Jan Fries - Kālī Kaula

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Kālī Kaula ist eine inspirierende und praktische Reise durch die Entwicklung der indischen Religionen und Magie. Jan Fries greift auf eigene Erfahrung zurück und legt seinen Fokus auf die frühen tantrischen Systemen des Krama, Kula, Kaula und der mit dem Daoismus verknüpften Mahācīna Tradition. Aus diesen Quellen entstand der tantrische Pfad der Linken Hand. Das Resultat ist ein einzigartiges Werk, das weit mehr als eine bloße Beschreibung von Zeremonien, Meditationen und Bewusstseinsveränderung bietet. Es zeigt einen praktischen Weg zur Erfahrung des Einen Bewusstseins – die Schlüssel zur Entfaltung zahlreicher Göttinnen und Götter werden offenbart. Der Schwerpunkt des Buches ist die Erfahrung der dunklen Göttin Kālī, der Mahāvidyās und der geheimnisvollen Schlangengöttin Manasā. Kālī Kaula führt zu den Ursprüngen ihrer Kulte und zeigt deren Entwicklung bis zur heutigen Zeit. Um Tantra erlebbar zu machen, wird ein großes Spektrum an Riten, Tranceerfahrungen und Bewusstheitsübungen dargestellt, darunter die wenig bekannte, aber essentielle Herztrance des kaschmirischen Śaivismus, die klassischen Todesmeditationen, ein ganzer Katalog an Mantras, Mudrās, Yantras, Atemübungen sowie essentielle Praktiken wie die Reinigung der Elemente des Körpers, die Erfahrung der Cakras und der Kuṇḍalinī und natürlich die sexuellen Riten. Wer denkt, bei Tantra handele es sich nur um Sex im spirituellen Mäntelchen wird hier ins Staunen kommen. In Kālī Kaula werden authentische Texte zitiert und detailliert erläutert, und in den Kontext der historischen Entwicklung gestellt. Zur Abrundung enthält Kālī Kaula ein umfangreiches Glossar und eine Bibliographie, die zum Weiterlesen anregt. Noch nie hat Tantra so viel Spaß gemacht! Selig wird nur, wer es wagt.

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Tantra. Was nicht ganz stimmt. Es ist überhaupt kein Buch über Tantra. So etwas wie Tantra gibt es nicht, zumindest nicht für diejenigen, die es leben. Die Menschen, die Tantra erfanden, nannten es nicht so. Es waren andere Leute, viele von ihnen Außenseiter, die den Begriff prägten, Jahrhunderte nach dem Spaß und der Verrücktheit des Anfangs. Tantra ist nur ein Wort, und kein besonders gutes. Es gab und gibt hunderte von ‘tantrischen’ Systemen in Asien, die meisten von ihnen in fröhlicher Uneinigkeit mit allen anderen. Je mehr Du über Tantra erfährst, desto weniger wirst Du den Ausdruck mögen. ‘Tantra’ ist so ausgedehnt, dass man es nicht festmachen kann; man kann es nicht definieren und braucht es auch nicht zu versuchen. Wenn Du ein Wort für das brauchst, was Du tust, oder eine Tradition, an die Du Dich klammern kannst, wirst Du nie die Essenz entdecken, die Dich vor Leben pulsieren und vibrieren lässt. Verwirrt? Das solltest Du sein. Ich bin es auch und habe das hier geschrieben.

