Ute Richter - Affären einer Pharmareferentin

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Ein selbst erarbeiteter ABC-Plan soll helfen, häuslicher Tristesse und männerloser Einsamkeit zu entfliehen. Jene zunächst ungewöhnlich anmutende Idee nutzt die Autorin als Ausgangssituation für ihr neues Buch. Darin geht es um nichts Geringeres als die Suche nach dem Traummann. Dies jedoch zur Abwechslung keinesfalls im altbekannten, romantisch verklärten Stil, sondern als aktiver Tagesordnungspunkt, abzuhandeln durch Selbst-initiative und To-Do-Liste. Sie ist Anfang vierzig, Pharmareferentin und ganz plötzlich eine Strategin im Kampf gegen Torschlusspanik und akuten Partnermangel. Da wird nichts mehr dem Zufall überlassen, beschließt sie eines schönen Tages. Und – ein Arzt sollte es schon sein. … Gemeinsam mit ihrer besten Freundin, die in Sachen Männer echt Bescheid weiß, zieht sie regelmäßig um die Häuser und hangelt sich von einer Bekanntschaft zur nächsten. In amüsant und episodenhafter Weise erlebt der Leser eine selbstbewusste Frau auf ihrem Fischzug durch die männerdominierte Medizinerwelt. Locker und unterhaltsam, mal witzig, mal frivol, vor allem aber buchstabengetreu und stets in alphabetischer Reihenfolge. …

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Sie flüsterte Susi ins Ohr: „Ich glaube nicht, dass ich heute Abend allein nach Hause gehen muss, hahaha! Den kralle ich mir!“ Damit waren die Weichen gestellt.

Susi fühlte sich wie das fünfte Rad am Wagen, darum verabschiedete sie sich und ging.

Für ihre Albertino-Story und die Mutz-Geschichte blieb somit keine Zeit mehr.

Auf dem Heimweg dachte sie an Imkes Lebenswandel und deren Einstellung zum männlichen Geschlecht. Irgendwie fand sie ihre Denkweise imposant, obwohl sie selbst ganz anders gestrickt war und immer noch an die große Liebe glauben wollte.

Sie fasste den Entschluss, Silvio Albertino zu den Akten zu legen. Eine Erfahrung reicher dachte sie: ‚Nie mehr einen Italiener!‘ Bei der Erarbeitung ihres Tourenplanes stieß sie auf Dr. Braumeier, den sie dringend mal wieder konsultieren sollte, so ihr Verkaufsinstinkt! Automatisch kam ihr ABC-Plan ins Gedächtnis zurück, denn B stand für Braumeier!

B – wie Dr. Braumeier

Nur schwach konnte Susi sich an Dr. Braumeier erinnern, es waren schon viele Monate vergangen, seit ihrem letzten Besuch in seiner Praxis. Dabei zählte er zu den Favoriten in ihrem Bezirk, denn er bestellte ihre Medikamente massiv und kontinuierlich, mit anderen Worten – der Verkauf lief auch ohne ihr Zutun.

Er musste ca. sechzig Jahre alt sein. War das zu alt für Susi? Bisher hatte sie nur gleichaltrige Männer, doch inzwischen würde sie vielleicht einen Altersunterschied akzeptieren. Sie nahm sich vor, diesen Dr. Braumeier aufzusuchen, um genau das herauszufinden. Schon am folgenden Tag ging ihr dieser Doktor nicht mehr aus den Sinn. Dann endlich griff sie zum Telefon und hatte ihn höchstpersönlich an der Leine.

Eine tiefe, männliche Stimme meldete sich: „Braumeier, Guten Tag!“ Sie antwortete: „Guten Tag Dr. Braumeier, hier ist Frau Reuther. Wir haben uns lang nicht mehr gesprochen. Ich würde gern mal wieder bei Ihnen vorbeischauen, um Ihnen unsere neuen Produkte vorzustellen. Wann hätten Sie denn mal Zeit für mich?“

„Ach ja, Frau Reuther Sie können schon morgen kommen, denn im Augenblick ist nicht viel los hier. Aber bitte am Nachmittag, dann ist es in Ordnung!“ so der Doktor.

Sie bedankte sich und verabredete einen Termin um 16.00 Uhr in seiner Praxis.

Es passierte nicht oft, dass so schnell eine Absprache zustande kam und noch dazu mit dem Arzt persönlich.

In der darauf folgenden Nacht schlief sie kaum.

Immer wieder schwirrten ihr die Erlebnisse mit Dr. Albertino durch den Kopf. Sollte sie ihren ABC-Plan doch lieber vergessen? Und dieser Doktor Braumeier? Er konnte ebenso sein. Doch schnell verwarf sie diesen Gedanken, indem sie sich vorstellte, wie sie mit ihm zusammen ein Theater besuchte.

In dem neuen roten Kleid und mit hochgesteckter Frisur würde auch er ihr nicht widerstehen können. Sicher gehörte er zu der Gattung Männer, die ihre Hörner schon längst abgestoßen hatten!?

Auf die Frage, ob sie einen Vater-Ersatz suche, fand sie jedoch keine Antwort. Geduld musste sie bewahren, aber eben das fiel ihr schwer bei dieser immer noch anhaltenden Affenhitze.

Endlich schlief sie ein.

Von den ersten Sonnenstrahlen, die sanft auf ihr Gesicht fielen, erwachte sie schließlich und als das Telefon klingelte, vernahm sie Imkes Stimme. Sie verabredeten sich für den Abend, um erneut gemeinsam auszugehen. ‚Das wird ein anstrengender Tag‘ dachte Susi, ‚aber Imke wird dafür Sorge tragen, dass sie heute viel Spaß zusammen haben werden.‘ Soviel wusste sie im Voraus.

