Tanja Bagar - Die Hanf-Medizin

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Die vielfach ausgezeichnete Wissenschaftlerin Tanja Bagar teilt in ihrem ersten Buch ihre Faszination für sogenannte Cannabinoide: Das sind jene Stoffe, die für die medizinische Wirksamkeit der Kultpflanze Hanf verantwortlich sind. Sie können eine heilsame Wirkung auf den Menschen entfalten, da die gleichen Stoffe auch in unserem Nervensystem eine wesentliche Rolle spielen.
In der Hanfmedizin präsentiert sie neben den aktuellsten Forschungsergebnissen zahlreiche Behandlungs-Erfolgsgeschichten, die belegen, wie Hanf bei chronischen Schmerzen, Krebs, Rheuma oder Stress hilft.

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Besondere Moleküle

Endocannabinoide werden als kurzfristige Signale bezeichnet, weil sie nur dann synthetisiert werden, wenn der Körper sie braucht. Danach werden sie schnell durch Enzyme abgebaut. So gesehen sind die Endocannabinoide anders als andere Signalmoleküle, wie beispielsweise Hormone, die viel länger im Körper bleiben. Sie werden auch sehr lokal produziert: Wird der Fußknöchel verletzt, werden sie genau an dieser Stelle produziert. Und sie senden retrograde Signale. Das heißt, das Signal wird zurück in die Nervenzellen gesendet, um damit das Nervensystem zu regulieren.

Endocannabinoide werden von Natur aus in unserem Körper produziert. Omega-3-Fettsäuren dienen als Vorläuferstoffe (Präkursor) oder Bausteine für die Bildung von Endocannabinoiden. Die bekanntesten und am besten erforschten sind folgende:

AEA – Anandamid (N-arachidonoylethanolamine): Der Name kommt aus dem Sanskrit »Ananda« und bedeutet Freude oder reines Glück. Es hat im Körper unterschiedliche Wirkungen und ist in der Funktion dem pflanzlichen THC ähnlich. Es bindet an CB1- und auch CB2-Rezeptoren, wird im Körper »on demand« produziert und ist auch in der Muttermilch nachweisbar.

2-AG (2-Aeachidonoylglycerin) wird in höheren Konzentrationen im zentralen Nervensystem produziert und findet sich auch in der Muttermilch. Es bindet sowohl an die CB1-wie auch an die CB2-Rezeptoren.

Es gibt noch viele andere Endocannabinoide, allerdings ist ihre Funktion bisher noch nicht restlos erforscht.

Das Endocannabinoid-System (ECS)

Das endogene Cannabinoid-System, kurz: Endocannabinoid-System, ist Teil der menschlichen Anatomie. Der Begriff »endogen« beschreibt Prozesse, die im Körper stattfinden und nicht auf äußere Einflüsse zurückgehen. Zentrale Bestandteile sind die Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2 sowie körpereigene Cannabinoide bzw. Endocannabinoide, die an die Rezeptoren binden und diese aktivieren. Des Weiteren sind die Enzyme wichtig, die für die Produktion und den Abbau von Endocannabinoiden sorgen. Wird Cannabis konsumiert, bindet der Wirkstoff THC ebenfalls an Cannabinoid-Rezeptoren und entfaltet so seine Wirkung. Unser Endocannabinoid-System ist gewissermaßen mit unserem Hormon-System oder unserem Neurotransmitter-System vergleichbar, nur kann es viel mehr. Es ist Teil eines interzellulären Kommunikationssystems, das seit der Evolution der Pflanzen auf der Erde weitergegeben wurde. Manche Wissenschaftler haben postuliert, dass durch die Entwicklung dieses Systems und dieser Rezeptoren die Voraussetzung zur Bildung von Gewebetieren überhaupt erst möglich werden konnte.

Das EndocannabinoidSystem mit CannabinoidRezeptoren und Cannabinoiden - фото 21

Das Endocannabinoid-System mit Cannabinoid-Rezeptoren und Cannabinoiden zwischen Immunzelle und Neuron

Die Liste der physiologischen Prozesse, die das ECS beeinflusst, ist sehr lang, hier sind einige Beispiele:

• Stimmung

• Appetit

• Stoffwechsel

• Neuronale Funktion und Schutz

• Kardiovaskuläre Funktionen

• Fruchtbarkeit

• Immunfunktion

• Tumorgenese

• Gedächtnis

• Schlaf

• Schmerzmodulation

• Hormonproduktkon

Als begonnen wurde, das ECS in verschiedenen Systemen und Zelltypen zu untersuchen, konnte festgestellt werden, dass es Auswirkungen auf die überwiegende Mehrheit der Zell-, Gewebe- und Organfunktionen hat. Die Beschreibung, was genau das ECS macht, war keine leichte Aufgabe, da es Einfluss auf die vitalsten und wichtigsten Prozesse in unseren Zellen zu haben schien. Als Ergebnis seiner langen Arbeit fasste Raphael Mechoulam, der Vater der Erforschung der Endocannabinoide, Rolle und Funktion dieses Systems in fünf Worten zusammen: essen, schlafen, entspannen, vergessen und schützen.

