Ute Richter - Affären einer Pharmareferentin

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Ein selbst erarbeiteter ABC-Plan soll helfen, häuslicher Tristesse und männerloser Einsamkeit zu entfliehen. Jene zunächst ungewöhnlich anmutende Idee nutzt die Autorin als Ausgangssituation für ihr neues Buch. Darin geht es um nichts Geringeres als die Suche nach dem Traummann. Dies jedoch zur Abwechslung keinesfalls im altbekannten, romantisch verklärten Stil, sondern als aktiver Tagesordnungspunkt, abzuhandeln durch Selbst-initiative und To-Do-Liste. Sie ist Anfang vierzig, Pharmareferentin und ganz plötzlich eine Strategin im Kampf gegen Torschlusspanik und akuten Partnermangel. Da wird nichts mehr dem Zufall überlassen, beschließt sie eines schönen Tages. Und – ein Arzt sollte es schon sein. … Gemeinsam mit ihrer besten Freundin, die in Sachen Männer echt Bescheid weiß, zieht sie regelmäßig um die Häuser und hangelt sich von einer Bekanntschaft zur nächsten. In amüsant und episodenhafter Weise erlebt der Leser eine selbstbewusste Frau auf ihrem Fischzug durch die männerdominierte Medizinerwelt. Locker und unterhaltsam, mal witzig, mal frivol, vor allem aber buchstabengetreu und stets in alphabetischer Reihenfolge. …

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Ein kurzer Blick in den Spiegel ließ Susi erschrecken.

Der abgetragene und mittlerweile vergraute BH konnte ihren Brüsten keinerlei Form verleihen. Einer der Bügel am Brustansatz fehlte. Beim Schleudergang der Waschmaschine hatte er Zuflucht in einem mit gewaschenem Slip gesucht. Nun verhielt sich ihre linke Brust anders als die rechte, hüpfte hin und her und auf und ab bei der kleinsten Bewegung. Der zu eng sitzende Slip versagte ihrer Figur jeglichen Liebreiz. Kurzum sie fühlte sich wie das Michelin-Männchen aus der Reifenreklame.

Ganz klar, so konnte sie niemals einen Mann verführen! ‚Hoffentlich passt das Kleid‘ dachte Susi und streifte es hastig über den Kopf, doch schon beim Busen blieb das Teil hängen. Kräftiges Ziehen half nichts, sie war gefangen in diesem Fetzen. Zornig auf alle Modemacher brach sie beinahe in Panik aus.

Das Etikett zierte eine kleine 44! Sollte sie nach 46 fragen? ‚Oh nein – das kommt nicht in Frage!‘ dachte Susi.

Nun kreuzte eine gutaussehende, schlanke Verkäuferin auf und fragte: „Kann ich Ihnen helfen?“

„Ja, holen Sie mich bitte ganz schnell aus diesem Fummel raus!“ befahl Susi „Und übrigens – das hier ist niemals meine Größe!“ Die Dame verkniff sich ein Schmunzeln, und erwiderte freundlich: „Dann nehmen Sie es doch einfach eine Nummer größer!“

„Na gut!“ stöhnte sie.

Die Verkäuferin brachte ihr schließlich diese Alternative, und Susi war schier begeistert von ihrem Erscheinungsbild.

Sie dachte: ‚Da wird der kleine Albertino aber große Augen machen!‘ und nahm sich vor, das kleine Etikett (Gr. 46) noch am Abend verschwinden zu lassen.

Am Parkplatz angekommen, erstaunte sie ein kleines weißes Papier an der Frontschutzscheibe ihres Wagens. Das hatte ihr gerade noch gefehlt, ein Strafzettel über 10 Euro, weil sie in aller Aufregung den Parkzettel in der Tasche statt im Auto verstaut hatte.

„Scheiße!“ brüllte Susi laut.

Daraufhin drehte sich ein sehr eleganter, weißhaariger Mann zu ihr um und schüttelte mit dem Kopf, als wollte er ihr sagen, wie gewöhnlich sie sei. Doch ohne ein Wort zu verlieren, stieg er in seinen BMW und fuhr mit Volldampf davon.

Susi schämte sich fürchterlich vor diesem attraktiven Mann. Was war denn nur in sie gefahren?

Ach, egal! Er würde ihr kein zweites Mal über den Weg laufen. Während der Fahrt zur nächsten Praxis drehte sie das Radio bis hinten auf. Es lief ihr Lieblingslied „SUPERGIRL“!

So laut sie konnte – sang sie mit und wollte somit ihren innerlichen Frust abbauen.

‚Susi – ein Supergirl!‘ dachte sie verträumt ein paar Minuten lang. Doch die Realität holte sie schnell wieder ein, als sie vor einer Ampel stehend, ein wildes Hupkonzert hinter sich hörte.

Grüner wurde es nicht mehr, doch sie hatte es nicht bemerkt. Susi wusste, dass nun keine Zeit für Träumereien war. Einen letzten Termin musste sie noch wahrnehmen, um ihre Medikamente an den Mann zu kriegen. Danach war endlich Feierabend bei dieser Affenhitze.

Ziemlich abgespannt betrat sie ihre kleine Wohnung und sah sich um. ‚Hier muss sich auch viel verändern‘, dachte sie bei sich. Die Tapeten hatte Rolf vor einigen Jahren angeklebt, die Möbel waren unmodern geworden und der Teppich zeigte mehr Flecken als Muster auf. So konnte sie keinen Mann empfangen, das war sicher! Aber wie sollte sie das nötige Geld auftreiben?

