Matthias Falke - Phalansterium

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Nach ihrem Zusammenbruch macht sich Jennifer mit Frank an ihrer Seite auf, um zum Kloster Loma Ntang zu pilgern, wo sie ihr Trauma aufarbeiten will.
Die Wanderung ist allerdings nicht ungefährlich, da sich auf dem erst kürzlich wieder befriedeten Gebirgsplaneten Musan noch immer marodierende Banden der Laya herumtreiben.
Als klar wird, dass die geplante Reise zum neuen Kolonialplaneten Hyperborea wegen kriegerischer Auseinandersetzungen nicht stattfinden wird, entscheiden sich Jill und Lucio, an einem Programm der Roboterzivilisation teilzunehmen. Dazu begeben sie sich auf das PHALANSTERIUM, einer Tiefraumstation des Tloxi-Kontinuums.

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»Es dauert einfach alles zu lange hier«, sagte ich noch.

Er spuckte aus und zog unsere ID aus seinem vorsintflutlichen Lesegerät.

»Dann wollen wir Sie nicht länger aufhalten.« Er drückte uns die Chips in die Hand. »Wo soll es hingehen?«, fragte er mit ätzender Freundlichkeit.

»Das können Sie unseren Papieren entnehmen«, antwortete ich.

»Es ist gefährlich.« Er bohrte seinen gelben Blick in mich.

»Nichts, womit wir nicht fertig werden würden.«

»Ihr denkt, Ihr habt uns unter Kontrolle. Aber das habt Ihr nicht. Ebenso wenig wie diese Welt.«

»Wir wollen uns einfach nur ein bisschen erholen. Die letzten Wochen waren sehr anstrengend, wissen Sie!«

»Fahrt zur Hölle!«

»Ich hoffe doch, so schlimm wird es nicht werden.«

»Hat das sein müssen«, zischte Jennifer, als wir in die Wartehalle gingen.

»Mir hat es Spaß gemacht.«

»Ich wollte mich hier eigentlich entspannen.«

»Ich bin total relaxed.«

»Frank Norton, du bist ein Idiot.«

»Jennifer Ash, du bist die hinreißendste Frau, die mir je begegnet ist.«

Sie schüttelte den Kopf und ging an die Theke des kleinen Bistros, um sich einen Tee zu holen. Dann saßen wir in der Halle und warteten auf den Weiterflug. Es war ein gemächliches Reisen, wie zu Zeiten der ersten Passagierflüge. Aber wir genossen es. Man hatte so viel Zeit!

Schließlich wurden wir aufgerufen. Ein kleiner Pendler mit acht Sitzplätzen brachte uns in einer guten Stunde bei konventionellem Antrieb zu Sin Purs Zwillingsplaneten. Auch dort gab es nur einen einzigen Raumhafen. Wir kannten ihn von früher. Er war noch winziger und provinzieller als sein Pendant in Pura City. Immerhin schlug uns hier nicht die gereizte Feindseligkeit der Laya entgegen.

Musan war die Welt der Prana Bindu. Man kannte diese Leute nicht anders als heiter und lachend. Dabei war ihr Leben vermutlich das entbehrungsreichste, das heutzutage noch im Einflussbereich der Union möglich war. Musan war ein Gebirgsplanet. Es gab kaum ebene Flächen. Die landwirtschaftlich nutzbaren Gebiete waren verschwindend gering, bezogen auf die Welt als ganze. Industrie gab es nicht. Früher hatte Musan von den Pilgern gelebt, die anlässlich der verschiedenen Feste des Ordens zu den Bergklöstern kamen. Durch die Besatzung war das Aufkommen an Reisenden völlig zusammengebrochen. Sin Pur hatte die Nachbarwelt in einem kurzen Feldzug ohne nennenswerte Gegenwehr oder Verluste erobert. Dann war die Union gelandet und hatte die Laya wieder hinausgeworfen. Jetzt ruhten alle Hoffnungen auf dem Wiederaufleben der Pilgerströme. Aber der lokale Winter stand vor der Tür. Eine Saison hatte man in jedem Fall verloren. Die Einnahmen eines Jahres. Das war für eine bettelarme Gesellschaft schlimm genug.

Auch hier lag eine Einheit von einigen tausend Mann unweit des Raumhafens in Garnison. Die Union zeigte Präsenz. Für die Bewohner der nahe gelegenen Stadt Feba City mochte das sogar gut sein. Die Truppe brachte Geld ins Land. So kam man über die kalte Jahreszeit. Und im Frühjahr würde sich die Lage hoffentlich normalisiert haben.

Wir hatten Wert darauf gelegt, dass kein großer Bahnhof stattfand. Die lokale Kaserne schickte einen jungen Stabsoffizier, der uns gelangweilt in Empfang nahm. Er geleitete uns durch die Kontrollen und brachte uns nach draußen. Dort reichte er uns an einen einheimischen Zivilangestellten weiter. Es war ein junger Bursche von achtzehn oder neunzehn Jahren. Sein Name war Tashi. Er steuerte einen viersitzigen Scooter, in dem wir mit unserem bescheidenen Gepäck bequem Platz fanden. Dann brausten wir auch schon nach Norden.

