Gerd Ludemann - Jesus nach 2000 Jahren

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Mit der vierten, verbesserten Auflage von «Jesus nach 2000 Jahren» ist Gerd Lüdemanns wissenschaftliches Hauptwerk über die zentrale Gestalt des Christentums endlich wieder lieferbar. Souverän zieht Lüdemann die Bilanz der seit 250 Jahren betriebenen historisch-kritischen Beschäftigung mit den frühchristlichen Schriften. Welche der Jesus zugeschriebenen Worte und Taten müssen als Resultat der früh einsetzenden Legendenbildung betrachtet werden, welche können mit größter Wahrscheinlichkeit als echt gelten? Alle erhaltenen Jesusüberlieferungen der ersten beiden Jahrhunderte werden hier neu übersetzt und dann auf ihre historische Glaubwürdigkeit hin untersucht – und zwar so, daß auch der gebildete Laie den Gedankengang nachvollziehen kann.
"Dieser Riesenwälzer ist ein Meisterwerk!" Der Quäker.
"Wer dem ursprünglichen Jesus, fernab von heutigen esoterischen Spekulationen, kennenlernen will, kommt um Lüdemanns Werk nicht herum." Spuren
"Lüdemann hat mit seinem Werk zweifellos einen Klassiker der historischen Jesusforschung abgeliefert." MIZ 2/00
"Er hat mit seinem neuen Buch ein zuverlässiges Kompendium geschaffen, das auch dem interessierten Laien ermöglicht, sich abseits der kirchlichen Lehre über die Anfänge der christlichen Religion zu vergewissern." Südkurier
"Gerd Lüdemann erörtert weder umfassend die Forschungsergebnisse anderer, noch wählt er die Form einer themenzentrierten Darstellung. Vielmehr werden alle erhaltenen Jesusüberlieferungen der ersten beiden Jahrhunderte neu übersetzt und dann auf ihre historische Glaubwürdigkeit hin untersucht – und zwar so, daß auch der gebildete Laie den Gedankengang nachvollziehen kann. Auf diese Weise gelingt es dem Autor, Orientierung zu bieten angesichts der widersprüchlichen Jesusbilder." Literatur-Report

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Redaktion

V. 43-44a: Mk hat dieses Stück ergänzt. Denn es unterbricht den Zusammenhang von V. 42 und V. 44b. V. 44a entspricht zudem der Messiasgeheimnistheorie.

V. 45: Dieser Vers ist an die mit V. 44b abgeschlossene Erzählung redaktionell angefügt. Man vgl. auch noch 1,28 zum mk Interesse daran, daß die Wunder Jesu überall erzählt werden.

Tradition

V. 40-44*: Die Überlieferung wurde stark durch die Geschichte von der Aussätzigenheilung 2Kön 5,1-14 beeinflußt und will zum Ausdruck bringen: Jesus ist der Gottesmann, der die Heilung Naamans durch Elisa noch übertrifft. Das Gebot in V. 44b, daß der (geheilte) Aussätzige sich dem Priester zeigen und ein Opfer bringen solle, entspricht dem Gesetz über die Reinigung von Aussätzigen Lev 14,2-32. Die Genesung soll so – ihnen zum Zeugnis – offensichtlich bestätigt werden.

Historisches

Die Tradition ist als ungeschichtlich zu bezeichnen, da ihre Entstehung und ihr Ziel deutlich geworden sind.

Mk 2,1-12: Die Heilung des Gelähmten

(1) Und als er wiederum nach Kapernaum kam, verbreitete es sich tagelang, daß er im Haus ist . (2) Und es versammelten sich viele, so daß nicht einmal der Platz vor der Tür ausreichte, und er redete zu ihnen das Wort . (3) Und sie kommen und tragen zu ihm einen Gelähmten, der von Vieren getragen wird. (4) Und da sie ihn nicht zu ihm tragen können wegen des Volkes, deckten sie das Dach ab, wo er war , und gruben es auf und lassen die Bahre herab, auf der der Gelähmte lag.

