Matthias Falke - Planetenschleuder

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Die MARQUIS DE LAPLACE liegt zur Wartung im Neptun-Orbit. Ein gefährlicher Meteoritenschauer stört die beschauliche Ruhe des Etappendaseins. In einem halsbrecherischern Manöver gelingt es Commander Frank Norton und seiner Crew, die navigationsunfähige MARQUIS DE LAPLACE aus der Gefahrenzone zu bringen.Dann erst stellt sich heraus, was den Meteoritenhagel ausgelöst hat: eine überschnelle Warp-Sonde der Sineser, die ins Sonnensystem eindringt und auf der Höhe des Jupiters einen Annihilator zur Explosion bringt. Der Planet wird destabilisiert und droht erdwärts zu stürzen. Die Enthymesis wird in Marsch gesetzt, um die Drift des Jupiters zu beeinflussen. Es beginnt ein verzweifelter Kampf gegen die Zeit. Der dichte Vorbeizug des Jupiter droht den Mond zu zermalmen und die Erde zu zerstören. Und in dieser Situation ist Jennifer plötzlich verschwunden.

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»Ich erteile Ihnen daher«, sagte Wiszewsky, »das kommissarische Kommando für die Durchführung dieser Aktion. Ich weiß nicht, was Sie ausgeheckt haben, und vielleicht ist es besser, wenn ich über die Details nicht näher informiert bin, aber ich vertraue Ihnen die Ausführung dieser für uns alle so entscheidenden Mission vorbehaltlos an.« Er überlegte. »Commander Norton wird Ihnen dabei assistieren«, fiel ihm dann noch ein.

Wir rannten los. Mit dem letzten Wimpernschlag hatte ich noch gesehen, wie Rogers bei Wiszewskys abschließender Bemerkung ein süffisantes Grinsen nicht unterdrücken konnte. Für ihn wäre eine Welt zusammengebrochen, wenn er das Kommando bei einer so brisanten Mission hätte abgegeben müssen – und noch dazu an eine Frau. Ich fand die Anweisung des Commodore, so tatterig er sich auch präsentiert hatte, plausibel.

Faktisch würde sich nur wenig ändern. Denn wenn wir uns an Bord der Enthymesis befanden und Jennifer an der Konsole der Ersten Pilotin Platz genommen hatte, handelte sie in der Regel sowieso vollkommen selbstständig. Ich ließ ihr freie Hand. Und da wir seit zwei Jahrzehnten ein eingespieltes Team waren, wusste ich, dass ich mich vollständig auf sie verlassen konnte.

»Gehen Sie auf einen lokalen Kanal«, hatte Jennifer noch in den Schirm gebrüllt und mit dem tragbaren Kommunikator gewedelt, ehe wir um die Ecke bogen und in dem langen grünlich erleuchteten Gang verschwanden.

»Erhöhen Sie die Abschirmung von Segment IV auf 125 Prozent«, schrie sie in ihr Sprechgerät, während wir nebeneinander den Gang hinunterrannten. »Und öffnen Sie sämtliche Hangars!«

Ich vergewisserte mich, dass Lambert und Reynolds uns in geringem Abstand folgten.

»Wie kommen wir da hin?«

Vor meinem inneren Auge sah ich in einer Art holographischer Ausschnittvergrößerung das Innere des Segments VI vor mir. Ein dreidimensionales Labyrinth von über 300 Decks auf der Fläche einer Kleinstadt. Und die vier winzigen Punkte, die sich langsam durch seine peripheren Regionen bewegten, waren wir.

»Rogers«, keuchte Jennifer in den Kommunikator, »geben Sie den Service-Schacht frei.«

Obwohl sie besser trainiert war als ich, kamen ihre Worte atemlos und abgehackt. Wir rannten so schnell wir konnten, um endlich diesen endlosen Verbindungsgang hinter uns zu bringen. Ich sah mich um. Jill hielt noch gut mit; sie legte ihre ganze Panik in ihre Beine. Obwohl sie kleingewachsen und sehr schmächtig war, ließ sie sich von uns nicht abhängen. Auch das kannte ich von ihr: Wenn es darauf ankam, konnte sie über sich hinauswachsen. Nur der stets etwas langsamere Reynolds war schon ziemlich abgeschlagen; er hatte in letzter Zeit etwas angesetzt und stolperte weit hinter uns um die Biegungen des Ganges.

»Jennifer«, versuchte ich mich mit hervorgestoßenen Sätzen verständlich zu machen. »Wir müssen Segment V durchqueren, das dauert eine halbe Stunde!«

Innerlich fluchte ich vor mich hin. Dieses riesige Schiff, und es verfügte über kein horizontales Beförderungssystem. Hallen, in denen man Flugschauen veranstalten konnte, kilometerlange Gänge, stundenweite Wege. Während der monatelangen Flugphasen, in denen man Zeit genug hatte und um ein wenig Bewegung froh war, mochte das angehen, aber in Situationen wie dieser, wo es um Minuten ging, vielleicht sogar um Sekunden, waren wir so beweglich, dass ein Supertanker neben uns wendig erschien.