Im Laufe des Vormittags zogen schwere, dunkle Gewitterwolken auf. Nach wochenlangen tropischen Temperaturen, würde man sich nun auf einen kräftigen Gewitterregen einstellen müssen. Jeder wünschte sich sehnlichst eine Abkühlung.

Ein gewaltiger Sturzregen schmetterte nieder und vom starken Wind begleitet, schien sich der Weltuntergang anzukündigen. Durch die menschenleeren Straßen fegte der Sturm.

Alles, was nicht niet- und nagelfest war, flog durch die Luft. Susi stoppte ihr Auto, denn ihre Sicht war total eingeschränkt. Selbst die Scheibenwischer versagten. Das laute Knallen der Regenmassen aufs Wagendach hörte sich bedrohlich an.

In diesen Minuten wurde ihr wieder einmal klar, wie stark die Natur und machtlos der Mensch hingegen ist.

Sie erschrak und zuckte zusammen, als der Wind eine Mülltonne in seinen Bann zog und mit sich riss. Ein Knall, der die Ohren betäubte! Unmittelbar neben ihren Wagen öffnete sich der Tonnendeckel und aller Unrat schwebte mit dem Wind die Straße entlang. Sie hatte großes Glück, dass ihr Auto nichts abbekommen hatte.

Nach einigen Minuten endete das Naturschauspiel und Susi konnte ihre Fahrt langsam fortsetzen.

Es regnete leicht weiter und die Luft kühlte sich merklich ab. Arbeitsmäßig lief es an diesen Tag wie am Schnürchen und der Erfolg stand auf ihrer Seite. Die vereinbarten Termine konnte Susi pünktlich wahrnehmen und sämtliche Ärzte waren interessiert an ihren Besuchen, sodass sich bei ihr eine innerliche Zufriedenheit einstellte.

Scheinbar machten viele Leute Urlaub, viele Stühle im Wartezimmer blieben leer.

Völlig stressfrei begegnete sie ihren Klienten und das gefiel Susi nur zu gut! Wenn das so bliebe, dann hätte sie ihren Traumberuf gefunden, denn für die Präparate, die sie verkaufte, stand sie zweifelsfrei ein. So liebte sie ihren Job.

Mit vier Praxisbesuchen erwirtschaftete sie einen Umsatz, der normalerweise nur in zwei Wochen erreicht werden konnte.

Sie glaubte auf Wolken zu schweben vor lauter Glück, und hatte keine Angst mehr, ihre Arbeit zu verlieren. Mutz würde ihr die Füße küssen und sie anflehen, zu bleiben. Nichts ist erotischer, als Erfolg!!! Das hatte sie einmal gelesen. Heute war sie bereit, daran zu glauben. Ihr Adrenalinspiegel hatte das Ende der Fahnenstange erreicht. Es war mittlerweile 15.30 Uhr und sie hätte beinahe, den Besuch bei Dr. Braumeier verpasst.

Ein Blick in den Spiegel sagte ihr, schmink mich bitte!!! Ohne nachzudenken, schwang sie den Rougepinsel über ihre Wangen, zog den rosafarbigen Lippenstift aus ihrer Kosmetiktasche und legte los. Unsicherheit machte sich breit. Wie sollte sie sich schminken? Was sollte sie tun? Dick auftragen oder lieber weniger? Manchmal ist weniger mehr ! Susi wusste das genau einzuschätzen, und zog die natürliche Variante vor, denn sie wollte einen soliden Eindruck schinden, wie auch immer?! Vor seiner Praxis bekam sie Herzklopfen.

Im Wartezimmer angekommen, stand sie da, aber niemand war zu sehen. Aus dem Sprechzimmer hörte sie Stimmen, konnte zwar kein Wort verstehen, trotzdem wusste sie sofort, dass es die Stimme von Dr. Braumeier war!

Sie holte tief Luft und räusperte sich so laut, dass es jemand hören musste. Einige Sekunden später kam die Assistentin in den Warteraum und fragte nach Susis Anliegen. Es dauerte nur zwei Minuten bis sie aufgefordert wurde, das Sprechzimmer zu betreten. Voller Neugier und mit großer Anspannung betrat sie den Raum und begrüßte Dr. Braumeier, den sie fast nicht mehr wiedererkannte.

Er hatte sich sehr verändert seit ihrem letzten Besuch.

Seine Augen sahen müde aus und die männliche Ausstrahlung schien verflogen zu sein.

Nur mühevoll konnte sie dieses Entsetzen vor ihm verbergen. Fast teilnahmslos saß er ihr gegenüber. Hörte er ihr überhaupt zu? Mit feuchten Händen gestikulierte sie aufgeregt, beschrieb die Medikamente und ihre Anwendungsbereiche, die neu auf dem Markt erschienen waren. Sie bemerkte die Unsicherheit, die sie erfasste und sich in ihr festfraß, doch nichts hielt sie davon ab, das Gespräch fortzusetzen. Was sie sah, gefiel ihr gar nicht. Ein Wrack war aus ihm geworden. Sehr gelassen lehnte er sich zurück, betrachtete Susi und lächelte ein wenig: „Frau Reuther, wir beide wissen, wie gut diese Medizin ist und viele meiner Patienten könnten ohne Ihre Pillen gar nicht mehr leben. Darum nehme ich Ihnen gleich die doppelte Menge ab, wenn der Preis stabil bleibt. Sehen Sie, es kommen täglich so viele Pharmareferenten zu mir und nicht immer stimmt das Preis-Leistungsverhältnis, aber mit Ihren Medikamenten habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht und daran möchte ich gern festhalten. Außerdem finde ich Sie sehr charmant! Auch das muss einmal gesagt werden!“

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