Es ist also überhaupt nicht ‘Tantra’, was eine ziemliche Erleichterung ist, da diesem Wort so viele schlecht informierte Dilettanten einen üblen Ruf beschert haben. Hier ist etwas, das Du Kaula nennen könntest, wenn Du möchtest. Oder was Du Krama nennen könntest, wenn Du einen Namen für etwas äußerst Anspruchsvolles und Mysteriöses brauchst. Oder Trika, wenn Du wirklich ambitioniert bist und vor weiterer Nachforschung nicht zurückschreckst. Oder Du verzichtest einfach auf die Namenspiele. Die wirkliche Sache geschieht jenseits von Namen und Definitionen. Jenseits der Etiketten, jenseits der Traditionen, jenseits des Glamours der Kommerzialisierung oder der ausgestopften Ernsthaftigkeit mancher Akademiker, die seit Jahren nicht mehr richtig gelacht haben. Hier ist die konzentrierte Essenz der Erfahrung. Hier ist Deine Chance, etwas Neues zu entdecken, und Deine Einladung, selbst zu entwickeln, was Du nicht finden kannst, und zu manifestieren, was Du willst, und was zu Dir passt.

Nun mögen sich einige Leser nach heiligen Traditionen sehnen. Manche träumen vom ‘heiligen Indien’– betäubend blauer Himmel, strahlende Paläste, plappernde Papageien, halbverhungerte Yogīs, die gelassen in der Sonne braten, verführerische Damen in erstaunlich bunten Saris, und natürlich die geheiligte Weisheit der Alten, klebrig und süß. Indien, das Land, in dem jeder spirituell ist. Indien, eine Kultur von göttlicher Erotik, zauberhaften Fabeln und einer romantischen Weisheit, die der arme kurzsichtige Westen niemals wirklich besaß. Außer einigen Druiden natürlich, die sie wahrscheinlich aus Indien hatten. Oder war es Ägypten? Oder Atlantis? Such Dir aus, was Dir gefällt. Ein riesengroßes Naan-Brot, mit süßen und würzigen Sachen belegt, viele davon leider aus Plastik. Nein, das wollen wir nicht. Dies ist nicht der Ort für Idealisierung. Wer fromme Märchen sucht, ist bei der New Age Bewegung besser aufgehoben. Hier ist Deine Chance, Vindaloo Mahākālī zu genießen und herauszufinden, was es mit Dir anstellt. Hier ist Deine Chance, zu denken und zu tun und zu entdecken. Denn wenn Du Dich auf Traditionen beschränkst, kommst Du nirgendwohin.

Ein Grund, weshalb ich dieses Buch geschrieben habe, ist der, dass Kālī mich darum gebeten hat. Sie hat all den tantrischen New-Age-Ramsch satt, der in diesen schrecklichen kleinen Läden vertickert wird, wo Heilig-Heilig-Muzak-Musik die Luft erfüllt, Spiritualität mit verringerten Erwartungen gleichgesetzt wird und die Leute so aussehen, als würden sie den ganzen Tag Seife essen. Sie hat einen Widerwillen gegen Tantra-Sets, bestehend aus aromatischen Massageölen, Räucherstäbchen, Honigstaub und zehnseitigen Anleitungsheftchen, die Mantras, Stellungen und Rituale zur Spiritualisierung eines langweiligen Liebeslebens bescheren. Und sie spuckt auf diejenigen, die sich Tantrameister nennen. Das stimmt. Es geschieht die ganze Zeit. Weil Kula, Kaula, Krama, Trika, Mahācīna usw. so viel mehr sind. Mehr als Sex, mehr als Religion, mehr als ein Hobby oder ein Interesse. Sie sind alles im Leben und gehen noch weit über jede einzelne Lebensspanne hinaus. Sie gehen auch über unsere Persönlichkeit hinaus. Über jede Persönlichkeit.

