Hella Scholz - Es war eine Mutter - Abschied Stück für Stück

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Es war eine Mutter - Abschied Stück für Stück: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Mutter, als Einzelkind aufgewachsen hatte sich schon immer nichts sehnlichster gewünscht als viele Kinder zu bekommen. Sie bekam ihre Jahreszeitenkinder. Die erste Tochter Steffi kam im Januar 1948 auf die Welt, der Sohn Reinhard ein Jahr später im Juni 1949, in glücklicher zweiter Verbindung wurde dann noch das Herbstkind, die Tochter Silke im September 1959 geboren und im verspäteten Frühling der Nachzügler Hella im März 1963, da war die Mutter schon 40 und die Hella 15 Jahre jünger als ihre große Schwester Steffi, die für sie ihre »kleine« Mutter wurde. Die große Mutter liebte alle ihre Kinder und gab ihre Liebe weiter an sie und das war nicht wenig. Auch hatte sie noch genug Liebe und Kraft um ihre eigene Mutter im Alter und ihren, sie mehr als sein eigenes Leben liebenden Mann in schlimmer Krankheit zu versorgen und sie beide bei sich zu behalten – bis zum Schluss. Nun hatte sie eigentlich keine Wünsche mehr. Doch noch den einen, sie wünschte sich nichts sehnlichster als auch im hohen Alter, wenn die Kraft nachlässt, bei ihrer Familie bleiben zu können. Ihre Kinder versprachen es ihr, egal was komme, sie versprachen es ihr, weil sie es selber wollten, sie versprachen es ihr, immer und immer wieder …

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Für die Angehörigen bedeutet es, schwankend zwischen Hoffnung auf Besserung oder zumindest Stagnation und der Verzweiflung, sich dem fast täglichen Einsatz um bürokratische Hürden stellen zu müssen. Auf der anderen Seite will man dem Anspruch gerecht werden, immer wieder eskalierende Situationen in den Griff zu bekommen und den Alltag für den Betroffenen verlässlicher, erträglicher zu machen und dies alles bis zum schmerzhaften, letztendlich aber erlösenden Ende begleiten zu müssen.

Es ist unendlich schwer einen geliebten Menschen, auch wenn im gesegneten hohen Alter, auf diese Art und Weise zu verlieren. Wenn man hilflos mit ansehen muss, wie er sich stückweise selber verliert, seine Identität, seine Gewohnheiten, seine Persönlichkeit, die ihm vertraute Umgebung ihm fremd wird, die ihm vertrauten Menschen ihm fremd werden, ihm sein Körpergefühl verloren geht. Wenn sein ganzes Wesen sich verändert und er immer hilfloser wird, erst dagegen ankämpft, sich immer mehr verliert und dies auch spürt, Ängste und Unsicherheiten ihn lähmen und hilflos machen, er sich mehr und mehr zurückzieht auf einen immer kleiner werdenden Radius und auch dort keine Ruhe mehr findet.

Ich, das im späten Frühling geborene, letzte Jahreszeitenkind möchte die Geschichte unserer Mutter erzählen. Ich erzähle auch aus ihrer Vergangenheit, aus ihrem Leben. Für mich, da ich es festhalten will, für den Leser, da er sie kennen lernen sollte vor ihrer Erkrankung und es wird auch um interessante Zeitgeschichte gehen mit sicher anderen moralischen und sozialen Wertvorstellungen und manches wird einfach nur witzig und menschlich einher kommen.

Meine Mutter fand in ihrer letzten Zeit immer einen Ruhepol in den alten Geschichten, erzählte diese immer gerne und erinnerte sich – das Langzeitgedächtnis war das ihr zuverlässigste und in ihren Erinnerungen fühlte sie sich in sicheren Gefilden, man konnte sie von Unruhe mit diesen Geschichten am besten ablenken.

Die Zeit ihrer Erkrankung und Pflege, Begebenheiten daraus kann ich bis auf einzelne Berichte, Briefe nicht mehr genau datieren. Ich war sicher mit einigen Tagen restlos überfordert. Vollberufstätig, die Pflege, das Kümmern gingen fließend in 2. Schicht über. Ich hatte einfach nicht die Zeit, mir täglich Notizen zu machen. So sind diese Passagen zwar chronologisch geordnet nach Geschehen, wie auch die früheren Schilderungen aus ihrem Leben – da aber auch manches im Zusammenhang bleibend, da ich es nicht auseinander reisen wollte – ohne Datum versehen.

Ich hoffe es wird dennoch übersichtlich und ein stimmiges Ganzes. Man möge mir auch entschuldigen, wenn einiges Persönliches von mir eingeflossen ist, obwohl Gegenstand der Betrachtungen ja eigentlich die Mutter sein soll.

Einerseits wäre es mir unmöglich gewesen, unsere Mutter darzustellen im Zenit ihres Lebens, als die uns liebende Mutter, als aus der Perspektive meiner Kindheit, also auch aus meinen Erlebnissen und Empfindungen heraus. Andererseits sollen diese Erinnerungen nicht nur ein Geschenk an unsere Familie, besonders an meine Schwestern, sondern auch für meinen lieben Sohn sein, der in dieser schweren Zeit des Abschiedsnehmens mir und meiner Mutter sehr verlässlich und hilfreich zur Seite stand. Ich hoffe ihm damit eine Freude zu machen, Anteil an Episoden aus dem Leben seiner Vorfahren nehmen zu können und an der Kindheit, am Erleben seiner Mutter.

Unsere Mutter Blanka wurde 1923 geboren und lebte nach dem Tode unseres Vaters Ernst und dem ihrer eigenen Mutter Irma, die 1903 auf die Welt kam, mit mir und meinem Sohn Hannes, geboren im sogenannten Wendejahr 1989 (ein Frühlingssohn, leider waren bei mir die anderen Jahreszeiten und andere spätere Frühlinge nicht so fruchtbar, auch ich hätte gerne noch mehr solcher Kinder gehabt) in unserem „Mehrgenerationen-Haus“ zusammen und wir begleiteten sie in ihren letzten Lebensjahren.

Sie, die uns immer eine gute Mutter war, bescherte uns aufopferungsvoll und liebend eine unbeschwerte Kindheit in einem Haus voller Liebe und Fröhlichkeit. Respekt, Achtung und vor allem die große Liebe der Eltern zueinander bestimmten das offene und ehrliche Klima und bot uns eine liebevolle harmonische Atmosphäre, an das ich mich so gerne erinnere.

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