Sofortige Abhilfe gegen jegliche Form der Inkontinenz (auch bei Männern nach Prostataeingriffen)
Gelingende Prävention gegen alle Formen der Beckenbodenschwäche (Organprolaps und -senkungen, Hämorrhoiden)
Selbsthilfe gegen alle diffusen Rücken-, Gelenks-, Nackenschmerzen, gegen Lymphstau und erschlaffte Muskeln (auch jene, die Schnarchen, Schlafapnoe oder Reflux verursachen)
Optimale Vorbereitung für operative Eingriffe am Bewegungsapparat (bzw. Nachbereitung), Freude und Schmerzfreiheit beim Sex (Stichworte: Scheidentrockenheit, eingesunkene Scheidenwände oder Organe, die „im Weg sind“, besser trainierte „Lust“muskeln)
Mehr Ausdauer beim Stehen und Gehen
Leichtere Beine, einen schwungvollen „runden“ Schritt, einen geschmeidigen Bewegungsablauf
Lust am Leben, Freude an Bewegung
Eine wunderbare Portion Selbstliebe, täglich frisch
Haben Sie Gusto bekommen auf nachhaltiges Körperglück?
Los geht's!
Kurzprogramm zum Neuprogrammieren Ihrer Haltung
Grundposition im Sitzen
Diese Aufspannungsatmungregelmäßig in Ihren Alltag eingebaut, hilft gegen das Ein- und Zusammensinken bei Müdigkeit, Stress oder emotionaler Belastung. Glücklichmachhormone hausgemacht!
… aber aktiv!Nehmen Sie Platz auf der Vorderkante eines Sessels. Die Füße sind hüftgelenkschmal im zarten V ausgerichtet. Das Becken auf beiden Sitzknochen aus- und aufrichten, bis sich gedanklich vom Damm bis zum höchsten Punkt Ihres Kopfes (dem Kronenpunkt) ein kerzengerades vertikales Lot durch den gesamten Rumpf bildet und das Rückenmark frei fließt. Die Lippen sind hauchzart geöffnet. Dehnen Sie mit dem Atem die Länge zwischen Sitzknochen und Kronenpunkt aus, indem Sie in der Vorstellung zum Damm einatmen, den Atem als Längsinformation Richtung Kronenpunkt mitnehmen und mit dem dortigen Ausatmen wachsen. Größer werden. Machen Sie so 2–3 Atemzüge in Ihrem Tempo und spüren Sie, wie Sie sich „aufspannen“ wie ein Gummiband.
Die Arme nacheinander nach vorne oben anheben, die entspannten Finger miteinander verschränken, die Ellbogengelenke strecken (aber nicht durchdrücken) und diesen „Armrahmen“ weiter nach oben führen, bis im Optimalfall die Arme neben den Ohren sind, der Kopf zwischen den Armen schwebt. Die Zungenwurzel Richtung Gaumendach aufrichten. Fühlt sich Ihr Kopf leichter, der Hals länger an, sind die Schultern freier … genauso sollte es sein, Gratulation!
Für einen straffen Hals:
Außer beim Sprechen und Essen liegt die Zungenwurzel (also das hintere Ende Ihrer Zunge, nahe am Rachen) im Bestfall immer oben am Gaumendach, die Zungenspitze entspannt sich. So aktivieren Sie die sieben Schichten Ihrer Halsmuskulatur, was Ihrem Hals nicht nur Schwanenlänge schenkt, sondern auch Straffheit und ein automatisches Glattbügeln etwaiger Doppelkinnansätze. Sie befreien sich von nächtlichem Kieferknirschen und lassen jene Muskeln jubeln, die gegen Schnarchen und Schluckstörungen wirksam sind. Als angenehme Nebenwirkung lernen Ihre Gesichtsmuskeln, sich gegen die Schwerkraft zum Hinterkopf aufzuspannen. Schließlich wollen Sie gerne 100 Jahre alt werden, wie ich vermute, und es wird Ihnen nichts ausmachen, wenn Sie dabei aussehen wie 50, oder?
Aufspannungsturm
Dieser Aufspannungsturmdient auch als „Zwischendurchdehner“ gegen Verspannungen im Kopf-, Nacken-, Schulterbereich.
Den Beckenboden wecken und entdecken
Die Fußpunkte Fersenbeinmitte, Groß- und Kleinzehenballen hauchzart in die Unterlage stupsen und gleichzeitig so tun, als hätten die Mittelfüße kleine Saugnäpfe aktiviert (nennen wir es also saugstupsen) und so die Verbindung zu den Sitzknochen wecken. Sind Ihre Sitzknochen aktiv, so ist es auch Ihre Beckenbodenmuskulatur!
Verzeihen Sie bitte die Frage, aber: Sind Sie noch ganz dicht?
Die Bezeichnung „Beckenboden“ fasst einen Verbund von Muskulatur zusammen, der das knöcherne Becken unten abschließt und alle Beckenknochen miteinander verbindet. Untrainiert, durch Schwangerschaften, Fehlhaltung, Falschatmung, operative Eingriffe, Hormonveränderungen, genetisch schwaches Bindegewebe, erschlafft diese mehrlagige Muskelschicht und lässt die Organe, ebenso wie das Bindegewebe, vorzeitig altern. Durch die anatomisch sinnhafte Vernetzung der drei Lagen des Beckenbodens mit der Muskulatur des gesamten Beckens, des Rückens, des Bauches, der Hüften und der Oberschenkel wird das Becken optimal aufgerichtet. So entsteht ein Muskelkorsett, ein Powerbecken, das die ganze Haltung positiv beeinflusst, die Wirbelkörper und Gelenke schützt und Verschleißerscheinungen aller Art erfolgreich vorbeugt.
Den aufgespannten Rumpf schräg nach vorne neigen, als wolle Ihr Brustbein zwischen die Knie. Spüren, wie Kreuzbein und Steißbein voneinander wegziehen und der untere Rücken sich dehnt. Anknüpfend ans Saugstupsen Ihrer Füße, die Kraft Ihrer Fuß-, Bein- und Becken(boden)muskulatur vernetzen, die Sitzknochen einige Male kraftvoll zueinander pulsieren und so nach und nach das Gesäß vom Hocker heben.
Aufrichten, obwohl es abwärts geht
Die Sitzknochen Richtung Zimmerdecke ausrichten, die Hände auf der Beinrückseite verschränken. Knochen auseinanderziehen, so wie am Bild erkennbar: Schambeinunterrand zwischen den Beinen durch nach hinten-oben ausrichten, die Fersenbeine Richtung Boden, die Kniekehlen nach vorne, die Ellbogenspitzen zur Seite.
Je mehr Platz Sie zwischen Ihren Knochen, Gelenken und Wirbeln schaffen, umso intensiver wird die Dehnung, umso mehr vibrieren alle Ihre tiefen Muskeln, umso eher landen Ihre Hände plötzlich auf dem Boden. Aus der Mitte Ihrer Kniekehlen die Beinrückseiten dehnen, die Knie durchlässig halten.
Zurück in eine tiefe Hocke und möglichst leicht und aufgespannt zum Sitzen am Boden kommen.
Übergang kopfunter
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