Das wirst Du nicht durch das Lesen von Büchern erfassen. Und ganz sicher bekommst Du es nicht für Geld. Der einzige Weg, um dort hinein und glücklich darüber hinauszukommen, besteht darin, den Weg mit der ganzen Kraft, Lust und Begeisterung zu leben, die Du aufbringen kannst. Und das kannst Du, wie Du erfahren wirst, wenn Du über deine Grenzen hinausgehst. Es reicht nicht, ein paar Mantras zu plappern. Es reicht nicht aus, mit Cakras zu herumzuspielen oder eine kleine Schlange in Deiner Wirbelsäule zu visualisieren. Es ist eine Menge mehr, als Gott zu spielen, um Dein Liebesleben zu legitimieren. Der Spaß fängt an, wenn Du alles gibst, was Du hast und herausfindest, dass da noch eine ganze Menge mehr ist, wovon Du nichts gewusst hast. Wenn Du Deinen Körper mit Wonne und Kraft auflädst und das gute Gefühl mit einem breiten Lächeln verstärkst und es verdoppelst und Dich mit Freude erfüllst, sie wieder verdoppelst und nochmal verdoppelst. (Danke, Richard!) Es passiert, wenn Du Dich mit schierem, überwältigendem Enthusiasmus durchtränkst. Es passiert, wenn Du den Mantra nimmst und die Lautstärke aufdrehst und Chor und Echo hinzufügst und ihn seinen Weg durch Dein ganzes Sein vibrieren lässt, so dass die Klangessenz des Göttlichen Dich bis in den Kern erschüttert. Es ist da, wenn Du damit aufhörst, Dich mit halbherzigen Bildern und lauwarmer Gleichgültigkeit zufriedenzugeben. Deine Vision kann heller, größer, klarer, näher, besser werden! Jede Erfahrung kann viel beeindruckender werden, wenn Du sie so machst. Es ist Dein Gehirn, es ist Dein Nervensystem, und Du kannst sie benutzen, wie immer Du willst. Denk nicht nur an die Kuṇḍalinī, lebe sie, sei sie, erkenne sie als Deine persönliche Gottheit, Dich selbst und die ganze Welt und geh darüber hinaus! Und wenn Du ins Herz hinab sinkst, gleite tiefer und tiefer, löse Dich von den Formen, die erscheinen, Schicht um Schicht, bis Du den Punkt der äußersten Realität erreichst, wo Form und Leere Liebe miteinander machen. Du bist beides. Du bist jenseits davon. Wo bist Du nun? Wer bist Du je gewesen?

Hier gehen wir weit über Gedankenspiele hinaus. Wenn wir Tantra als irgendetwas bezeichnen müssen, dann könnten wir es ein Set von Techniken nennen, die funktionieren, gekoppelt mit Wildheit, Freude, Wagnis und dem Drang, das zu erfahren, was Dich aus dem herausschüttelt, was auch immer Du vorher warst. Das ist es, was die Pioniere taten. Und warum sie so weit kamen. Das ist es, was spätere Generationen verloren, als sie in Tradition, Regeln, abgehobener Spekulation, tonnenweise Theorie, Geschwätz und stumpfsinnigem Gehorsam steckenblieben. Hier ist ein Buch für alle, die wissen und wollen und tun. Wenn Du erwachst, wirst Du Kālī in Dir finden, oder wie auch immer Deine persönliche Gottheit sich Dir zeigt. Sie will keine lauwarme Anbetung, Teilzeithingabe oder Nachahmung von Heiligkeit. Es gibt zu viele Hochstapler ringsumher, sei es in Indien, Kalifornien und in jeder okkulten Organisation, die Du nur nennen kannst.

Sie will, dass Du alles in die Opferschale gibst, weil das der einzige Weg ist, alles daraus zu erhalten. Deinen Bauch als Zentrum für Freude, Lust und gute Gefühle. Dein Herz für Liebe und Lachen. Deinen Kopf für Lernen und Denken und neues Lernen. Wenn Du diese drei zusammenbringst, bist Du bereit dazu, Dich selbst zu überraschen. Genau jetzt.

Schwerpunkte dieses Buches

Als ich den Kessel der Götter fertig hatte, fragte mich eine Freundin, was ich denn läse. ‘Es ist der Kaulajñāna nirṇaya ’, antwortete ich, froh auf das kleine rote Buch schauend, mit seinem ramponierten Umschlag und dem die-Göttin-weiß-was-die-statt-Papier-verwenden-Look, der bei indischen Verlagen so beliebt ist … wundervolles Zeug über Meditation und eins der praktischsten Tantras, die mir je untergekommen sind.’

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