‚Eventuell kann mir ein Kredit weiterhelfen‘, überlegte Susi. Schon morgen würde sie zu ihrer Bank gehen und um ein Darlehen bitten, immerhin stand ihr Konto wieder im Plusbereich.

Nach dem Duschen ging Susi sofort ins Bett. Ihr letzter Gedanke vorm Einschlafen war, dass sie unbedingt neue Bettwäsche kaufen müsste. Danach schlummerte sie ins Land der Träume.

Am folgenden Morgen hatte Susi keine Lust aufzustehen. Als der Wecker schellte, fühlte sie eine innere Unruhe.

Dieser Abend würde für sie sicher unvergesslich bleiben, denn Dr. Albertino war der erste Mann in ihrem ABC-Plan.

In der morgendlichen Nüchternheit, die sie durchströmte, kam ihr das Ganze für einen Augenblick sogar etwas lächerlich vor. Ihre Antennen standen noch nicht auf Empfang, sie fühlte sich kaputt und ausgelaugt.

Ob sie sich auf ein Abenteuer mit diesem kleinen Italiener einlassen sollte? Sie würde niemanden betrügen und somit kein schlechtes Gewissen haben müssen.

Mit einem Schwung hüpfte sie aus ihrem Bett, stellte das Radio an und begann mit ihrer morgendlichen Toilette.

Unter der Dusche stehend, betrachtete sie ihren Körper und überlegte krampfhaft, wann sie zum letzten Mal Sex hatte. Mein Gott war das lange her! Vielleicht anderthalb Jahre? Oder auch schon zwei? Hatte sie es überhaupt noch drauf, mit einem Mann in die Kiste zu steigen? Diese Unsicherheit bereitete ihr plötzliches Kopfzerbrechen.

‚Den Tag ruhig angehen lassen‘, dachte sie.

Am Abend wollte sie fit sein und sehr gut aussehen. Was stand auf dem heutigen Tourenplan?

Ihr erster Termin war bei einer arroganten und sehr unsympathischen Allgemeinmedizinerin namens Wagenbrecht.

Diese Dame mittleren Alters war der Horror eines jeden Vertreters. Das hatte Susi gerade noch gefehlt! Sie nahm sich fest vor, cool zu bleiben und sich keinesfalls von dieser Person, den Tag verderben zu lassen. Mit gemischten Gefühlen betrat sie das Wartezimmer und schon packte sie eine Art Panikanfall.

Sie ging zu einer der Arzthelferinnen und piepte mit dezenter Stimme: „Für neun Uhr hatte ich einen Termin bei Frau Doktor Wagenbrecht!“ „Moment bitte, Sie sehen doch was hier los ist!“ antwortete diese schroff. Susi fühlte sich wie in der Höhle des Löwen und wäre am liebsten weggelaufen, doch sie blieb, denn genau das gehörte zu ihrem Job! In nur wenigen Minuten würde sie wieder in ihrem Auto sitzen und sich auf den bevorstehenden Abend mit Dr. Albertino freuen können. Plötzlich wurde sie aufgefordert, ins Sprechzimmer zu kommen – von Frau Doktor persönlich.

Mit einer eleganten Geste schwang Susi ihre Aktentasche unterm Arm und betrat das gefürchtete Terrain. Doch sie traute ihren Augen nicht, denn diese Wagenbrecht schien heute unheimlich gut drauf zu sein. Sie begrüßte Susi beinah herzlich mit einem kräftigen Handschlag. Das Beratungsgespräch lief gut ab, und beide hatten dieses Mal keine Unstimmigkeiten miteinander. Kaum zu glauben, dass so etwas möglich sein konnte.

Beim Verabschieden war Susis Angst verflogen und endlich durfte sie den Raum, dieser viel gefürchteten Dame, verlassen.

Schon an der Tür angekommen, vernahm sie eine Frage aus dem Hinterhalt: „Was ist das eigentlich für ein Gestank, den sie mir hier zumuten?“ „Meinen Sie mein Parfüm?“ fragte Susi unsicher und schaute sich um. „Falls sie mich nochmals konsultieren möchten, dann bitte ich sie hiermit eindringlich, ohne diesen penetranten Geruch zu erscheinen. Von diesem Gestank wird einem ja übel. Nun muss ich wegen ihnen noch das Fenster aufreißen, finden sie das normal?“ fauchte die Doktorin vor Wut. Susi stammelte ein paar Worte der Entschuldigung, und zog sich zurück, indem sie die Tür von außen zumachte.

Erst als sie in ihrem Auto saß, realisierte sie sich, was vorgefallen war. Diese Wagenbrecht war wirklich der Teufel in Person. Musste sie sich das gefallen lassen? Dabei hatte sie viel Geld ausgegeben für ihr neues Parfüm.

Kein Wunder, dass diese alte Ziege keinen Mann abbekommen hatte. Minuten später beruhigte sich Susi wieder, denn ihr fiel ein, dass auch sie keinen Mann mehr hatte!

Bei den weiteren Arztbesuchen passierte nichts Außergewöhnliches an diesem Tag.

Auf dem Stellplatz vor ihrer Wohnung angekommen, fiel ihr die Tasche aus der Hand.

Lippenstift, Puder, Schlüssel etc. verstreuten sich über den rissigen und auch staubigen Boden unterm Auto.

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