Eine weitere Möglichkeit der Erklärung ist der Vergleich des ECS mit dem Immunsystem. Wir alle wissen, dass wir ein komplexes Immunsystem haben, das uns vor pathologischen Bakterien, Viren und Parasiten schützen soll. Im Vergleich ist das ECS dazu da, um uns vor allen erdenklichen Schäden zu schützen, von Toxinen über Verletzungen, emotionale Schmerzen, Entzündungen bis hin zu allem, was unseren Körper aus dem Gleichgewicht bringt. Die fünf Bereiche unseres Lebens sind nur jene, wo wir am deutlichsten bemerken, wie das ECS seine Funktion erfüllt. Hier können wir auch am besten sehen, ob unser ECS noch in Form ist und das tut, was es sollte, oder ob es überfordert wird.

In der modernen Gesellschaft mit all ihren Anforderungen schaltet sich unser ECS viele Male am Tag ein. Und wenn dies über einen längeren Zeitraum geschieht, kann das zu einer Funktionsstörung im ECS fuhren. Dies kann entweder so geschehen, dass Endocannabinoide produziert werden, wenn wir sie nicht brauchen, oder sie werden nicht produziert, wenn wir sie brauchen. Diese Funktionsstörung führt in der Regel zu einem sogenannten Endocannabinoid-Mangel, also einem insgesamt niedrigeren Niveau an Endocannabinoiden. Eine solche Störung ist die Grundlage der Entwicklung vieler Krankheiten. Stellen Sie sich einfach vor, dass ein schlecht funktionierendes ECS so ist, als wäre die erste Verteidigungslinie in unserem Körper ausgeschaltet. Heute wissen wir, dass dies einer der ersten Schritte bei der Entwicklung einer chronischen Erkrankung ist, der erste Dominostein, der fällt. Und wenn das ECS nicht funktioniert, kann der Einsatz von exogenen Cannabinoiden, insbesondere von Phytocannabinoiden, sehr nützlich sein.

Endocannabinoidom

Sehr oft, wenn ein Thema kompliziert wird und Wissenschaftler keinen einfachen Weg finden können, um es zu erklären, hängen sie ein »om« ans Ende der Bezeichnung. So geschah es, als Forscher die freundlichen Bakterien in unserem Körper untersuchten und herausfanden, dass die Interaktion zwischen den Bakterien und dem menschlichen Körper so komplex ist, dass sie schwer zu erklären ist, und nannten sie deshalb das »MikrobiOM«. Ähnlich sieht es bei den Cannabinoiden aus. Wir kennen viele von ihnen, auch viele Rezeptoren und Enzyme, die innerhalb des ECS wichtig sind, aber die Komplexität des Systems wird am besten mit dem neu eingeführten Begriff »Endocannabinoidom« erfasst. Denn das Endocannabinoid-System hat sich sehr schnell zu einer Schießscheibe entwickelt, auf die sich Wissenschaftler, Ärzte, Patienten und Forscher gleichermaßen eingeschossen haben.

Wenn Ihr ECS gut in Form ist

Wenn Sie wissen wollen, ob Ihr ECS noch gute in Form ist, schauen Sie sich die fünf Bereiche an, die das ECS am meisten beeinflusst (essen, schlafen, entspannen, vergessen und schützen).

Stellen Sie sich folgende Fragen:

• Ist mein Appetit ausgeglichen?

• Schlafe ich gut, wache ich ausgeruht und energetisiert auf?

• Habe ich genügend Kraft in den Muskeln für meine täglichen Aktivitäten? Entspannen sich die Muskeln am Abend gut?

• Erinnere ich mich an die Informationen, die ich benötige und kann ich all die täglichen unwichtigen Informationen vergessen?

• Funktioniert mein Immunsystem gut? Bekomme ich nur selten saisonale Infektionen?

Wenn Sie alle diese Fragen mit einem Ja beantwortet haben, dann funktioniert Ihr ECS höchstwahrscheinlich gut und schützt Ihre Biochemie. Wenn Sie einige Fragen mit Nein beantwortet haben, dann ist es an der Zeit, darüber nachzudenken, das ECS zu unterstützen. (Mehr dazu im Abschnitt über Prävention.)

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