Matthias Falke - Phalansterium

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Nach ihrem Zusammenbruch macht sich Jennifer mit Frank an ihrer Seite auf, um zum Kloster Loma Ntang zu pilgern, wo sie ihr Trauma aufarbeiten will.
Die Wanderung ist allerdings nicht ungefährlich, da sich auf dem erst kürzlich wieder befriedeten Gebirgsplaneten Musan noch immer marodierende Banden der Laya herumtreiben.
Als klar wird, dass die geplante Reise zum neuen Kolonialplaneten Hyperborea wegen kriegerischer Auseinandersetzungen nicht stattfinden wird, entscheiden sich Jill und Lucio, an einem Programm der Roboterzivilisation teilzunehmen. Dazu begeben sie sich auf das PHALANSTERIUM, einer Tiefraumstation des Tloxi-Kontinuums.

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»Ich bin da«, wiederholte ich.

»Lass uns nach vorne schauen, lass uns den Augenblick leben, lass uns diese paar Jahre genießen, die uns vielleicht noch bleiben.«

»So kenne ich dich gar nicht.«

»Du weißt, worum es geht.«

»Ich weiß es.«

»Es ist keine Sache der Zeit, nichts von Tagen oder Wochen oder Monaten.«

»Du hast alle Zeit der Welt.«

»Kommst du mit mir?«

»Wohin du willst. Aber ich glaube, ich weiß schon, wohin es dich zieht.«

»Ich würde gerne eine Pilgerfahrt unternehmen.«

»Du hast die Warnungen gehört!«

»Es ist eine ganze Welt, und ich kenne die Seitentäler und Klöster.«

»Wie du meinst. Du willst nach Loma Ntang?«

»Auch. Aber ich will zu Fuß dorthin gehen.«

»Durch diese schreckliche Schlucht?«

»Nicht durchs Kali Gan. Es gibt auch andere Wege, längere, aber sanftere Wege, einsame Täler, abgelegene Dörfer, menschenleere Landschaften.«

»Klingt verlockend.« Ich dachte an die kilometerhohe Mauer aus Fels und Eis, die scheinbar unüberwindlich hinter dem Dorf aufragte. Aber ich wusste, dass es Schleichwege gab, uralte heilige und geheime Pfade. Das gewundene, tief eingesägte Tal des Masyan! »Was immer du willst!«

»Halt mich fest, Frank!«

Sie wurde immer weicher. Etwas in ihr war zerbrochen. Ich ertappte sie dabei, wie sie leer vor sich hinstarrte. Die Geiselhaft bei den Zthronmic hatte etwas in ihr angerichtet, dem sie sich bis jetzt nicht hatte stellen können. Die unsichtbare innere Wunde zehrte und fraß an ihr, sie vergiftete ihre Seele, wenn sie sie nicht dem hellen Licht ihres Bewusstseins aussetzte und ein für allemal verödete. Aber es hatte keine Gelegenheit dazu gegeben. Keine vierundzwanzig Stunden nach ihrer Rettung hatten wir die nächste Schlacht schlagen müssen. Die Zthronmic mussten besiegt werden. Die Laya hatten sich erhoben. Die Tloxi hatten gemeutert. Jetzt, endlich, so schien es, jetzt war die Zeit gekommen, dem Schrecklichen, das noch immer in ihr war, die Stirn zu bieten, ihm ins Angesicht zu schauen, und ich wusste, dass sie diesen Gang nur wagen würde, wenn ich ihr dabei zur Seite stand.

Also nach Loma Ntang.

Kapitel 2: Aufbruch nach Loma Ntang

Und eines Morgens brachen wir tatsächlich auf. Wir hatten uns auf dem kleinen Markt mit Vorräten versehen. Und mit Bargeld! In den Tornistern trugen wir das Zelt und die Schlafsäcke, sowie ein paar Kilo Kartoffeln, Zwiebeln und Mehl, Reis, Nudeln und Gewürze. Auch unterwegs, so hatte man uns versichert, würden wir uns mit Lebensmitteln versorgen können. Es war das Ende des Sommers, überall wurden die Felder abgeerntet. Das Wetter war stabil. Einer langen Wanderung auf die andere Seite des Ilaya und das lange Tal des Masyan hinauf zum uralten Hauptkloster des Prana-Bindu-Ordens stand nichts im Wege. Trotz flehender Appelle der Einheimischen, die einen einträglichen Job suchten, gingen wir ohne Führer. Wir wollten für uns sein. Die hysterisch ausgeschmückten Warnungen schlugen wir in den Wind.

Ich dachte darüber nach, ob das nicht doch vielleicht zu leichtsinnig gewesen sein mochte, als Jennifer stehen blieb. Wir überquerten gerade eine kleine Brücke. Unter uns rauschte der Masyan, der hier aus dem Gebirge hervortrat und in die Ebene von Feba einbog. Es war ein stattlicher Wildfluss. Er hatte schon einiges hinter sich, wenn er hier um die Biegung kam. Ihn ohne Brücke oder technische Hilfsmittel zu überwinden wäre unmöglich. Wir standen an dem wackligen Geländer aus notdürftig ineinander verflochtenen Bambusstangen und sahen in die lehmgrauen Fluten, in denen man das Knacken und Krachen mitgewälzter Felsblöcke hörte. Wer dort hineinfiel, würde in Augenblicken zu Hackfleisch zermahlen.