(5) Als Jesus ihren Glauben sah,

sagt er dem Gelähmten: »Kind, deine Sünden sind dir vergeben.« (6) Es saßen dort aber einige der Schriftgelehrten und dachten in ihren Herzen: (7) »Warum redet dieser so? Er lästert! Wer kann Sünden vergeben als Gott allein?« (8) Und sogleich erkannte Jesus in seinem Geist, daß sie so denken, und sagt ihnen: »Warum denkt ihr dies in euren Herzen? (9) Was ist leichter, dem Gelähmten zu sagen: ›Dir sind deine Sünden vergeben oder zu sagen: ›Steh auf und nimm deine Bahre und gehe‹? (10) Damit ihr aber erkennt, daß der Sohn des Menschen die Vollmacht hat, Sünden zu vergeben auf der Erde« –

sagt er dem Gelähmten: (11) »Dir sage ich, steh auf, nimm deine Bahre und geh in dein Haus!« (12) Und er stand auf und nahm sogleich die Bahre und ging vor allen weg, so daß alle außer sich gerieten und Gott priesen, indem sie sagten: »So etwas haben wir noch nie gesehen!«

Redaktion und Tradition

Das Stück enthält zwei erzählerische Spitzen, erstens das Wunder (V. 11–12), zweitens das Wort von der Vergebung der Sünden (V. 10). Letzteres wurde samt der dazugehörigen Szene (V. 6–9) in die Wundererzählung eingefügt. Das Stück V. 5b–10 ist nur im Zusammenhang der Geschichte von der Heilung des Gelähmten verständlich.

V. 1-2: Mk knüpft mit der Ortsangabe in V. 1a an 1,21 an. (Vorher war Jesus »in ganz Galiläa« [1,39] aufgetreten.) Die Überleitung zur nun folgenden Wundererzählung geht auf Mk zurück, einschließlich des Endes von V. 2: »Er redete zu ihnen das Wort« (vgl. 4,33; 8,32). Doch dürfte Mk in V. 1-2 den ursprünglichen Beginn der Erzählung eingeschmolzen haben, da die Anwesenheit Jesu im Haus für das Wunder notwendig ist (vgl. V. 4).

V. 3-5a: In V. 3 wird die ursprüngliche Überlieferung faßbar. V. 3f demonstrieren den Glauben der Träger des Gelähmten. Allerdings vertragen sich in V. 4 »abdecken« und »aufgraben« nicht. Wahrscheinlich hat Mk das Abdecken des Daches eingefügt, weil er an ein mit Ziegeln gedecktes Haus denkt, während das Aufgraben nur bei den palästinischen, aus Lehm gebauten Häusern möglich ist (vgl. weiter zu Lk 5,19).

V. 5b-10a: Wie bereits eingangs bemerkt, stehen innerhalb der Perikope zwei Stücke nebeneinander: eine Wundergeschichte (V. 3-5a.10b-12) und ein Streitgespräch über das Recht des Menschensohnes zur Sündenvergebung (V. 5b-10a). a) V. 3-5a.10b-12: Der große äußere Schwierigkeiten überwindende Glaube der Träger des Gelähmten wirft einen noch größeren Glanz auf den Wundertäter, der diesen Glauben verdient. b) V. 5b-10a: Mit der Bildung dieses Stückes führte die Gemeinde ihr Recht, Sünden zu vergeben, auf Jesus zurück; vgl. Mt 16,19; 18,18 (Bultmann, 13).

V. 10b-12 sind der organische Abschluß der Wundererzählung. Im Zusammenhang mit V. 5b-10a begründet das Wunder die Vollmacht zur Sündenvergebung.

Historisches

V. 3-5a.10b-12: Historisch ist die Heilung des Gelähmten nicht zu nennen. Die Erzählung gehört der Phase der urchristlichen Propaganda an, in der die Gestalt Jesu wie ein Magnet alle möglichen Mirakel an sich zog.

