichen und privaten Erwartungen macht sich Schneider an die Arbeit.
Auch in ihrem zweiten Band lässt Barbara Merten den wanderfreudigen Hauptkommissar die Gegend um die Tatorte erkunden. Fünf Wanderungen hat er für die Leserinnen und Leser nach Abschluss der Fälle zusammengestellt. Folgen Sie dem Ermittler auf spannende und entspannende Touren in die Natur, abseits vom Mainstream.

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Viel zu schnell beschleunigte der Fahrer den schweren Wagen rückwärts, bremste dann scharf, als er das Kind im Rückspiegel sah. Elsa presste sich verängstigt an die Steine. Mathilde kreischte: »Halt! Das Kind!« Empört und voll Angst lief sie hin. »Sind Sie verrückt?«, schrie sie und versuchte in ihrer Not, den Wagen festzuhalten, damit er Elsa nicht plattdrückte. Doch der Fahrer legte den Vorwärtsgang ein, gab Gas und fuhr mit quietschenden Reifen los.

»Idiot!«, schrie Mathilde aufgebracht hinterher. Das Auto bog nach rechts zum Hauptportal der Basilika auf die Marktstraße und preschte dann übers Obertor aus der Innenstadt davon. Mathilde nahm Elsa in die Arme. Erleichtert, dass dem Kind nichts passiert war, lobte sie das Kind. »Das hast du toll gemacht, Elsa.« Sie streichelte ihr beruhigend über den Kopf, obwohl ihr eigenes Herz raste.

»Warum sind die schnell weggefahren, Tante Mathi?«

Nachdenklich betrachtete Mathilde das Kind.

»Ja, warum? Die hatten es plötzlich sehr eilig. Vielleicht mussten sie noch woanders hin«, antwortete sie, glaubte aber nicht, dass das der Grund für die Hals-über-Kopf-Aktion gewesen war.

Die sind ja regelrecht in Panik geraten. Als wollten sie nicht gesehen werden. Was hatte der Wagen eigentlich für ein Nummernschild?, überlegte Mathilde mit aufkommendem Unbehagen. Das hätte ich mir merken müssen als Frau von Hauptkommissar Christian Schneider, rügte sie sich selbst.

Sie blickte hinüber zum Pfarrhaus. Niemand war hinter den Fenstern zu sehen. Durch die weißen Gardinen, die keinen Blick in die Räume zuließen, erschien das Haus verlassen, regelrecht leblos. Energisch fasste Mathilde das Kind bei der Hand. »Komm Elsa, wir besuchen jetzt Anne im Pfarrhaus. Du kennst doch meine Freundin. Vielleicht hat sie noch Dienst.«

»Waru-um?«, wollte Elsa wissen.

»Weil mir das alles komisch vorkommt. Anne weiß vielleicht, was die Männer in der Kirche gemacht haben«, antwortete Mathilde.

Anne Müller war Sekretärin in der Propstei und würde wissen, ob etwas zur Restauration abgeholt werden sollte. Sie zögerte. Ich könnte ja auch selbst in der Kirche nachsehen. Würde ich überhaupt merken, wenn etwas fehlt? Das Gotteshaus war 2016 renoviert worden und Vieles befand sich nicht mehr an dem Platz, wo es früher gestanden hatte. Außerdem würde Elsa sie mit ihrem ›Warum-Gefrage‹ nerven. Mathilde entschied sich, im Pfarrhaus nachzufragen. Sie drückte die geschwungene Klinke der schweren Holztür hinunter, öffnete die Tür und betrat mit Elsa den kleinen Vorraum, klopfte an. Das hätte sie sich sparen können, denn direkt vor ihren Augen klebte ein Zettel. Dick gedruckt stand darauf: ›Mittwochnachmittags geschlossen‹.

»Ach ja, heute ist Mittwoch. Da ist Anne nicht hier«, seufzte sie. »Komm Elsa, wir gehen nach Hause. Onkel Christian wartet bestimmt schon. Dem kannst du das erzählen.«

»Au ja, Onkel Chris ist ein Polizist. Der sperrt die bösen Männer ein!«, rief die Kleine begeistert und hüpfte die Stufen der breiten Treppe hinunter.

Mathilde kramte in ihrer Tasche nach dem Mundschutz. »Aber zuerst gehen wir noch Wurst fürs Abendessen kaufen.«

»Ja! Eine Scheibe Kinderwurst!«, jubelte Elsa.

Beim Schlachter am Obertor war reger Betrieb. Sie mussten vor der Tür warten, bis zwei Kunden den Laden verließen. Erst dann durften sie den Verkaufsraum betreten. Mathilde nahm frisches Mett und ein paar Bratwürste, und Elsa bekam von der Verkäuferin eine Scheibe Wurst.

Mit vollgestopftem Mund erzählte sie schmatzend: »Weißt du wa-as? Bei dem großen Haus waren zwei Männer. Die sind ganz schnell weggebraust. Soo! Brrrrmmm. Beinah haben die mich totgefahren.« Elsa quetschte sich an die Ladentheke und zog den Bauch ein, damit die Verkäuferin sehen sollte, wie sie sich ans Mauerwerk gedrückt hatte. »Soo«, sagte sie, schaute die Bedienung ernst an.

