Matthias Falke - Planetenschleuder

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Die MARQUIS DE LAPLACE liegt zur Wartung im Neptun-Orbit. Ein gefährlicher Meteoritenschauer stört die beschauliche Ruhe des Etappendaseins. In einem halsbrecherischern Manöver gelingt es Commander Frank Norton und seiner Crew, die navigationsunfähige MARQUIS DE LAPLACE aus der Gefahrenzone zu bringen.Dann erst stellt sich heraus, was den Meteoritenhagel ausgelöst hat: eine überschnelle Warp-Sonde der Sineser, die ins Sonnensystem eindringt und auf der Höhe des Jupiters einen Annihilator zur Explosion bringt. Der Planet wird destabilisiert und droht erdwärts zu stürzen. Die Enthymesis wird in Marsch gesetzt, um die Drift des Jupiters zu beeinflussen. Es beginnt ein verzweifelter Kampf gegen die Zeit. Der dichte Vorbeizug des Jupiter droht den Mond zu zermalmen und die Erde zu zerstören. Und in dieser Situation ist Jennifer plötzlich verschwunden.

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Das war eine der Äußerungen, an denen man den ehemaligen General und Strategen erkannte. Aus Sicht des einfachen Soldaten, der auf verlorenem Posten verheizt wurde, schien es zwar Irrsinn zu sein, eine Schlacht verloren zu geben, um sich auf die nächste vorbereiten zu können, die kaum weniger verlustreich werden würde, aber an solchen ungerührten Gedankengängen erwies sich eben der kühne und weitblickende Schlachtenlenker.

Ich sah auf die Uhr. Die kostbaren Minuten rannen dahin. Mit einer Geschwindigkeit, die in dem Moment, da sie auf eine feste Bezugsgröße prallte, tödlich wurde, raste ein Objekt von der Masse einer Drohne heran, und wir standen da und debattierten. Sollten wir nicht langsam in die Boote gehen? Aber auf dem Oberdeck der Titanic wurde um die bequemsten Sitzplätze gefeilscht, während man sich im Bauch des Schiffes um die Buttervorräte stritt.

Wie immer, wenn die Situation schon nervenzerraspelnd genug war, meldete sich Jill mit einem absurden Vorschlag zu Wort.

»Warum zünden wir nicht einfach das Haupttriebwerk und schleichen uns aus der Schußbahn davon?«, fragte sie arglos. Es war ein weiteres Beispiel für ihre Unfähigkeit, unter Stress das logische Denken beizubehalten. Dinge, die ihr als Zweiter Pilotin klar sein mussten und die sie in der Messe beim Kaffee auch parat gehabt hätte, entfielen ihr, sowie es nur hoch her ging. Reynolds, der im Gegensatz dazu immer noch ruhiger und geduldiger wurde, je mehr die Dinge in Schieflage kamen, erklärte es ihr.

»Der Reaktorblock ist zu Wartungsarbeiten heruntergefahren, seit wir hier in die Parkbahn eingeschwenkt sind«, sagte er, als hätten wir alle Zeit zur Verfügung, solche Albernheiten auch noch ernsthaft durchzudiskutieren. »Ihn jetzt wieder anzuwerfen, würde mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Außerdem wäre es Wahnsinn, den Reaktor bei dem instabilen Zustand unserer Automatik hochfahren zu wollen.«

Lambert wischte sich Rotz und Tränen aus dem Gesicht und funkelte ihn finster dabei an.

»Wahnsinn, ja?!«, schniefte sie. »Aber auf dem Präsentierteller sitzen zu bleiben, ohne sich zu rühren, ist kein Wahnsinn?!«

Es war einsichtig, dass ihre Widerspenstigkeit nur das Mäntelchen war, dass sie über den Lapsus ihrer grotesken Fehleinschätzung breiten wollte. Auf der Enthymesis hätte ich sie von der Brücke entfernen lassen.

»Darling«, sagte ich leise und legte Jennifer die Hand auf die Schulter, die ungerührt neben mir stand. Sie hatte sich an dem letzten Wortgefecht nicht mehr beteiligt, sondern stattdessen rasch einige Berechnungen durchgeführt und mehrere Downloads aktiviert, die von der Automatik der MARQUIS DE LAPLACE direkt auf die Rechner der Enthymesis überspielt wurden. Auf der Konsole hatte sie die Updates verfolgt, die die Bahndaten des heranrasenden Meteoriten aktualisierten. Jetzt richtete sie sich mit einem Ruck gerade, salutierte förmlich zum Schirm hin und sah Rogers mit so wildem Ausdruck an, dass selbst der alte Haudegen unwillkürlich einen Schritt zurückwich.

»Dr. Rogers«, sagte sie in militärischem Tonfall, »erbitte das Kommando für Rettungsmaßnahmen in Segment IV. Alle Einheiten des operativen Sektors müssen mir für die« – sie sah auf die Uhr –, »für die nächsten 15 Minuten unterstellt werden.«

»Was haben Sie vor, Major?«

Rogers zögerte. Ich schnappte seinen Blick auf, der plötzlich trübe und greisenhaft war. Dabei rannen uns weitere kostbare Sekunden durch die Finger, wie der sonderbare Quarzsand auf Gamma Centauri III, der so fein war, dass er durch die Haut in das Gewebe eindrang und die Kapillaren verödete. Mehrere Männer meiner Crew sind damals qualvoll an Herzkranzödemen und Thrombosen gestorben.