V. 5b-10a: Obwohl die Gestaltung dieses Streitgesprächs sicher erst auf die urchristliche Gemeinde zurückgeht, dürfte der Anspruch Jesu, Sünden an der dafür vorgesehenen jüdischen Instanz vorbei vergeben zu können, historisch sein (vgl. auch Lk 7,36-50). Wer als Jude heilte, wußte auch über den allgemein vorausgesetzten Kausalzusammenhang zwischen Krankheit und Sünde Bescheid (vgl. Joh 5,14; 9,2f; 1Kor 11,30 usw.). Fähigkeit zur Heilung konnte daher direkt zum Anspruch, Sünden zu vergeben, führen, wenn eine zumindest latent antikultische Einstellung wie bei Jesus vorhanden war. Man beachte jedoch, daß Johannes der Täufer Sünden vergeben, aber offenbar keine »Wunder« getan hat.

Mk 2,13-17: Die Berufung des Levi und das Zöllnergastmahl

(13) Und er ging wiederum hinaus am Meer entlang. Und das ganze Volk kam zu ihm, und er lehrte sie . (14) Und als er entlangging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zoll sitzen und sagt ihm: »Folge mir!« Und er stand auf und folgte ihm.

(15) Und es geschieht, daß er in seinem Haus liegt, und viele Zöllner und Sünder lagen mit Jesus und seinen Jüngern. Denn es waren viele, und sie folgten ihm .

(16) Und die Schriftgelehrten der Pharisäer, als sie sahen, daß er mit den Sündern und Zöllnern ißt, sagten seinen Jüngern: »Mit den Zöllnern und Sündern ißt er?«

(17) Und als Jesus (das) hörte, sagt er ihnen: »Nicht bedürfen die Starken des Arztes, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.«

Redaktion

V. 13: Dies ist ebenso wie 1,21; 1,39 eine mk Zustandsschilderung. Die Lehre Jesu ist wie 1,14f.21f seinen Taten vorgeordnet.

V. 14: Der Vers bezieht sich auf 1,16-18 zurück und entspricht dieser Stelle z.T. wörtlich. Das zweimal wiederholte Wort »nachfolgen« stammt von Mk.

V. 15-16: Die unvermittelte Nennung der Jünger in V. 15, die hier als eigene Größe bei Mk zum ersten Mal erscheinen, geht auf den Redaktor zurück. Er bereitet damit V. 16 und die Berufung der Zwölf (3,13-19) vor. Die Erwähnung der Schriftgelehrten der Pharisäer verknüpft die vorliegende Perikope mit dem nächsten Abschnitt (2,18-3,6), in dem entweder die Pharisäer allein (2,24) oder zusammen mit anderen Widersachern (2,18; 3,6) gegen Jesus auftreten.

V. 17: Der Satz vom Arzt schärft im Kontext des MkEv der Leserschaft ein, daß Jesus in der Tat Kranke heilt (vgl. 1,23-2,12). Die Verbindung von Sünde und Krankheit war in der vorausgehenden Erzählung (2,1-12) Thema.

Ertrag: Die Perikope verstärkt den Anspruch, der sich bereits in 2,5b-10 zeigte: Jesus ist derjenige, der Sünder ruft und ihnen die Sünden vergibt.

Tradition

Die Perikope enthält zwei Traditionsstücke: a) V. 14: Berufung des Zöllners Levi. b) V. 15-17: ein Streitgespräch mit dem V. 17c überlieferten Logion (»Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder«) als Ursprung. Dabei ist V. 17b (»Nicht bedürfen die Starken des Arztes, sondern die Kranken«) weisheitliche Verallgemeinerung von V. 17c. Die Szene V. 15f, die in sich traditionelles Kolorit hat (Jesus ißt mit Zöllnern und Sündern), wurde nachträglich hinzukomponiert. V. 16, die Frage an die Jünger, mit der Antwort Jesu darauf in V. 17 erweist die Tradition V. 15-17 als Gemeindebildung.

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