»Oh, je. Da hattest du wohl Angst?«

Elsa setzte einen leidenden Blick auf und nickte. »Hm-hm. Aber Tante Mathi hat geschimpft. Ganz doll. Weil die nämlich böse waren.« In Gedanken an das Geschehene nickte die Kleine noch immer, schaute ins Leere. Plötzlich schrie sie laut: »I-di-ooot!«, so wie Mathilde hinter dem Wagen hergerufen hatte.

»Te!«, schnalzte Mathilde und schüttelte peinlich berührt den Kopf. »Psch! Elsa! Schrei nicht so. Das macht man nicht.«

»Aber du hast das auch gemacht. I-d-iooot!«, rief Elsa erneut, strahlte dabei übers ganze Gesicht, hüpfte dann voll Freude durch den Verkaufsraum.

»Na, das Wort gefällt dir aber«, meinte die Verkäuferin lachend und schaute fragend rüber zu Mathilde.

»Ja, das war schon komisch. Aus dem Behinderteneingang von St. Cyriakus sind zwei Männer gekommen. Ich dachte, dass es Tischler oder Restauratoren sind,« erzählte Mathilde kopfwiegend. »Jedenfalls haben sie einen schweren Gegenstand rausgetragen und hinten auf die Ladefläche gelegt. Aber als sie uns gesehen haben, sind sie fluchtartig in ihren Wagen gesprungen und verschwunden. Ich weiß nicht, ob da alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Kommt mir sehr verdächtig vor. Aber vielleicht bilde ich mir das ja nur ein.«

Mathilde legte das Geld, das sie bezahlen musste, in die Schale. Die Verkäuferin nahm es und meinte: »Oh, ich glaube nicht, dass Sie sich was einbilden, Frau Schneider. Als Frau von unserem Hauptkommissar haben Sie doch inzwischen auch den richtigen Blick für Verbrechen, oder?«

Mathilde zuckte die Achseln. »Oh, das sagen Sie bloß nicht meinem Mann. Der sieht das sicher anders«, schmunzelte sie.

»Aber wir Frauen sehen so manches, was Männer nicht sehen, und lassen uns nicht so schnell was vormachen, nicht wahr? Also erzählen Sie Ihrem Mann, was Sie erlebt haben. Ich bin sicher, dass da was nicht stimmt. Viel Erfolg und einen lieben Gruß an Ihre bessere Hälfte. Ich bin gespannt. Auf Wiedersehen, Frau Schneider!«, verabschiedete die Verkäuferin ihre Kundin.

»Auf Wiedersehen!«

Als Elsa eine halbe Stunde später ihrem liebsten Onkel Chris, dem Kriminalhauptkommissar, wild gestikulierend erzählte, dass ein Auto sie beinahe umgefahren hatte, meinte der amüsiert: »Oh je, Elschen, da bin ich aber froh, dass du noch lebst. Hmpf.«

»Ja, das war wirklich eigenartig, Christian«, bestätigte Mathilde, die neben dem Kind stand. »Wie Diebe haben sich die Männer benommen. Die sind regelrecht in Panik geraten, als Elsa sie ansprach. Es kam mir vor wie ... eine Flucht! Ehrlich, Christian. Ich denke, da musst du was unternehmen. Ich hab das Gefühl, da stimmt was nicht.«

Mathildes Stimme wurde schneller und schriller. Der Kommissar hörte nur noch mit halbem Ohr zu, fand die Aussagen seiner Frau nicht wirklich besorgniserregend. Er wollte Zeitung lesen, danach Rasen mähen, denn am Wochenende würde er – wegen der Hochzeit seines jüngeren Bruders – keine Zeit dafür haben.

Darum sagte er: »Ja ja, Mathilde. Ist gut. Ich denke, du steigerst dich da rein. Wenn wirklich was geklaut wurde, ist die Dienststelle der richtige Ansprechpartner. Ich hab Feierabend.«

Warum musst du immer so übertreiben, Mathilde? Zusammen mit Elsas Vorführung bekommt die Geschichte ja regelrecht theatralische Ausmaße, dachte er belustigt. Um das Kind zu beschäftigen schlug er vor: »Weißt du was, Elschen? Du malst mir ein Bild von den Männern und dem Auto und der Kirche. Dann kann ich mir das anschauen. Tante Mathi? Hast du ein Malblatt und Buntstifte für unser Elschen?«

Mathilde knirschte mit den Zähnen.

Er nimmt mich wieder einmal nicht ernst. Aber wenn Elsa abgeholt ist, werde ich es dir noch einmal erklären, mein Lieber. Da kannst du Gift drauf nehmen. Das ging nicht mit rechten Dingen zu. Bin doch nicht blöd. Und ich ruf auch nicht auf der Wache an, wenn mein Mann selbst Polizist ist. Ich mach mich doch nicht zum Affen! Sie ärgerte sich über seine Ignoranz. Freundlich an Elsa gewandt sagte sie jedoch: »Oh ja, natürlich hab ich Malpapier. Das ist eine gute Idee, Onkel Chris.«

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