Jennifer zog etwas aus der Tasche und ließ es in die brodelnden Wassermassen fallen. Ich brauchte einen Moment, bis ich begriff, dass es ihr HandKom gewesen war.

Ich unterdrückte den Schrei so schnell, wie er sich aus mir losringen wollte. Dennoch entging ihr nicht das verständnislose Grunzen, das ich ausstieß. Sie lächelte milde.

»Hätte es nicht gereicht, das Ding auszuschalten?«, fragte ich.

»Das ist nicht dasselbe!«

»Nein, ist es nicht!« Ich starrte fassungslos in das Mahlwerk aus tosendem Wasser und kollernden Steinen.

»Wir haben ja noch deinen«, sagte sie.

»Willst du ihn auch wegschmeißen?«

»Von mir aus!« Sie lächelte mir in ihrer aufreizenden Art zu.

»Das lass gefälligst bleiben!«

»Fühlt es sich nicht viel besser an so?«

»Solange nichts passiert.«

»Was soll denn passieren?«

Noch immer hätte man meinen können, sie provoziere nur, aber ihre Tat sprach für sich.

»Meiner hat keine Qbox«, sagte ich. Nur ihr Gerät war von Reynolds auf Quantenkommunikation aufgerüstet worden. Das meine musste mit konventioneller Technik auskommen. Unter den hier waltenden Bedingungen – keine Satelliten, kein weltumspannendes Netz – konnte ein Funkspruch ins nächste Dorf zu einer technischen Herausforderung werden.

»Bis vor ein paar Jahren hatte das niemand.«

»Das waren andere Zeiten!«

»Als wir damals nach Loma Ntang gegangen sind, hatten wir auch keine Koms dabei.«

»Das war vor dem Krieg«, sagte ich.

»Und jetzt ist nach dem Krieg.« Sie zuckte mit den Achseln, stieß sich von dem wenig vertrauenerweckenden Geländer ab, das ein unangenehmes Quietschen hören ließ, und ging weiter. Ich folgte ihr seufzend. Vermutlich hatte sie recht. Es gab nichts zu befürchten. Die Leute hatten uns nur verrückt gemacht, weil sie ihre Dienste anpreisen wollten. Versuchten wir, das Hier und Jetzt zu leben!

Aber dann prüfte ich doch den Ladezustand meines Koms und vergewisserte mich, dass ich eine Verbindung zum Raumhafen hatte.

Es wurde heiß. Die Automatik meines Anzugs begann selbsttätig zu kühlen. Wenig später musste ich sie anweisen, ihre diesbezüglichen Anstrengungen zu verstärken. Dennoch konnte ich nicht verhindern, dass ich weit zurückfiel. Jennifer wanderte munter voran.

Dann überholte ich sie wieder. Sie kauerte am Rand des Weges im Unterholz und musterte eine kleine unscheinbare Pflanze, als habe sie in ihrem Leben noch keine Blume gesehen. Ihr Gesichtsausdruck war entrückt. Sie war ganz in den Anblick dieses unauffälligen Gewächses versunken. Ich ging vorbei, ohne etwas zu sagen.

Später schloss sie ihrerseits zu mir auf. Ich hörte ihre raschen leichten Schritte. Dann war sie neben mir. Schulter an Schulter wanderten wir dahin. Es war ein nicht allzu breiter Weg, der tiefer und tiefer in einen dichten Wald eindrang. Die Luft war dunkel und feucht, es roch nach Moder und verfaulten Früchten und exotischen Blüten. Insekten schwirrten unter dem Laubdach. Ab und zu tschilpte ein unsichtbarer Vogel.

»Ein Seidelbast«, sagte sie.

Ich dachte zuerst, sie meine den Vogel, bis mir einfiel, dass das der Name einer Pflanze war.

»Wirklich?«

»Ja!« Sie klang, als wäre es eine großartige Entdeckung. »Ich hätte nicht damit gerechnet, hier so etwas zu finden.«

»Wohl sehr selten?«

»Extrem! Selbst bei uns sind sie scheu wie junge Rehe. Die Siedler müssen sie mit eingeschleppt haben, als sie Nutzpflanzen importierten. Aber offenbar vertragen sie das Klima und haben sich mit den endemischen Flora arrangiert. Trotzdem wundert es mich, dass sie unmittelbar am Wegesrand wachsen!«

Ich brummte eine Art Zustimmung.

Wenig später wurde ich ihr wieder zu langsam. Sie schaltete einen Gang nach oben und ließ mich einfach stehen. Gemessenen Schrittes weiterwandernd, sah ich zu, wie sie den Abstand zwischen uns vergrößerte und bald ganz im schwarzgrünen Dämmer dieses Bergwaldes verschwand. Ich stapfte vor mich hin, in meine Gedanken eingesponnen, aber wenn mich unvermittelt jemand gefragt hätte, hätte ich nicht sagen können, woran ich gerade dachte.

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