»Wir gehen nicht über V«, gab Jennifer im Rhythmus ihrer tiefen Atemzüge zurück. »Wir gehen nach VII!«

Ich stutzte. Jetzt erst fiel mir auf: Ich war blind der Richtung gefolgt, die sie eingeschlagen hatte, wir liefen nach hinten, zum Heck der 12 Kilometer langen Konstruktion der MARQUIS DE LAPLACE.

»Was willst du denn im Kleinen Drohnendeck?«

»Na denk' doch auch einmal ein bisschen nach«, gab sie zurück und lächelte mich über die Schulter hinweg schnippisch an. Sie war jetzt in der aufgedrehten Stimmung, in der sie berauscht vor Adrenalin wirkte. Sie konnte sich in Wachtrance versetzen, die sie während ihrer Ausbildung auf Kloster Loma Ntang erlernt hatte und die es ihr ermöglichte, in Stress-Situationen Berechnungen mit Geschwindigkeit eines Quantenrechners durchzuführen.

Allerdings bezweifelte ich, dass das in der gegenwärtigen Phase der Fall war. Vermutlich war ihr Plan sogar ganz einfach; er musste es sein.

In diesem Augenblick sprang die Beleuchtung des kilometerlangen Ganges auf ein fahles Rot um, und die Sirenen schrillten. Rogers hatte Alarmstufe I ausgelöst: »Schiff im Gefecht!« Wir hörten, wie in jedem Block die Feldgeneratoren aufheulten, als die Abschirmung auf 125 Prozent erhöht wurde. Ein Zittern lief durch den Corpus der MARQUIS DE LAPLACE, als die virtuellen Gyroskope die Trimmung verstärkten und das Schiff auf seiner Drift im Neptun-Orbit förmlich festnagelten. Ein alter Kreuzer hätte jetzt die Bugschilde ausgefahren und die Torpedoschächte geöffnet. Zu allem bereit! Es war zu spüren, wie die MARQUIS DE LAPLACE tief durchatmete, die Muskeln anspannte und sich dem stellte, was da auf sie zukam. Sie hatte einen Treffer einstecken müssen und war auf die Bretter gegangen, aber jetzt berappelte sie sich und besann sich ihrer Stärken.

»Drehen Sie das Schiff um 75 Grad um die Längsachse«, brüllte Jennifer. »Er soll uns nicht am Kiel treffen, sondern an Backbord.«

Sie musste schreien, da Sie den Kommunikator online auf die Automatik geschaltet hatte und ihn in der Hand hielt, um ständig die neuen Informationen von dem spielkartengroßen Display ablesen zu können.

»Wer kriegt schon gern einen Schlag in die Magengrube, wenn er ihn mit einem Ellenbogencheck abwehren kann!«

Und obwohl diese Metapher das Manöver, das sie plante, nicht ganz genau wiedergab, wusste ich plötzlich, was sie vorhatte. Es war ganz einfach! Wie alles Geniale war es so simpel, dass man sich fragte, warum man nicht selbst darauf gekommen war. Ich hätte sie küssen mögen, wie ich so neben ihr dahinrannte. Andererseits ging mir jetzt auf, war nur der Plan genial und einfach. Die Ausführung würde ziemlich schwierig werden, und es blieben uns dafür keine zehn Minuten mehr.

»Serviceschacht geöffnet«, hörte ich Rogers' verzerrte Stimme. »Die operativen Einheiten sind informiert. Viel Glück!«

Wir hatten das Ende des Ganges erreicht. Vor uns glitten die Türen der Schachtöffnung auseinander. Ein gelblich pulsierendes Licht fiel uns von dort entgegen. Als der Unterdruck mit sanftem Zischen entwich, bildete sich ein hellgelber Nebel, der theatralisch aus der offenen Tür wallte. Ohne auf die Kabine zu warten, sprang Jennifer in den senkrechten Schacht hinunter. Das Generatorfeld, das die künstliche Schwerkraft ersetzte, erfasste sie und ließ sie langsam nach unten schweben. Ich folgte ihr. In regelmäßigen Abständen, die die abgehenden Decks anzeigten, bänderten orangefarbene Reifen den Schacht, die im Rhythmus der Alarmsirenen aufglühten. Um die Schleusen spielten kleine Wölkchen aus Wasserdampf, die in dem unwirklichen Licht wie wattige Flammen um die Abzweigungen der horizontalen Gänge waberten. Ich sah hinauf, wo eben Jill Lambert in den Schacht gehechtet kam und langsam hinter uns herabschwebte. Dreißig oder vierzig Stockwerke über ihr war eine der automatischen Kabinen zu erkennen, die für gewöhnlich hier verkehrten, während es unter unseren Füßen um mehr als 100 Stockwerke senkrecht nach unten ging. Nur gut, dass wir als Mitglieder der fliegenden Crew daran gewöhnt waren, Begriffe wie oben und unten nicht allzu verbindlich zu nehmen. Wir spürten, dass das Schiff mit seiner Drehbewegung begonnen hatte. Da die stabilisierende Wirkung der virtuellen Gyroskope im Inneren des Serviceschachtes von den Feldgeneratoren überlagert wurde, wurden wir immer wieder leicht nach links abgedrängt. Das gewaltige Schiff rollte um uns herum, während wir uns gleichsam durch seine Hauptschlagader in die Herzkammer vorarbeiteten.

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