»Ich weiß nicht, was Sie vorhaben«, rief er, als wir die letzten Einrichtungen des Raumhafens hinter uns gelassen hatten. »Aber Sie müssen auf alle Fälle vorsichtig sein.«

Es war ein diesiger Tag. Der Himmel war grau und verhangen. Von den mächtigen Bergen, für die Musan berühmt war, war nichts zu erkennen.

»Wir wollen nur ein bisschen wandern«, sagte ich nach vorne.

Eine mittelalterliche Kraftfeldkuppel hielt den Fahrtwind ab. Dafür knatterte der Feldgenerator ohrenbetäubend.

»Nach ...«

Jennifer verpasste mir einen Boxhieb. Ich biss mir auf die Zunge.

»Wir waren schon öfter hier«, sagte ich ausweichend. »Wir kennen uns hier aus.«

Ich sah keinen Grund, weshalb ich dem Jungen nicht trauen sollte. Aber es waren schwierige Zeiten. Manch einer verkaufte seine Seele, um seiner Familie zu einem warmen Abendessen zu verhelfen.

»Seien Sie vorsichtig«, wiederholte er. »Die Union hat nicht alle Laya vertrieben!«

»Was heißt das?«

»Einige der Besatzungssoldaten, die Sin Pur auf unsere Welt gebracht hat, haben sich in die Berge geschlagen, ehe Ihre Leute kamen.«

Er nahm den Blick für einen Moment von der unbefestigten Piste, auf der wir mit viel Getöse und unter Aufwirbelung enormer Staubmassen dahinrumpelten, und sah über die Schulter.

»Diese Leute haben ihre Computer zerstört, damit niemand mehr die Daten abgleichen kann, und ihre Uniformen ausgezogen. Aber sie sind noch da.«

»Wie viele können das sein?«, dachte ich laut nach. Die ganze Besatzungsmacht hatte ja höchstens einige hundert Mann betragen.

»Wenn es fünf sind, ist es vielleicht schon genug.« Er senkte einen drohenden Blick in mich und widmete sich dann wieder der Schotterpiste.

»Wollen Sie mir Angst machen?«

»Ich glaube, dazu bin ich nicht der Mann.« Er lachte das helle kindliche Lachen, für das die Menschen dieser friedlichen Welt berühmt waren.

»Es ist ein ganzer Planet«, sagte ich noch. »Wir entfernen uns nicht weiter als ein paar Tagesmärsche von der Stadt.«

»Mögen die Götter Sie beschützen!«

Wenig später erreichten wir den letzten kleinen Ort am Rand der Ebene. Es war wirklich schade, dass der Dunst vor den Bergen hing. Wir hatten sie nur während des Landeanfluges kurz gesehen. Dann war die Fähre in die Glocke aus Smog und Nebel eingetaucht, die über dem Talkessel hing. Die Stadt und der nahe gelegene Feba See erzeugten einen eigentümlichen Qualm aus Ruß und Feuchtigkeit, der den Himmel beschlug wie warmer Atem eine kalte Glasscheibe. Am nächsten Morgen würden wir das Panorama umso prachtvoller erleben!

Wir verabschiedeten uns von dem Fahrer, der knatternd zur Kaserne zurück raste. Dann standen wir in dem sich langsam absetzenden Staub. Ich begann mich nach einer Dusche zu sehnen. Dabei hatten wir die Wanderung noch gar nicht angetreten. Es lohnte auch nicht mehr, an diesem Tag noch etwas zu unternehmen. In dem Dorf, in dem Tashi uns abgesetzt hatte, gab es eine kleine Pension, ein Rasthaus für Pilger. Es wurde von Ran Darjen betrieben, einem ehemaligen einfachen Lama der Prana Bindu. Er war aus dem Orden ausgeschieden und hatte stattdessen dieses Gasthaus an einer der wichtigsten Pilgerrouten aufgemacht.

Wir ließen uns ein Zimmer geben. Im Speiseraum waren wir die einzigen Gäste. Es war gemütlich. Alles war mit Teppichen aus dicker Naturwolle ausgelegt. Die Tische und Stühle bestanden aus echtem Holz, das mit Schnitzereien verziert war. Als das letzte Tageslicht vor den Fenstern verschwunden war, entzündete Ran ein Feuer aus getrockneten Torfsoden und Dung. Er bewirtete uns zuvorkommend mit Suppe, Reis und Gemüse. Dazu gab es ein dünnes heimisches Bier, das ebenfalls aus Reis gebraut wurde. Und allmählich fingen wir an, es zu glauben.

Wir hatten Urlaub!

Als ich aufwachte, war der Platz neben mir leer. Ich streckte mich und sah mich um. Das Zimmer enthielt nur zwei Betten und eine Kommode. Die Vorhänge waren zugezogen. Ich erinnerte mich dunkel, in der Nacht noch an den widerspenstigen Kordeln genestelt zu haben. Aber draußen schien es schon hell zu sein. Der karierte Stoff teilte dem Licht eine rötliche Farbe mit.

Ich stand auf und zog mich an. Jennifers Bett war leer, aber ungemacht. Sie musste sich, wie es ihre Art war, in aller Frühe aus dem Raum gestohlen haben.

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