Jennifer machte das einzig Richtige: statt weitschweifige Erläuterungen abzugeben, ging sie zum Befehlston über und erteilte Anweisungen.

»Setzen Sie Alarmstufe I«, schnarrte sie, als schicke sie einen Unteroffizier zum Latrinendienst. »Evakuieren Sie Segment IV mit Ausnahme der Angehörigen der fliegenden Crew. Lassen Sie das Große Drohnendeck vollständig räumen und leiten Sie Zündungssequenz für alle Enthymesis-Explorer ein.«

Sie wollte sich auf dem Absatz herumwerfen und davonwirbeln, um den Eindruck zu erwecken, dass es weiter nichts zu besprechen gäbe. Fakten zu schaffen war schon immer das Patentrezept im Umgang mit zauderlichen Vorgesetzten.

Während ich überlegte, was sie vorhaben mochte, erschien auf unserem zweiten Monitor das Bild Commodore Wiszewskys. Er wirkte wie ein Ludwig XVI., den man aus dem Mittagsschlaf geweckt hat, um ihm mitzuteilen, dass leider schon wieder ein Krieg ausgebrochen ist. Sein Haar stand in Strähnen um seinen Schädel, wie eine verrutschte Krone, und sein Blick war unpräzise und zerstreut.

»Da habe ich wohl noch ein Wörtchen mitzureden«, gähnte er.

Er hing in seinem gravimetrischen Sessel und legte nun zunächst eine größere rhetorische Pause ein, um seinen nachfolgenden Worten das größtmögliche Gewicht zu verleihen.

»Ich lausche ihrem Disput schon eine ganze Weile«, sagte er und klimperte demonstrativ auf der Armlehne, wo die Bedienfelder für die Kommunikation eingelassen waren.

Das war natürlich geheuchelt. Es war weder von Anfang an, noch zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf dem laufenden. Aber er hatte recht: so lange er an Bord war und das Oberkommando innehatte, konnte nur er über die Verhängung der höchsten Alarmstufe entscheiden; diese war normalerweise dem Gefechtszustand vorbehalten. Auch Evakuierungsmaßnahmen unterstanden seiner Anordnung.

»Selbstverständlich«, knirschte Rogers. »Ich wollte Ihren Befehlen nicht vorgreifen. Wir versuchen seit«, er stockte, »seit Ausbruch der Krise, Sie zu erreichen.«

»Ich weiß«, sagte Wiszewsky gelangweilt. »Aber ich fühle mich heute ein bisschen – indisponiert.« Er sah für mehrere Sekunden stumpf vor sich hin. Ein alter Mann mit leerem Blick. »Ich traute Ihnen zu, dieses kleine Missgeschick selbstständig zu beheben«, sagte er. »Aber wenn Major Ash nun zu der Auffassung gelangt ist, dass derart radikale Maßnahmen notwendig sein sollten, stehe ich nicht an, mich meiner Verantwortung für das gesamte Schiff zu entziehen.«

Die sensorielle Lehne seines Sessels gab nach. Er rutschte nach hinten. Zugleich drehte sich der schwenkbare gravimetrische Thron ein wenig. Die weiße Rundung eines nackten Pos kam für einen Moment ins Bild. Er konnte nur zu Svetlana Komarowa gehören, die sich auf der breiten gepolsterten Armlehne räkelte. Wiszewsky beeilte sich, den Sessel wieder gerade zu rücken. Er ließ sich nichts anmerken, aber für einen Augenblick hatte er wie ein zerknautschter Herrgott ausgesehen, der beim Schäkern mit seinem Lieblingsengel überrascht worden ist.

»Nun«, räusperte er sich. »Schwierige Situationen erfordern unkonventionelle Maßnahmen.«

Während ich hoffte, dass er an dieser Politikerfloskel ersticken möge, hatte ich Jennifer am Arm ergriffen. Schritt für Schritt stahlen wir uns nach rückwärts davon. Durch sparsame Kopfbewegungen gab ich Jill und Reynolds zu verstehen, dass sie sich bereithalten sollten, jeden Augenblick mit uns loszusprinten, sowie wir das offizielle GO! hatten. Uns blieben keine zwölf Minuten mehr.

»Major Ash«, setzte Wiszewsky seine Sonntagsrede fort, »Sie scheinen in der Ihnen eigenen Geistesgegenwart einen Notfallplan improvisiert zu haben. Sie wollten uns nicht einweihen, und vermutlich wäre es jetzt auch der falsche Zeitpunkt, eine ausführliche Darlegungen Ihrer Absichten einzufordern.«

Mit sichtlichem Stolz ließ er dieses Glanzstück seiner Eloquenz und seiner Auffassungsgabe auf uns wirken. Jennifer und ich standen mit dem Rücken zum Gang an der Gabelung, wo der direkte Weg zum Servicetunnel abzweigte. Aus zehn Metern Entfernung nickten wir unterwürfig und unter Vollführung angedeuteter Diener zum großen Schirm hin.

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